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2017 11 27 VA RV DD NordenAm 27. November luden die Stadtratsfraktionen der Grünen und Linken zur Podiumsdiskussion zum Radverkehr im Dresdner Norden. Neben Dirk Bräuer, dem Abteilungsleiter für Verkehrsanlagenplanung im Stadtplanungsamt, und Reinhard Koettnitz, dem Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes war auch Konrad Krause vom ADFC eingeladen. Mit über 100 Gästen war die Veranstaltung gut besucht - die Sitzmöglichkeiten reichten nicht aus, sodass viele von ihnen stehen mussten.

Mit dem Rad sicher ins Stadtzentrum zu kommen, das ist aus dem Dresdner Norden gar nicht so leicht. Sowohl entlang der Königsbrücker Straße als auch entlang der Radeburger Straße fehlen durchgehende Radwege und dort wo sie existieren, sind sie oft holprig und unsicher. Beides sind stark befahrene Bundesstraßen, die in diesem Zustand nur mit starken Nerven passierbar sind.

Snecke auf AsphaltPressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 9.12.2018


Der ADFC ist beunruhigt, dass die dringend nötigen Investitionen in eine moderne Verkehrsinfrastruktur am mangelnden Verhandlungswillen der Stadtratsfraktionen zu scheitern drohen. Zur Erinnerung: Die Verwaltung legte Ende Juli einen Haushaltsentwurf vor, der für Radwege weniger als die Hälfte der erforderlichen Mittel vorsieht. Gemäß Radverkehrskonzept wären pro Jahr ca. 5 Millionen EUR Investitionen nötig, vorgesehen sind aber lediglich 2,5 Mio für 2019 und 2,0 Mio für 2020 (inkl. Fördermittel). Dabei räumt die Stadtverwaltung ein, dass der ADFC in der Sache Recht hat. Es wird mitgeteilt, dass verwaltungsintern für den Radverkehr "grundsätzlich [...] Mehrbedarfe an Haushaltsmitteln [...] angemeldet" wurden. Das Thema ist der Stadtverwaltung allerdings vergleichsweise nicht so wichtig: "Im Rahmen der Prioritätensetzung war eine umfangreichere Mittelausstattung jedoch nicht möglich." (Zitat aus "Einwendungen gegen den Entwurf der Haushaltssatzung 2019/2020 gemäß § 76 SächsGemO" V2674/18) S. 12 und S. 14).

DSC 0109 web"Danke, dass Sie Rad fahren!" Heute früh sind die Nikläuse des ADFC Dresden ausgeschwärmt und haben sich im Namen des ADFC bei Dresdens winterlichen Radfahrern mit einem Schoki-Nikolaus bedankt. Auch bei winterlichen Temperaturen passieren über 2.500 Menschen die St. Petersburger täglich mit dem Rad, wo der ADFC die kleine Winter-Belohnung verteilte.

Zum Radfahren im Winter gehört auch ein Basis-Radwegenetz, welches im Winter geräumt und gestreut wird. In Kopenhagen, wo die Radwege im Winter regelmäßig geräumt werden, fahren trotz Kälte und Schnee ca. 80% der Sommer-Radler auch im Winter mit dem Fahrrad. Der ADFC hat in der laufenden Legislatur des Stadtrats erfolgreich dafür gestritten, dass die Stadt Dresden für den Radwege-Winterdienst Geld in die Hand nimmt. Ein Basisnetz sowie der Elberadweg werden im Winter 2018/19 erstmals durchgehend winterdienstlich betreut.

Wiesenweg nachher 11 18Der Ausbau des Wiesenweges zwischen Loschwitz und Wachwitz ist fast beendet, die Strecke ist seit kurzem befahrbar. Die Bauarbeiten begannen im Juni 2018, offen sind lediglich ein paar Restarbeiten.

Der Ausbauabschnitt ist 1,5 km lang, die Kosten betragen 750 TEUR. Ein Teil der Mittel stammt aus dem Aufbauhilfefonds Hochwasserschäden 2013.

Hardcorebiker und Nostalgiker werden vielleicht dem Vorzustand nachtrauern: der Loschwitzer Seenplatte. Auch wenn der Starkregen-Test noch aussteht: damit scheint es endgültig vorbei zu sein. Für Berufspendler, Genussradler, Schillerschulenschüler, Wochenendausflügler, Touristen und viele andere gibt es nun eine wunderschöne, bequeme und schnelle Route abseits der Pillnitzer Landstraße. 

Wie soll es rechtselbisch weitergehen?

20181026 KesselsdorferRund 100 Menschen haben am Freitag für einen echten Kesselsdorfer Boulevard demonstriert. Sie stellten sich damit gegen die Pläne der Stadtverwaltung, die eine Verbreiterung der Fahrspuren vorsieht. Zur Kundgebung aufgerufen hatten der ADFC Dresden, die Recht-auf-Stadt-Gruppe Dresden, der Fuß e.V. sowie die Bürgerinitiative „Kesselsdorfer Boulevard“. Der ADFC Dresden war mit einem Infostand und diversen auffälligen Protestschildern präsent.

Teil der Kundgebung war auch eine symbolische Sperrung der Kesselsdorfer Straße auf der gesamten Breite. Mit einem großen Banner wurde der geplante Straßenquerschnitt dargestellt, dem Grünflächen und Gehwege zum Opfer fallen, falls die Pläne der Stadtverwaltung eine Mehrheit finden.

Als nächstes Gremium diskutiert der Stadtbezirksrat Cotta am 1. November über die Planungen. Die örtlichen Initiativen und der ADFC Dresden rufen dazu auf, die Debatte vor Ort zu besuchen und sich zu beteiligen. Die Sitzung des Stadtbezirksrats beginnt um 18:00 Uhr im Rathaus Cotta.

Eine genaue Darstellung der Baupläne und einer möglichen Alternativvariante finden Sie in einer Stellungnahme des Fuß e.V.

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 13.10.2018

Die Königsbrücker Straße soll auf einem Abschnitt von etwa 500 m von der Kreuzung mit der Stauffenbergallee (Olbrichtplatz) bis zur Fabricestraße ausgebaut werden, u.a. um die letzte Gleisinfrastruktur-Lücke für künftige breite Straßenbahnwagen auf der Linie 8 zu schließen. Die Stadtverwaltung und die DVB laden am Montag, dem 15.10.2018 zur Einwohnerversammlung ein, wo ein Umbauplan (Vorlage V2272/18) vorgestellt wird. Der ADFC empfiehlt allen Einwohner/innen daran teilzunehmen.

Die vorgelegte Umbau-Variante sieht eine Verbreiterung des schon heute riesigen Straßenquerschnitts von 20 m auf 37 m vor. Fußgänger (darunter auch ÖPNV-Fahrgäste) sollen sich auf lange Querungszeiten von Insel zu Insel vorbereiten.

Drei konkrete Mängel im Umbau-Bereich, die im Radverkehrskonzept [siehe unten] enthalten sind, würden nicht beseitigt werden, das Radverkehrskonzept wird in der Vorlage nicht einmal mit einem Wort erwähnt. Der autobahnähnliche Charakter und die großzügigen Kurvenradien würden Autofahrer zum Rasen verleiten, was eine enorme Gefahr insbesondere für Fußgänger und Radfahrer darstellt. Dabei gehört der Umbaubereich zum dicht bewohnten Gebiet, was mit der künftigen 151. Oberschule direkt an der Kreuzung betont wird.

Der ADFC begrüßt zwar ausdrücklich weitere Investitionen ins ÖPNV-Netz in Dresden, denn als Teil des sogenannten Umweltverbundes sind Fußverkehr, Radverkehr, Bus- und Bahnverkehr platzsparende, sichere und stadtverträgliche Verkehrsformen. Der ADFC lehnt den Ausbau in der vorgelegten Form jedoch entschieden ab, weil nur Autoverkehr und ÖPNV davon profitieren würden. "Die Pläne schwächen den Umweltverbund insgesamt. Der ÖPNV-Ausbau ist nur sinnvoll, wenn Leute vom Auto auf den ÖPNV umsteigen. Hier wird stattdessen mit einer Steigerung des Autoverkehrs gerechnet," so Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden e.V.

"Die Stadtverwaltung legt nur eine Variante zum Durchwinken durch den Stadtrat vor. Sie ist das Ergebnis einer einseitigen Gewichtung der motorisierten Verkehrsarten, untermauert durch fragwürdige Verkehrsprognosen. Die Verkehrsprognosen sind deshalb fragwürdig, weil offensichtlich gar keine aktuellen oder Prognosezahlen für Fuß- und Radverkehr vorliegen. Außerdem erfordert eine echte bürgerschaftliche und politische Beteiligung mehrere verschiedene Umbauvarianten. Das Wachstum des Autoverkehrs wird als gegeben angenommen, obwohl es längst bekannt ist, dass viele Menschen in der Verkehrsmittelwahl flexibel sind. So würden die geplanten zwei statt einer Kfz-Spur zweifelsfrei mehr Kfz-Verkehr anziehen, wogegen attraktive Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur mehr Leute überzeugt, das Auto freiwillig stehen zu lassen. Der ADFC unterstützt die Forderung des VCD, dass weitere Umbauvarianten vorgelegt werden müssen," führt Larsen weiter aus.

Konkrete Mängel aus dem Radverkehrskonzept:
https://www.radwatch-dresden.de/?id=772 ("Wie komme ich von der Königsbrücker Straße in die Buchenstraße/Rudolf-Leonhard-Straße?")
https://www.radwatch-dresden.de/?id=773 (Qualität und sichere Führung über Anschlussknotenpunkte)
https://www.radwatch-dresden.de/?id=787B (Das Problem - unübersichtliche Führung des Radverkehrs im Haltestellenbereich - wird zwar behoben, aber auf der anderen Seite der Stauffenbergallee erneut geschaffen)

Link zu Vorlage im Ratsinfosystem:
http://ratsinfo.dresden.de/vo0050.php?__kvonr=14982

Link zu Stellungnahme des VCD (Verkehrsclub Deutschland):
https://elbe-saale.vcd.org/der-vcd-in-elbe-saale/sachsen/ortsgruppe-dresden/news/stellungnahme-des-vcd-zur-vorplanung-knoten-koenigsbruecker-strstauffenbergallee-bis-suedlich-fabricestrasse/

Am 27. September 2018 demonstrierte der ADFC Dresden mit einer durch Blumentöpfe provisorisch geschützten Radspur für eine sichere Radverbindung auf der St. Petersburger Straße. Hier kam am 13. August eine Frau auf dem Fahrrad zu Tode, auch vorher schon war der Abschnitt als unsicher bekannt. Der ADFC fordert die Streichung der ca. 100 Parkplätze zugunsten eines sicheren und breiteren Radwegs.

Gleichzeitig hat der ADFC eine Petition gestartet, die die Stadtverwaltung dazu auffordert, auf dem gefährlichen Abschnitt der St. Petersburger Straße unverzüglich sichere Verkehrsbedingungen herzustellen. Nach unseren Informationen untersucht die Stadtverwaltung bereits Lösungsvarianten. Die Fraktion der Grünen hat außerdem einen Antrag in den Stadtrat eingebracht. Bitte unterstützen Sie unsere Petition, die noch bis 9. Oktober mitgezeichnet werden kann.

Unterzeichnen Sie unsere Petition!

Draisinen Wettrennen sm
Quelle: Germanisches Nationalmuseum

Das Fahrrad war schon sehr früh ein großes Thema in Dresden. Lange vor der Erfindung des Autos wurden zahlreiche Fahrräder in Dresden hergestellt und genutzt. Die Urform des Fahrrades - die Laufmaschine (auch Draisine genannt) - wurde zwar in Mannheim im Jahr 1817 erfunden, aber bereits 1818 gab es in Dresden wie wohl kaum anderswo eine intensive Aktivität in der Herstellung und Nutzung von Draisinen.

Insbesondere sind die sportlichen Leistungen eines Herrn Bertholdy dokumentiert. Europaweit wurde über ihn berichtet, z.B. über seine Fahrten zwischen Dresden und Pirna:

"Aus Dresden erfährt man, daß die sogenannten Draisinen die Fahrmaschine welche der Oberforstmeister v. Drais in Mannheim erfunden hat, daselbst auf allen Spaziergängen gesehen werden. Für junge Leute, selbst für ältere, ist es eine wahre Belustigung. Ein gewisser Bertholdi ist damit so geübt, daß er in fünfviertel Stunden nach dem über zwei Meilen entfernten Pirna, auf der sehr guten und graden Chaussee, fährt." [1]

Spätestens im Mai 1818 ist Bertholdy sogar von Dresden nach Leipzig gefahren und hat die Strecke, die "dreyzehn deutsche Postmeilen beträgt, in sieben Stunden zurückgelegt" [2]. Der abgebildete Kupferstich mit dem Untertitel "Draisinen-Wettrennen", der eindeutig die Stadtsilhouette von Dresden erkennen lässt, illustriert wahrscheinlich genau diese, über die Grenzen der Stadt bekannt gewordene Fahrt. Das Bild zeigt auch, dass schon am Anfang des 19. Jahrhunderts der Kindertransport mit dem Fahrrad ein Thema war.

Die Anfänge des Fahrrads, an denen Dresden vor 200 Jahren nicht ganz unbeteiligt war, möchte der ADFC mit einer Jubiläumsfahrt nach Leipzig würdigen. Wir laden aus diesem Anlass alle interessierten ein, mit uns am Abschlusstag der Europäischen Mobilitätswoche am Sonntag, 23.9.2018 nach Leipzig zu fahren. Start ist 10:00 Uhr im Dresdner Stallhof, Augustusstraße, am Rande der Ausstellung "Nachbars Rad" der Fahrrad-Veteranen-Freunde-Dresden. Die Strecke (vsl. Route 133 km, Rückfahrt mit Zug am selben Abend) fahren wir entspannt gemeinsam mit modernen und historischen Fahrrädern. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am Wochenende startete der ADFC-Fahrradklima-Test. Auch in Dresden sind alle Radfahrer dazu aufgerufen, die Bedingungen zum Radfahren in der Stadt zu bewerten.

Von der Oberflächenbeschaffenheit über die Qualität der Fahrradmitnahme im ÖPNV, Konflikte mit Fußgängern und Autos bis hin zum Sicherheitsgefühl beim Radfahren: Anhand von 27 Fragen können auch die Dresdner das Fahrradklima bewerten und so ein differenziertes Bild zeichnen, wie es sich in der Landeshauptstadt auf dem Rad anfühlt.

Bitte nehmen Sie am Fahrradklima-Test teil und werben Sie in Ihrem Umfeld dafür, an der großen Fahrrad-Befragung teilzunehmen. Denn je mehr Menschen beim Fahrradklima-Test mitmachen, desto aussagekräftiger sind am Ende die Ergebnisse.

Neuigkeiten und Updates zum ADFC-Fahrradklima-Test postet der ADFC auf Facebook, Instagram und Twitter unter #fkt18 und #radklima. Die Ergebnisse werden ab Frühjahr 2019 auf www.fahrradklima-test.de veröffentlicht.

Radnacht 2018 (Foto: Daniel Rentzsch)
Foto: Daniel Rentzsch

25% mehr Menschen als 2017 - ganz genau 1356 - haben am Freitagabend an der Zweiten Dresdner Radnacht des ADFC Dresden teilgenommen und sind 20 km auf der Fahrrad-Demonstration mitgefahren.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, sagt: "Die Stimmung war gut, schließlich war es eine seltene Möglichkeit, sicher und stressfrei durch Dresden zu fahren. Wir wünschen uns, der tägliche Verkehr in Dresden wäre ebenso sicher und stressarm. Der große Zulauf zeigt, dass Dresden das Zeug zur Fahrradstadt hat."

Terrassenufer sm
Grafik: Tom Macht für ADFC

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 28.8.2018

Am 28. August präsentierte der ADFC Dresden Ergebnisse seiner Umfrage zur aktuellen Lage und zu einer möglichen Umgestaltung des Terrassenufers. Zwischen August und Oktober 2017 nahmen fast 200 Dresdner sowie Gäste der Stadt daran teil. Demnach ist die Mehrheit mit der der jetzigen Lage am Terrassenufer unzufrieden, insbesondere die Aufteilung des Straßenraums zwischen Gehweg und Fahrbahn halten die meisten Befragten für verbesserungswürdig.

Der ADFC Dresden schlägt deshalb vor, den Kfz-Verkehr während der Sommerferien umzuleiten, so dass das Terrassenufer in dieser Zeit vollständig Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung steht. Dieser Idee des ADFC, das Terrassenufer zu einer temporären Flaniermeile umzugestalten, stehen die meisten Teilnehmer der Umfrage aufgeschlossen gegenüber. „Dresdnerinnen und Dresdner wünschen sich mehr Grün, weniger Kfz-Verkehr und lebendige Straßen mit Platz für Kultur- und Freizeitangebote“, so Nils Larsen, Mitglied des Vorstandes des ADFC Dresden. „Die Sommerferien sind der perfekte Zeitpunkt, um all dies am Terrassenufer umzusetzen." Der ADFC will die Straße unterhalb des „Balkons Europas“ in ihrer vollen Pracht aufleben lassen. In einer Visualisierung zeigt der Fahrradclub, wie dies praktisch aussehen kann.

Radnacht 2017Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 02.07.2018

Am Freitag, den 31. August lädt der ADFC ganz Dresden dazu ein, entspannt mit dem Fahrrad in die Nacht zu fahren. Einmal das Gefühl bekommen, in einer Fahrradstadt zu sein! Einmal mit sehr vielen Gleichgesinnten auf dem Rad durch die Stadt gleiten!

Zum Thema der Demo sagt Nils Larsen (34), Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.: "Auch im Alltag könnte das ganz schön sein! Mit dem Rad am Stau vorbei, auf sicheren Wegen. Ohne Gefahren, ohne Stress, ohne störende Autos! Es wird Zeit, dass das nicht nur zur Radnacht möglich ist."

Treffpunkt für die Kundgebung um 18:00 Uhr ist der Altmarkt, wo es Livemusik und kurze Reden gibt. 

Um 19:00 Uhr beginnt die Fahrt (20 km), die über mehrere Straßenabschnitte führt, die sonst exklusiv für den Autoverkehr reserviert sind. Das Tempo wird gemählich und die Demo ist auch für Kinder geeignet. Letztes Jahr sind über 1000 Menschen mitgefahren, dieses Jahr erwartet der ADFC 1500 Teilnehmer.

Der Fahrradkorso kommt voraussichtlich gegen 21:00 Uhr wieder am Altmarkt an. Dort findet eine Abschlusskundgebung mit Livemusik statt.

Treff: 18:00 Uhr, Altmarkt
Start: 19:00 Uhr


RTP2018 Titel

Am Samstag dem 25.08.2018 führen wir eine Radtour zum Sängerfest in Finsterwalde. Alle zwei Jahre findet dieses Volksfest statt. Für das individuelle Erkunden bleibt genügend Zeit. Auf dem Weg kommen wir auch an dem liegenden Eifelturm der Lausitz der F60 vorbei. Für den Naturgenuss zum Abschluss führt der Rückweg durch das Mohrgebiet „Loben“ – freilich auf asphaltierten Wegen.

Die Tour ist 90km lang und auf unserer 4-Fahrräder-Skala mit 3 Fahrrädern bewertet. Einigermaßen sattelfest sollte man also sein.

Treff: 8:30 Uhr Dresden-Hauptbahnhof (großen Anzeigetafel)

Tourenleiterin: Sylke Walther Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

petersburger adfc webAm Montagmorgen wurde auf der St. Petersburger Straße in Höhe des Rundkinos eine 45-jährige Radfahrerin Opfer einer plötzlich geöffneten Autotür. Die Frau fuhr gerade neben einem parkenden Pkw, als sich unvermittelt dessen Tür öffnete. Sie stürzte zur Seite, ein Auto überrollte sie. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen kam die Radfahrerin ins Krankenhaus.

"Erst vor wenigen Wochen haben wir auf diesen Sicherheitsmangel auf diesem schmalen Abschnitt der Petersburger Straße hingewiesen." sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden (ADFC). "Öffnet sich eine Autotür, ist die Gefahr groß, dass man mit dem Rad mitten in den fließenden Verkehr gestoßen wird, da weder zu den parkenden Autos noch zum fließenden Verkehr ausreichend Abstand besteht. Genau das ist am Montag geschehen. Wir brauchen endlich geschützte Radspuren auf der Petersburger Straße."

Der ADFC schlägt vor, den Radverkehr durch eine breite physische Barriere vom Auto- und Schwerlastverkehr abzutrennen und im Bereich der jetzt als Parkplatz genutzten Fläche am Rand der Fahrbahn zu führen (siehe Skizze). Die Fläche des bisherigen Radwegs könnte dann zum Beispiel zu einem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radspur umgewandelt werden. So fühlen sich Radfahrer sicherer, bleiben im Sichtfeld der Autofahrer und sind davor geschützt, überfahren zu werden.

Jetzt Petition unterzeichen: online www.dresden.de/epetition oder ausdrucken (pdf)

Mit großer Freunde haben wir vor wenigen Tagen festgestellt, dass der Spendenstand für die Durchführung der Radnacht inzwischen 100% erreicht hat! Wir bedanken uns herzlich bei

55 anonyme Spenderinnen und Spendern
Fahrrad XXL Emporon
Bike24
Hubertus M.
Jörg V.
Simon R.
Philipp S.
Katrin B.
Thomas D.
WOLFRAM Design/Engineering
Daniel W.
Steffen und Anette C.
Florian D.
Jürgen L.
Karsten P.
Torsten M.
Julia M.
Jürgen I.
Daniel F.
Tom H.
Hannes B.

Neben den Geldspendern unterstützen uns außerdem die Verbrauchergemeinschaft und Vorwerk Podemus mit Öffentlichkeitsarbeit und mit Snacks.

sinnbild radfahrersinnbild radfahrersinnbild radfahrersinnbild radfahrersinnbild radfahrer

Die Radnacht ist eine vom ADFC Dresden rein ehrenamtlich und ohne öffentliche Zuschüsse organisierte Veranstaltung. Vielen Dank den Aktiven des ADFC Dresden für ihre Hilfe bei der Vorbereitung der Radnacht. Du möchtest uns unterstützen? Dann schreibe bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Koernerweg 20180602 110535 sm

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 02.06.2018

Gestern teilte die Stadt mit, dass der Körnerweg nach Fertigstellung der ersten 75m weitergebaut werden soll. Es wird die Lücke zwischen dem Bauende und dem Anschluss an den asphaltierten Weg Richtung Stadt geschlossen. Damit kommen weitere 65m hinzu. Der Weg wird in traditioneller Bauweise mit großen Sandsteinblöcken mit "gekrönelter Oberfläche" neu gepflastert.

"Das ist eine ausgezeichnete Nachricht! 2018 könnte ein sehr gutes Jahr für den Elberadweg auf Neustädter Seite werden!" sagt  Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden. "Nach dem Elbhangfest nimmt sich die Stadtverwaltung den Wiesenweg zwischen Loschwitz und Wachwitz vor, der derzeit nur Feldweg- und Trampelpfad-Qualität hat. Es geht tatsächlich voran!"

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 28.05.2018

Wie die Onlineausgabe der Sächsische Zeitung vom 27.5.2018 berichtet, soll auch 2019 der FIS Skiweltcup wieder in Dresden stattfinden. Die erste Ausgabe war für tausende tägliche Nutzer des Elberadwegs bereits verheerend, da während der ein Monat lange Totalsperrung keine zumutbare Umleitung eingerichtet war. "Die Nutzer wurden über die vielbefahrene Bundesstraße ohne jegliche Radverkehrsanlagen geleitet. Nicht mal Tempolimits wurden für die Zeit der Umleitung eingerichtet, um für die Sicherheit der umgeleiteten Radfahrer zu sorgen." kritisiert Nils Larsen, Vorstandsmitlied im ADFC Dresden e.V.

Für die zweite Auflage zeichnet sich bislang keinerlei Besserung ab: Der Streckenplan lässt erneut keinen Radverkehr auf dem Elberadweg zu, nahe Parallelwege werden wieder in die Veranstaltung mit einbezogen, auf den Radverkehr wird nach vorliegenden Informationen nicht einmal eingegangen. Der ADFC kritisiert die geplante Veranstaltung daher scharf: "Der Elberad- und Wanderweg soll erneut einen Monat lang der Öffentlichkeit entzogen werden, die für ihre alltäglichen Wege, aber auch für Sport und Erholung Ausweichrouten mit massiven Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Eine zumutbare Umleitung ist derzeit offenbar nicht in Sicht."

Empört über die Sperrung und die unzulängliche Umleitung hatte der ADFC während der 2018er Ausgabe der Skiveranstaltung um Spenden für eine rechtliche Klärung geworben. Diese Klärung gestaltet sich indes jedoch schwierig: Die Stadt zieht sich auf den straßenverkehrsrechtlichen Aspekt der Sperrung zurück, während die eigentliche Frage, auf welcher Grundlage eine kommerzielle Veranstaltung einen öffentlichen Weg für einen gesamten Monat einnehmen und damit eine Sperrung erforderlich machen kann, noch ungeklärt bleibt. Auch Gespräche mit den Veranstaltern des Skiweltcups führten bislang zu keinem Ergebnis. "Wir bleiben am Thema dran, aber appellieren auch an die Stadtratsfraktionen, die finanzielle Förderung von einer durchgängigen Benutzbarkeit des Elberadweges oder einer in diesem Landschaftsraum liegenden Umleitung abhängig zu machen" so Nils Larsen weiter.

Nach wie vor wird der Radverkehr mit seiner entlastenden Wirkung für MIV und ÖPNV in Dresden nicht hinreichend ernst genommen, um eine dauerthafte Befahrbarkeit von Hauptrouten wie dem Elberadweg zu gewährleisten. Eine Zählung des ADFC hat für Anfang Februar 2500 Fußgänger und Radfahrer pro Tag an der betroffenen Stelle ergeben. Positivbeispiele gibt es aber dennoch: Während der Bauarbeiten am Neustädter Hafen wird der komplette Elberadweg umgeleitet. "Die Bauzäune links und rechts des Wegs sind natürlich nicht so schön wie ein komplett freier Elberadweg. Als Alternative zur Leipziger Straße punktet die Umleitung aber und setzt ein deutliches Zeichen, wie man es auch machen kann."

Ausfahrt aus Wiener Tunnel kleinerDie Radnacht 2017 war ein stimmungsvolles und positives Erlebnis. Über 1100 Teilnehmer haben die Vorzüge des Fahrrads in der Stadt gezeigt - ohne Gefahren, ohne Stress und ohne störende Autos. Was die Radnacht 2017 für kurze Zeit verkörperte, möchten wir im Alltag: weniger Stress und mehr Sicherheit im Verkehr, keine Verletzten und Tote und wir sind überzeugt, dass 'mehr Fahrrad in Dresden' Teil der Lösung ist.

Damit die Radnacht ein Erfolg werden kann, sind wir auf kleine und große Unterstützer angewiesen. Nie war es einfacher, für 'mehr Fahrrad in Dresden' etwas zu tun. Durch eine Spende für die Radnacht 2018 kann jeder einen sichtbaren Beitrag zu diesem Ziel leisten. Eine Radnacht 2018 kann es nur geben, wenn wir bis Ende Mai ein ausreichende Finanzierung haben.

Die Hälfte des erforderlichen Bedarf ist bereits zusammen gekommen. Den aktuellen Stand in Echtzeit einsehen und spenden kann man unter www.radnacht-dresden.de.

bischofsplatz klDer Bischofsweg ist die wichtigste Ost-West-Verbindung im Stadtgebiet nördlich des Elberadwegs. Mehr als 3000 Menschen nutzen diese Route täglich mit dem Fahrrad. Und die Zahl würde wahrscheinlich noch ansteigen, wenn nicht mit dem Bischofsplatz ein Viertelkilometer sehr herausforderndes Hoppelpflaster viele dort vom Radfahren abhalten würde.

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 11. April 2018

Während derzeit die Fahrbahn auf der Chemnitzer Straße erneuert wird, prüft die Stadtverwaltung, ob die dortigen Radverkehrsanlagen noch rechtskonform sind oder entfernt werden müssen.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC): "Bisher war die Chemnitzer Straße für Radfahrer eher abschreckend und eher kein Angebot, mit dem die Stadt Menschen aufs Fahrrad locken konnte. Viele Dresdner meiden die Strecke mit dem Fahrrad. Autofahrer überholen oft sehr knapp, uns sind auch Berichte bekannt, dass Radfahrer von Bussen abgedrängt und angehupt wurden. Es ist daher richtig, dass die Straßenverkehrsbehörde die mangelhafte Radverkehrsinfrastruktur auf der Chemnitzer Straße nun überprüft. Die so genannten Schutzstreifen jetzt einfach von der Straße abzufräsen, kann jedoch keine Lösung sein. Es ist Aufgabe der Stadtverwaltung, eine Lösung zu finden, die die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern erhöht."

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.