TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

Pressemittelung des ADFC Dresden e.V. vom 6. April 2017

Am Mittwoch, den 5. April hat der ADFC am Bischofsweg, östlich der Königsbrücker Straße eine Verkehrszählung durchgeführt. Im Zeitraum von 7:00 – 19:00 Uhr passierten 2.671 Fahrräder die Zählstelle des ADFC im Bischofsweg/Ost, hochgerechnet auf 24 Stunden ergibt sich eine Zahl von deutlich über 3.000 Radfahrern. Der Bischofsweg ist als Ost-West-Verbindung damit stärker frequentiert als der Elberadweg, wo laut der Dauerzählstellen der Stadt am Zähltag 1950 Radfahrende entlangfuhren.

Bisher lagen keine aktuellen Daten vor, wie viele Radfahrer hier überhaupt entlangfahren.“ sagt Nils Larsen, Vorstand im ADFC Dresden.

Schon heute fühlen sich viele Radfahrer auf dem Bischofsweg nicht sicher, weder im Mischverkehr mit Autos, noch im Bereich der Straßenbahngleise. Die ADFC-Zählung ergab, dass 55% von ihnen auf die Gehwege ausweichen. Die aktuell vorliegende Planung berührt ernsthafte Sicherheitsinteressen aller Verkehrsteilnehmer. Neben dem besonders gefährdeten Radverkehr auf der Kreuzung und im Gleisbereich seien besonders wartende Fahrgäste an der Haltestelle auf der Nordseite des Bischofswegs betroffen, da Radfahrer dort absehbar weiter auf den Gehweg abgedrängt werden sollen.

Deshalb beinhaltet der Vorschlag des ADFC eine Führung des Radverkehrs außerhalb der Fahrbahn von Autos und Straßenbahn. Im Bereich der Haltestelle sehen die Fahrradexperten eine „angehobene Radfahrbahn“ vor, die Radfahrer sowohl vom Straßenbahngleis als auch vom Haltestellenbereich separiert. In Dresden gibt es etwas Vergleichbares zum Beispiel am Programmkino Ost.

Die aktuelle Planung der Stadt ohne Radwege im Bischofsweg steht auch im Widerspruch zum Radverkehrskonzept, welches in den letzten drei Jahren erarbeitet und erst vor zwei Wochen vom Stadtrat beschlossen worden war. Gleich mehrere Maßnahmen zielen auf eine Radverkehrsführung im Bischofsweg. Unter anderem ist die Schaffung durchgängiger Radverkehrsanlagen zwischen Königsbrücker und Görlitzer Straße fester Teil des Konzepts.

Nils Larsen, Sprecher des ADFC Dresden ist bestürzt: „Wenn die rot-grün-rote Mehrheit im Stadtrat das Radverkehrskonzept schon nach so kurzer Zeit zu den Akten lägt, ist das für uns wirklich ein Schlag in die Magengrube. Offensichtlich ist das Radverkehrskonzept nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde."

Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, dass sich ausgerechnet der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Johannes Lichdi, vehement gegen eine Trennung des Radverkehrs von Fußgängern und motorisiertem Verkehr an dieser Stelle einsetzt.“ Die Art und Weise, wie Lichdi im Planungsprozess der Kreuzung Königsbrücker Straße / Bischofsweg gegen elementare Sicherheitsbelange des Radverkehrs agiere und andererseits – etwa im Zusammenhang mit fehlenden Radverkehrsanlagen am Bischofsplatz – seine vermeintliche Rad-Freundlichkeit hervorkehre, grenze schon an Heuchelei, so der ADFC-Vorstand.

Dass erst der ADFC mit einer eigenen Erhebung der Radverkehrsmengen die Arbeit der Stadt machen muss, ist für uns ein Zeichen, dass die Planung an dieser Stelle noch nicht ausgereift sein kann. Der ADFC fordert deshalb weiter endlich die Einordnung einer separaten Radverkehrsführung an der Kreuzung Bischofsweg / Könisgbrücker Straße.“

Hintergrund:

Hintergrund der Zählung sind die laufenden Planungen der Stadt zur Königsbrücker Straße. Bisher ist auf der Kreuzung mit dem Bischofsweg keine separate Radverkehrsführung vorgesehen. Mit etwa 10.000 Autos und 3.000 Fahrrädern täglich sind bereits jetzt Konflikte zwischen Radfahrern, Fußgängern und motorisiertem Verkehr vorprogrammiert. Der ADFC fordert deshalb seit langem Nachbesserungen der Planung. Um die Bedeutung des Bischofswegs für den Radverkehr mit aktuellen Daten zu untersetzen fand heute die Zählung statt.

Der ADFC setzt sich für eine sichere und komfortable Kreuzungsgestaltung ein. Im März präsentierte der ADFC eine Visualisierung der Kreuzung, wie sie nach Vorstellungen des Fachverbandes aussehen könnte, um den Bereich für Fußgänger und Radfahrer deutlich bequemer und sicherer zu gestalten. Obwohl der Bischofsweg eine vergleichsweise schmale Straße ist, wäre für eine solche Lösung ausreichend Platz. Auch Verkehrsplaner und die im Planungsprozess der Königsbrücker Straße intensiv beteiligten DVB halten eine solche Variante für machbar.
Zählung des ADFC Dresden (pdf): https://sn.adfc-cloud.de/index.php/s/Vg43ANsWs2okWnn

Radfahren in Dresden, das war bisher mehr Abenteuer als Fortbewegung: Bundesweit war Dresden lange bekannt für die rumpeligen Kopfsteinpflasterstraßen, überdurchschnittliche Unfallzahlen, Radwege, die plötzlich aufhören. Schon lange war ein systematischer Ansatz der Radverkehrsförderung in der Landeshauptstadt überfällig. Schon als der Stadtrat am 17. März 2005 die Erarbeitung eine Radverkehrskonzepts beschloss, war diese Erkenntnis gut gereift.

Dennoch hat es nun zwölf Jahre und einen Wechsel der Stadtratsmehrheit gebraucht, bis der Stadtrat das ausgearbeitete Konzept in seiner Sitzung am 23. März beschließen konnte. 

Das Radverkehrskonzept ist eine grundlegende Voraussetzung, um Fördermittel für Radverkehrsinfrastruktur beim Land beantragen zu können. In den nächsten 10 Jahren kann Dresden etwa 30 Mio. Euro Förderung einwerben. Das über mehr als drei Jahre ausgearbeitete Konzept trifft Aussagen zum geplanten Routennetz, zum Fahrradparken an S-Bahn-Stationen, zur Verkehrssicherheit und zu zahlreichen weiteren Aspekten des Radverkehrs. Über 500 konkrete Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden, für über 100 Maßnahmen hoher Priorität ist eine finanzelle Deckung im städtischen Haushalt bis Ende 2018 eingeplant.

Bischofsweg an der Schauburg (Vorschlag ADFC)Pressemittelung des ADFC Dresden e.V. vom 17.3.2017

Die Planungen zur Königsbrücker Straße sind in den letzten Zügen. Auch aus Sicht der Radfahrer bedeutet der für 2019 geplante Umbau einen großen Gewinn. Doch die aktuelle Planung der Stadt für die Kreuzung an der Schauburg stößt beim ADFC Dresden auf deutliche Kritik. Bereits seit Juli 2016 versucht der Fahrradclub Stadtverwaltung und Stadträte von einer Lösung mit Radfahrstreifen im Bischofsweg zu überzeugen, bei der Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer getrennte Spuren nutzen und sich dadurch weniger in die Quere kommen.

titel webWie jedes Jahr organisiert der ADFC eine Menge Radtouren und alle sind eingeladen mitzukommen. Los geht es am 02.04.2017 mit dem traditionellen Anradeln. Andreas führt eine Frühlingstour ins „romantische Müglitztal“. Am darauffolgenden Mittwoch startet auch unser beliebtes Abendradeln um 18:00 Uhr am Goldenen Reiter.

Das vollständige Programm kann man sich im Internet herunterladen. Auch in unserem Terminkalender sind schon alle Touren eingetragen. Nur die gedruckte Ausgabe braucht noch ein paar Tage mehr Zeit.

Neben den vielfältigsten Tagestouren an den Wochenenden haben wir auch wieder einige Mehrtagestouren im Programm.

  • Am 13./14.05.2017 führt Michael eine Wochenendtour von „August dem Starken zu Friedrich dem Großen“ nach Potsdam. Anmeldeschluss: 31.03.2017
  • Am 10./11.06.2017 führt Bernd eine Gruppe „über den Erzgebirgskamm und das böhmische Mittelgebirge“. Anmeldeschluss: 01.05.2017
  • Vom 01.-04.09.2017 führt Bernd eine kleine Radreise „4 Tage in Böhmen“. Anmeldeschluss: 01.07.2017
  • Vom 29.09.-03.10.2017 könnt Ihr Sylke und René „auf den Spuren Rübezahls“ auf einer Tour von der Felsenstadt Adrspach nach Zittau begleiten. Anmeldeschluss: 31.07.2017

Anmelden kann man sich ab sofort bei den Tourenleitern. Alle anderen Touren sind wie immer anmeldefrei.

Von Peter Hilbert

Schon fünf Monate rollt der Verkehr über die Albertbrücke. Jetzt ist wieder eine Debatte über das berühmte Doppelgeländer entflammt. Stadtrat Holger Zastrow fordert, das höhere Geländer wieder abzureißen. Neben einem getrennten Geh- und Radweg ist es nicht nötig, argumentiert der Fraktionschef von FDP und Freien Bürgern. Das viele Steuergeld hätte besser für die dringende Sanierung von Fußwegen oder den Bau von Radwegen eingesetzt werden können, argumentiert Zastrow.

Erst wenige Tage ist es her, dass das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in der Hälfte seiner Messstationen Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub gemessen hat. Dies führte zu einer bemerkenswerten Handlungsempfehlung: „Menschen, die besonders sensibel darauf reagieren, sollten vorübergehend auf Ausdauersportarten im Freien verzichten.“ In Zeiten des VW-Abgasskandals eine reichlich kurzsichtige Empfehlung.

Auch in Dresden messen die Forscher dieser Tage erhöhte Feinstaubwerte. An der Messstelle Schlesischer Platz ist die Feinstaubkonzentration so hoch, dass in einem Zeitraum von 22 Tagen die Grenzwerte 12 mal überschritten wurden. Maximal 35 solcher Überschreitungen darf es in einem gesamten Jahr geben. Wir haben gerade Anfang Februar.

Bei Feinstaub geht es um mehr als abstrakte Grenzwerte und die Ermittlung von Messdaten, die Gefahr im Stadtgebiet ist konkret: Je kleiner ein Partikel ist, desto weiter kann er in die Atemwege und den gesamten menschlichen Organismus vordringen. Besonders Feinpartikel mit zehn Mikrometern oder weniger, das „PM10“ gelten deshalb als gefährlich für die Gesundheit. Feinstaub verstärkt Allergiesymptome, ist für die Zunahme asthmatischer Anfälle, Atembeschwerden, sogar für Lungenkrebs verantwortlich. Auch ein höheres Risiko von Mittelohrentzündungen bei Kindern, die Beeinträchtigung des Nervensystems sowie negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System bis hin zum Herzinfarkt werden mit Feinstaub in Verbindung gebracht.

Mehr als die Hälfte der Feinstaubbelastung im Dresdner Stadtgebiet ist auf den motorisierten Verkehr zurückzuführen. Bei NOx liegt der Anteil des Verkehrs zwischen 55% (Schlesischer Platz) und 71% (Bergstraße).

Knapp zwölf Jahre ist es her, da kam in enger Zusammenarbeit der damals rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit mit dem ADFC ein für den Dresdner Radverkehr wegweisender Schritt nach vorn zustande. Hinter dem sperrigen Namen A0049-SR10-05 verbirgt sich ein richtungweisender Stadtratsbeschluss. Kern des gemeinsam von ADFC und Stadträten erarbeiteten Beschlusses ist, neben der Schaffung der Stelle eines städtischen Radverkehrsbeauftragten und einem Sofortprogramm zur Behebung von Radwegemängeln, ein Radverkehrskonzept.

Eine volle Stelle des Radverkehrsbeauftragten wurde 2010 geschaffen. Ein Teilkonzept für den Radverkehr in der Innenstadt war ebenfalls Ende 2010 ausgearbeitet. Das Sofortprogramm gegen Radwegemängel hat die Verwaltung mangels Personal vor zehn Jahren komplett unter den Tisch fallen lassen und auch beim Radverkehrskonzept für die Gesamtstadt sah es lange so aus, als würde nicht viel passieren. Im Stadthaushalt 2013/14 stellte der Stadtrat dann Mittel ein, damit das gesamtstädtische Konzept endlich in Auftrag gegeben werden konnte. Weitere drei Jahre später sieht es so aus, als sei die Zielgerade bald erreicht. Im März 2017 soll der Stadtrat das fertige Radverkehrskonzept für die Gesamtstadt zum Beschluss vorgelegt bekommen.

Wieder ist ein Jahr vergangen, für den Radverkehr sind in Dresden 2016 entscheidende Schritte getan worden. An allen entscheidenden Fortschritten für den Radverkehr in der Stadt war der ADFC im letzten Jahr beteiligt.

Die entscheidenden drei Fortschritte sind:

icon haken1. Das städtische Radverkehrskonzept, vom ADFC im Jahr 2005 angestoßen, wurde von der Stadtverwaltung im Herbst fertig ausgearbeitet und wird vom Stadtrat wahrscheinlich im nächsten März beschlossen.

2. Damit das Radverkehrskonzept erfolgreich umgesetzt werden kann, sind zusätzliche Radverkehrsplaner in der Stadtverwaltung nötig. Diese waren ursprünglich nicht vorgesehen. Nach Druck des ADFC werden 2017 vier Stellen geschaffen, 2018 zwei weitere.

3. Winterdienst auf Radwegen. In Zusammenarbeit mit dem ADFC haben Grüne und Linke im Stadtrat einen Antrag für den Winterdienst eingebracht. Im städtischen Haushalt 2017/18 wurden außerdem 150.000€ pro Jahr für den Winterdienst auf dem Elberadweg eingestellt.

Weitere Erfolge

Weihnachten steht vor der Tür. Und wie jedes Jahr ist eng damit verbunden die Frage, was man denn seinen mehr oder weniger fahrradverrückten Lieben schenken könnte. Wir haben ein paar Vorschläge für den Weihnachtseinkauf zusammengestellt, die es im Laden ADFC Dresden am Alaunplatz zu kaufen gibt.

Tourenbuch von ADFC und Sächsischer Zeitung

Mehr als 1.000 Kilometer Radgenuss in Mittel- und Ostsachsen verstecken sich im Tourenbuch RadKulTour von ADFC Sachsen und Sächsischer Zeitung. Insgesamt 24 Radtouren von Großenhain bis zur Neiße finden Sie auf den etwa 100 Seiten des Tourenbuchs. Bei der Auswahl haben wir darauf geachtet, dass für jeden etwas dabei ist. Familien sollen genauso auf Ihre Kosten kommen wie ambitionierte Sportler. So geht es sich eher entspannt an, wenn man in der Oberlausitz um den Bärwalder See oder entlang der Neiße radelt, während die Ausfahrt zum Brand in der Sächsischen Schweiz schon mehr Höhenmeter macht - bei Weitem aber nicht so viele wie unser Härtetest: mit dem Fahrrad von Schmilka nach Altenberg.

Preis: 9,90 €

T-Shirt I Bike Dresden

Wer in Dresden Rad fährt, kann seine Leidenschaft mit dem T-Shirt "I Bike Dresden" auch optisch zum Ausdruck bringen. Wir haben im Laden verschiedene Größen vorrätig, erwarten aber einen gewissen Ansturm auf die Nickis. Deshalb gilt hier: Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Preis: 16,00 €

Weitere T-Shirts und Pullover in allen denkbaren Größen, Farben und Formen gibt es in unserem Spreadshirt-Shop.

Tourenbuch Radweg Berlin-Dresden

Zwischen Dresden und Berlin hat der ADFC Sachsen eine Radroute erarbeitet, die bisher noch nicht ausgeschildert ist. Mit dieser Karte aber finden Sie den Weg und gelangen auf einer landschaftlich reizvollen Strecke auf direktem Weg von der sächsischen in die deutsche Hauptstadt.

Preis im ADFC-Laden: 3,00 €

Das Tourenbuch gibt es auch auf der Webseite des Radweg Berlin-Dresden www.radweg-berlin-dresden.de

Preis inkl. Versand: 7,50 €

Geschenkmitgliedschaft im ADFC

Geschenkmitgliedschaft Ansicht 348pxVerschenken Sie ein Stück Bewegung: Die Mitgliedschaft im ADFC gehört eigentlich für jeden Alltagsradfahrer dazu. Ihr Freund, Ihre Tante oder Ihr Nachbar erhält sechs Ausgaben des ADFC-Magazins „Radwelt" und dreimal im Jahr den „Reflektor", ist automatisch haftpflicht- und rechtsschutzversichert und profitiert von vielen Mitgliedervorteilen und Serviceleistungen des ADFC wie zum Beispiel der ADFC-Pannenhilfe. Hinzu kommen zahlreiche Rabatte, zum Beispiel ein Werkstattgutschein von VSF, die kostenlose Teilnahme bei den Touren des ADFC Dresden und und und.

Die Geschenkmitgliedschaft gibt es bei uns im ADFC-Laden oder auch Online.

Wer sich selber etwas schenken möchte, dem sei unsere Weihnachtsaktion empfohlen. Zwischen 6. und 24. Dezember bieten wir die Mitgliedschaft im ADFC für 19,50 € im ersten Jahr an. Wer noch nicht Mitglied ist: Jetzt schnell zugreifen!

Für die Kinder: Fahrrad-Kinderbücher

Weihnachten ohne die richtigen Geschenke für Kinder wäre nicht Weihnachten. Deshalb haben wir natürlich ein paar fahrradaffine Kinderbücher im Angebot. Unter anderem "Na klar, Lotta kann Radfahren" von Astrid Lindgren und "Der kleine Tiger braucht ein Fahrrad" von Janosch. 

Aber auch für die Erwachsenen sind einige Bücher da: Wer es eher praktisch mag, für den ist sicher "Recht für Radfahrer" eine gute Wahl. Für alle Reiselustigen haben wir eine große Auswahl an Reisekarten, Tourenbüchern und -Heften. Kommen Sie einfach zu unseren Öffnungszeiten vorbei und schauen Sie sich um.

Der ADFC-Laden am Bischofsweg 38 hat geöffnet:

Montag 10 - 15 Uhr und Mittwoch 15 - 19 Uhr

Überall gibt es das: Man will in eine Arztpraxis, ein Hundefutterfachgeschäft oder einfach in ein Wohnhaus, aber weit und breit fehlen diebstahlsichere Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern. In der wunderschönen Stadt Leipzig hat man schon vor über zehn Jahren eine Lösung gefunden. Dort installiert die Stadtverwaltung für 160 Euro pro Stück Fahrradbügel im öffentlichen Straßenraum.

Nun ist dieses unbürokratische und zielorientierte auch in Dresden angekommen. Auf Anregung des ADFC hat der Stadtrat beschlossen, es Leipzig gleichzutun. Wer vor seinem Hundefutterfachgeschäft, seiner Arztpraxis oder seinem Wohnhaus sichere Fahrradständer schaffen will, kann das nun auch relativ einfach in Dresden tun. Auch hier sind 160 Euro pro Stück fällig.

Formular und Kontakt zum Straßen- und Tiefbauamt

radstadt smAm 15. November richtete der ADFC Dresden eine Pressekonferenz aus, um auf den dringenden Änderungsbedarf des Haushaltsentwurfs 2017/2018 der Verwaltung aufmerksam zu machen. Der Entwurf sah keine personelle oder finanzielle Mittel zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts oder zur Abarbeitung aller Unfallschwerpunkte der Stadt vor. Und das, obwohl Dresden einerseits im bundesweiten Vergleich auffällig viele Verkehrsunfälle und einen stagnierenden Radverkehrsanteil zu verzeichnen hat und andererseits reichlich Mittel für "nice to have"-Investitionen eingestellt waren (siehe Folie aus der Pressekonferenz). Für Fußgänger und Radfahrer wäre dieser Haushalt eine große Enttäuschung gewesen.

Doch die Stadtratsfraktionen SPD, Grüne und Linke (mit Piraten) konnten sich über sehr erfreuliche Änderungen einigen:

  • Sechs neue Stellen für Radverkehrsplanung (vorher: keine expliziten Radverkehrsplaner/innen)
  • 1,25 statt 1,0 Mio. Euro Eigenmittel pro Jahr für Radverkehrsprojekte
  • 500.000 Euro pro Jahr für Verkehrssicherheit (im Entwurf war "Verkehrssicherheit" kennzeichnend in der Rubrik "unter Wertgrenze" eingeordnet und wegen des kleinen Betrags nicht beziffert)
  • 150.000 Euro pro Jahr für Winterdienst für Radfahrende (gab es bisher nie)

Der städtische Haushalt 2017/2018 wurde mit diesen Änderungen am 24. November im Stadtrat mit den Stimmen der SPD, Grünen, Linken, Piraten und Gegenstimmen der CDU, AFD und FDP/FB angenommen. Diese Themen (Personal/Radfahrbüro, Verkehrssicherheit, Winterdienst) hat der ADFC Dresden in diesem Jahr dauernd in die öffentliche Debatte gebraucht. So haben die Stadtratsfraktionen von unseren Forderungen genau gewusst - und weitgehend übernommen!

Mehr zum Thema:

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 25. November 2016

Der Beschluss des städtischen Haushalts für 2017/2018 bringt den großen Durchbruch für den Radverkehr in der Stadt. Der Stadtrat hat erstmalig dedizierte Planerstellen für Radverkehr eingestellt und weitere Posten zur Verbesserung der Belange für alle, die mal zu Fuß oder mit dem Rad in Dresden unterwegs sind, geschaffen bzw. erhöht (Winterdienst Rad, Fuß- und Radweganlagen, Verkehrssicherheit, Planung Fähre Pieschen).

"Der ADFC Dresden hatte Stellen für Radverkehrsplaner, Mittel für Verkehrssicherheit, Erhöhung der Investitionen in Radverkehrsanlagen und Winterdienst gefordert. Keine dieser Punkte waren im Haushaltsentwurf 2017/2018 der Verwaltung von August 2016 enthalten. Wir sind sehr erfreut, dass der Stadtrat gestern eine Korrektur in unserem Sinne gemacht hat." sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

Über die sechs neuen Planerstellen für Radverkehr sind wir besonders erfreut. In den Jahren 2015/2016 sind 9 von 13 größere Radverkehrsprojekte aufgrund des Planermangels liegen geblieben. Mit den neuen Stellen kann es richtig los gehen. Wir hoffen, dass die knappen städtischen Eigenmittel für Radprojekte mit den neuen Planern/innen effizient und vollständig eingesetzt werden."

Aktualisierung vom 27.11.2016: Unsere Forderungen wurden weitgehend vom Stadtrat übernommen, siehe die Meldung "Stadtrat für Radstadt".

Am 15. November hatten wir zu einer Pressekonferenz auf den Bischofsweg eingeladen. Themen waren das brandneue Radverkehrskonzept und die aktuellen Haushaltsverhandlungen.

Mit der Resonanz waren wir sehr zufrieden. Der Platz in der Geschäftsstelle hat kaum gereicht, es gab reichlich Fragen und vor allem: zahlreiche Berichte! Wir wollten klarmachen, dass das Konzept ein Papiertiger bleiben wird, wenn keine neuen Planerstellen in der Verwaltung geschaffen werden. Diese Botschaft kam an.

Es berichteten:

Am 15. November stellen die Vorstände des ADFC Dresden, Pirna und Radebeul Ziele, Themen und Arbeitsgruppen des ADFC vor. Dazu sind alle Neumitglieder, aber auch "noch-nicht-Neumitglieder", sehr herzlich eingeladen.

Egal ob Sie dem ADFC gerade beigetreten sind oder eine Mitgliedschaft in Betracht ziehen, egal ob Sie sich eher für Lastenräder in der Stadt, Verkehrspolitik auf Bundesebene oder für Radtouren interessieren: Kommen Sie vorbei - wir freuen uns auf Sie.

Die Mitgliedschaft im ADFC umfasst neben der Pannenhilfe, einer Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung außerdem zahlreiche weitere Vorteile. Überzeugen Sie sich - und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Eine Anmeldung zum Neumitgliederabend des ADFC ist nicht nötig, ein Eintrag in Ihrem Kalender wird empfohlen :-)

15. November 2016, ab 19:00 Uhr, Café Aha, Kreuzstraße 7

twitterPressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 18. Oktober 2016

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Dresden wird am Donnerstag, 20. Oktober kurz nach 15 Uhr mit der Aktion "(Keine) Verbesserung des Radverkehrs in Loschwitz" am Blauen Wunder auf die fehlende sichere und komfortable Führung des Radverkehrs aufmerksam machen. Mitglieder des ADFC werden provisorisch einen Radfahrstreifen auf die Fahrbahn aufbringen und während der 10-minütigen Sperrung testen. Treffpunkt ist der Brückenkopf auf der Loschwitzer Seite.

Radfahren auf der Brücke ist nur auf der Hauptfahrbahn erlaubt. "Die Freigabe der Gehwege kommt für den ADFC nicht in Frage, weil die Fußgänger gestört und gefährdet werden. Auf der Hauptfahrbahn ist aber genug Platz für Radfahrstreifen, denn es erschließt sich uns nicht, warum aktuell zwei Fahrspuren Richtung Schillerplatz erforderlich sind, wenn eine Spur Richtung Körnerplatz reicht." sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden. "Dass die jetztige Verkehrsführung katastophal ist erkennt man daran, dass man es nicht schaffen wird, z.B. einem Elfjährigen zu erklären, wie er sicher über die Brücke fährt. Eine solche Infrastruktur ist diskriminierend."

Auf der Albertbrücke stehen für 14.000 Autos am Tag vier Fahrspuren zur Verfügung. Das ist eine ziemliche Platzverschwendung (Carolabrücke 45.000, Marienbrücke 31.000, WSB 36.000). Damit der Autoverkehr auf der Albertbrücke gut fließen kann, sind sie jedenfalls nicht nötig.

Würde man die beiden äußeren Fahrspuren zu Radwegen umwandeln hätte das drei vorteilhafte Nebeneffekte: 1. Radfahrer hätten in jeder Fahrtrichtung 3,25 m statt 1,60 m breite Spuren auf der Brücke, sie könnten sich leichter überholen 2. Mit dem Rad könnte man besser in die Glacisstraße abbiegen und 3. das lächerliche Doppelgeländer an der Albertbrücke könnte abgebaut werden, denn die Erhöhung des Geländers auf 1,30m ist nur für Radwege erforderlich, nicht aber bei Gehwegen. Über das Geländer lacht mittlerweile die ganze Republik - es wieder abzubauen und den Gehweg den Fußgängern zu lassen, wäre wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee.

Täglich fahren etwa 10.000 Menschen mit dem Rad über die Albertbrücke. Zählungen der letzten Jahre zeigen, dass die Radnutzung immer mehr zunimmt. Die neu eingerichteten Radwege auf der Albertbrücke haben lediglich eine Breite von 1,60 m, das ist nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) das Mindestmaß für schwachen Radverkehr. Auch im Lichte des erwartbaren Zuwachses ist es nur logisch, dem Radverkehr auf der Brücke mehr Platz einzuräumen.

Wir haben dazu mit BILD Dresden gesprochen.

Die Stadt Dresden entschärft die Gefahrenstelle an der Bautzner/Rothenburger Straße. Dort war im Februar 2016 eine junge Frau von einem Betonmischer getötet worden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch die unsichere Verkehrsführung für Radfahrer einen Anteil am Unfall hatte: Unmittelbar vor der Kreuzung werden Radfahrer auf einem Radstreifen geführt, der dann im Nichts endet. Radfahrer werden dann rechts neben dem motorisierten Verkehr auf die Kreuzung geführt, wo sich jedoch die Fahrbahn stark verschmälert. Unmittelbar hinter der Kreuzung geschah der tödliche Unfall im Februar.

Dass hier nun etwas passiert, geht auf den Druck des ADFC zurück. Wenige Tage nach dem Unfall baten Vertreter des ADFC um einen dringenden Termin beim Dresdner Baubürgermeister Schmidt-Lamontain (Grüne). Im Treffen Mitte Februar wurde mit Nachdruck der Umbau der Kreuzung gefordert. 

Die Kreuzung war erst im Sommer 2014 umgebaut worden, die Gefahrenstelle also neu geplant und gebaut. Schon damals hatte der ADFC gegenüber dem Ortsbeirat Neustadt, dem Bauausschuss des Stadtrats, dem Stadtplanungsamt und dem damals amtierenden Baubürgermeister Marx (CDU) dringend eine Entschärfung der offensichtlichen Gefahrenstelle gefordert - ohne Erfolg. 

Die Vorgänge um die Kreuzung Rothenburger / Bautzner Straße zeigen auch, dass Dresden dringend ein Radfahrbüro benötigt, wo systematisch Gefahrenstellen für den Radverkehr entschärft werden und bei Neu- und Umbauplanungen im Stadtgebiet die Sicherheitsbelange des Radverkehrs Teil jeder Planung werden.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 17.9.2016

Die Landeshauptstadt Dresden hat in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) die Fahrradkonferenz mit dem Titel -Fahrrad/Stadt/In Sicht- veranstaltet.
Dazu lud Eva Jähnigen, Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunalwirtschaft am Samstag, 17. September zahlreiche Gäste in den Rathaussaal über der Goldenen Pforte ein.
Von 10 bis 16 Uhr informierten acht spannende Vorträge die zahlreichen Teilnehmenden. Darunter sprach Ludgar Koopmann, ADFC Bundesvorstand zum Thema -Radverkehr für alle-.
Prof. Dr.-Ing. Mary Pepchinski, vom Fachgebiet Entwerfen, Gebäudelehre, Architecture and Society der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden beleuchtete Gestaltungsvorschläge für die geplanten Fahrradstationen am Hauptbahnhof und dem Neustädter Bahnhof. Im Höhepunkt der Konferenz ließ sich Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr auf die Podiumsdiskussion mit den Vortragenden ein. Darunter mit Heinrich Strößenreuther von der Initiative Clevere Städte als dem Initiator des Volksentscheides für das Fahrrad in Berlin.

Hintergrundinformationen:
Diese Fahrradkonferenz ist ein Höhepunkt in der Europäischen Mobilitätswoche in Dresden vom 16. bis 22. September 2016.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 13.9.2016

Am Freitag, 16. September werden Aktivisten und Künstler in Städten rund um die Welt Parklätze wieder in lebenswerte Räume verwandeln.
Auch in Dresden werden an diesem Tag Parkplätze gestaltet. Mitten in der Altstadt entsteht auf der Kreuzstraße zwischen 16:00 und 20:00 Uhr ein gemütlicher Ort zum Verweilen und Austauschen.
Dazu Jutta Wieding, Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Dresden: "Wir wollen den öffentlichen Raum nutzen, um Begegnungsräume statt kommerzielle Räume zu schaffen. Die Aktualität von Kraftfahrzeugen, die diesen Raum einnehmen, sollte in Zeiten des Klimawandels überdacht werden. "
Idee des Park(ing) Days ist es, Menschen anzuregen über den derzeit hohen Flächenbedarf von Automobilen nachzudenken. Vor allem aber auch Lärm und die Schadstoffbelastung durch den städtischen Verkehr verringern die Lebensqualität von uns allen. "Stickoxide erhöhen das Herzinfarktrisiko und schädigen die Atemwege, besonders bei Kindern", erklärt Benjamin Ledermann von Greenpeace Dresden.
Was sind die Alternativen zum Auto in der Stadt?
Immer mehr Menschen in den Städten steigen auf das Rad. Dieser fundamentale Wandel des Mobilitätsverhaltens ist im Dresdner Stadtrat noch nicht angekommen. "Der Stadtrat traut sich nicht, die nötigen Schritte zur fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt zu gehen. Wir brauchen neue Prioritäten für den Stadtverkehr." sagt Maximilian Krampe, Vorstandsmitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Dresden. "An vielen Stellen stehen parkende Autos sicherer Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer im Weg. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich. Dabei stehen an vielen Stellen mit öffentlichen Mitteln gebaute Parkhäuser leer."
Zum Park(ing) Day auf der Kreuzstraße wird Bürgermeisterin Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft 18:15 Uhr anwesend sein.

Hintergrund zur Aktionsform Park(ing) Day:
Der Park(ing) Day ist ein jährlich begangener Aktionstag immer am dritten Freitag im September. Erstmalig bewusst, wurde der Park(ing) Day im Jahr 2005 in San Francisco begangen. Auf kreative und einfache Weise werden Parkflächen am Straßenrand kurzzeitig zu Parks und Zonen des Entspannens und der Interaktion mit Mitmenschen umfunktioniert. Alle registrierten Aktionsorte rund um den Globus sind unter www.parkingday.org zu finden. Entsprechend auf englisch heißt es da: “PARK(ing) Day is an annual worldwide event where artists, designers and citizens transform metered parking spots into temporary public parks.” Von Medellin in Kolumbien über Bukarest wie auch in Kapstadt gestalten Menschen den Park(ing) Day.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 8.9.2016

Elbwiesen in Pieschen

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Dresden begrüßt den Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion, eine Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege einzurichten. Dabei befürwortet der ADFC Dresden einen fahrgeldfreien Fährbetrieb.

Dazu erklärt Vorstandsmitglied Nils Larsen: „Die Prüfung der Fährverbindung in Pieschen ist bereits im ‚Verkehrsentwicklungsplan 2025plus‘ vorgesehen, den der Dresdner Stadtrat am 20.11.2014 beschlossen hat. Allerdings zeigen die Erfahrungen mit den kleinen Fußgänger- und Radfahrerfähren in Johannstadt, Niederpoyritz und Pillnitz, dass der Fährbetrieb nur mit finanzieller Förderung möglich ist. Die Fahrgeldeinnahmen decken dort nur einen geringen Bruchteil der Kosten, zumal Inhaber von DVB-Monatskarten die Fähren kostenfrei nutzen können. Deshalb schlagen wir vor, am Pieschener Elbwinkel als Verkehrsversuch den fahrgeldfreien Fährbetrieb durchzuführen. Die Elbquerung in Pieschen ist für den innerstädtischen Fußgänger- und Radverkehr und für die Alltagsradler von Bedeutung. Wir weisen zum Vergleich darauf hin, dass auch die Nutzung der Dresdner Elbbrücken kostenfrei stattfindet, deren Unterhaltung durch die Stadt finanziert wird.“

Der ADFC Dresden kann sich langfristig sogar eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Pieschen und dem Ostragehege vorstellen. „Ein Gutachten für die Stadtverwaltung Dresden hat zu dem Ergebnis geführt, dass eine Elbbrücke dort technisch machbar und auch finanzierbar ist. Bei Gesamtkosten von 10 bis 12 Mio. Euro kann die Stadt Dresden mit einer Fördermittelquote von 90% rechnen und müsste nur 1,0 bis 1,2 Mio. Euro selbst tragen. Allerdings nehmen auch wir die Umweltbedenken hinsichtlich des Landschaftsschutzes ernst und meinen, dass der Betrieb einer fahrgeldfreien Fähre geeignet ist, das tatsächliche Nutzerinteresse für die Elbquerung zwischen Pieschen und dem Ostragehege zu ermitteln“, so Nils Larsen abschließend.

Unterkategorien

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.