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So sehen die Nextbikes ausNext bike – so nennt sich neudeutsch das Angebot, sich irgendwo ein Fahrrad zu nehmen und es woanders wieder liegen zu lassen.

War das bisher eine Praxis fußfauler Krimineller, so gibt es diese Möglichkeit nun ganz legal und zudem recht preiswert. Sieht man irgendwo in Dresden ein Fahrrad des Radverleihs stehen und ist es nicht in Benutzung, so genügt eine Anruf, um sich den Freischaltcode zusenden zu lassen. Mehr als ein Telefon braucht man dazu nicht.

Beauftragten für Radverkehr ernannt

Seit vielen Jahren ist es eine Forderung des ADFC, Kompetenzen und Verantwortung der Stadtverwaltung für den Radverkehr in einer Stelle zu bündeln. Wir erhoffen uns dadurch Fahrradförderung aus einem Guss sowie einen kompetenten Ansprechpartner für die speziellen Probleme der Rad fahrenden Dresdner. 

Der Konsum am Nürnberger Ei hat bereits schöne und praktische FahrradbügelAnfang des Jahres gab der Stadtrat das Aufbruchszeichen für ein fahrradfreundliches Dresden. Die Verwaltung wurde beauftragt, das Radfahren verstärkt in den Blickpunkt zu nehmen. Ein wichtiges Thema wird nun angegangen: das Parken.

Kinder und Jugendhaus GorbitzDresden hat eine neue Fahrradselbsthilfewerkstatt. Neben Radschlag in der Neustadt und RadIO im Studentenviertel Wundstraße gibt es nun auch in Gorbitz die Möglichkeit, sein Fahrrad in einer gut ausgerüsteten Werkstatt selber zu reparieren.

Logo Mit dem Rad zur ArbeitMit dem Fahrrad fit werden und fit bleiben ist leicht. Machen Sie einfach den Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung und wieder zurück zu Ihrem individuellen Fitnessprogramm!

Es ist ganz einfach: Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag steigern die Fitness mit positiven Folgen für die Gesundheit. Das Risiko für Herz - Kreislauf - Erkrankungen, Diabetes im Erwachsenenalter und Osteoporose wird deutlich verringert.

Machen Sie mit bei der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" des ADFC und der AOK

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Die Stiftung Warentest testete mit EU -Unterstützung Kinderfahrräder. Ergebnis: Lieblos gebaut, schlampig verarbeitet, schnell kaputt, kein einziges ist gut. Manchmal bleibt sogar die Sicherheit auf der Strecke. Auch Zubehör wie Zugstangen, Kupplungen und Trailer wurden unter die Lupe genommen und kritisiert.

Schild Gefährlicher RadwegAm 23. Mai fand im Rathaus die Konferenz „Dresdner Radverkehr – aus der Nische ins Rampenlicht“ statt. Dabei ging es darum, wie den Dresdnern das Fahrrad als gesundes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel schmackhaft gemacht werden könnte.

Die Ortsgruppe des ADFC nutzte diese Chance, um am Beispiel Albertplatz zu zeigen, wo die Fehler der Stadtverwaltung liegen, wegen denen viele Radfahren immer noch als unsicher und mühsam empfinden.

Das klassische Dresdner PlasterDie Tharandter Straße ist eine der letzten klassischen Dresdner Stadtstraßen. Alte Alleebäume, Vorgärten und Großpflaster, so weit das Auge reicht. Letzteres ist inzwischen wellenförmig geschwungen, von Baumwurzeln mit spektakulären Fugen geteilt und bei Regen glatter als eine Eisbahn. Das soll bald Vergangenheit sein.

Derzeit laufen die Planungen zum Ausbau  zwischen Kesselsdorfer Straße und Altplauen. Die nicht mehr benutzten Gleise werden ausgebaut und die Straße wird neu aufgeteilt. Auch die Radfahrer werden bedacht: mit Radwegen.

Logo Mit dem Rad zur ArbeitSeit mehreren Jahren gibt es in verschiedenen Bundesländern die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Durch die Kooperation von ADFC und AOK und mit Hilfe von Fördermitteln durch das BMVBW wurden kontinuierlich mehr Menschen motiviert, das Rad im Alltag auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen.

So gab es 2004 schon über 61.000 Teilnehmer an der Aktion. Dieses Jahr startet die Aktion erstmals nun auch in Sachsen im Zeitraum vom 20. Juni bis 16. September 2005.

Gesucht: Die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands

Fahrradklimatest 2005Wie wohl fühlen Sie sich als Radfahrer in Dresden? Wo gibt es die größten Probleme? Vergeben Sie gute oder schlechte Noten für das Fahrrad-Engagement der Stadtverwaltung und der Verkehrsbetriebe!

Mit Ihrer Abstimmung tragen Sie zur Verbesserung der Situation vor Ort bei. Der Fahrradklimatest von ADFC, BUND und Umweltbundesamt nicht nur die größte Umfrage dieser Art – sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Nationalen Radverkehrsplans. Nicht zu vergessen: die Ergebnisse sind eine wichtige Argumentationshilfe für unsere verkehrspolitische Arbeit.

Von Faustkeil bis Fahrrad - ZDF sucht die größten Erfindungen

Das Veloziped des Herrn Drais (Quelle: ZDF)Im Einsteinjahr 2005 startet das ZDF mit „Unsere Besten“ in eine neue Runde. Es ist das Votum der Zuschauer gefragt – diesmal geht es um die größten Erfindungen der Menschheit. Fast drei Millionen Jahre Forschergeist und Kreativität stehen zur Wahl: Von Faustkeil bis Fahrrad. In Großbritannien hat bei einer ähnlichen Abstimmung das Fahrrad gewonnen. Wird es in Deutschland auch so sein?

Verurteilung wegen Nötigung

Alles was Recht ist?Wer als Autofahrer einen Radfahrer zu erziehen versucht, indem er ihm "ein bisschen Angst" macht, ihn abdrängt oder dergleichen, macht sich damit strafbar.

Das erfuhr nun auch der 25-jährige Kraftfahrer Torsten S. aus Dresden. Auf der Chemnitzer Straße lenkte er im November 2003 seinen Kleintransporter neben einen Radfahrer, über dessen Fahrweise er sich zuvor geärgert hatte und begann, ihn langsam Richtung Bordstein zu drängen.

Die Waldschlößchenbrücke schafft erst die Probleme, die sie lösen soll. So werden nach dem Brückenbau täglich 20.000 Fahrzeugen mehr in die Stadt fahren. Der Stau wird zunehmen, am Schillerplatz, am Fetscherplatz, an der Petersburger Straße *). Leidtragende sind Alle, ob Autofahrer, Radfahrer oder die Anwohner.

Wie die Landeshauptstadt Dresden gestern bekannt gab, will sie 40 Straßenkilometer aus dem letztjährigen Streuplan streichen und so beim Winterdienst insgesamt 650.000 Euro sparen.

Von diesen Kürzungsmaßnahmen sind leider auch einige wichtige Verbindungen für den Radverkehr betroffen, bspw. die Hochschulstraße zwischen Fritz-Förster-Platz und Reichenbachstraße sowie die Hofmühlenstraße zwischen Altplauen und Würzburger Straße.

Die unvermeidliche Folge einer solchen Mißachtung der fahrradspezifischen Belange in Dresden wird sein, dass im Winter mehr Bürger als bisher das Fahrrad stehen lassen werden. Bei einer angemessenen Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, lassen es sich erfahrungsgemäß viele Radler auch bei Schnee und Eis nicht nehmen, den Weg zur Arbeit per Rad zurückzulegen. Erst große, unberäumte Schneemengen auf wichtigen Routen können das Radfahren unmöglich machen.

Mit freundlichen Grüßen,
Friedrich Darge,
ADFC Dresden e.V.
Vorstandssprecher

Wer sich in den Fahrradsattel schwingt, stärkt Körper und Seele. Das ergab die bisher größte wissenschaftliche Studie zum Thema "Radfahren & Gesundheit" von Fahrradsattelhersteller Selle Royal und der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS),

Ein Expertenteam wertete insgesamt über 7.000 Studien aus. Wichtigstes Ergebnis: Gravierenden Zivilisationsproblemen wie z.B. Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Störungen kann durch das Radfahren präventiv vorgebeugt werden. Daraus entstanden ist ein umfassendes Kompendium, das sich insbesondere mit den positiven Auswirkungen des Radfahrens auf die Gelenke, den Rücken, das Immun- sowie das Herz-Kreislaufsystem auseinandersetzt.

Einbahnstraße Dammweg für Radfahrer geöffnet

So schnell kann es gehen. Ein paar Schilder angebracht, eine kurze Fahrbahnmarkierung aufgemalt und schon ist eine Einbahnstraße für Radfahrer geöffnet. Kürzlich geschehen am Dammweg zwischen Eschen- und Scheunenhofstraße. Nach einem Tipp eines ADFC-Mitglieds hat die Stadtverwaltung innerhalb weniger Wochen reagiert. Damit wurde die Anbindung des Hechtviertels an den Bahnhof Neustadt grundlegend verbessert, ohne dass viel Geld ausgegeben werden musste. Vielen Dank dafür an die Mitarbeiter der Stadt!

Solche Aktionen beweisen, dass es trotz klammer Kassen möglich ist, das Radfahren zu fördern. In Dresden schlummern noch eine Unzahl solcher ungenutzter Möglichkeiten. Wenn Ihnen auf Ihren Wegen unnötige Behinderungen begegnen, schreiben Sie der Stadtverwaltung, die freuen sich über jeden Tipp, der preiswert umzusetzen ist!

Sicherer über die St. Petersburger

Kürzlich wurde die Fußgänger-Ampel St. Petersburger Straße, Kreuzstraße in Betrieb genommen. Damit wird endlich die wichtige Verbindung vom Großen Garten und Hygiene-Museum in die Innenstadt hergestellt. Bisher gab es nur Trampelpfade, die ungesicherte Querung der sechspurigen Straße barg zudem ein Unfallrisiko.

Leider konnte der Überweg nicht in direkter Fortsetzung der Lingner-Alle gebaut werden, da dies Städtebaulich nicht erwünscht war. So muss jetzt ein kleiner Umweg genommen werden. Bleibt zu hoffen, dass die Wartezeiten auf die Grünphase nicht zu lange dauern.

Radverkehr erscheint nicht mehr im Gesetztext

Im $ 49 der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) war bisher ausdrücklich festgeschrieben, dass bei Neu- und Umbauten neben Auto- auch Fahrrad-Stellplätze herzustellen sind. Werden Auto-Stellplätze nicht in der vorgegebenen Zahl gebaut, muss der Bauherr "Ablösegelder" an die Kommune zahlen. Dieses Geld konnte bisher u. a. verwendet werden "für investive Maßnahmen a) des öffentlichen Personennahverkehrs. b) des Fahrradverkehrs." (Zitat aus der Fassung vom März 1999). In Leipzig konnten so beispielsweise über diesen Finanztopf in der Vergangenheit zahlreiche Radverkehrs-Maßnahmen realisiert werden.

Zur größten Überraschung - nicht nur des ADFC - heißt es nun in der Neufassung der SächsBO vom Mai 2004: "Die Gemeinde hat die Ablösebeträge zu verwenden für ... sonstige Maßnahmen zur Entlastung der Straßen vom ruhenden Verkehr einschließlich investiver Maßnahmen des öffentlichen Personennahverkehrs." Kein Wort mehr vom Radverkehr!

Parkplatzablösegebür kann und soll weiterhin für den Radverkehr verwendet werden

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass die Finanzierung des Radverkehrs aus Stellplatzablösemitteln auch weiterhin möglich ist (Berufung auf die Verminderung des ruhenden Verkehrs). Nachteilig ist natürlich, dass Radverkehr nicht mehr explizit erwähnt wird und diese Finanzierungsmöglichkeit dann ggf. nicht mehr entdeckt wird. Die Formulierung ist aus einer allgemeinen Überarbeitung, Straffung und Vereinheitlichung der Bauordnungen der Bundesländern entstanden.

Der ADFC hat die Staatsregierung aufgefordert, die Kommunen ausdrücklich auf die Möglichkeit der Förderung des Radfahrens aus diesen Finanztopf hinzuweisen.

Die Stiftung Warentest testete 19 Trekkingräder ab 500 Euro. Das Ergebnis enttäuscht: nur eins war gut, sieben Räder gingen schon auf halber Strecke zu Bruch, zum Teil nach nur wenigen tausend Kilometern. Vier weitere Trekkingräder scheiterten auf der letzten Etappe.

Bei den Tests wurde ein gefährlicher Materialfehler an aktuellen Fahrräder der Marke Centurion entdeckt, weswegen Käufer dieser Marke ihre Räder (schiebend) zum Händler bringen sollen:

Die Leipziger Straße und die Antonstraße zwischen Schlesischem und Albertplatz sollen umgebaut werden. Dabei sind weder sichere Radverkehrsanlagen noch Schutzbereiche für die Fußgänger vorgesehen.

Wir als ADFC haben im Planfeststellungsverfahren Einspruch erhoben, damit die Planungen umgearbeitet werden. Baumaßnahmen, die den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer insbesondere älterer Menschen und Kinder vernachlässigen, dürfen nicht umgesetzt werden.

Der alte Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Wahl den Ausbau des rechtselbischen Elberadweges von der Moritzburger Straße bis zum Pieschener Winkel, einschließlich Radwegebrücke Mole - Leipziger Straße beschlossen.

Für einen zeitnahen Baubeginn sind die notwendigen Planungs- und Genehmigungsunterlagen zu erstellen und die Finanzierung ist ab 2004 umgehend sicherzustellen. Somit wird endlich die Lücke zwischen dem neuen Elbradweg zur Innenstadt und dem Ballhaus Watzke geschlossen. Damit entsteht nicht nur ein touristisch interessanter Fahrradweg, vor allem Alltagsradler aus Mickten, Pieschen und Trachau profitieren von dieser Radroute abseits der großen Straßen.

Anbindung mangelhaft

Leider wird die Anbindung an die Leipziger Straße überhaupt nicht fahrradfreundlich. Zwischen Ballhaus Watzke und Alttrachau soll demnächst Baustart sein. Die Radfahrer werden dabei komplett auf die Fußwege abgeschoben, das Benutzen der Fahrbahn wird verboten. Pflaster an Einfahrten und Kreuzungen sowie ungenügende Absicherung an Haltestellen und Straßeneinmündungen sollen Radfahrern das Leben schwer machen.

Der ADFC hat einige Dresdner Bürger unterstützt, die im Planfeststellungsverfahren Einspruch erhoben haben. Wir hoffen, dass aufgrund dieser Einsprüche die Planungen überarbeitet werden, und wir auch auf der Leipziger Straße sichere Radverkehrsanlagen erhalten.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.