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2020 01 29 PoolnudeldemoIn mehr als der Hälfte aller Überholvorgänge zwischen Autos und Fahrrädern überholt der Autofahrer erheblich knapper als mit dem erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Meter. So verwundert es kaum, dass 80% der Dresdner angeben, regelmäßig von Autos bedrängt und behindert zu werden, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind.

Auf der Winterbergstraße ist die Situation zwischen Gasanstaltstraße und Borthener Straße besonders gefährlich. Der Radverkehr ist zwischen parkenden und fahrenden Autos auf einem schmalen "Schutzstreifen“ eingequetscht, so wie an vielen Stellen in der Stadt. Eine sich öffnende Autotür an einer ähnlich engen Stelle in Dresden kostete im August 2018 einer Radfahrerin das Leben.

Wir sind der Auffassung, dass die Stadtverwaltung nicht zunächst an jeder Stelle auf solch einen tödlichen Unfall warten darf, sondern Sicherheitsmängel im Radwegenetz systematisch angegangen werden müssen. Auf der Winterbergstraße können schon heute breite und sichere Radfahrstreifen eingerichtet werden. Dafür müsste auf einer Seite der Straße jedoch ein Parkstreifen entfallen. Die Winterbergstraße ist laut Radverkehrskonzept Bestandteil der wichtigsten Ost-West-Route südlich des Elberadwegs.

Um auf die Gefährdung durch unsichere Infrastruktur und knapp überholende Autos aufmerksam zu machen, hat der ADFC Dresden heute Morgen mit Poolnudeln für #MehrPlatzFürsRad demonstriert. Wir fordern sichere Radrouten und eine Infrastruktur, die es allen Verkehrsteilnehmern einfach macht, ausreichende Abstände zu halten.

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