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Sanierung entgegen Radverkehrskonzept ohne Radwege geplant – Radweg-Ergänzung wäre ohne Zeitverzug machbar

20221103 Gostritzer Str 3 Foto ADFC DD ES Klein4. November 2022: Die Gostritzer Straße durch Dresden Leubnitz-Neuostra und Dresden-Mockritz bietet dank ihres geringen Anstiegs (max. 3 %) - die komfortabelste Möglichkeit, mit dem Fahrrad die höher gelegenen Stadtteile in Dresdens Süden zu erreichen. Nicht umsonst ist die Straße auch im Radverkehrskonzept als Hauptroute vorgesehen. Doch die Straße ist verschlissen und dringend sanierungsbedürftig. Insbesondere die Busse der DVB leiden darunter. Und so plant die Stadt schon seit 2014 an der grundhaften Sanierung der Straße. Die Vorplanungen wurden 2016 abgeschlossen. Ab Ende 2024 soll endlich gebaut werden. Aktuell ist ein Planungsbüro mit den Entwurfsplanungen beauftragt. Problem dabei: Radwege fehlen in den Plänen völlig, obwohl sie im Radverkehrskonzept als „Sowieso-Maßnahme“ stehen. Vor diesem Hintergrund hat der ADFC Dresden nun eine Online-Petition für die Schaffung von Radwegen auf der Gostritzer Straße gestartet. Bis zum 7. Dezember können die Dresdner*innen die Petition mitzeichnen.

Mehr und sicherere Radwege kommen aber nur, wenn die Stadt ihre Verkehrsämter umbaut

ADFC DD Radnacht2022 FOTOGRAFISCH E9A82706. Oktober 2022: Eine Stadtteilumfrage im Zuge der Beantragung von EU-Fördermitteln hat es zuletzt wieder gezeigt: Die Dresdner*innen wünschen sich bessere und mehr Radwege. Ganz oben auf der Wunschliste stehen, so die Umfrage, sichere Rad- und Fußwege. Mehr als zwei Drittel sehen Defizite, wenn sie zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs sind. Dieses Stimmungsbild ist nicht neu. Schon die stadtweite Kommunale Bürgerumfrage 2019 offenbarte, dass für die Dresdner*innen ein dichtes Radwegnetz aus attraktiven und sicheren Radwegen ganz oben auf der politischen Agenda steht. Auch die Kommunalpolitik stimmt hier mit ein. Dennoch wächst das Radwegenetz nur langsam in Dresden. Eine veraltete Struktur der Verkehrsämter bremst die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes vielfach aus.

Frieda & Friedrich nimmt für den Kostenlos-Verleih Lastenrad „Erich“ in Betrieb

ADFC DD LastenradErich FOTOGRAFISCH 1853

14. September 2022: Seit 2016 betreibt der ADFC Dresden seinen kostenlosen Lastenradverleih und baut seither das Angebot an Rädern Stück für Stück aus. Zu den inzwischen 22 über das ganze Stadtgebiet verteilten Lastenrädern kommt nun ein weiteres hinzu: Lastenrad „Erich“. Stationiert ist es in der Kreuzstraße im LadenCafé aha. Lastenrad Erich hat drei Räder, vorne zwei und hinten eines. Dank elektrischer Unterstützung für die 5-Gang Nabenschaltung lässt sich das Rad trotz 43 Kilogramm Leergewicht problemlos manövrieren und fahren. Die in der Ladebox zwischen den beiden Vorderrädern können zwei Kinder auf fest installierten Sitzen Platz nehmen und sich durch die Stadt kutschieren lassen. (Im Bild links: Stephanie Anderseck, AG Freie Lastenräder Frieda&Friedrich und im Bild rechts: Claudia Greifenhahn, LadenCafé aha)

Interessante Brückenentwürfe - ADFC mahnt als ersten Schritt Fähre an

2022 08 22 Preise Stud Arch Wettbewerb Pieschen Ostra Brücke Fotos ADFC DD18. August 2022: Der ADFC Dresden fordert schon sehr lange eine Elbquerung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Pieschen und dem Ostra-Gehege. Auch im Radverkehrskonzept und im Verkehrsentwicklungsplan ist eine solche Querung vorgesehen. Die ersten Preise des studentischen Architekturwettbewerbes zeigen: Es sind tolle und auch sehr intelligente Brückenverbindungen möglich. Und es gibt Fördermittel, etwa der Bundestopf für innovative Projekte zur Förderung des Radverkehrs. Wenn man hier mit dem Carbon-Beton der TU Dresden arbeitet, lassen sich die Kosten für die Stadt gut mindern und das Bauwerk wird auch im Erscheinungsbild leichter. In jedem Fall lässt sich eine Rad-Fuß-Brücke schneller realisieren als eine mit Straßenbahn. Zumal die DVB zur Zeit ganz andere Prioritäten hat. Bis eine Brücke allerdings steht, dauert es. Bis dahin sollte die Stadt gemeinsam mit der DVB wieder eine Fähre einrichten, wie Oberbürgermeister Hilbert es auch beim Wahlpodium des ADFC Dresden versprochen hat. Der ADFC ist sich sicher, dass bei dem aktuell weiter wachsenden Radverkehr, die bisherigen Fahrgastprognosen für die Fähre übertroffen werden und so der rechtselbische Elberadweg entlastet wird.

Ausstellung der Entwürfe im Foyer des Rathauses (Eingang Goldene Pforte) noch bis 26. August 2022

Weitere Information hier

Radweg stadteinwärts ist überfällig und Frage der Unfallprävention

Pop Up Radweg Köni Nord 1 Foto AG namo28. Juni 2022: Der ADFC Dresden unterstützt ausdrücklich die Forderung der AG nachhaltig mobil im Dresdner Norden (AG namo) nach der Einrichtung eines sicheren Radweges auf der Königsbrücker Straße stadteinwärts zwischen Haltepunkt Industriegelände und Stauffenbergallee. Die heutige Pop-Up-Radweg-Aktion der AG namo bringt diese Dauergefahrenstelle erneut auf die Tagesordnung. Gut so! Dresdens Norden braucht dringend eine sichere und durchgehende Radweg-Anbindung. Die Stadt muss endlich für die vielen Berufstätigen, die auf der Königsbrücker mit dem Rad zur Arbeit pendeln und für die Schüler der neuen Schule an der Kreuzung Stauffenbergallee, mehr Verkehrssicherheit schaffen. Die Petition für den Radweg ist vom Oktober 2019 und die ersten Radweg-Pläne für diesen Abschnitt waren schon im Mai 2020 fertig. Es ist schlicht eine Frage der Unfallprävention, hier das angeblich so umfassend nötige Planverfahren deutlich zu beschleunigen und zu straffen.

Pläne der Stadt aufgrund Petition unter: https://ratsinfo.dresden.de/vo0050.asp?__kvonr=17886

Zählung des ADFC Dresden ergibt mehr Radverkehr als auf dem Elberadweg – Stadt in der Pflicht

2022 05 10 ADFC Zaehlung Koenneritzstr Datenschutz klein Foto ADFC DD25. Mai 2022: Eine der meistfrequentierten Radrouten in Dresden ist die Könneritzstraße. Auf der direkten Route zwischen Marienbrücke und Hauptbahnhof fahren täglich über 4.000 Menschen mit dem Rad, beide Fahrtrichtungen zusammengenommen. Das ergab jetzt eine Zählung des ADFC Dresden. Die Könneritzstraße ist zugleich aber auch eine gefährliche Engstelle. Da sichere Radwege fehlen und viele Konflikte auftreten, fordert der ADFC, dass die Stadt zeitnah eine Umplanung des Nadelöhrs veranlasst.

Seit 2020 versprochen – noch immer nicht markiert - ADFC Dresden demonstrierte heute

ADFC DD ReickerStr FOTOGRAFISCH 6653 Klein26. April 2022: Die schnurgerade Reicker Straße in Dresden-Strehlen und -Reick ist für Radfahrer*innen ein gefährliches Pflaster. Viele Autofahrer*innen fahren zu schnell überholen andere Autos. Eine 55-jährige Radfahrerin (2020) und ein 22-jähriger Radfahrer (2014) mussten auf der Straße schon ihr Leben lassen. Im Sommer 2020 versprach der damalige Baubürgermeister Schmidt-Lamontain Radfahrstreifen auf der Reicker Straße. Bis Ende 2021 so Schmidt-Lamontain damals, sollten die Radwege zwischen Rayskistraße und Gamigstraße eingerichtet sein. Geschehen ist das noch immer nicht, bisher wird nur, wie man hört, fleißig in den Ämtern geplant. Radfahrer*innen auf der Reicker Straße bleibt also ein mulmiges Gefühl der Unsicherheit. Damit die versprochenen Radfahrstreifen endlich kommen, demonstrierte der ADFC Dresden heute auf der Reicker Straße.

Vernünftige und sichere Elberadweg-Route nur mit Mietzahlungen der Stadt an das Land?

2022 04 13 ERW Umleitung entlang Landtag ermöglichen 2 Foto ADFC DD Klein14. April 2022: Ab Dienstag nach Ostern wird für acht Wochen die Uferstützmauer entlang des Landtages neu verfugt. Entlang dieser Stützmauer zwischen Basteischlösschen und Kongresszentrum verläuft der Elberadweg. Die Umleitung des Elberadweges an dieser Stelle erfolgt Montag bis Freitag über das „anliegende Straßennetz“, also über die Straßen Ostra-Ufer, Devrientstraße und Terrassenufer. An den Wochenenden dagegen könne mit Einschränkungen der Elberadweg passiert werden. Wieder einmal also eine lebens- und realitätsfremde Umleitung.

Unbeirrt selektive Auslegung der Regelwerke – Blockade des Radverkehrs seit Jahren – Jüngstes Beispiel: Pulsnitzer Straße

2021 03 09 Pulsnitzer Ecke Louisenstr sehr klein Foto ADFC Dresden13. April 2022: Anwohner der Pulsnitzer Straße, welche zwischen Louisenstraße und Martin-Luther-Platz als Einbahnstraße gestaltet ist, gehen unterstützt vom ADFC Dresden gegen die zurück-genommene Radverkehrsfreigabe für die Gegenrichtung vor. Im März 2021 wurde das Zusatzschild „Fahrrad frei“ durch die für Verkehr zuständigen Ämter der Stadt entfernt, obwohl die neue Verwaltungsvorschrift zur StVO die Freigabe der Gegenrichtung in Einbahnstraßen in der Regel vorschreibt.

ADFC-Flyer gibt Tipps zum sicheren Schulweg – Kostenloser Versand von Klassensätzen

2022 03 15 Flyer Mit dem Rad zur Schule Foto 2 klein15. März 2022: Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule fahren, können sich wesentlich besser konzentrieren, als Kinder die mit dem Elterntaxi gebracht werden, zeigen Studien. Zu stundenlangem Stillsitzen in der Schule und gegen Bewegungsmangel ist Radfahren ein willkommener Kontrast. Es stärkt die Motorik, trainiert und macht die Kinder selbstständig. Doch worauf sollten Eltern beim Schulweg mit dem Rad und beim Fahrradkauf achten? Wie bringt man Kindern verkehrssicheres Radfahren bei? Wann kann man Kinder alleine zur Schule Radfahren lassen? Können Schulleitungen den Schulweg mit dem Rad verbieten? Was ist von der schulischen Radfahrausbildung zu halten?

Lastenradverleih des ADFC jetzt mit 22 Rädern – Umfrage-Start zu weiterem Bedarf

Neue Lastenraeder Feb 2022 ADFC DresdenADFC Dresden 25. Februar 2022 Pressemitteilung Auszüge: Seit 2016 betreibt der ADFC Dresden seinen kostenlosen Lastenradverleih und baut seither das Angebot an Rädern Stück für Stück aus. Zu den inzwischen 21 über das ganze Stadtgebiet verteilten Lastenrädern sind nun zwei weitere hinzugekommen. Das eine ist steht am Bönischplatz in der Johannstadt Nord am BioMarkt der VG Verbrauchergemeinschaft eG. Damit sind fünf der 22 Frieda & Friedrich Lastenräder an Märkten der Verbrauchergemeinschaft stationiert. Das zweite ist in der Südvorstadt zu Hause, in der Eisenstuckstraße bei der Katholischen Studentengemeinde.

Lückenschluss Altwachwitz-Hosterwitz: ADFC Dresden fordert OB zum Eingreifen auf

2021 05 03 Elberadweg Niederpoyritz 2 Foto ADFC Dresden klein 2ADFC Dresden, Pressemitteilung 10. Februar 2022, Auszüge: Noch immer klafft im Elbradweg am rechten Elbufer eine Lücke. Zwischen Altwachwitz und der Laubegaster Straße in Niederpoyritz werden die Radfahrer*innen über die stark befahrene Pillnitzer Landstraße geleitet, eine gefährliche Route. Bereits 2008 übergab der ADFC eine Petition mit 2.000 Unterschriften für den Bau an die damalige Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Diverse Stadtratsbeschlüsse (der erste Anfang 2009), B-Pläne, Variantenuntersuchungen sowie Bürgerversammlungen und drei Baubürgermeister später ist es jetzt 2022 geworden und passiert ist nichts. Nun stellte die Stadt im Stadtbezirksbeirat das weitere Vorgehen vor. Ein Flurbereinigungsverfahren sei nötig, wofür sechs Jahre kalkuliert werden. Geht man danach, wird die Elbradweglücke erst 2028 geschlossen. Höchste Zeit, dass der OB hier aktiv wird.

ADFC Dresden hatte der Stadt bereits im Sommer 2020 Standortvorschläge gemacht

Erster Gruener Pfeil Radverkehr Foto ADFC DD Jürgen Ilchmann kleinADFC Dresden 1. Februar 2022 Pressemitteilung: Deutschlands Straßenverkehrsordnung wurde zuletzt ein Stück radfreundlicher. Ein sichtbares Zeichen dafür ist die neue Möglichkeit der Kommunen, an Ampelanlagen spezielle Grünpfeile für den Radverkehr anzubringen. Das Verkehrszeichen 721 ermöglicht es Radfahrer*innen nach kurzem Anhalten trotz roter Ampel rechts abzubiegen. Der Grünpfeil ist aus Sicht des ADFC Dresden eine gute Sache, denn er reduziert unnötige Wartezeit und macht das Radfahren in der Stadt damit attraktiver. Die vor ein paar Tagen erfolgte erste Anbringung von zwei Rad-Grünpfeilen an der Großenhainer Straße kann aber nur der Beginn für mehr sein. Der neue Grünpfeil ist insbesondere im Bezug auf den Fußverkehr viel sicherer als der bisher bekannte Grünpfeil. Schließlich bereitete auch ein Pilotversuch zur Verkehrssicherheit der Bundesanstalt für Straßenwesen den Weg für Aufnahme des Rad-Grünpfeils in die StVO.“

ADFC Dresden analysiert Rückblick und Ankündigungen des Baubürgermeisters

ADFC DD RadverkehrDD FOTOGRAFISCH 0648 kleinADFC Dresden, Pressemitteilung 24. Januar 2022, Auszüge: Die vielen kritischen Stellen für den Radverkehr in Dresden, ob fehlende, plötzlich aufhörende oder zu schmale Radwege sind der Stadt alle bekannt, die allermeisten stehen im Radverkehrskonzept, vom Stadtrat im März 2017 beschlossen. Zu Beginn des fünften Umsetzungsjahres des Konzeptes ist die bisherige Bilanz erneut ein wenig mager. Im vergangenen Jahr wurden von der Stadt nur zwölf Maßnahmen auf die Straße gebracht, womit nach ADFC-Rechnung ein Erfüllungsstand von nur rund 16 Prozent der 447 Einzelmaßnahmen erreicht wurde. Liest man die Präsentation für 2022 aufmerksam, werden es dieses Jahr neun sein.

ADFC Dresden mahnt Realisierung von Radwegverbindungen durch das Areal an

Alter Leipziger Bahnhof Gebäude Foto klein ESADFC Dresden, Pressemitteilung 17. Januar 2022, Auszüge: Das Ende der über zehnjährigen Debatte um die Globus-Ansiedlung auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofes eröffnet für die weitere Stadtentwicklung der Leipziger Vorstadt vielversprechende Möglichkeiten. Diplomarbeiten von Architekturstudent*innen haben dies bereits 2019 gezeigt. Zu einem neuen Stadtquartier mit Schwerpunkt auf Kleinteiligkeit, Verkehrsberuhigung und Aufenthaltsqualität gehört allerdings auch eine attraktive Radverkehrsinfrastruktur, findet der ADFC Dresden, und mahnt in diesem Zusammenhang bei der Entwicklung des Areals die Realisierung von Radwegverbindungen durch das Gelände an, Radwege die den neuen Stadtteil mit Pieschen, der Äußeren Neustadt und dem Elberadweg verbinden. Neu sind dabei diese Radrouten nicht, sie stehen bereits im 2017 vom Stadtrat beschlossenen Radverkehrskonzept.

Banner-Demo: ADFC Dresden fordert noch vor Sanierungsbeginn verbindliches Konzept für Brückenradwege und Radwege auf Schiller- und Körnerplatz

ADFC DD VerbesserungRadverkehrLoschwitz Foto FOTOGRAFISCH 3578ADFC Dresden, Pressemitteilung Auszüge 17. Dezember 2021: Im nächsten Jahr ist der Beginn der Sanierung der historischen Loschwitzer Brücke geplant. Mindestens sieben Jahre soll sie dauern, bei laufendem Verkehr. Für Radfahrer*innen ist das Befahren des Blauen Wunders bekanntermaßen kein Vergnügen, denn es fehlen Radwege. Dieser Missstand war schon vor zwanzig Jahren ein Thema und so verabschiedete im Dezember 2001 der Dresdner Stadtrat, wohlgemerkt einstimmig, den Beschluss „Verbesserung des Radverkehrs in Loschwitz“. Der Beschluss beinhaltet sichere Radwege vom Schillerplatz über das Blaue Wunder zum Körnerplatz und zurück einschließlich Anbindungen an den Elberadweg.

CO2-frei und kostenfrei: Der Frieda & Friedrich-Lastenradverleih des ADFC machts möglich

ADFC DD Weihnachtsbaum mit Lastenrad 1 Foto Juliane Mostertz KopieADFC Dresden e.V. Pressemitteilung Auszüge 30. November 2021: Weihnachten steht vor der Tür. Für viele von uns wird es also Zeit, einen Weihnachtsbaum für die heimische Wohnstube zu besorgen. Doch wie wäre es eigentlich, das gute Stück einmal nicht mit dem Auto nach Hause zu transportieren, sondern mit einem schicken Lastenrad, ganz CO2-frei und mit etwas sportlicher Betätigung? Der freie Lastenradverleih Frieda & Friedrich des ADFC Dresden macht’s möglich: völlig unkompliziert und noch dazu kostenlos! Der Lastenrad-Verleih www.friedafriedrich.de bietet mittlerweile insgesamt 19 verschiedene Lastenräder an und das über das ganze Dresdner Stadtgebiet verteilt.

Pläne zur Sanierung der B6 in Cotta sehen keine vernünftigen Rad-Querungen der Hamburger Straße vor

2021 11 25 Sanierung Hamburger Strasse Visualisierung Basis LHD Themenstadtpl ADFC DresdenADFC Dresden e.V. Pressemitteilung Auszüge 25. November 2021: Die Sanierung der Hamburger Straße rund um den S-Bahn-Haltepunkt Cotta zählt zu Dresdens nächsten größeren Verkehrsbauvorhaben. Derzeit läuft für die B 6 zwischen der Alten Meißner Landstraße und der Brücke über die Weißeritz das Planfeststellungsverfahren. Abgesehen von den vorgesehenen Radfahrstreifen mit nur 1,85 Meter Mindestbreite enttäuscht auch das Fehlen von vernünftigen Rad-Querungen hinüber zum Elberadweg. Und dies auf einer Länge von knapp zwei Kilometern zwischen der Zschonergrundstraße und dem Amedia Hotel.

Petitionsausschuss will keine Änderungen – Planfeststellungsverfahren kann noch reparieren

2021 07 06 Verkehrsmonster Nürnberger Straße 1 Foto ADFC Dresden kleinADFC Dresden e.V. Pressemitteilung Auszüge 11. November 2021: Die geplante massive Aufweitung des Straßenraumes – (vgl. die Banner-Demo des ADFC im Juli) soll, wenn es nach dem Petitionsausschuss des Stadtrates geht, unverändert so kommen. Das ist das Ergebnis der Behandlung der Petition des ADFC Dresden, die sich für Korrekturen zugunsten des Rad- und Fußverkehrs einsetzt. 3.059 Dresdnerinnen und Dresdner hatten die Initiative unterstützt. Der Fahrradclub zeigt sich enttäuscht von dem Votum (acht gegen acht) mit dem die Änderungswünsche der Petition komplett abgelehnt wurden und setzt darauf, dass wenigstens ein paar kleinere Änderungen umgesetzt werden. Eine entsprechende Einwendung im Planfeststellungsverfahren hat der Verein bereits Anfang Juli abgeschickt.

Jetzt Radverbindung ohne Umwege vom Wiener zum Postplatz – Ampelschaltung jedoch noch mangelhaft

2021 11 01 Dippser Platz 6 RVK 926 Foto ADFC DD kleinADFC Dresden, Pressemitteilung Auszüge 1. November 2021: Seit Freitag können Radfahrer*innen ohne Umwege vom Hauptbahnhof über die Reitbahnstraße und Marienstraße zum Postplatz und retour fahren und dabei die belebte Prager Straße umgehen. Möglich macht diese neue Verbindung der Umbau des Dippoldiswalder Platzes mit der Schaffung eines direkten Radweges von der Reitbahnstraße in die Marienstraße und eine ebenfalls komfortablere Radverkehrsführung von der Marienstraße in die Reitbahnstraße. Insbesondere die Verbindung hin zum Postplatz verbessert sich damit deutlich, denn bisher mussten Radfahrer*innen am Dippoldiswalder Platz einen großen Umweg fahren. Auch lässt sich jetzt gut von der Marienstraße in den Dr.-Külz-Ring abbiegen. Einen Wermutstropfen gibt es aber: Die Ampelschaltung zwingt Radfahrer*innen teilweise sehr lange Wartezeiten auf. Hier gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf!