Bei den neu vorgestellten Plänen für den Wasaplatz handelt es sich aus Sicht des Dresdner Fahrradclubs um einen Kompromiss, der für alle Verkehrsträger möglichst viele Verbesserungen ermöglicht. Dazu erklärt Vorstandsmitglied Nils Larsen: „Es schmerzt uns sehr, dass der Radweg vor dem Wasaplatz endet und vorübergehend eine Lücke verbleibt. Trotz dieses Defizits begrüßen wir die Verbesserungen im Entwurf. Langfristig benötigen wir in Dresden ein sicheres Radwegenetz ohne Lücken. Der nun vorgelegte Kompromiss ist ein sinnvoller Zwischenschritt hin zu diesem Ziel.“
Insbesondere begrüßt der ADFC Dresden das ergänzende Angebot für den Radverkehr über die Heinrich-Zille-Straße sowie die Verbindung Hildebrandstraße – Apfelgarten. Eine solche Lösung hatte der Verein bereits 2024 vorgeschlagen. Diese Alternativrouten sollten vom eigentlichen Planverfahren entkoppelt und vorgezogen umgesetzt werden. Nach Einschätzung des ADFC lassen sich diese Routen mit vergleichsweise geringem baulichen und finanziellen Aufwand verbessern. Während der Bauarbeiten an der Caspar-David-Friedrich-Straße könnten die ertüchtigten Routen bereits als sichere Umleitung für den Radverkehr dienen.
„Der Kompromiss am Wasaplatz ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Für uns bleibt dabei besonders wichtig, einen zukünftigen Lückenschluss nicht zu verbauen“, sagt Larsen abschließend. Der ADFC wird genau beobachten, ob dieser Grundsatz im weiteren Planungsverlauf gewahrt bleibt.
Kontakt
Jonas Geyer, Referent Verkehrspolitik und Ehrenamtskoordination
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