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Fahrradtour Foto ADFC SachsenRadfahren im Urlaub liegt im Trend. Gerade in Corona-Zeiten werden Radtouren in den Ferien – bevorzugt in Deutschland und seinen Nachbarländern - immer beliebter. Damit beim Genuss an der Bewegung in der frischen Luft und dem Erkunden der vielfältigen Kulturlandschaften nichts schief geht, hat unser Outdoor-Spezialist Friedmar Richter wichtige Tipps für den Radurlaub zusammengestellt:

Tipps für die richtige Vorbereitung

https://adfc-sachsen.de/index.php/766-richtig-vorbereitet-auf-grosse-oder-kleine-tour

Tipps für die Fahrradmitnahme mit der Bahn

https://adfc-sachsen.de/index.php/731-in-vollen-zuegen

Tipps für Radtouren in Polen und Tschechien

https://adfc-sachsen.de/index.php/774-hallo-nachbarn-radeltipps-fuer-tschechien-und-polen

Aktuelle Radverkehrszählung des ADFC Dresden untermauert Forderung nach Tempo 30

2020 07 15 Foto Zählung Glacisstr Foto ADFC Dresden kleinPressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 17. Juli 2020: Die Glacisstraße in der Inneren Neustadt ist eine wichtige Verbindungsroute für den Radverkehr zwischen der Äußeren Neustadt und der Albertbrücke. Viele Radfahrer waren daher sehr verwundert, als die Stadtverwaltung Anfang April 2020 den mit einer gestrichelten Linie markierten Radschutzstreifen entfernen ließ, ohne dabei eine alternative Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit umzusetzen. Die Entfernung wird zwar mit dem korrekterweise zu geringen Abstand zu den Parkplätzen begründet, aber sie macht aus Sicht des ADFC die Glacisstraße weder sicherer noch bequemer für den Radverkehr.

In mehreren Antworten auf Anfragen von Stadträten zur möglichen Einführung von auch vom ADFC geforderten Tempo 30 argumentiert die Stadtverwaltung mit einer vermeintlichen Hauptstraßenfunktion für Kfz sowie mit veralteten Radverkehrszahlen vom Herbst 2012. Das veranlasste den ADFC Dresden, einmal die tatsächliche Bedeutung der Glacisstraße für den Radverkehr mit einer Zählung zu erfassen. Am vergangenen Mittwoch zählten also 24 ADFC-Mitglieder von 5 Uhr morgens bis Mitternacht in Stundenschichten in Höhe des Heinrich-Schütz-Konservatoriums das Radverkehrsaufkommen in der Glacisstraße.

glacisstr vergleich stadt adfc

„Die Zahlen der Stadt von nur insgesamt knapp 1.400 Radfahrenden pro Tag in beide Richtungen zwischen 7 und 19 Uhr entsprechen unserer Meinung nach heute in keinster Weise mehr der Realität, insbesondere wenn man die aktuellen Zahlen der städtischen Zählstellen an der Albertbrücke in Betracht zieht, die von 7 bis 19 Uhr beispielsweise am ADFC-Zähltag mit 5.216 weit mehr Radverkehr erfassen“, so Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden e.V.

„Daher haben wir die Zahlen überprüft und selbst gezählt, und siehe da, wir kamen zwischen 5 und 24 Uhr trotz zeitweisem Regen auf 3.922 Radfahrende, beide Richtungen zusammengenommen. Im Vergleichszeitraum 7 bis 19 Uhr waren es allein 3.186 Radfahrinnen und Radfahrer, also mehr als das Doppelte der städtischen Zahlen von 2012. In den Spitzenstunden waren es am Morgen 401 (zwischen 8 und 9 Uhr) und in am Nachmittag 339 (zwischen 15 und 16 Uhr). Die Zahlen zeigen: Die Glacisstraße ist eine intensiv genutzte Radverkehrsverbindung.“

glacisstr stuendlich adfc

2020 07 13 Abstandskontrolle mit Wöller 2 Foto ADFC DresdenADFC Dresden 15. Juli 2020: Seit Mitte der Woche machen Aufkleber auf den Streifenwagen der Polizei Dresden auf den Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden aufmerksam. Außerdem führte die Polizei in Begleitung von Innenminister Roland Wöller auf der Chemnitzer Straße in Dresden Abstandskontrollen durch. Die Polizei reagiert damit auf die neuen Regel der novellierten Straßenverkehrsordnung: seit April schreibt sie einen Mindestabstand von 1,50 Metern beim Überholen von Radfahrenden vor. Außerorts beträgt der verpflichtende Abstand sogar 2,00 Meter.

Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden, lobt die wichtige Aufklärungsarbeit der Polizeidirektion Dresden: „Innenminister Wöller und die Polizeidirektion Dresden haben richtig erkannt, dass zu knappe Überholvorgängen gefährlich sind. Die neuen Hinweise auf den Einsatzwagen sensibilisieren für sicheres Überholen. Die Polizei ist hier Vorbild. Dass die Polizei hier aufklärt, hatte der ADFC schon lange gefordert“, und ergänzt: „Die Dresdner Stadtverwaltung sollte hier bei ihren Fahrzeugen nachziehen und wie die Dresdner Polizei die Aufkleber unbürokratisch beim Kölner ADFC bestellen.“

Grundriss BW38 EG linksWir suchen einen Nachmieter für unseren Ladengeschäft auf dem Bischofsweg 38.

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Kaution 1065 Euro

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4000stes Mitglied vlnr Seifert Freund Foto ADFC Dresden KleinPressemiteilung des ADFC Dresden vom 30. Juni 2020

Der ADFC Dresden ist in diesem Juni auf über 4.000 Mitglieder gewachsen und damit innerhalb der vergangenen anderhalb Jahre um 1.000 Mitglieder gewachsen. Die Fahrradlobby ist damit einer der größten eingetragenen Vereine der Landeshauptstadt. Gestern überreichten der Geschäftsführer des ADFC-Stadtverbandes Edwin Seifert sowie ADFC-Büroleiterin Barbara Baum dem 4.000sten Mitglied, der 24-jährigen Studentin Elisabeth Freund einen großen Blumenstrauß sowie nützliche Geschenke für das Radfahren, darunter eine Fahrradklingel mit einer Gravur zur 4.000sten Mitgliedschaft. Das Jubiläumsmitglied wohnt bezeichnenderweise an der Alberstraße im Herzen von Dresdens Innerer Neustadt. Freunds Zuhause liegt also an jener Innenstadtstraße, die auf hartnäckigen Druck des ADFC und nach langer, teilweise erbittert geführter Diskussion in Kürze ordentliche Fahrradstreifen erhält.

Freund, Masterstudentin an der TU Dresden im Studiengang Psychologie (Vertiefung: Kognitive Neurowissenschaften), freute sich sichtlich über die Ehrung. „Die Verkehrspsychologie, Teil meines Studiums, weckte mein Interesse an einer klugen Verkehrsplanung und allem was damit zusammenhängt. Da das Fahrrad zudem mein Hauptverkehrsmittel ist, merke ich alle Lücken und Defizite bei der Infrastruktur für den Radverkehr in Dresden sofort. Da war es für mich nur konsequent, dem ADFC beizutreten und damit die Lobbyarbeit für das Radfahren in dieser Stadt zu unterstützen“, erklärte Freund. „Außerdem wohne ich an der Alberstraße und kann live kontrollieren, ob die Stadt in diesem Sommer auch wirklich die beschlossenen Radwege zwischen Carola- und Albertplatz umsetzt.“

Demo Hueblerstr 1 Foto ADFC DresdenPressemiteilung des ADFC Dresden vom 17. Juni 2020

Die Hüblerstraße in Blasewitz zwischen Berggartenstraße und Schillerplatz ist für Radfahrende noch immer ein Ärgernis. Zwar wurde die Gegenrichtung der Einbahnstraße im Spätsommer 2019 für Radfahrende freigegeben, wofür sich der ADFC Dresden bereits seit 2004 einsetzt, doch ein durchgehender Radfahrstreifen wurde nicht eingerichtet. Stattdessen wurden zehn Parkplätze beibehalten, die den Radfahrstreifen mehrmals unterbrechen. Ein Unding angesichts der kaum ausgelasteten Tiefgarage in der Schillergalerie und gleichzeitig ein Sicherheitsrisiko für jeden Radfahrenden. Vor diesem Hintergrund demonstrierte der ADFC Dresden heute auf der Hüblerstraße mit einer Fahrraddemo für die Einrichtung eines durchgehenden und vollständigen Radfahrstreifen entlang der östlichen Seite dieses Abschnitts der Hüblerstraße.

Der Demotag war bewusst gewählt, steht doch das Thema Radweg in der Hüblerstraße auch auf der Tagesordnung des Stadtbezirksbeirates Blasewitz am Abend in der Aula des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums. Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain persönlich stellt dort die neuen Pläne des Stadtplanungsamtes für diese wichtige Radverbindung vor. Hintergrund waren berechtigte Beschwerden von Radfahrenden über die geschaffene halbgare Kompromisslösung, die für Radfahrende wie auch für den Einbahnstraßen-PKW-Verkehr unnötige Gefahrensituationen heraufbeschwört.

Demo Wormser Straße 03.06.2020Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 3. Juni 2020 (Weltfahrradtag)
ADFC Dresden demonstrierte heute für Lückenschluss auf wichtiger Radroute in Striesen

Am Mittwochmorgen demonstrierte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Dresden in der Wormser Straße für eine attraktive und sichere Radroute zwischen der Innenstadt, der Johannstadt und Striesen entlang der Dürer- und Wormser Straße. Die Wormser Straße ist zwischen Fetscherstraße und Huttenstraße eine Einbahnstraße, die Radfahrende nicht in die Gegenrichtung befahren dürfen. Darüber hinaus hat die Straße auf diesem Abschnitt grobes
Kopfsteinpflaster, was das Radfahren zusätzlich unattraktiv macht. Während der Kundgebung richtete der ADFC einen Radweg entgegen der Einbahnstraße ein und schloss so für kurze Zeit die Lücke im Radnetz in Richtung Johannstadt und Innenstadt. Das Stadtplanungsamt verkündete bereits 1997, diesen Missstand beheben zu wollen. Passiert ist seitdem nichts.

Nils Larsen, Mitglied im Vorstand des ADFC Dresden, zeigt sich verwundert über den Stillstand im Stadtplanungsamt: „Viele Menschen warten seit Jahrzehnten vergeblich auf eine einfache Öffnung der Einbahnstraße für den Radverkehr. Hier fahren täglich sehr viele Radfahrende einen Umweg oder müssen ihr Rad auf dem Fußweg schieben. Bei Anderen sorgen solche Netzlücken, die mit einfachsten Mitteln behoben werden könnten, dafür, gar nicht Fahrrad zu fahren.“ Der ADFC fordert, dass die Stadtverwaltung die Einbahnstraße schnell öffnet und den Bodenbelag verbessert, wie es auch das Radverkehrskonzept der Stadt Dresden vorsieht. „Wir haben mit dieser einfachen Kundgebung gezeigt, wie leicht die Wormser Straße fahrradfreundlich umgestaltet werden kann. Die Stadtverwaltung sollte jetzt endlich aus ihrem 23-jährigen Dornröschenschlaf erwachen und schnell die Straße umgestalten“ fordert Larsen.

adfc insta sharepic mobilpraemie

Durch Corona hat sich das Leben fast aller Menschen in Deutschland schlagartig verändert. Sie stehen jetzt vor der Entscheidung, wie sie ihre Mobilität nach dem Lockdown neu organisieren. Das ist eine Chance für saubere und staufreie Mobilität in den Städte und für längst überfällige Schritte im Klimaschutz. Schon jetzt werden dabei die Weichen für die kommenden Monate und Jahre gestellt: Für Dienstag ist ein "Autogipfel" mit Bundeskanzlerin Merkel und Vertretern der Autobranche angekündigt, schon Mittwoch, so der Buschfunk, will die Bundesregierung über die Abwrackprämie entscheiden.

Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer warb in den vergangenen Wochen immer wieder für eine Autokaufprämie unabhängig von Umweltvorgaben.

2020 05 Demo KarlMarxStrPoolnudeln sorgten am Montag auf der Karl-Marx-Straße in Klotzsche eine Stunde lang dafür, dass der Autoverkehr gezwungen war, den in der StVO festgelegten Mindest-Überholabstand von 1,50 m zu Rad fahrenden einzuhalten. Die Raddemo zielte neben der konkreten Verhaltensänderung einzelner Autofahrer vor allem auf die Frage, ob die Radverkehrsinfrastruktur in Dresden überhaupt zu regelkonformem Verhalten einlädt. Überholen Autofahrer Rad fahrende auf der Karl-Marx-Straße mit dem verpflichtenden Mindestabstand, so bleibt in der Mitte der Straße nur eine Fahrgasse für jeweils ein Auto übrig. Das bedeutet faktisch: Einbahnstraßenverkehr. Genau so war es gestern, während der vom ADFC unterstützten Demonstration für sichere Radfahrbedingungen. Die Straße funktioniert im aktuellen Zustand schlicht nicht so, wie von den Verkehrsplanern vorgesehen.

LadenBautznerJuhu, es ist geschafft!  Wir sind in eine größere Geschäftsstelle innerhalb der Dresdner Neustadt umgezogen. Ab dem 18. Mai findet man uns in den neuen Räumen in der Kästnerpassage auf der Bautzner Str. 25 (derzeit bitte klingeln).

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

  • Mo 10-15 Uhr & Mi 14-18 Uhr (eine Stunde früher).

Unsere Telefonnummer bleibt

  • 0351 5013915

Wir freuen uns auf alle Besucher.

2020 05 08 Petersburger 2In dieser Woche wurden auf der St. Petersburger Straße zwischen Hauptbahnhof und Dr.-Külz-Ring breitere Radfahrstreifen markiert. Sie verfügen als Trennung zum motorisierten Verkehr über eine Sperrfläche, die einen gewissen Mindestabstand zwischen Radverkehr und Autos erzeugt. Die neu markierten Radfahrstreifen sind ca. 3 Meter breit und ermöglichen es Radfahrenden nebeneinander zu fahren. Auch das Überholen von Lastenrädern oder langsameren Gespannen, etwa mit Kinderanhänger, sind bei dieser Breite leicht innerhalb des Radwegbereichs möglich. Das bis Sommer 2019 bestehende Risiko, auf dem Rad mit einer sich öffnenden Autotür eines am Straßenrand geparkten Autos zu kollidieren ist mit der neuen Straßenaufteilung gebannt.

Eine Zusammenfassung der Neuerungen hat der ADFC Sachsen erstellt. Die Novelle ist seit dem 28. April in Kraft. Es sind einige Verbesserungen für Radfahrer*innen dabei.

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ladenbeschriftung tnZur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus sagen wir unsere Veranstaltungen und Radtouren in nächster Zeit ab und lassen zunächst bis zum 3. Mai unsere Geschäftsstelle geschlossen.

Wir sind weiterhin telefonisch 0351 5013915 und per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Die Arbeitsgruppen tagen per Webkonferenz.

 

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 19.04.2020

Während viele Dresdner in der Corona-Krise den Vorteil des Radfahrens erkennen und einfach umsteigen, nutzt das Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden die geringe Verkehrsdichte um Baumaßnahmen duchzuführen. Vor wenigen Wochen entfernten Arbeiter die Rad-Schutzstreifen auf der Glacisstraße. Dieser Rückschritt auf einer wichtigen Radroute kommt für viele überraschend, auch für Wolfgang Fröb vom Vorstand des ADFC Dresden.

"Die Entfernung der Schutzstreifen auf der Glacisstraße kommt für uns völlig überraschend." sagt Fröb. "Andere Städte nutzen die geringe Verkehrdichte im Moment, um mit wenig Aufwand das Radwegenetz zu ergänzen. Das Straßen- und Tiefbauamt macht das Gegenteil: Es schafft eine neue Lücke."

2020 KoernerwegBlauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um die 20°C: Am vergangenen Ostersonntag war wirklich bestes Radfahrwetter. Auch zu Ostern 2019 war es sonnig und warm. Wir haben uns die Radler-Zahlen am Elberadweg 2019 und 2020 einmal genauer angesehen und verglichen.

Die beiden Dauerzählstellen der Stadt Dresden, die auf etwa gleicher Höhe links und rechts der Elbe in den Asphalt des Radwegs an der Waldschlösschenbrücke eingelassen sind, zählen stundengenau den Radverkehr auf dem Elberadweg in Dresden.

Dieses Jahr waren am Ostersonntag im Vergleich zu 2019 durchschnittlich 67% mehr Radfahrende auf dem Elberadweg unterwegs. Dabei lag der Zuwachs linkselbisch (Altstadtseite) bei 32% und rechtselbisch (Neustadtseite) sogar bei 123%! 4660 Fahrräder erfasste die dortige Zählstelle am Waldschlößchen - also sogar in absoluten Zahlen mehr als auf Johannstädter Seite.

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 13.04.2020

Für Menschen, die ihre Wege in Dresden mit dem Rad zurücklegen, ist die Winterbergstraße eine der gefährlichsten Straßen. Allein im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 sind auf der Straße mindestens 51 Radfahrer in teils schwere Unfälle verwickelt worden. Der gefährlichste Teil der 2,4 km langen Straße ist der etwa 500 Meter lange Abschnitt zwischen Rennplatzstraße und Gasanstaltstraße. Der ADFC hatte am 29. Januar 2020 just an dieser Stelle für sichere Radwege demonstriert, denn uns erreichen zu diesem Abschnitt immer wieder Hinweise, dass Autofahrer besonders knapp überholen. Gestern wurde hier ein 79-jähriger Radfahrer von hinten von einem Autofahrer angefahren und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

"Selbst geübte und dichten Straßenverkehr gewohnte Menschen bekommen ein mulmiges Gefühl, wenn sie auf diesem Abschnitt der Winterbergstraße Rad fahren. Viele unserer Mitglieder versuchen die Strecke zu meiden, Alternativen gibt es jedoch kaum", sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

adfc insta sharepic popup bikelanesAuch wenn Sachsens Regierung für die Woche nach Ostern angekündigt hat, wie es mit den Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus weitergehen soll, ist jetzt schon klar: Das gesellschaftliche Leben wird erst sehr langsam zur Normalität zurückkehern können. Damit verbunden ist ein seit Wochen deutlich rückläufiger Autoverkehr. Um das Virus in Schach zu halten ist es gleichzeitig nötig, Abstand zu halten. 1,5 Meter sollen im öffentlichen Raum zu anderen Menschen gehalten werden, dann sinke die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung deutlich, sagen die Forscher.

2020 03 05 Ampel LeipzigerEtwa 5.000 Menschen queren die Marienbrücke Tag für Tag mit dem Rad. Bisher glich die Fahrt mit dem Rad zwischen Bahnhof Neustadt und Bahnhof Mitte einem kaum zu gewinnenden Rennen gegen rote Ampeln. Am Neustädter Bahnhof gestartet, endete es zuverlässig an der übernächsten Kreuzung. Dort schaltete die Ampel für Radfahrer und Fußgänger Tag für Tag und Stunde für Stunde fünf Sekunden zu früh auf Rot (während das Licht für Straßenbahnen und Autos übrigens meist noch eine Weile grün blieb). Dann begannen für jeden auf dem Rad: Anderthalb Minuten verschwendete Lebenszeit. Tag für Tag.

kidicalMass Logo kurz subclaim rgb klein DIE DEMO WIRD VORSORGLICH VERSCHOBEN.
Der neue Termin ist Sonntag, 20.9. um 14:30 Uhr mit neuem Treffpunkt NEUMARKT.

Der ADFC Dresden e.V. lädt Kinder und Erwachsene zur großen Fahrraddemo am Sonntag, den 22. März um 14:30 Uhr ein. Wir demonstrieren zusammen mit Initiativen in über 50 deutschen Städten unter dem Motto "Platz da für die nächste Generation". In Dresden fahren wir eine Runde von ca. 6 km vom Altmarkt, durch den "Wiener Tunnel" und beenden die Demo an einem Spielplatz in der Innenstadt. Das Tempo wird so gewählt, dass auch die Jüngsten selber mitkommen können.

Zur Demo sind alle herzlich eingeladen, die zusammen mit den Kindern demonstrieren möchten. Mehr Informationen gibt es später, wenn die Details mit der Versammlungsbehörde final abgestimmt sind.

KinderFahrradDemo

DIE TOUREN werden bis 19.4. VORSORGLICH ABGESAGT.

TitelDer Winter lockert seinen eisigen Griff und wie jedes Jahr organisiert der ADFC eine Menge Radtouren von kurz bis lang und gemütlich bis anspruchsvoll. Alle, egal ob Mitglied oder Gast sind eingeladen mitzukommen. Los geht es am 05.04.2020 mit dem traditionellen Anradeln. Bereits am Mittwoch dem 01.04.2020 startet auch unser beliebtes Abendradeln um 18:00 Uhr am Goldenen Reiter.

Das vollständige Programm kann man sich im Internet herunterladen oder im Terminkalender nachschlagen. Das gedruckte Programm liegt in der Geschäftsstelle aus. Wer möchte kann auch gern ein paar Exemplare mehr mitnehmen und in der Stadt auslegen.

 

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.