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Pressemitteilung

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Fahrradclub beschenkte die Nutzer der Radfahrstreifen – Albertstraße-Radwege sollten Schule machen

210421 Albertstr Verteilaktion 7 klein Foto ADFC DD Juliane MostertzADFC Dresden Pressemitteilung 22. April 2021: Über zehn Jahre war die Frage hart umkämpft, ob und wie Radfahren an der Albertstraße endlich sicher werden kann. Schon 2010 machte der ADFC Dresden den wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz Dresdens zum Thema einer von vielen hundert Dresdner*innen unterstützten Petition. Nach Jahren der Diskussion war es Ende 2020 vollbracht: Die neuen Radfahrstreifen in der Albertstraße zwischen Albert- und Carolaplatz waren fertig. Um dies bei jetzt wärmeren Temperaturen gebührend zu feiern, verteilte der ADFC Dresden im Feierabendverkehr an alle Radfahrer*innen auf der Albertstraße einen Flyer mit der Historie der Radwege einschließlich Gummibärchen – natürlich mit Maske, Einweghandschuhen und gebührendem Corona-Abstand.

Räder erhalten Code-Nagelprägung zur Diebstahl-Abschreckung – Codiert wird mit Mundschutz im Freien und nach Voranmeldung

ACHTUNG: TERMINE IM APRIL UND MAI LEIDER SCHON AUSGEBUCHT! 

2018 ADFC CodierungADFC Dresden Pressemitteilung 15. April 2021: Die Fahrradverkaufszahlen steigen ungebrochen und so ist die Diebstahl-Abschreckung mittels Fahrradcodierung bei den Dresdnerinnen und Dresdnern sehr gefragt. In den letzten Wochen erreichten den ADFC Dresden viele Anrufe, wann denn wieder codiert wird. Um den Service auch in Corona-Zeiten anbieten zu können, hat der ADFC Dresden für die Codier-Tage ein Termin-Anmeldeportal scharf geschaltet mit Codier-Terminen alle 15 Minuten. Damit wird das Codieren entzerrt und vermieden, dass es zu einer Warteschlange kommt. Codiert wird unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygienevorschriften im Freien. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Schutzmaske ist Vorschrift. Pro Monat sind zwei Codier-Tage geplant. Die nächsten Termine der Fahrradcodierung (als Fahrradwerkstatt-Leistung) der ADFC-Ehrenamtlichen sind:

ADFC Dresden begrüßt neue Priorität Radvorrangrouten, mahnt aber deutlich mehr Tempo an

2021 02 10 Prio Route Ost Quelle LHDADFC Dresden Pressemitteilung 10. Februar 2021: Auch wenn das Radfahren in Dresden derzeit witterungsbedingt größtenteils Pause macht – auch mangels Radnetz-Winterdienst – war man im Stadtplanungsamt und Straßen- und Tiefbauamt fleißig und plante die nächsten Vorhaben zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts und legte Schwerpunkte fest. Vor kurzem präsentierte Baubürgermeister Kühn nun die Pläne für die kommenden beiden Jahre. Viele der Projekte sind Wiedergänger und bereits in der Vergangenheit immer wieder angekündigt worden. Neu ist der Fokus auf durchgängige Radrouten des Radverkehrskonzeptes.

ADFC fordert Umsetzung des seit 2019 fertigen Konzepts - Anschaffung von nötigen Fahrzeugen hakt

2021 01 14 Käthe Kollwitz Ufer Foto Edwin Seifert kleinADFC Dresden 8. Februar 2021 Pressemitteilung Auszüge: Radfahren im Winter ist nicht immer einfach, vor allem wenn die Radwege im Gegensatz zu den Fahrspuren für den Autoverkehr nicht geräumt werden. Andere Städte wie Rostock und Münster sind da weiter und ermöglichen dank Radweg-Winterdienst einen ganzjährigen Radverkehr. Bereits im Jahr 2017 hatte der Stadtrat deshalb beschlossen, dass ein Konzept zum Radwegwinterdienst erstellt werden soll. Das Konzept liegt bereits seit Sommer 2019 vor. Passiert ist seither nicht viel und bei der - freundlich ausgedrückt - sehr spärlichen Radwegeräumung blieb im Wesentlichen alles beim Alten. Doch jetzt tut sich etwas.

Radwege gleich hinter zu hohen Mieten für Dresdner*innen Problemthema Nr. 2

Radfahren in Dresden 4 Foto ADFC DresdenADFC Dresden Pressemitteilung (Auszüge) 28. Januar 2020: Radfahren liegt bei den Dresdner*innen nicht nur im Trend, auch die Bedingungen fürs Radfahren in ihrer Stadt werden den Elbestädtern immer wichtiger. Das zeigt die jüngste Kommunale Bürgerumfrage, deren Ergebnisse die Stadt vor kurzem veröffentlichte. In der repräsentativen Umfrage, an der rund 6.100 Dresdnerinnen und Dresdner teilnahmen, gaben 21 Prozent der Befragten an, dass ein „verbesserungswürdiges Fahrradwegesystem“ das zurzeit zweitgrößte Problem in Dresden ist. Damit steht die Verbesserung des Radnetzes bei den Dresdner*innen ganz oben auf der kommunalpolitischen Agenda, nur knapp hinter zu hohen Mieten, die 24 Prozent der Befragten als größtes Problem der Stadt ankreuzten. In der letzten kommunalen Umfrage vor zwei Jahren lag der „Problem-Wert“ Radnetz noch bei 10 Prozent und damit an fünfter Stelle, 2016 lag das Problem Radnetz an 15. Stelle.

Fahrradclub reichte 227 Seiten starke Wege-Liste ein für die Eintragung ins Straßenbestandsregister – Fabrikstraße unter den 100 Vorschlägen

Weg entlang Kiesgrube Leuben OpenStreetMap ADFC DresdenADFC Dresden, Pressemitteilung 5. Januar 2021 in Auszügen: Viele Wege und Verbindungen in Dresden sind noch nicht im Straßenverzeichnis eingetragen und damit für die Allgemeinheit gesichert. Bis Ende 2022 muss dies nachgeholt werden, so das Sächsische Straßengesetz. Geschieht das nicht, können Grundstückseigentümer die Wege ab 2023 versperren. Da zudem Vorschläge für solche Einträge ins Straßenverzeichnis bis Ende 2020 einzureichen waren, war Eile geboten. Daher hatte der ADFC seine Mitglieder dazu aufgerufen, Wegeverbindungen zu sammeln und zu dokumentieren, die eine wichtige Verbindungs- und Erschließungsfunktion für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen haben. Heraus kamen 100 Wege einschließlich Historie, Kartenmaterial und Fotos, die der ADFC Dresden nun in einem 227 Seiten starken Brief am 30. Dezember fristgerecht in den Briefkasten für Terminsachen des Dresdner Rathauses einwarf (Brief an die Stadt).

Zählstellen-Auswertung des ADFC: Unter anderem massiver Anstieg auf Körnerweg

Zaehlstellen Radverkehr DD Herbst Gesamt Grafik ADFC Dresden

ADFC Dresden Pressemitteilung 29. Dezember 2020 in Auszügen: Der Trend zum Radfahren ist ungebrochen selbst in diesem Corona-Herbst. Das zeigt die Auswertung des ADFC Dresden der neun städtischen Dauerzählstellen: Albertbrücke, Tharandter Straße, St. Petersburger Straße (2 Stellen), Elberadweg rechtselbisch, Elberadweg linkselbisch, Waldschlößchenbrücke, Winterbergstraße und Lennéstraße. Betrachtet wurden die Zahlen der Kalenderwochen 37 bis 49 sowie die entsprechenden Werte der beiden Vorjahre 2018 und 2019. Über 1,5 Mio. Radfahrende und damit durchschnittlich 17 Prozent mehr als in den beiden Vorjahren wurden diesen Herbst verzeichnet.

ADFC Dresden: Durchgehende Radwegführung möglich / Gegenargumente der Stadtverwaltung sind vorgeschoben

Hueblerstrasse 3 Foto ADFC DresdenPressemitteilung ADFC Dresden 8. Dezember 2020: Die Ankündigung von Baubürgermeister Stephan Kühn, auf der Hüblerstraße in Richtung Schillerplatz weiterhin keine durchgehende und hindernisfreie Radverbindung zu schaffen, stößt beim ADFC Dresden auf scharfe Kritik. Der Fahrradclub setzt sich seit mehr als 15 Jahren für eine sichere Radverbindung in der Hüblerstraße ein.

„Der Baubürgermeister muss sich fragen lassen, was ihm wichtiger ist: Sichere Radverbindungen für alle oder ein paar einzelne Parkflächen direkt neben einer nahezu leer stehenden, öffentlichen und barrierefrei zugänglichen Tiefgarage“, kritisiert Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden, die mutlose Haltung des Baubürgermeisters. "Einen überzeugenden Grund gegen eine geradlinige Radverkehrsführung zum Schillerplatz gibt es nicht. Die Hüblerstraße ist sehr stark befahren - schon deshalb ist es erforderlich, dass die Streckenführung für Radfahrende übersichtlich, sicher und geradlinig verlaufen muss. Hier wurde eine gefährliche Slalomstrecke gebaut - attraktive Radverbindungen für alle Altersgruppen sehen nun wirklich anders aus."

Immer wieder ein Ärgernis: ADFC kritisiert anstehende Vollsperrung des Elberadwegs anlässlich des Skiweltcup 2020 scharf

2019 12 Skiweltcup im letzten Jahr klein Foto ADFC DresdenPressemitteilung ADFC Dresden 4. Dezember 2020: Ende November verkündeten die Skiweltcup-Veranstalter per Pressemitteilung, dass trotz aller pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch in diesem Winter der Skiweltcup am Dresdner Elbufer stattfindet, wenngleich ohne Zuschauer. Und in der Tat: Bereits In dieser Woche haben die Arbeiten an der temporären Ski-Strecke begonnen.

Damit einher geht die erneute Vollsperrung des Elberadwegs im Dezember sowie eine unvollständige und gefährliche "Umleitungsempfehlung", die die Radfahrenden über schmale, ungeeignete und zum Teil nicht freigegebene Gehwege mit vielen Ampeln schickt. Der Kfz-Verkehr auf der Großen Meißner Straße und der Köpckestraße hingegen bleibt unbehindert und kann ohne Einschränkungen fließen.

ADFC Dresden freut sich: Ein guter Tag für den Radverkehr in Dresden

20201203 Carolaplatz 3 Foto ADFC Dresden kleinPressemitteilung des ADFC Dresden 3. Dezember 2020: Über zehn Jahre war die Frage hart umkämpft, ob und wie Radfahren an der Albertstraße endlich sicher und vor allem attraktiv werden kann. Schon 2010 machte der ADFC Dresden den wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz Dresdens zum Thema einer von vielen hundert Dresdner*innen unterstützten Petition. Nach Jahren der Diskussion ist es heute vollbracht: Mit der Inbetriebnahme der auf die neuen Radfahrstreifen abgestimmten Ampelanlage auf dem Carolaplatz ist nun auch der neue Radweg vom Albertplatz südwärts zur Carolabrücke durchgehend für den Radverkehr befahrbar. Schon im Oktober war der Radfahrstreifen in der Gegenrichtung fertig markiert und für den Radverkehr freigegeben worden.

„Das ist ein guter Tag für den Radverkehr in Dresden“, freut sich Nils Larsen, Mitglied im Vorstand des ADFC Dresden. „Unser beharrliches Drängen auf klare, sichere und durchgehende Radwege auf der Albertstraße hat sich gelohnt.

Viele Unfälle zwischen Parksuchverkehr und Radfahrer*innen – ADFC fordert Ende der Kulanz und Durchsetzung geltenden Rechts

Schillergarten Foto ADFC DresdenPressemitteilung des ADFC Dresden, 30. November 2020: Seit vielen Jahren warnt der ADFC Dresden vor der Gefahrenlage, die am Elberadweg am Schillergarten in Dresden-Blasewitz für Radfahrer und Fußgänger besteht. Hier fahren Autos mitten auf dem Elberadweg um dann auf der Fläche direkt an der Elbe am Blauen Wunder zu parken. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen. Der Polizei ist der Bereich sogar als Unfallhäufungsstelle bekannt. Dabei sind Autos und andere Kraftfahrzeuge in diesem Bereich gar nicht erlaubt, denn die Fläche ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Dresdner Elbwiesen- und Altarme. Trotzdem verfolgen die zuständigen Behörden der Stadt Dresden die vielen Ordnungswidrigkeiten durch die parkenden und fahrenden Autos nicht. Damit der Elberadweg in diesem Bereich endlich für den Radverkehr wieder sicher wird, will der ADFC Dresden gegen das bisherige laxe Vorgehen der Stadt rechtlich vorgehen. Erster Schritt dazu: Der ADFC Dresden schickte am 19. November 2020 der Landesdirektion Sachsen einen Brief mit der Bitte um kommunalaufsichtliches Eingreifen.

Noch bis zum 30. November kann an der Umfrage des ADFC teilgenommen werden

Radfahren in Dresden 3 Foto ADFC DresdenPressemitteilung des ADFC Dresden 16. November 2020: Noch bis 30. November läuft der Fahrradklima-Test, bei dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) alle zwei Jahre die Zufriedenheit mit dem Radverkehr in Deutschland ermittelt. Die weltweit größte Befragung zum Radfahren findet nun schon zum neunten Mal statt. Mitmachen können nicht nur ADFC-Mitglieder, sondern alle, die in ihrem Alltag das Fahrrad nutzen, ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nur gelegentlich.

Die Untersuchung umfasst 32 Fragen. Im Mittelpunkt der Befragung steht das Sicherheitsgefühl der Radfahrer*innen sowie die Radwege in der Stadt. Fünf der 32 Fragen zielen auf die besondere Corona-Situation in diesem Jahr ab: In vielen Städten – auch in Dresden - ist die Nutzung des Fahrrads schließlich geradezu durch die Decke gegangen.

ADFC Dresden und AG „nachhaltig mobil“ im Dresdner Norden fordern schnelle Umsetzung der beschlossenen weiteren Radwegplanung

20201104 Köni Nord S Bhf Industriegelände 2 nachher Foto ADFC DD Edwin Seifert kleinPressemitteilung ADFC Dresden 9. November 2020: Der Weg mit dem Fahrrad von Hellerau, Klotzsche oder Weixdorf in die Innenstadt ist dank Gefälle zwar leicht zu bewältigen, doch die Fahrt entlang der Königsbrücker Straße ist über lange Strecken alles andere als verkehrssicher, sogar gefährlich für Radfahrer*innen. Letzte Woche entschärfte die Stadt erfreulicherweise eine Gefahrenstelle. Am S-Bahnhof Industriegelände wurde am Auslauf der Brücke über die Eisenbahn der Radweg mittels erhöhtem Bord um circa 50 Meter verlängert. Damit wird jetzt das sehr häufige Bedrängen von Radfahrer*innen durch PKWs auf dem bisherigen Schutzstreifen an der Ampel verhindert. Eine Baumaßnahme, die der ADFC Dresden und die AG „nachhaltig mobil“ im Dresdner Norden sehr begrüßen. Allerdings, so der Fahrradclub und die AG reicht dieser kleine Umbau bei weitem nicht aus. Der weitere Verlauf bleibt unattraktiv, gefährlich und nicht richtlinienkonform. ADFC Dresden und die AG fordern deshalb, dass die vom Petitionsausschuss angenommene Petition dazu rasch umgesetzt und der durchgehende Radweg entlang der Königsbrücker Straße stadteinwärts bis zur Stauffenbergallee zeitnah realisiert wird. Pläne dafür gibt es bereits im Straßen- und Tiefbauamt.

Datenauswertung des ADFC widerlegt behauptete Parkplatznot – Rückenwind für Radverkehrskonzept

Auslastung ParkhäuserPressemitteilung ADFC Dresden 26. Oktober 2020: Dresdens Innenstadt wird weiter verdichtet. Nach den Gebäuden entlang der Wallstraße wird nun der Ferdinandplatz wieder bebaut. In beiden Fällen zu Lasten von Parkflächen. Auch die Einrichtung des vor Dooring-Unfällen sicheren Radfahrstreifens entlang der St. Petersburger Straße machte die Abordnung von Parkflächen unausweichlich. Eine Parkplatznot in der Innenstadt wie oft behauptet ist deswegen aber nicht entstanden, wie der ADFC Dresden e.V. jetzt mit einer neuen Auswertung der Auslastungszahlen der Innenstadt-Parkhäuser zweifelsfrei dokumentieren kann. Eine Auswertung, die der Fahrradclub schon bereits vor zwei Jahren vorgenommen hatte.

Bahn verschiebt erneut den Bau von Fahrradparkern in Pieschen und Trachau

Pressemitteilung ADFC Dresden 25. Oktober 2020: Die Dresdner Haltepunkt Pieschen und Trachau verfügen über keine Fahrradabstellanlagen. Daran wird sich vorerst nichts ändern. Eigentlich sollten schon im letzten Jahr Fahrradparker installiert werden, dann wurde der Bau um ein Jahr verschoben. Doch auch 2020 können Pendler ihre Fahrräder nicht sicher an den beiden Haltepunkten abstellen, denn die Deutsche Bahn AG kündigte nun eine erneute Verzögerung an: Die Abstellanlagen sollen erst 2021 gebaut werden. Diese Information leitete die Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen an alle Stadträte weiter.

„Es bestürzt mich, wie Pendler in Pieschen und Trachau seit vielen Jahren im Regen stehen gelassen werden. Sehr viele von ihnen sind auf diebstahlsichere Abstellanlagen an den Bahnhöfen angewiesen“ sagt Nils Larsen, Mitglied im Vorstand des ADFC Dresden. Es handelt sich hier auch nicht um die ersten Verzögerungen. Die Installation der Fahrradabstellanlagen wurde bereits 2005 mit einem Planfeststellungsbeschluss versprochen. Das Versprechen wurde mit der Sanierung der beiden Haltepunkte 2016 folgenlos erneuert.

Fahrradclub freut sich über großartige Ressonanz – Verwaltung plant Ortsbegehung und stellt Lösung in Aussicht

Ampel Symbolbild Foto ADFC DresdenPressemitteilung ADFC Dresden 16. Oktober 2020: Die Mitzeichnungsfrist für die Online-Petition des ADFC Dresden zur Fabrikstraßen-Wiederöffnung ist gestern nach 14 Tagen zu Ende gegangen. In nur zwei Wochen haben sich beachtliche 1824 Unterstützer*innen auf dem Webportal der Landeshauptstadt namentlich eingetragen. „Diese enorme Welle der Unterstützung ist wirklich großartig“, freut sich Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden. „Es zeigt, dass vielen Radfahrer*innen die Route entlang der Hofmühlen, der Fabrik- und der Freiberger Straße in die Innenstadt wirklich wichtig ist. Doch nicht nur das. Die vielen Unterstützer*innen verdeutlichen auch, dass den Dresdner*innen eine gute Radverkehrsinfrastruktur am Herzen liegt.“

Fahrradclub appelliert an DREWAG und Stadt, Blockade der Südradroute unverzüglich zu beenden

Fabrikstrasse 1 Foto ADFC Dresden kleinNoch bis zum 15. Oktober können die Dresdner*innen die Petition des ADFC Dresden zur Wiederöffnung der Fabrikstraße für den Rad- und Fußverkehr mit unterstützen. Die Online-Petition, die der ADFC am 1. Oktober gestartet hatte, hat seither viele Unterstützer*innen gefunden und just heute die Schwelle von 1.000 Unterzeichner*innen geknackt. „Dass mehr als 1.000 Unterstützer die Fabrikstraße als wichtige Radverbindung ansehen, ist ein sehr deutliches Zeichen“, freut sich Nils Larsen vom Vorstand des ADFC Dresden„ und bis zum 15. Oktober werden noch viele hinzukommen.

Fahrradclub fordert: Wichtige Radroute für Dresdens Süden in die Innenstadt muss wieder geöffnet werden - Unterschriften möglich bis 15. Oktober

Fabrikstrasse 3 Foto ADFC Dresden kleinSeit dem 17. September können Radfahrer*innen und Fußgänger*innen die Fabrikstraße am Kraftwerk Nossener Brücke in Dresden-Löbtau nicht mehr passieren. Die DREWAG ließ die Straße mit fest verschraubten Bauzäunen komplett abriegeln. Bis dato war die Straße durch das DREWAG-Werksgelände eine wichtige Route abseits der großen Straßenachsen für Fahrradfahrer*innen aus Plauen, Coschütz und Löbtau in die Innenstadt. Viele nutzen die zum Teil der DREWAG gehörende Straße und gelangen bequem über die Hofmühlenstraße, die Fabrikstraße und die Freiberger Straße direkt zum Postplatz.

Bunter und fröhlicher Fahrradkorso mit über 520 Fahrrädern demonstrierte für ein radsicheres Dresden für Kinder

ADFC Kinder Fahrraddemo 20 Sept 20 Foto Jürgen Ilchmann 5 kleinIn über 90 deutschen Städten demonstrierten Familien mit Kindern an diesem Wochenende mit bunten Fahrraddemos für kinderfreundlichere und lebenswertere Städte. In Dresden organisierte der ADFC Dresden die Kinder-Fahrraddemo, die sich Sonntagnachmittag auf dem Neumarkt in Bewegung setzte. Unter dem Motto "Platz da für die nächste Generation" radelten im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche die Teilnehmer am Weltkindertag eine sechs Kilometer lange Runde durch die Altstadt. Die Route führte auch durch den Tunnel unter dem Wiener Platz, der sonst nicht mit dem Rad befahren werden darf, und endete am großen Spielplatz an der Wallstraße. Das Tempo wurde so gewählt, dass auch die Jüngsten gut mitfahren konnten. Insgesamt über 520 Dresdnerinnen und Dresdner, vom Kita-Kind bis zur Oma nahmen daran teil, gut die Hälfte der Radfahrer*innen waren Kinder und Jugendliche.

„Mit unserer Kinder-Fahrraddemo wollen wir unsere Forderung unterstreichen, dass Dresden zu einer Stadt wird, in der sich auch Kinder sicher und selbständig mit dem Rad bewegen können“, so Gesa Dickert vom Vorstand des ADFC Dresden. „Maßgabe für sichere Straßen muss die Frage sein: Können hier Kinder alleine sicher vorankommen? Würde ich mein Kind hier allein fahren lassen?“

Straßenabschnitt ist Teil des Radnetzes im Radverkehrskonzept der Stadt – ADFC kritisiert Vorgehen

20200917 Fabrikstrasse 2Die Fabrikstraße am Kraftwerk Nossener Brücke in Dresden-Löbtau ist nicht gerade ein attraktiver Ort zum Verweilen. Doch die Straße durch das DREWAG-Werksgelände ist eine wichtige Route abseits der großen Straßenachsen für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aus Plauen, Coschütz und Löbtau in die Innenstadt. Viele nutzen die der DREWAG gehörende Straße und gelangen bequem über die Hofmühlenstraße, die Fabrikstraße und die Freiberger Straße direkt zum Postplatz.

Doch seit gestern ist diese Route vorerst Geschichte, denn die DREWAG ließ im Laufe des Donnerstages die Straße mit fest verschraubten Bauzäunen komplett abriegeln. Kein Durchkommen also mehr, weder für Fußgänger noch für Radfahrer. Für Privatautos war die Straße schon vor geraumer Zeit durch auf Höhe der Nossener Brücke gesperrt worden. Radfahrer und Fußgänger duldete die DREWAG bisher, auch wenn Schilder die Straßennutzung durch das Betriebsgelände untersagten. Sie lenkte sie sogar mit Schildern durch eine Baustelle.

Der ADFC Dresden kritisiert diese Maßnahme der DREWAG: „Die Fabrikstraße ist eine wichtige Radverkehrsverbindung und sie steht als solche auch im Radverkehrskonzept“, stellt Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden klar. „Im vom Stadtrat 2017 beschlossenen Konzept sind zudem Instandhaltungsmaßnahmen und eine "Rad frei" Beschilderung vorgesehen.“