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Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 23.3.2015

Seitdem die Fußgängerbrücke über die Albertstraße am 13. März gesperrt wurde, haben Fußgänger es schwer, die 4-spurige Straße zu queren oder müssen lange Umwege in Kauf nehmen. Der ADFC Dresden fordert die Abmarkierung von zwei Fahrspuren in Fahrradstreifen.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, sagt: "Für Fußgänger ist es viel leichter, eine Straße mit nur zwei Autospuren zu queren. Deswegen fordern wir die Umwidmung von Fahrspuren in der Albertstraße, die nebenbei die Attraktivität der Nord-Süd-Fahhradroute zwischen Albertplatz und Südvorstadt erheblich erhöhen würde". "Mit wenigeren Autospuren kann auf die Einrichtung einer Ampel verzichtet werden - zum Vorteil für alle, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs."

NicolaHaardt

Der ADFC Dresden veranstaltet nach etlichen Jahren wieder einen Reisevortrag - und wir freuen uns, Nicola Haardt am 17. März in Dresden zu begrüßen.

Lange war es nur ein Traum, dann packte sie ihr Fahrrad und fuhr los - immer gen Osten. Nach einem halben Jahr war sie am Baikalsee angekommen - wider vieler Erwartungen. Spontan fiel die Entscheidung, dort in Sibirien zu überwintern und auch den Rückweg zu radeln. Letztendlich war sie 1,5 Jahre unterwegs, ist 20.000 km durch Russland, Osteuropa & Zentralasien geradelt.

In ihrem Vortrag berichtet Nicola Haardt mit eindrucksvollen Fotografien und persönlichen Erlebnissen von dieser unglaublichen Reise: Es geht von der sibirischen Tiefebene bis zum Hochgebirge Zentralasiens, von einsamer Lagerfeuerromantik bis hin zu sich biegenden Tischen unglaublicher Gastfreundschaft. Von unerträglicher Hitze in der Wüste Usbekistans bis zur sibirischen Taufe im Eiswasser, von kurzen Begegnungen am Straßenrand bis hin zum persönlichen Klavierkonzert auf der Datscha.

Kommen Sie mit auf die Reise Bochum – Baikal – Bochum!

Beim heute in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Dresden erneut nur auf Platz 20 der fahrradfreundlichsten Städte vergleichbarer Größe. 1343 Dresdner und Dresdnerinnen hatten an der bundesweiten Befragung teilgenommen. Unzufrieden sind Dresdens Radfahrerende vor allem mit dem Winterdienst auf Radwegen, der Radverkehrs-Führung an Baustellen und der großzügigen Duldung von Falschparkern auf Radwegen. Lichtblicke gab es dagegen bei der guten Erreichbarkeit des Stadtzentrums, dem öffentlichen Fahrradverleihsystem und der Wahrnehmung, dass alle Fahrrad fahren egal, ob alt oder jung.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden, sagt: "Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität in einer Stadt – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Dresdner auf dem Rad nicht wohler fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt für andere Städte, wie z.B. Augsburg, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit kleineren Maßnahmen ließe sich die Situation deutlich verbessern, z.B. durch Winterdienst für Radwege oder radfahrerfreundliche Lösungen an Baustellen. Wenn Dresden will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen und damit etwas Gutes für sich selbst und die Stadt tun, dann muss mehr getan werden als nur von Radverkehrsförderung zu reden. Der ADFC steht mit Fachwissen als Dialogpartner bereit."

Dresden liegt bundesweit auf Platz 20 in der Kategorie der Städte mit über 200.000 Einwohner. Im Durchschnitt geben die Dresdner die Note 3,9 (befriedigend) für die Fahrradfreundlichkeit.

"Von 2012 bis 2014 rückte Dresden nur von Platz 21 auf Platz 20, während Augsburg von Platz 32 auf Platz 22 enorm aufstieg. Nicht ohne Grund, denn in Augsburg wird seit 2012 im Rahmen des Projekts
Fahrradstadt 2020 systematisch in bessere Bedingungen für Radfahrer investiert. Das will der ADFC auch in Dresden." so Larsen weiter.

Mehrere Teilnehmer aus Dresden merkten kritisch an, dass in jüngster Zeit kaum etwas für den Radverkehr getan wurde. Die Mehrzahl sagt, dass man als Radfahrer nicht ernst genommen wird.Über 100.000 Teilnehmer bundesweit. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2014 zum sechsten Mal durchgeführt. Er wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Über 100.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem letzten Test im Jahr 2012. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück. Die bundesweiten Ergebnisse wurden heute in Berlin vorgestellt.

2016 könnte ein gutes Jahr für den Elberadweg auf Neustädter Seite werden: Zwischen Loschwitz und Wachwitz sollen 1,7 km Feldweg/Trampelpfad asphaltiert und immerhin 70 m des Körnerwegs saniert werden. Es geht tatsächlich voran! Zuletzt wurde im September 2013 in Loschwitz ein Abschnitt des Elberadwegs eröffnet, so dass der Körnerplatz bequem umfahren werden kann.

Die Fortschritte erhöhen den Druck auf eine Sanierung des ganzen Stolperabschnitts des Körnerweges (ca. 580 m verbleibend). Dazu tragen auch wir unseren Anteil bei: Der ADFC Dresden hat in öffentlichen Archiven recherchiert und festgestellt, dass einige Gründe für die andauernde Verschleppung der Sanierung nicht stichhaltig sind.
 
Wir möchten unsere Recherche für ein breites Publikum zugänglich machen und werden in den nächsten Tagen den Druck des vorbereiteten Heftes "Körnerweg statt Stolperpfad" in Auftrag geben. Vielen Dank an die 14 Spender/innen, die das ermöglichen!
 

 Danke für die Spenden!

 

Radstation Entwurf D von Y.K.Eine Radstation mit über 1000 Stellplätzen? Für bessere Fahrradabstellmöglichkeiten in der Stadt und insbesondere an den großen Bahnhöfen setzte sich der ADFC Dresden immer ein. Kleinere Erfolge gab es schon, aber eine nachhaltig spürbare Verbesserung am Hauptbahnhof oder am Bahnhof Neustadt wird erst eine Radstation bringen.

Als Inspiration für die Stadt präsentieren wir ein System zur Bewertung von Radstation-Entwürfen. Objektive Kritierien sind zum Beispiel "Anzahl Stellplätze", "kurzer Weg zum Bahnsteig", "Toiletten", "Flächenbedarf" und "Werkstatt/Fahrradladen".

Die rechts abgebildete Visualisierung einer Radstation am Bahnhof Neustadt ist das Ergebnis eines von 12 studentischen Arbeiten in einem Projekt bei Prof. Mary Pepchinski, Architektur, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Aktivitätskarte des ADFC DresdenGrößere Aktivitäten der Mitglieder des ADFC Dresden 2014:

  • Wir haben jetzt eine Karte der Erfolge und Aktivitäten (www.adfc-dresden.de/karte) - klicken Sie auf die Abbildung rechts!

  • Veranstaltungen:
    • Podiumsdiskussion am 11.4. zur Sanierung der Königsbrücker Str. (Teilnahme)
    • Podiumsdiskussion vor der Stadtratswahl am 8.5. (Veranstalter)
    • Lichtaktion mit der Polizei 29.10. (Meldung)
    • Infostände u.ä. an insgesamt 18 Tagen: abenteuer outdoor, Fahrrad-Codieren in Moritzburg, zwei Infostände an der TU Dresden, ein Stand gegen Kfz-Parkplätze am Elbufer zusammen mit BUND, Tag des Fahrrades, SZ Fahrradfest, Uniumwelttag, BRN, Global Foundries, Elbhangfest, Fahrradliebe vor der SLUB, Umundu, Klimakongress, Nikolausaktion
  • Herausgegeben / produziert:
  • Sonstige Aktivitäten:
    • Gründung der Arbeitsgruppe Fahrradausbildung in Grundschulen 
    • Petition zum Erhalt der intakten Asphaltdecke auf dem "Gänsefuß" in der Dresdner Heide und Teilnahme in einem Satirebeitrag des NDR: Realer Irrsinn: Radwegzerstörung in Dresden
    • Diskussion mit Stadträten von SPD, Linken, Grünen, Piraten und CDU in unserer Geschäftsstelle am 15.9. und 24.9.
    • Teilnahme an der Ausarbeitung des Radverkehrskonzeptes Gesamtstadt, das im Frühling vom Stadtrat beschlossen werden soll
    • 26 Stellungnahmen u.ä. der AG Verkehr an die Verwaltung
    • 23 Pressemitteilungen
    • Umfangreiches Radtourenprogramm und Führung von vielen Radtouren
    • Regelmäßige Termine für Fahrrad-Codierung

Die Arbeit des ADFC für eine fahrradfreundliche Stadt ist weiterhin dringend wichtig. Menschen in jeder Lebenslage, zu jeder Jahreszeit und zu jedem Anlass sollen in der Stadt Rad fahren können. 2014 gab es genug Beispiele, dass die Verantwortlichen das Fahrradfahren für eine Nischenbeschäftigung der Bevölkerung an sonnigen Tagen hält oder dass nur für Leute mit akrobatischen Fähigkeiten geplant wird, wie z.B. an der Baustelle an der Albertbrücke. Deshalb:

Lichtaktion 2014Nach zwei Jahren Ruhe um dieses Thema führte der ADFC Dresden am 29. Oktober 2014 gemeinsam mit der Selbsthilfewerkstatt Radskeller und Polizei wieder die Lichtaktion durch.

Dabei wurden an der Einmündung Alaunstraße/Böhmische Straße Radfahrer mit fehlerhafter Beleuchtung angehalten und der Mangel angesprochen. Es ging dabei nicht ums Abkassieren sondern um Sensibilisierung für dieses Thema. Zudem wurden Hinweise zu den im Sommer 2013 eingeführten gesetzlichen Änderungen der StVZO im letzten Jahr gegeben und Fragen zum Licht am Rad beantwortet.

Antonstraße am AlbertplatzhochhausADFC Dresden begrüßt das Urteil zu durchgängiger Markierung eines provisorischen Fahrradschutzstreifens an der Edeka-Baustelle am Albertplatz. Geklagt hatte ADFC-Mitglied Michael Ton. Es ist das erste Urteils eines Dresdner Gerichts zur Radverkehrsführung an Baustellen. In der Regel sind Baustellen weg und die Verfahren eingestellt bevor es zum Urteil kommt.

"Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, ist es notwendig, dass die behördlichen Anordnungen an Baustellen rechtsstaatlich geprüft werden können. Dieses Urteil konnte rechtzeitig gefällt werden, weil ein sogenanntes Eilverfahren zugelassen wurde. In Dresden gelang das in solchen Fällen zum Ersten mal." erklärt Dirk Spitzner, Vorstandsmitglied im ADFC.

"Ich bin überzeugt, dass die Verwaltung künftig die Radverkehrsführung an Baustellen sorgfältiger plant, weil sie mit dem Risiko eines weiteren Eilverfahrens kalkulieren muss, das sind gute Nachrichten für radfahrende Dresdner." so Spitzner weiter und weist auf aktuelle unsichere und unbequeme Radverkehrsführungen beispielsweise an der Albertbrücke oder in der Könneritzstraße hin.

Im aktuellen Fall fordert der ADFC Dresden die Stadt dazu auf, das Urteil zügig umzusetzen und die Möglichkeit der Revision durch das Oberverwaltungsgericht zu unterlassen. "An dieser Stelle ist normalerweise ein gemeinsamer Geh- und Radweg, der für Radfahrende benutzungspflichtig ist, mit der Begründung, dass es zu gefährlich sei, auf der Fahrbahn zu fahren. In der ungewohnten Baustellensituation, kann es nicht plötzlich ungefährlich sein, direkt auf die Fahrbahn verwiesen zu werden", begründet Spitzner die Auffassung des ADFC.

Kreuzen der Bautzner StraßeADFC-Aktive haben einen kurzen Film über eine geduldstrapazierende Ampelanlage in Dresden gedreht. An dieser Stelle muss man in der Regel in der Mitte der Querung auf einer zu kleinen Verkehrsinsel warten.

"Kreuzen der Bautzner Straßen" ist ein Aufruf zur fußgänger- und radfahrerfreundlicheren Infrastrukturplanung und wurde schon 1000 mal abgespielt. Aber schauen Sie selbst ...

Mittwoch, 22.10.2014

Ein platter Reifen, eine kaputte Bremse, eine fehlende Klingel – wer viel mit dem Rad fährt, kennt die kleinen Mängel an seinem Gefährt. Hilfe gibt es heute ab 14 Uhr an der Sächsischen Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek Slub am Zelleschen Weg. Die Experten der gemeinnützigen Fahrradselbsthilfewerkstätten Radskeller Dresden und Rad i.O. besuchen die Studenten und beseitigen kleine Mängel. Der ADFC informiert zudem die noch ortsunkundigen studentischen Neudresdner zum sorgenfreien Radeln in und um Dresden. Vor allem Studenten setzen auf das Rad als schnelle Alternative zu den meist vollen Bussen. (acs)

 

http://www.sz-online.de/nachrichten/fahrradexperten-reparieren-raeder-an-der-unibibliothek-2956055.html

Fahrradstellplätze im CityNightLine-WagenDie Deutsche Bahn reduziert ihr Angebot an CityNightLine-Nachtzügen drastisch und erschwert damit die Fahrradmitnahme von Dresden nach Niederlanden und Frankreich und umgekehrt. Ab dem 14. Oktober können die Folgen der Zugstreichungen zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember auf http://www.bahn.de eingesehen werden. Der ADFC Dresden kritisiert diesen Schritt als eine deutliche Verschlechterung auch für Radurlauber.

Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt? Die Frage stellt der ADFC die Menschen in Deutschland zum 6. Mal. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, diese und andere Fragen im Fahrradklimatest 2014 zu beantworten!

Neben zahlreichen Kriterien bewerten die Nutzer Sicherheitsgefühl, Breite der Radwege und Wartezeit an Ampeln. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.

Der Fahrradklimatest ermöglicht einen Vergleich der deutschen Städte in Bezug auf ihre Fahrradfreundlichkeit. Im Jahr 2012 fand der letzte Fahrradklimatest statt, bei dem Leipzig den sechsten Platz und Dresden nur Platz 21 von 38 Großstädten erreicht hatten.

Machen Sie mit! Füllen Sie den Fragebogen schnell aus. Damit sich was ändert.

Neue Webseite des ADFC DresdenWillkommen auf der überarbeiteten Webseite des ADFC Dresden. Unsere Informationen erstrahlen nun im frischen einheitlichem ADFC-Design. Wir haben ein wenig aufgeräumt und die Inhalte neu strukturiert. Zudem basiert die Seite auf einem neuen, sichereren CMS-System.

Wir hoffen dass die neue Seite gefällt. Sollten Sie etwas nicht finden, so nutzen Sie die Suchen-Funktion oben links. Sollten Sie Fehler finden, scheuen Sie bitte nicht, uns diese zu melden: Kontaktformular Webmaster

Zudem würden wir uns über Unterstützung bei der weiteren Überarbeitung, Pflege und Aktualisierung der Webseite freuen. Haben Sie /Hast du etwas Webautoren-Erfahrung und Lust, auf diese Weise etwas für das Fahrradfahren in Dresden zu tun, dann schreibe uns eine Email.

Elbeparkplatz KarteBereits beim gemeinsamen Bürgerfrühstück hat der ADFC Dresden klar Stellung bezogen: das einzigartige Elbufer ist kein Parkplatz!

Der BUND in Dresden hat nun eine Petition gegen das Vorhaben gestartet.

Es ist unverständlich, dass vernünftige Bedingungen für die umweltfreundlichsten Verkehrsarten Fußgänger und Radfahrer unter Denkmal- bzw. Umweltschutzvorwänden anderorts behindert oder gar zerstört werden, während 105 PKW-Stellplätze im Landschaftsschutz geplant werden.

Wir finden: Landschaftsschutz geht vor Parkplatz, der Eingriff in das Erholungsgebiet der Dresdner und die Schaffung einer neuen Gefahrenstelle direkt am Elberadweg sind nicht zu vertreten. Viele Gäste des Gebietes sind mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Diese Fortbewegungsarten passen viel besser in das Dresdner Elbtal!

F1 Coselgasse smallDer ADFC Dresden begrüßt die Pläne, den linkselbischen Elberadwanderweg über das Gelände der Laubegaster Schiffswerft zu verlegen. Der neue Werfteigentümer Reinhard Saal hat dazu mehrfach sein Engagement signalisiert. Mit einer Führung über das Werftgelände könnten die scharfen und unübersichtlichen Kurven am Beginn und Ende der Coselgasse, sowie die Zufahrten zum Autohaus und zum Einkaufsmarkt an der Österreicher Straße vermieden werden. Das würde die Sicherheit für Fussgänger und Radfahrer erhöhen.

Nils Larsen, Sprecher des ADFC Dresden, erklärt: "Wir freuen uns, dass bereits Sondierungsgespräche zwischen Mitarbeitern der Verwaltung und den Planern des neuen Werftbetreibers stattgefunden haben. Wir wünschen allerdings mehr Engagement von Baubürgermeister Marx, damit die zeitliche Perspektive für die Führung des Elberad- und Wanderweges über das Werftgelände konkretisiert werden kann. Die Stadtverwaltung sollte das städtische Planungsrecht nutzen, um eine Wegeführung über das Werftgelände zu sichern."

Landkarte mit Gänsefuß

Die gut erhaltene Asphaltdecke auf dem Gänsefuß in der Dresdner Heide soll abgebrochen und durch Schotter ersetzt werden. Als Begründung wird vorgegeben, damit einen Ausgleich gegen andernorts versiegelte Flächen zu schaffen. Der Weg wird von vielen Radfahrern, die zwischen Innenstadt und Langebrück unterwegs sind, benutzt. Der ADFC Dresden spricht sich daher gegen diese "Ausgleichsmaßnahme" aus und hat eine Petition gestartet - bitte weitersagen:

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Dresdens Fahrradfahrer sind spitze. Bei der Aktion Stadtradeln 2013 war Dresden mit über einer Million gefahrenen Fahrradkilometern „Fahrradaktivste Kommune“ Deutschlands. Gerade weil Dresden z. B. beim Farradklimatest des ADFC 2012 eher schlechte Noten bekommen hat, ist dies ein wichtiges Signal an die Verantwortlichen, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. Dieses Signal können wir nun erneuern.

Die Aktion Stadtradeln 2014 läuft vom 21.06.2014 bis zum 11.07.2014 und alle können mitmachen. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de registrieren und z.B. dem Team „ADFC-Dresden“ beitreten. Dann heißt es nur noch fleißig in die Pedale treten und die Kilometer eintragen. Vielleicht gewinnen wir dieses Jahr sogar…

Diplomatenentsendung BRN 2014

Am 13.6. um 20 Uhr wurden 10 Botschaftler der BRN von der Schwafelrunde nach Berlin entsendet. Die Botschaftler sollen diplomatische Beziehungen mit der Lausitz und Berlin aufnehmen und damit zur Völkerverständigung beitragen.

Natürlich geht das nur mit dem besten Verkehrsmittel der Welt, dem Fahrrad.

Vorher stellte Ulla Wacker von der Schwafelrunde blaue Diplomatenpässe aus und ein ADFC-Vertreter gab der Delegation Radweg-Berlin-Dresen-Kartenbücher von ADFC mit auf Reise.

Am Sonnabend 14.6. betreuen Aktive des ADFC Dresden unseren Stand in der Kamenzer Str. 22 und stehen für Gespräche zur Verfügung. Das Hauptthema ist Radweg Berlin-Dresden. Es gibt Kaffe und Kuchen und es werden einige Kartenprodukte verkauft.

Gummibärchenverteilaktion

Mitglieder des ADFC verteilten am 3. Juni innerhalb von 90 Minuten 400 Tüten mit Gummibärchen als Dankeschön an diejenigen, die ihre Wege in der Stadt mit dem Rad erledigen. "Wir wollten mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass Radfahren für den Einzelnen praktisch, gesund und schnell ist und auch für die Umwelt und die Volkswirtschaft ein großer Gewinn ist", sagt Nils Larsen, Sprecher des ADFC Dresden. "Da jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer für die Gesellschaft einen Nutzen von etwa 50 Cent hat, finden wir es nicht so abwegig, Menschen für das Radfahren zu belohnen. Ein paar Gummibärchen sind schon ein Anfang."

Bei der Geschenke-Aktion entstanden auch positive Gespräche über den ADFC als Vertreter der Radfahrer und Radfahrerinnen und über die zukünftigen Herausforderungen für den Radverkehr in Dresden.

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Am Sonnabend dem 07.06.2014 bietet der ADFC eine geführte Radtour zur Quelle der Freiberger Mulde an. Den Aufstieg machen wir uns ein wenig leichter und nutzen bis Altenberg die Bahn. Von dort aus befahren wir auf zumeist gut ausgebauten Wegen ein kleines Stück des Erzgebirgskammes. Ziel ist die Quelle der Freiberger Mulde in Tschechien. Aber auch der Weg hat mit Talsperren, Wiesen, Wäldern und tollen Ausblicken einiges zu bieten. Unterwegs gibt es einige idyllische Plätze für ein Picknick. Für die passende Verpflegung sorgt jeder Teilnehmer selbst. Geeignet für die Tour sind MTB, Crossräder und ganz normale Treckingräder mit bergtauglicher Gangschaltung.

Wer Gefallen an der Region findet und den Kamm mal insgesamt erleben möchte, für den ist vielleicht auch die geführte Mehrtagestour im Oktober interessant. Nähere Informationen gibt es hier (Mehrtagestour Oktober).

Einen realistischen Eindruck von Landschaft und Profil kann man am Sonnabend schon mal mitnehmen.

Treffpunkt: Dresden Hbf, große Anzeigetafel vor den Gleisen
Zeit: 8:45 Uhr
Teile der Strecke führen durch Tschechien, bitte Personalausweis mitführen.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (03 51) 5 00 28 01

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.