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Pressemitteilung

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

ElbradwegAusbau des Elberadwegs: Hoffnungsvolle Perspektive

In einer Petition an den Dresdner Stadtrat hatte der ADFC und 2000 weitere Unterzeichner

  1. eine Neugestaltung des Körnerwegs bis Ende 2009, so dass er mit dem Fahrrad angenehm zu befahren ist,
  2. eine Unterquerung der Loschwitzer Brücke auf dem Elberadweg mit Anschluss zum Körnerweg als Umfahrung des Körnerplatzes,
  3. den fahrradgerechten Ausbau des Elberadwegs zwischen Loschwitz und Pillnitz und
  4. häufige Anbindungen dieses Streckenabschnitts an die Pillnitzer Landstraße

gefordert.

schloesser

Beim Ausbau der Enderstraße zwischen Hepkestraße und Altenberger Platz plant die Stadt, die Fahrspuren um jeweils einen halben Meter zu verbreitern. Radstreifen soll es keine geben.

Auf der Enderstraße fahren derzeit etwa 18.000 Autos am Tag. Die Straße ist auch für den Radverkehr von Bedeutung, da es östlich und westlich keine Alternativrouten gibt.

"Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der geplanten Spurbreite von 3,25m Radfahrer besonders eng überholt werden", sagt Konrad Gähler vom ADFC. Auch in der Richtlinie zur Anlage von Stadtstraßen (RASt) ist festgelegt, dass bei hoher Verkehrsbelastung keine Fahrspuren in dieser Breite gebaut werden sollen, wenn daneben keine Radstreifen eingeplant sind.

umgefallen

Pressemeldung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

Am Montag, 15. September 2008, 11 Uhr fand im Rathaus Dresden (Eingang Dr.-Külz-Ring) die Übergabe der Petition:

„Freie Fahrt auf dem Elberadweg – beiderseits des Flusses“

an die Oberbürgermeisterin statt.

ob_podium.gifLustig ist das Radlerleben durch Dresden – doch ach! Bettelampeln Bordsteine, kaputte Radwege ... wie soll das bloß weiter gehen? Bleibt nur der Ausweg, ein Auto zu kaufen, um ordentlich durch die Stadt zu kommen?

Wir laden ein zur Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die/den OberbürgermeisterIn von Dresden! Zugesagt haben:

Helma Orosz (CDU)

Peter Lames (SPD)

Klaus Sühl (LINKE)

Eva Jähnigen (GRÜNE)

Friedrich Boltz (Bürgerliste) 

 

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

070806_dd_albertbruecke_200.jpgDer Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) fordert die Stadt Dresden auf, die Belange des Radverkehrs bei der Sanierung der Albertbrücke angemessen zu berücksichtigen. Die Überquerung der Brücke ist für Radfahrer und Fußgänger schon seit Jahren unangenehm und unsicher. Dabei ist es die durch den Radverkehr am höchsten frequentierte Brücke in Dresden. In Spitzenzeiten wird sie von über 500 Radfahrern pro Stunde genutzt, am Tag von bis zu 5.000. Die nach der Wende unterbrochenen Querungsbeziehungen am Neustädter Brückenkopf haben dazu geführt, dass die Radwege im Zweirichtungsverkehr befahren werden, deshalb wird mehr Platz als normal gebraucht.

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

In Dresden sind die Geburtenzahlen in den letzten Jahren wieder am steigen, in vielen Stadtteilen wimmelt es vor kleinen Kindern. Da kommt der neue Flyer des Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club „Fahrradkauf kinderleicht“ gerade richtig. Kurz und knapp sind alle wichtigen Dinge zusammengefasst, die beim Kauf eines Fahrrades für Kinder bedacht werden müssen. Techniktipps, Ergonomie, Zubehör und Tipps zum Rad fahren lernen sind ebenso enthalten wie die aktuelle Rechtslage für Kinder mit Rädern im Verkehr.

Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden e.V.

In der aktuell von Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und Bürger-Aktivisten geführten Diskussion über die Frage, ob ein Tunnel eine sinnvolle Alternative zum Bau einer Brücke am Waldschlößchen sein könnte, nehmen Argumente zum Radfahrer- und Fußgängerverkehr eine erstaunlich prominente Stellung ein.

Unfallschwerpunkte an Radwegen werden nicht ausgebessert

Pressemeldung des ADFC Dresden

Erneut ist in Dresden eine Radfahrerin durch ein abbiegendes Fahrzeug schwer verletzt worden. Wir fordern seit Jahren, Unfallhäufungspunkte in dieser Stadt sicherer zu machen, so Konrad Gähler, Verkehrsexperte beim Dresdner ADFC. Aber selbst bei Neubauten, wie der Antonstraße oder der Tiergartenstraße rangiere die Flüssigkeit des Autoverkehrs vor Sicherheitsbelangen von Fußgängern und Radfahrern.

Und so kommt es immer wieder vor, dass Radfahrer, die auf dem Radweg unterwegs sind, von Autofahrern übersehen würden. "Radfahrer müssen immer für den Kraftverkehr sichtbar sein, dann sind sie auch sicher. Autofahrer, die einen Radfahrer nicht oder erst zu spät sehen können, werden ihm auch keine Vorfahrt gewähren. Das ist das Problem vieler Radwege in Dresden." Wenige gute Beispiele, wie die Grunaer Straße zeigen, dass es auch anders geht in Dresden.

Pressemitteilung ADFC Dresden e.V.

ADFC und Polizei kontrollieren Radfahrer ohne ordentliches LichtDer ADFC Dresden e.V. hat in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei und der Selbsthilfewerkstatt Radschlag e.V. am Montag, 1. Oktober 2007 zwischen 20.00 und 22.30 Uhr eine Verkehrskontrolle für Radfahrer durchgeführt. Radfahrende, die in dieser Zeit am Sachsenplatz in Nord- oder Südrichtung fuhren, wurden angehalten, wenn keine oder unzureichende Beleuchtung am Fahrrad vorhanden war.

Petition zur Antonstraße mit Floskeln abgebügelt

Im Zuge des Umbaus der Antonstraße zwischen Albertplatz und Neustädter Bahnhof wurde nicht nur die Autofahrbahn erneuert. Radfahrer müssen seitdem auf dem Fußweg fahren, der gleichzeitig von sehr vielen Passanten benutzt wird. Für die Radfahrer bedeutet das eine unnötige Erschwernis beim Befahren der Straße, die auch für den Radverkehr eine wichtige Verbindung ist. Fußgänger fühlen sich durch den vielen Radverkehr (zu Recht!) gestört und gefährdet.

Die alte Brücke an der Freiberger Straße, hier sollen bald wieder Autos rollen, auf kosten von Radverkehr und Straßenbahn.Der ADFC bedauert den unverantwortlichen Umgang der Stadt mit Steuergeldern im Fall der Umgestaltung der Kreuzung Freiberger/Ammonstraße. Deren überdimensionierter Ausbau kostet etwa eine Million Euro.

Achtung Autofahrer, Radfahrer dürfen bei vereisten oder schlecht geräumten Radwegen auf Fahrbahnen fahren. Fahren Sie also bitte rücksichtsvoll.

05_05_30_schild_antonstr.JPGPressemitteilung des ADFC Dresden e.V.als Reaktion auf die Ausage des Regierungspräsidiums zur Auseinandersetzung um die fehlgeplante Antonstraße:

Straßenbauplanung und Planfeststellung sind Aufgaben der Stadtverwaltung bzw. des Regierungspräsidiums. Die damit befassten hauptamtlichen Mitarbeiter dieser Behörden sollen von sich aus und prinzipiell die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer in fachlich kompetenter Weise als gleichberechtigt berücksichtigen.

Auf dem neu gebauten Abschnitt der Antonstraße zwischen Albertplatz und Neustädter Bahnhof ist Radfahrern die Benutzung der Fahrbahn seitantonstr.jpg neuestem verboten. Stattdessen müssen sie sich den schmalen Gehweg mit den vielen Fußgängern teilen. Das sorgt für Frust auf beiden Seiten und gefährlich ist es auch – schließlich verhalten sich Fußgänger nicht immer so, wie es Radfahrer erwarten. Und auch abbiegende Autofahrer übersehen Radfahrer häufig, wenn diese auf dem Fußweg fahren. Auf der Fahrbahn hingegen kommen Radfahrer schneller voran und werden besser gesehen.

Pressemitteilung 

Die Fahrradfahrer des ADFC fordern die Stadtpolitik auf, die Ablehnung der Waldschlößchenbrücke durch die UNESCO als Chance zu begreifen. Wir Dresdner müssen zusammen eine Lösung finden, die allen Verkehrsteilnehmern nützt, ohne das Bild des Elbtals zu schädigen. Dabei sollte nicht am Standort Waldschlößchen festgehalten werden.

Wie die Landeshauptstadt Dresden gestern bekannt gab, will sie 40 Straßenkilometer aus dem letztjährigen Streuplan streichen und so beim Winterdienst insgesamt 650.000 Euro sparen.

Von diesen Kürzungsmaßnahmen sind leider auch einige wichtige Verbindungen für den Radverkehr betroffen, bspw. die Hochschulstraße zwischen Fritz-Förster-Platz und Reichenbachstraße sowie die Hofmühlenstraße zwischen Altplauen und Würzburger Straße.

Die unvermeidliche Folge einer solchen Mißachtung der fahrradspezifischen Belange in Dresden wird sein, dass im Winter mehr Bürger als bisher das Fahrrad stehen lassen werden. Bei einer angemessenen Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse, lassen es sich erfahrungsgemäß viele Radler auch bei Schnee und Eis nicht nehmen, den Weg zur Arbeit per Rad zurückzulegen. Erst große, unberäumte Schneemengen auf wichtigen Routen können das Radfahren unmöglich machen.

Mit freundlichen Grüßen,
Friedrich Darge,
ADFC Dresden e.V.
Vorstandssprecher

Radverkehr erscheint nicht mehr im Gesetztext

Im $ 49 der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) war bisher ausdrücklich festgeschrieben, dass bei Neu- und Umbauten neben Auto- auch Fahrrad-Stellplätze herzustellen sind. Werden Auto-Stellplätze nicht in der vorgegebenen Zahl gebaut, muss der Bauherr "Ablösegelder" an die Kommune zahlen. Dieses Geld konnte bisher u. a. verwendet werden "für investive Maßnahmen a) des öffentlichen Personennahverkehrs. b) des Fahrradverkehrs." (Zitat aus der Fassung vom März 1999). In Leipzig konnten so beispielsweise über diesen Finanztopf in der Vergangenheit zahlreiche Radverkehrs-Maßnahmen realisiert werden.

Zur größten Überraschung - nicht nur des ADFC - heißt es nun in der Neufassung der SächsBO vom Mai 2004: "Die Gemeinde hat die Ablösebeträge zu verwenden für ... sonstige Maßnahmen zur Entlastung der Straßen vom ruhenden Verkehr einschließlich investiver Maßnahmen des öffentlichen Personennahverkehrs." Kein Wort mehr vom Radverkehr!

Parkplatzablösegebür kann und soll weiterhin für den Radverkehr verwendet werden

In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass die Finanzierung des Radverkehrs aus Stellplatzablösemitteln auch weiterhin möglich ist (Berufung auf die Verminderung des ruhenden Verkehrs). Nachteilig ist natürlich, dass Radverkehr nicht mehr explizit erwähnt wird und diese Finanzierungsmöglichkeit dann ggf. nicht mehr entdeckt wird. Die Formulierung ist aus einer allgemeinen Überarbeitung, Straffung und Vereinheitlichung der Bauordnungen der Bundesländern entstanden.

Der ADFC hat die Staatsregierung aufgefordert, die Kommunen ausdrücklich auf die Möglichkeit der Förderung des Radfahrens aus diesen Finanztopf hinzuweisen.

Waldschlößchenbrücke - neue Türen öffnen

ADFC und BUND appellieren an das Regierungspräsidium Dresden, den Bau der Waldschlößchenbrücke nicht zu genehmigen.

Eine solche Entscheidung braucht Mut, sieht sie doch auf den ersten Blick so aus, als würde eine wichtige Investition verhindert. In Wahrheit würde eine solche Entscheidung den dringend erforderlichen Impuls für einen effektiven Finanzmitteleinsatz und eine Technologieoffensive im Verkehrssystem der Landeshauptstadt Dresden geben.