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Titel2021

35 Touren und das wöchentliche Abendradeln freuen sich auf Mitfahrer*innen

ADFC Dresden 31. März 2021: Der Winter lockert seinen eisigen Griff und wie jedes Jahr organisiert der ADFC eine Menge Radtouren von kurz bis lang und gemütlich bis anspruchsvoll. Alle, egal ob Mitglied oder Gast, sind eingeladen mitzufahren. Dieses Jahr durchkreuzt allerdings die Pandemie unseren Start in die Radtouren-Saison. Wann unser beliebtes Abendradeln Mittwochs um 18:00 Uhr mit seiner moderaten und seiner sportlichen Variante starten kann, wird noch bekannt gegeben und im Terminkalender eingetragen. Gleiches gilt für den Start aller anderen Touren. Wir lassen uns davon aber nicht entmutigen und ein Blick in das umfangreiche Programm, welches im Internet verfügbar ist, lässt auf alle Fälle schon einmal Vorfreunde aufkommen. Wer es lieber als gedrucktes Heft in den Händen halten möchte, kommt einfach in den Innenhof der Geschäftsstelle (Bautzner Straße 25), dort liegt es aus.

Erste Highlights aus dem Radtourenprogramm seien an dieser Stelle aber schon einmal verraten:

  • Vom 22.05.-24.05.2021 führt René „In 3 Tagen über den Rennsteig“ in Thüringen
  • Vom 11.06.-13.06.2021 führt Ronny nach Prag – zur Museumsnacht, oder einfach so.

Bei den vielen Touren herrscht die Qual der Wahl. Egal ob Andreas zur Festung „Liubusa“ fährt oder Kerstin der Botanik und den Rhododendren frönt, ob Lars wieder und immer wieder neu auf stillgelegten Bahnstrecken unterwegs ist, oder weiß etwa jemand über die Rakotzbrücke oder Ottos Eck Bescheid? Wenn wir die Saison 2021 auf den Weihnachtsmärkten in Altkötschenbroda oder Königstein ausklingen lassen oder zu Silvester in Unkersdorf ultimativ und endgültig beenden, hoffen wir, dass für jeden etwas dabei war. Bis dahin ist noch viel gemeinsame Zeit – los geht’s!

Sicherheitsgefühl und Zufriedenheit sinkt – ADFC fordert deutliche Schritte etwa entlang Winterberg- und Bautzner Straße

FKT 2020 Ergebnisse Dresden Auschnitt Grafik ADFCADFC Dresden 16. März 2020: Während immer mehr Dresdnerinnen und Dresdner aufs Fahrrad steigen, sinkt gleichzeitig die Zufriedenheit mit dem Radklima in der Elbestadt. Trotz Radverkehrskonzept und den Bemühungen der Stadt, bleibt Dresden im Vergleich zu ähnlich großen Städten in Punkto Radfreundlichkeit im hinteren Mittelfeld hängen und verharrt beim Fahrradklima im Gesamturteil bei einer wenig schmeichelhaften Note von 4,02. Ein Wert der im Vergleich zu den Fahrradklima-Tests zuvor kontinuierlich schlechter wird. Das ist das Dresdner Ergebnis des bundesweiten Fahrradklima-Tests, den der ADFC alle zwei Jahre durchführt.

Nur kleine Schritte für den Radverkehr in diesem Jahr - lediglich 9,2 Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes werden 2021 umgesetzt

Poolnudeldemo 2 Winterbergstrasse 2020 Foto ADFC Dresden Ilchmann kleinADFC Dresden 15. März 2021: Baubürgermeister Kühn, Straßen- und Tiefbauamtsleiterin Prüfer und Stadtplanungsamtsleiter Szuggat stellten am 10. Februar die Radverkehrsbauvorhaben 2021 in einer Pressekonferenz vor. Die geplanten Projekte wurden dem ADFC ebenfalls vorgestellt. Die an den Tag gelegte Transparenz und die ausführliche Öffentlichkeitsarbeit zur Umsetzung des Radverkehrskonzeptes wird vom ADFC Dresden sehr begrüßt. Ebenso sind die wahrgenommenen Anstrengungen der Stadtverwaltung, die dringende Verbesserung des Dresdner Radnetztes voranzutreiben lobenswert.

Auf der anderen Seite ist aber auch klar, dass die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes noch sehr, sehr lange dauern wird, wenn keine grundlegende Veränderung der Strukturen in der Stadtverwaltung stattfinden wird. Denn im aktuellen Stand der Tabelle würden im Jahr 2021 nur 9,2 der ursprünglich circa 450 Maßnahmen fertiggestellt werden. Nimmt man dieses Tempo, so wäre Dresden mit der Abarbeitung und Umsetzung des Radverkehrskonzeptes erst im Jahr 2066 fertig.

Pauliberg Feb 2021 Foto AGnamo kleinADFC Dresden 22. Februar 2021: Die Radeburger Straße ist, neben der Königsbrücker Landstraße, eine der Hauptachsen in den Dresdner Norden. An beiden Straßen existieren derzeit keine durchgehenden Radverkehrsanlagen. Im Bereich zwischen Maxim-Gorki-Straße und Stauffenbergallee („Pauliberg“) wird der Verkehr dreispurig auf der 12 Meter breiten Straße geführt – eine Fahrbahn Richtung Süden, zwei Fahrbahnen Richtung Norden. 28.700 Kraftfahrzeuge befahren diesen Abschnitt pro Tag. Auf dieser 700 m langen und stark abschüssigen Strecke gibt es keinerlei Radverkehrsanlagen. Bergauf müssen Radfahrer*innen die Straße benutzen. Bergab dürfen sie im Schritttempo auf dem Fußweg fahren.

Die AG nachhaltig mobil im Dresdner Norden hat vor diesem Hintergrund bei der Stadt eine E-Petition gestartet mit dem Ziel, dass noch im Jahr 2021 durch die Wegnahme einer der beiden bergauf führenden Autofahrspuren beidseitige, sichere und durchgehende Radfahrstreifen geschaffen werden. Zur Neuaufteilung des Straßenraumes müssten lediglich bestehende Markierungen entfernt und neue Markierungen aufgebracht werden. Macht mit und unterstützt noch bis zum 21. April 2021 diese Petition unter:

Schaffung von sicheren Radverkehrsanlagen an der Radeburger Straße in 2021

2021 02 20 RVK 741 Bürgerstraße 02 Foto IlchmannADFC Dresden 22. Februar 2021: Auf der Bürgerstraße in Pieschen sind Radfahrer*innen gezwungen, entweder in engem Abstand an parkenden Autos vorbeizufahren (Dooring-Gefahr), oder zwischen den Straßenbahngleisen zu fahren, wo man häufig vom Autoverkehr bedrängt wird. Bei einer täglichen Verkehrsbelegung von über 7.000 Fahrzeugen und Tempo 50 sind Konflikte an der Tagesordnung. Eigentlich sind für den Straßenabschnitt bereits im Radverkehrskonzept Maßnahmen mit Priorität 1 angemahnt (RVK 741), doch die Stadtverwaltung weigert sich derzeit noch, etwas an der für den Radverkehr sehr gefährlichen Situation zu ändern. Deshalb hat unser Pieschener Mitglied Falk Schütze bei der Stadt eine E-Petition gestartet mit dem Ziel, Tempo 30 einzuführen und mit Fahrradpiktogrammen zwischen den Gleisen den Radverkehr sichtbarer zu machen sowie die anderen Verkehrsteilnehmer zu mehr Vorsicht und Rücksicht zu bewegen. Diese Maßnahmen wären schnell umzusetzen und sollen dem eigentlich nötigen grundlegenden Umbau der Bürgerstraße vorausgehen. Macht mit und unterstützt dieses Anliegen noch bis zum 16. März 2021 unter:

Sicheres Radfahren auf der Bürgerstraße

Ein Debattenbeitrag zur verkehrspolitischen Diskussion im Stadtrat

Auslastung ParkhäuserZwischen dem Einkommen und der Art der Fortbewegung besteht ein enger Zusammenhang. Das Einkommen beeinflusst nicht nur, wie oft und lange Personen unterwegs sind. Auch bei der Wahl des Verkehrsmittels spielt das Einkommen eine Rolle. Geringverdienende nutzen den ÖPNV überdurchschnittlich viel und Menschen mit hohen Einkommen fahren vorzugsweise Auto. Das Fahrrad hingegen nutzen Menschen aller Einkommensgruppen ähnlich oft. Die Frage, welche Bedingungen für welche Verkehrsarten bereitgestellt werden, ist dadurch auch eine soziale Frage. Mit Bezug auf die derzeitige Debatte um erhöhte Parkgebühren zeigt die aktuelle kommunale Bürgerumfrage aus Dresden einen wichtigen Punkt: Menschen mit einem hohen Einkommen legen viel Wert auf Parkplätze, für Menschen mit einem geringen Einkommen ist diese Frage dagegen nachrangig.

ADFC Dresden bekräftigt in Brief an Stadtbezirksbeirat: Autogefahr muss enden – Gesetzeslage eindeutig

2020 06 03 Autogefahr am Schillergarten 1 Foto ADFC Dresden kleinADFC Dresden, 18. Februar 2021: Nächste Woche beschäftigt sich der Stadtbezirksbeirat Blasewitz mit der Situation des Elberadweges entlang des Schillergartens. Anlass ist ein Antrag der CDU den dortigen Parkplatz weiter zu dulden. In einem detaillierten Schreiben an die Mitglieder des Gremium hat nun der ADFC Dresden erneut seine Auffassung bekräftigt, dass die Autogefahr für den Rad- und Fußverkehr auf dem Elberadweg entlang des Schillergartens schnellstens beendet werden muss, ist doch dieser Bereich Polizei und Ordnungsamt als Unfallhäufungsstelle seit Jahren bekannt. In dem Schreiben verweist der ADFC zudem erneut auf die Rechtslage, der zufolge ...

ADFC Dresden begrüßt neue Priorität Radvorrangrouten, mahnt aber deutlich mehr Tempo an

2021 02 10 Prio Route Ost Quelle LHDADFC Dresden Pressemitteilung 10. Februar 2021: Auch wenn das Radfahren in Dresden derzeit witterungsbedingt größtenteils Pause macht – auch mangels Radnetz-Winterdienst – war man im Stadtplanungsamt und Straßen- und Tiefbauamt fleißig und plante die nächsten Vorhaben zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts und legte Schwerpunkte fest. Vor kurzem präsentierte Baubürgermeister Kühn nun die Pläne für die kommenden beiden Jahre. Viele der Projekte sind Wiedergänger und bereits in der Vergangenheit immer wieder angekündigt worden. Neu ist der Fokus auf durchgängige Radrouten des Radverkehrskonzeptes.

ADFC fordert Umsetzung des seit 2019 fertigen Konzepts - Anschaffung von nötigen Fahrzeugen hakt

2021 01 14 Käthe Kollwitz Ufer Foto Edwin Seifert kleinADFC Dresden 8. Februar 2021 Pressemitteilung Auszüge: Radfahren im Winter ist nicht immer einfach, vor allem wenn die Radwege im Gegensatz zu den Fahrspuren für den Autoverkehr nicht geräumt werden. Andere Städte wie Rostock und Münster sind da weiter und ermöglichen dank Radweg-Winterdienst einen ganzjährigen Radverkehr. Bereits im Jahr 2017 hatte der Stadtrat deshalb beschlossen, dass ein Konzept zum Radwegwinterdienst erstellt werden soll. Das Konzept liegt bereits seit Sommer 2019 vor. Passiert ist seither nicht viel und bei der - freundlich ausgedrückt - sehr spärlichen Radwegeräumung blieb im Wesentlichen alles beim Alten. Doch jetzt tut sich etwas.

Radwege gleich hinter zu hohen Mieten für Dresdner*innen Problemthema Nr. 2

Radfahren in Dresden 4 Foto ADFC DresdenADFC Dresden Pressemitteilung (Auszüge) 28. Januar 2020: Radfahren liegt bei den Dresdner*innen nicht nur im Trend, auch die Bedingungen fürs Radfahren in ihrer Stadt werden den Elbestädtern immer wichtiger. Das zeigt die jüngste Kommunale Bürgerumfrage, deren Ergebnisse die Stadt vor kurzem veröffentlichte. In der repräsentativen Umfrage, an der rund 6.100 Dresdnerinnen und Dresdner teilnahmen, gaben 21 Prozent der Befragten an, dass ein „verbesserungswürdiges Fahrradwegesystem“ das zurzeit zweitgrößte Problem in Dresden ist. Damit steht die Verbesserung des Radnetzes bei den Dresdner*innen ganz oben auf der kommunalpolitischen Agenda, nur knapp hinter zu hohen Mieten, die 24 Prozent der Befragten als größtes Problem der Stadt ankreuzten. In der letzten kommunalen Umfrage vor zwei Jahren lag der „Problem-Wert“ Radnetz noch bei 10 Prozent und damit an fünfter Stelle, 2016 lag das Problem Radnetz an 15. Stelle.

Erkenntnisse aus dem Petitionsausschuss des Stadtrates am 13. Januar 2021

2021 01 19 Fabrikstr Umfahrung Grafik aus TSP ADFC DresdenADFC Dresden 19. Januar 2020: Seit Mitte September ist die Fabrikstraße am Kraftwerk Nossener Brücke dicht. Die DREWAG hat die Straße, deren Mittelabschnitt ihr gehört, zugesperrt. Hintergrund ist die fehlende Verkehrssicherheit insbesondere bei zeitweisen DREWAG-Baustellen. Eine daraufhin vom ADFC Dresden initiierte Online-Petition für die Wiederöffnung der bei Radfahrer*innen aus Löbtau/Plauen/Coschütz beliebten Radroute brachte 1.824 Unterschriften. Das zeigt jetzt Wirkung. Die Stadtverwaltung erklärte nun im Petitionsausschuss, dass sehr schnell ein Umleitungsrad- und fußweg von der Fabrikstraße (nördlich der Nossener Brücke) hinüber zur Oederaner Straße gebaut werden soll.

Fahrradclub reichte 227 Seiten starke Wege-Liste ein für die Eintragung ins Straßenbestandsregister – Fabrikstraße unter den 100 Vorschlägen

Weg entlang Kiesgrube Leuben OpenStreetMap ADFC DresdenADFC Dresden, Pressemitteilung 5. Januar 2021 in Auszügen: Viele Wege und Verbindungen in Dresden sind noch nicht im Straßenverzeichnis eingetragen und damit für die Allgemeinheit gesichert. Bis Ende 2022 muss dies nachgeholt werden, so das Sächsische Straßengesetz. Geschieht das nicht, können Grundstückseigentümer die Wege ab 2023 versperren. Da zudem Vorschläge für solche Einträge ins Straßenverzeichnis bis Ende 2020 einzureichen waren, war Eile geboten. Daher hatte der ADFC seine Mitglieder dazu aufgerufen, Wegeverbindungen zu sammeln und zu dokumentieren, die eine wichtige Verbindungs- und Erschließungsfunktion für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen haben. Heraus kamen 100 Wege einschließlich Historie, Kartenmaterial und Fotos, die der ADFC Dresden nun in einem 227 Seiten starken Brief am 30. Dezember fristgerecht in den Briefkasten für Terminsachen des Dresdner Rathauses einwarf (Brief an die Stadt).

Das vergangene Jahr war aus unserer Sicht ein überaus erfolgreiches Jahr. Wir konnten in der Stadt viele Dinge bewegen, haben einen Umzug hinter uns gebracht und den Verein personell breiter aufstellen können. Auch sind 2020 viele Projekte zu einem Abschluss gebracht worden, für die wir uns teilweise über viele Jahre eingesetzt haben:

  • icon hakenNach jahrelangen Diskussionen wurde Anfang 2020 auf dem Körnerweg eine provisorische Asphaltschicht aufgetragen. Unmittelbare Folge: +70 % Radverkehr im Vergleich zu 2019!
  • Anfang Mai wurde die Unfallgefahr für Radfahrer*innen auf der St. Petersburger Straße entschärft. Ein wichtiger ADFC-Erfolg!
  • Im September erhielt die Wernerstraße in Löbtau rot durchgefärbte Schutzstreifen - eine wichtige Lücke wurde geschlossen.
  • Die Planungen zur Königsbrücker Landstraße in Klotzsche gingen in eine radfreundliche Richtung.
  • Nach über zehn Jahren zähen Ringens wurden Ende November die neu geschaffenen Radfahrstreifen auf der Albertstraße dem Radverkehr übergeben.
  • An der Gefahrenstelle am Elberadweg in Höhe Schillergarten schaltete sich die Kommunalaufsicht ein und zwang die Stadt, gegen das illegale Parken zu vorzugehen.
  • Mit MobiBike beakm Dresden ein modernes öffentliches Radverleihsystem. Nun von den DVB organisiert, gibt es seit August 1.000 Sharing-Bikes im Stadtgebiet und damit fast doppelt so viele wie bisher. Auch die Qualität der Räder verbesserte sich deutlich.
  • Auf Frieda & Friedrich, dem Lastenradportal des ADFC Dresden sind 16 freie Lastenräder buchbar (zum Vergleich: Ende 2019 waren es nur neun).
  • Die Dresdner Polizei beklebte ihre Fahrzeuge mit Aufklebern des ADFC zum Überholabstand.
  • Der städtische Haushaltsentwurf 2021/22 sieht deutlich mehr Radverkehrsmittel vor - ein unmittelbarer Erfolg unseres ständigen Drucks und der sichtbaren Mängel im Radnetz.

Zählstellen-Auswertung des ADFC: Unter anderem massiver Anstieg auf Körnerweg

Zaehlstellen Radverkehr DD Herbst Gesamt Grafik ADFC Dresden

ADFC Dresden Pressemitteilung 29. Dezember 2020 in Auszügen: Der Trend zum Radfahren ist ungebrochen selbst in diesem Corona-Herbst. Das zeigt die Auswertung des ADFC Dresden der neun städtischen Dauerzählstellen: Albertbrücke, Tharandter Straße, St. Petersburger Straße (2 Stellen), Elberadweg rechtselbisch, Elberadweg linkselbisch, Waldschlößchenbrücke, Winterbergstraße und Lennéstraße. Betrachtet wurden die Zahlen der Kalenderwochen 37 bis 49 sowie die entsprechenden Werte der beiden Vorjahre 2018 und 2019. Über 1,5 Mio. Radfahrende und damit durchschnittlich 17 Prozent mehr als in den beiden Vorjahren wurden diesen Herbst verzeichnet.

2020 KoernerwegADFC Dresden 14. Dezember 2020: Im nun geltenden harten Lockdown ab 14. Dezember (neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung) gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Bereichen, wo viele Menschen zusammenkommen (Details unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/wir-gegen-corona-8251.html). Ist man allerdings mit dem Fahrrad unterwegs, ist das Maskentragen beim Radfahren nicht vorgeschrieben. Radfahren ohne Maske ist also weiterhin erlaubt. Wir vom ADFC Dresden begrüßen das, denn das Rad ist ein wichtiges Fortbewegungsmittel, gerade in der Pandemie – umweltfreundlich und gesundheitsfördernd. Zudem ist das Radfahren mit Alltagsmaske ausgesprochen beschwerlich. Dennoch: Auch wenn ..

ADFC Dresden: Durchgehende Radwegführung möglich / Gegenargumente der Stadtverwaltung sind vorgeschoben

Hueblerstrasse 3 Foto ADFC DresdenPressemitteilung ADFC Dresden 8. Dezember 2020: Die Ankündigung von Baubürgermeister Stephan Kühn, auf der Hüblerstraße in Richtung Schillerplatz weiterhin keine durchgehende und hindernisfreie Radverbindung zu schaffen, stößt beim ADFC Dresden auf scharfe Kritik. Der Fahrradclub setzt sich seit mehr als 15 Jahren für eine sichere Radverbindung in der Hüblerstraße ein.

„Der Baubürgermeister muss sich fragen lassen, was ihm wichtiger ist: Sichere Radverbindungen für alle oder ein paar einzelne Parkflächen direkt neben einer nahezu leer stehenden, öffentlichen und barrierefrei zugänglichen Tiefgarage“, kritisiert Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden, die mutlose Haltung des Baubürgermeisters. "Einen überzeugenden Grund gegen eine geradlinige Radverkehrsführung zum Schillerplatz gibt es nicht. Die Hüblerstraße ist sehr stark befahren - schon deshalb ist es erforderlich, dass die Streckenführung für Radfahrende übersichtlich, sicher und geradlinig verlaufen muss. Hier wurde eine gefährliche Slalomstrecke gebaut - attraktive Radverbindungen für alle Altersgruppen sehen nun wirklich anders aus."

Immer wieder ein Ärgernis: ADFC kritisiert anstehende Vollsperrung des Elberadwegs anlässlich des Skiweltcup 2020 scharf

2019 12 Skiweltcup im letzten Jahr klein Foto ADFC DresdenPressemitteilung ADFC Dresden 4. Dezember 2020: Ende November verkündeten die Skiweltcup-Veranstalter per Pressemitteilung, dass trotz aller pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch in diesem Winter der Skiweltcup am Dresdner Elbufer stattfindet, wenngleich ohne Zuschauer. Und in der Tat: Bereits In dieser Woche haben die Arbeiten an der temporären Ski-Strecke begonnen.

Damit einher geht die erneute Vollsperrung des Elberadwegs im Dezember sowie eine unvollständige und gefährliche "Umleitungsempfehlung", die die Radfahrenden über schmale, ungeeignete und zum Teil nicht freigegebene Gehwege mit vielen Ampeln schickt. Der Kfz-Verkehr auf der Großen Meißner Straße und der Köpckestraße hingegen bleibt unbehindert und kann ohne Einschränkungen fließen.

ADFC Dresden freut sich: Ein guter Tag für den Radverkehr in Dresden

20201203 Carolaplatz 3 Foto ADFC Dresden kleinPressemitteilung des ADFC Dresden 3. Dezember 2020: Über zehn Jahre war die Frage hart umkämpft, ob und wie Radfahren an der Albertstraße endlich sicher und vor allem attraktiv werden kann. Schon 2010 machte der ADFC Dresden den wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz Dresdens zum Thema einer von vielen hundert Dresdner*innen unterstützten Petition. Nach Jahren der Diskussion ist es heute vollbracht: Mit der Inbetriebnahme der auf die neuen Radfahrstreifen abgestimmten Ampelanlage auf dem Carolaplatz ist nun auch der neue Radweg vom Albertplatz südwärts zur Carolabrücke durchgehend für den Radverkehr befahrbar. Schon im Oktober war der Radfahrstreifen in der Gegenrichtung fertig markiert und für den Radverkehr freigegeben worden.

„Das ist ein guter Tag für den Radverkehr in Dresden“, freut sich Nils Larsen, Mitglied im Vorstand des ADFC Dresden. „Unser beharrliches Drängen auf klare, sichere und durchgehende Radwege auf der Albertstraße hat sich gelohnt.

Viele Unfälle zwischen Parksuchverkehr und Radfahrer*innen – ADFC fordert Ende der Kulanz und Durchsetzung geltenden Rechts

Schillergarten Foto ADFC DresdenPressemitteilung des ADFC Dresden, 30. November 2020: Seit vielen Jahren warnt der ADFC Dresden vor der Gefahrenlage, die am Elberadweg am Schillergarten in Dresden-Blasewitz für Radfahrer und Fußgänger besteht. Hier fahren Autos mitten auf dem Elberadweg um dann auf der Fläche direkt an der Elbe am Blauen Wunder zu parken. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen. Der Polizei ist der Bereich sogar als Unfallhäufungsstelle bekannt. Dabei sind Autos und andere Kraftfahrzeuge in diesem Bereich gar nicht erlaubt, denn die Fläche ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Dresdner Elbwiesen- und Altarme. Trotzdem verfolgen die zuständigen Behörden der Stadt Dresden die vielen Ordnungswidrigkeiten durch die parkenden und fahrenden Autos nicht. Damit der Elberadweg in diesem Bereich endlich für den Radverkehr wieder sicher wird, will der ADFC Dresden gegen das bisherige laxe Vorgehen der Stadt rechtlich vorgehen. Erster Schritt dazu: Der ADFC Dresden schickte am 19. November 2020 der Landesdirektion Sachsen einen Brief mit der Bitte um kommunalaufsichtliches Eingreifen.

Noch bis zum 30. November kann an der Umfrage des ADFC teilgenommen werden

Radfahren in Dresden 3 Foto ADFC DresdenPressemitteilung des ADFC Dresden 16. November 2020: Noch bis 30. November läuft der Fahrradklima-Test, bei dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) alle zwei Jahre die Zufriedenheit mit dem Radverkehr in Deutschland ermittelt. Die weltweit größte Befragung zum Radfahren findet nun schon zum neunten Mal statt. Mitmachen können nicht nur ADFC-Mitglieder, sondern alle, die in ihrem Alltag das Fahrrad nutzen, ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nur gelegentlich.

Die Untersuchung umfasst 32 Fragen. Im Mittelpunkt der Befragung steht das Sicherheitsgefühl der Radfahrer*innen sowie die Radwege in der Stadt. Fünf der 32 Fragen zielen auf die besondere Corona-Situation in diesem Jahr ab: In vielen Städten – auch in Dresden - ist die Nutzung des Fahrrads schließlich geradezu durch die Decke gegangen.

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