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Radnacht 2018 (Foto: Daniel Rentzsch)
Foto: Daniel Rentzsch

25% mehr Menschen als 2017 - ganz genau 1356 - haben am Freitagabend an der Zweiten Dresdner Radnacht des ADFC Dresden teilgenommen und sind 20 km auf der Fahrrad-Demonstration mitgefahren.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, sagt: "Die Stimmung war gut, schließlich war es eine seltene Möglichkeit, sicher und stressfrei durch Dresden zu fahren. Wir wünschen uns, der tägliche Verkehr in Dresden wäre ebenso sicher und stressarm. Der große Zulauf zeigt, dass Dresden das Zeug zur Fahrradstadt hat."

Mit Sorge beobachtet der ADFC, dass die Umsetzung des Radverkehrskonzepts kaum vorankommt. Für eine Umsetzung bis Ende 2025 müsste jede Woche eine Maßnahme eingeweiht werden. Derzeit liegt der Fortschritt eher bei einer Maßnahme in zwei Monaten.

"Das ist viel zu langsam. Viele Bürgerinnen und Bürger sind frustriert über die zahlreichen Gefahrenstellen sowie über unzulängliche Radwege und verstehen nicht, warum es so lange dauert", erklärt sich Larsen den großen Zulauf zur Radnacht.

Der ADFC dankt den 77 Spenderinnen und Spendern sowie den über 40 ehrenamtlichen Ordnern und Mitgliedern im Organisationsteam, ohne die diese Radnacht nicht möglich gewesen wäre. Unser Dank gilt auch den 6 Sanitätern der Johanniter und den 14 Einsatzkräften der Polizeidirektion Dresden, die zu einem reibungslosen Ablauf mit ihrer hohen Professionalität beigetragen haben.