Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Dresden e. V.

Radfahrer nicht vereinnahmen

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Dresden e. V.

Der ADFC wehrt sich dagegen, dass Radfahrer im Brückenstreit missbraucht werden. „Tunnel oder Brücke, beides hat Vor- und Nachteile“ sagt Karen Bierstedt, frisch gewähltes Vorstandsmitglied des Radfahrerclubs. So können bei einem Tunnel Radfahrer nur den Bus nutzen, auf der Brücke könnte man selber fahren. Anderseits besteht bei einem Brückenbau die Gefahr, dass irgendwann die Johannstädter Fähre eingestellt wird, das würde dem Radverkehr mehr schaden als die Brücke nutzt. Wer vom Elbradweg kommt, hat nichts von der Brücke, sie wäre nur über große Umwege zu erreichen.

„Wir lassen uns nicht vereinnahmen“ sagt Frau Bierstedt, „so bedeutend ist die Querung nicht für uns Radfahrer“. Viel wichtiger sei es, die Nord-Süd Route endlich fertig zu stellen oder Unfallschwerpunkte zu entschärfen. „Wir sind weder für Tunnel noch für Brücke – wir stehen für nachhaltige Verkehrspolitik“ betont die Vorstandsfrau.

Betreffs der Waldschlößchenbrücke sollte jeder für sich entscheiden, wie wichtig ihm das Radfahren an dieser Stelle ist. Mit einem Tunnel könnte die Landschaft, die Ruhe am Elbradweg und der touristisch wertvollen Titel „Welterbe“ erhalten bleiben. Ein Bürgerentscheid wäre sicherlich eine gute Gelegenheit, diese Frage demokratisch zu klären.

JB

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