Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Dresden e. V.

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Die neuen Radwege auf dem Blauen Wunder werden sehr gut angenommen. Das zeigt die Menge an Radverkehr, den der ADFC Dresden am Donnerstag 11. April im Frühverkehr bei einer Zählung erfasst hat: Über 700 Radfahrerinnen und Radfahrer passierten zwischen 6:45 und 8:45 Uhr das historische Brückenbauwerk – was fast einer Verdoppelung des Radverkehrs im Vergleich zu den Vorjahren gleichkommt. Besonders erfreulich: Nur noch 5,4% aller Radfahrer fuhren auf dem Gehweg vor Café Toscana und den Läden.
Wenn Dresdens Kommunalparlament gewählt wird, ist es wichtig mit einer machtvollen Fahrradpräsenz auf den Straßen der Stadt zu zeigen, dass immer mehr Dresdner*innen Rad fahren und eine bessere Radinfrastruktur verdienen. Denn hier ist noch deutlich Luft nach oben, das Blaue Wunder zeigt es gerade hochaktuell. Der ADFC Dresden lädt daher alle Dresdner*innen am Sonntag dem 26. Mai ab 13:15 Uhr zur großen Radsternfahrt unter dem Motto: „Macht mehr fürs Rad!“ ein.
Dresdens letzte Brücke ohne Radverkehrsanlagen erhielt am Abend des 7. April endlich Radwege. Damit geschieht, was eigentlich das Normalste der Welt ist: Eine wichtige Brücke in einer Großstadt erhält Radwege. Schon vor über 22 Jahren, im Dezember 2001 hatte der Stadtrat einstimmig (!) beschlossen, dass das Blaue Wunder eine „verkehrssichere Radwegführung“ erhält. Nun endlich wurden die Radwege markiert, allerdings nur als Verkehrsversuch für 10 Wochen. Nach Ansicht des ADFC Dresden
Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 entscheidet auch darüber, wie es in Dresden mit dem Radverkehr weitergeht. Der gewählte Stadtrat bestimmt über die Ausrichtung der Dresdner Verkehrspolitik und entscheidet mit, wo und wie die Bedingungen für das Radfahren verbessert werden. Umso wichtiger ist es, den Kandidatinnen und Kandidaten beim Thema Radverkehr einmal auf den Zahn zu fühlen.
Bis Ende 2027 soll sie fertig sein: Die neue Radwegverbindung von Reick nach Dobritz entlang der Ostseite der Pferderennbahn. Der ADFC begrüßt das Projekt, mahnt aber eine deutliche Korrektur für den Übergang über die Straße An der Rennbahn an.
Diese Woche präsentierte Baubürgermeister Stephan Kühn die jüngsten Planungen für den Umbau der Caspar-David-Friedrich-Straße und des Wasaplatzes für das Stadtbahn-Projekt. Zwar soll die Verbindungstraße vom Zelleschen Weg beidseitig Radwege erhalten doch die vorgesehenen Radwege sollen nicht über den Wasaplatz hinweg geführt werden, sondern davor enden

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