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Gute Fahrräder sind teuer geworden, ganz billige sind oft nur Schrott. Grad wer wenig Geld hat wird Ausschau nach einem gutem gebrauchten Rad halten. Doch wo fängt man an? Hier einige Tipps:

 

Flohmarkt

Fahrräder auf dem FlohmarktDer bekannteste und größte Flohmarkt findet jeden Sonnabend unterhalb der Albertbrücke auf der Altstädter Elbseite statt. Meistens bietet dort auch jemand gebrauchte Fahrräder an, durchaus auch für weit unter 100 Euro. Ganz billig wird es aber eher selten werden, schon weil im Sommer die Standgebühren recht hoch sind. Aber es gibt auch kleiner Flohmärkte, eine Übersicht findet man hier:

 

Stadtmagazine

Das bekannteste Dresdner Stadtmagazin SAX veröffentlicht immer eine Unzahl Kleinanzeigen, da sind auch regelmäßig Fahrräder dabei. Schneller geht es übers Internet. Der Kleinanzeigenmarkt unter Cybersax wird rege benutzt und ist der wichtigste in Dresden. Auch die Konkurrenz, der DRESDNER hat Kleinanzeigen, allerdings nicht so viele:

 

Versteigerung

Regelmäßig versteigern Ordnungsamt und Deutsche Bahn nicht abgeholte Fundsachen. Erstaunlich, wie viele Fahrräder meist dabei sind! Die Termine werden als Pressemeldung auf www.dresden.de bekanntgegeben und wenn wir es mitbekommen, dann auch hier auf unserer Webseite unter Termine.

 

Ebay

Nun, wenn man sich etwas Zeit nimmt, kommt man auch über Ebay zu einem neuen Rad. So richtig preiswert wird das eher selten, aber mit etwas Glück klappt auch das. Einfach die Suche auf den Raum Dresden beschränken, wir haben das hier schon mal getan:

 

Fahrradläden

Einige Fahrradläden und -werkstätten verkaufen auch gebrauchte Fahrräder, so z. B. die Fahrradwerkstatt des Lebenshilfe e.V. an der Löbtauer Str. 15 oder der erste Gebrauchtfahrradladen elbcycles auf der Böhmischen Straße 3.

Kennen Sie weitere Händler? Dann geben Sie uns Bescheid!

 

Regionalzeitungen

Die Sächsische Zeitung und die Dresdner Neuesten Nachrichten haben beide umfangreiche Anzeigenteile. Anzeigen zu Fahrrädern gibt es aber nicht immer. Wenn man die Zeitung eh' gerade in den Händen hält, sollte man einfach mal reinschauen, vielleicht hat man ja Glück.

 

Kleinanzeigen im Internet

Online-Kleinanzeigen gibt es nicht nur beim cybersax, sondern auch in den deutschlandweiten Kleinanzeigenmärkten. Aber es gibt noch zahlreiche andere Portale, bei denen sich die Anzeige auf den Raum Dresden begrenzen lässt. Wessen Email-Programm RSS beherrscht oder wessen Browser dynamische Lesezeichen unterstützt, der sollte die Anzeigen per RSS abbonieren, so ist er immer aktuell, ohne auf die Webseite gehen zu müssen.

 

Nach dem Kauf: Rahmennummern aufschreiben und Fotografieren!

altWenn Sie ein Fahrrad kaufen, so denken Sie daran, gleich ein Foto davon zu machen und die Rahmennummer, Fabrikat und besondere Merkmale aufzuschreiben, damit im Falle eines Diebstahls die Chance größer ist, es wiederzubekommen.

 

Geklaut?

Ob bei Ebay, im Kleinanzeigenblatt oder auf dem Flohmarkt, man kann sich nie ganz sicher sein, ob das Fahrrad legal verkauft wird oder ob es vielleicht gestohlen wurde. Um böse Überraschungen zu vermeiden ist es das beste, Sie nehmen einen vorbereiteten Fahrrad-Kaufvertrag mit und bitten den Verkäufer, den Vertrag zu unterschreiben.

Vor Ort zu prüfen, ob das Rad gestohlen wurde, ist dagegen leider nur schwer möglich. Es gibt einige Webseiten, auf denen Bestohlene ihre Verluste melden, in der Hoffnung dass jemand das Rad findet. Mit mobilem Internet könnte man das abfragen. Da nur wenige Diebstahlopfer dieses Medium nutzen, ist das aber keine sichere Quelle:

 

Diebstahlschutz

Fahrradschloss

Wichtigstes Mittel gegen Diebstahl sind natürlich Fahrradschlösser. Ein Schloss sollte mindestens 10 Prozent des Wertes des Fahrrads kosten. Als am sichersten gelten Bügelschlösser, mit denen der Fahrradrahmen an feste Gegenstände (Fahrradbügel o.ä.) angeschlossen wird.

 

Das Fahrrad immer abschließen!

Egal, wo oder wie lange: Das Fahrrad immer mit einem Schloss sichern, denn Gelegenheit macht Diebe. Nur gute Schlösser bieten wirklich Schutz. Finger weg von Billig-Angeboten!

 

Das Fahrrad an sicheren Plätzen abstellen!

Nur sichere Plätze wie bewachte Fahrrad-Parkhäuser oder Abstellmöglichkeiten mit Anlehnbügeln, an denen man das Rad sowohl am Rahmen als auch an einem Laufrad anschließen kann wählen. Am sichersten sind gut einsehbare Plätze: Diebe arbeiten nicht gerne in der Öffentlichkeit. Zuhause steht das Rad am besten angeschlossen im eigenen Keller oder in speziellen, abschließbaren Fahrradboxen.

 

Sicher parken an Abstellanlagen

Der ADFC testet Abstellanlagen (nach DIN 79008) und pflegt eine Liste der ADFC-empfohlenen Modelle. Bei ihnen lassen sich Vorderrad und Rahmen mit Schloss am Ständer sichern. Außerdem rollt das Rad nicht weg - auch nicht im beladenen Zustand.

 

Wer die Wahl hat ...

Fahrrad besser neben höherwertigen oder schlechter gesicherten Rädern abstellen. Diebe sind Dünnbrettbohrer!

 

Desto oller desto toller ?

Desto weniger man dem Rad ansieht, wie teuer es war, desto weniger Interesse weckt es. Also olle Farben und zerkratzer Lack haben auch was positives! Aber Achtung: historische Fahrräder sind bei Langfingern genauso beliebt wie High-Tech-Bikes!

 

Fahrradcodierung

Um sein Fahrrad für Diebe uninteressanter zu machen bzw. um ein von der Polizei entdecktes gestohlenes Fahrrad zurückgeben zu können, bietet sich eine Codierung des Fahrradrahmens an. Dazu wird in den Rahmen eine Nummer eingraviert, die für die Polizei Rückschlüsse auf den Besitzer zulässt.

Der ADFC Dresden bietet Ihnen zusätzlich zu der durch Polizei und Verkehrswacht durchgeführten Fräsgravur eine Codierung mittels Klebeetikett an. Ihre Fahrräder, Anhänger oder die Ihrer Kinder werden mit einer individuellen Nummer versehen. Es handelt sich dabei um eine Nummer, die jedem Dieb bei einer Kontrolle durch die Polizei des Fahrraddiebstahls überführen würde, noch bevor eine Anzeige erstattet wurde.

Achtung bei neuen Rädern. Bei einigen Herstellern von Fahrradrahmen soll durch eine Gravierung die Garantie verlöschen. Daher ist es ratsam, vorher  beim Rahmenhersteller nachzufragen!

 

Diebstahlversicherung

Eine einfache Hausratversicherung bietet in der Regel Schutz vor bestimmten Schadenfällen

Um einen unfassenderen Schutz zu bekommen lohnt es sich, seine Hausratsversicherung zu erweitern.

Meist werden dazu die Allgemeinen Hausratsversicherungsbedingungen (VHB 84) mit der Klausel 833 (Fahrraddiebstahl) erweitert. Danach besteht Versicherungsschutz, wenn das Fahrrad zwischen 6 und 22 Uhr in verkehrsüblicher Weise durch ein Schloss gesichert war. Außerhalb dieser Zeit ist das Fahrrad nur versichert, wenn es in Gebrauch war oder sich in einem gemeinschaftlichen Fahrradabstellraum befand. Als im Gebrauch befindlich gilt das Fahrrad auch dann, wenn es zum Beispiel - mit einem Schloss gesichert - vor einer Gaststätte abgestellt war, um danach noch die Heimfahrt anzutreten.

Entschädigt wird nach den VHB 84 der Wiederbeschaffungswert, wenn die Versicherungssumme für die Fahrradzusatzversicherung (die mit ein, zwei oder drei Prozent der Hausratsversicherungssumme bemessen wird) ausreichend hoch ist.

Werden zwei zusammen (z. B. durch ein Seilschloss) gesicherte Fahrräder gleichzeitig gestohlen, besteht die Gefahr, dass die Versicherungssumme nicht ausreicht, weil die Versicherung hier einen einheitlichen Schadensfall annimmt; aus diesem Grund empfiehlt es sich nicht, mehrere Fahrräder zusammenzuschließen.

Seit 01.07.1994 bedürfen die verwendeten Versicherungsbedingungen keiner staatlichen Genehmigung mehr. Die Versicherer können deshalb auch andere, vor allem strengere Bedingungen (zum Beispiel besondere Anforderungen an das zu verwendende Schloss) oder einen Prämiennachlass für den Fall anbieten, dass das Fahrrad codiert worden ist.

(aus Lexikon des Fahrradrechts, Radfahren 3/97)

 

Rad weg?

Mit Rahmennummer und Beschreibung schnellstens zur Polizei, zum Fundbüro, in Fahrradgroßsammlungen an den Bahnhöfen und in Ebay suchen, im Anzeigenblatt mit Belohnung ausschreiben und insgesamt die Nachricht so weit wie möglich verbreiten. Für einen Funken Hoffnung reicht das vielleicht.

Den Diebstahl schnell der Versicherung melden. Man sollte sich aber genau überlegen, wie man die Anzeige formuliert, um nicht den Versicherungsschutz zu verlieren.

Der Versicherung sollte die gesamte Schadenssumme angegeben werden, auch wenn sie  höher als die vereinbarte Versicherungssumme ist. Es wäre nicht das erste mal, dass die Versicherung aus Kulanz oder aufgrund des Fehlers eines Mitarbeiters die höhere Summe erstattet.

Im Internet gibt es einige Webseiten, auf denen man Gesuchtmeldungen abgeben kann. Dort können sich Käufer eines Rades informieren, ob ihm ein gestohlenes Rad angeboten wird. Auf diesem Weg könnte das gestohlene Fahrrad zu seinem Besitzer zurückfinden. Die Erfolgsswahrscheinlichkeit ist gering, aber vielleicht doch einen Versuch wert:

 

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