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Nach Leipzig und Dresden kommt man ganz gut mit dem Nacht- oder Fernverkehr. Um in die Radverkehrsregion Oberlausitz, das Mountainbikegebiet Erzgebirge oder zu den Flußradwegen zu kommen, muss in den Nahverkehr umgestiegen werden. Hier erfahren Sie, welche Züge dort fahren und auf was Sie sich einstellen müssen.

Bei der Fahrt auf Dieselstrecken sollten sich vor allem größere Gruppen erkundigen, wie viel Platz in den Zügen ist. Dort wird das Radabteil schnell voll. Vor allem am Wochenende gibt es häufig Engpässe, es kommt vor, dass Radfahrer erst im nächsten Zug mitkommen.

Leider verschlechtert sich die Situation zunehmend auch auf den elektrifizierten Strecken. Die geräumigen Doppelstockzüge werden nach und nach durch enge Triebwagen ersetz, die eher an S-Bahnen denn Regionalexpresse erinnern. Ursache ist die Sparpolitik der Staatsregierung, und deren Desinteresse, sich für eine koordinierte und dem Berarf entsprechende Fahrzeugbeschaffung einzusetzen.

Typische Züge in Sachsen

  • S-Bahn Dresden: Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg
  • RE/RB Dresden - Cottbus/Hoyerswerda: Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg und viel Platz für Fahrräder, teilweise aber auch Talent-Triebzüge mit bergernzter Fahrradkapazität.
  • RE & RB Chemnitz - Dresden, Chemnitz - Elterwerda: noch fahren hier Doppelstockwagen mit viel Platz für Fahrräder, ab 2016 dann neue enge Triebzüge mit sehr wenig Fahrradabstellmöglichkeiten.
  • S-Bahn-Leipzig, Leipzig - Cottbus und Leipzig - Dresden: Seit 2014 nur nochTalent-Triebzüge mit wenigen und recht keinen Fahrradabteilen. Da mitunter nur kurze Einheiten verkehren ist es in Spitzenzeiten nicht sichergestellt, dass auch Gruppen mitkommen.
  • RE auf Dieselstrecken: meist Dieseltriebwagen mit Neigetechnik (Baureihe 611), meist 2 bis 3 Stück gekuppelt, mit wenig Platz für Fahrräder und nervigen Hochflureinstieg (Treppenstufen)
  • RB auf Dieselstrecken: meist Dieseltriebwagen mit Niederflurantrieb (Baureihe 642), ebenfalls oft mehrere zusammengekuppelt. Die Radabteile sind recht klein, dafür gut zugänglich. Auch die meisten Privatbahnen besitzen diese Züge (Vogtlandbahn, Lausitzbahn). Die Vogtlandbahn setzt von Zwickau aus auch ältere Niederflurtriebwagen ein, die aber ein ähnliches Bild bieten.
Elektrifizierte Strecken
  • Leipzig - Halle (auch über den Flughafen)
  • Leipzig - Erfurt/Jena
  • Leipzig - Zwickau
  • Halle - Bitterfeld - Jüterbog - Berlin
  • Leipzig - Bitterfeld - Dessau - Magdeburg
  • Halle/Leipzig - Torgau - Cottbus/Hoyerswerda
  • Leipzig - Zwickau
  • Leipzig - Borna - Geithain
    (Borna - Geithain wird 2010 noch durch Dieseltriebwagen der MRB bedient)
  • Leizig - Riesa - Dresden
  • Dresden - Chemnitz - Zwickau - Reichenbach (Vogtland)
    (Achtung: IRE-Züge sind Diesel-Neigetechniktriebwagen)
  • Chemnitz - Döbeln - Riesa - Elsterwerda
  • Chemnitz - Stollberg (Straßenbahnen)
  • Meißen - Dresden - Bad Schandau (S1)
  • Flughafen Dresden - Dresden - Heidenau (S2)
  • Dresden - Großenhain - Elsterwerda
  • Dresden - Priestewitz - Cottbus/Hoyerswerda

Alle anderen Strecken werden durch Dieseltriebwagen bedient.