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KindRadSchule kleinBesonders für Kinder gilt, dass eine sichere Infrastruktur, geringe Verkehrsbelastungen und gute Abstellmöglichkeiten entscheidend für die Wahl des Fahrrads für den Schulweg sind.

Gemeinsam mit Experten möchte der ADFC die Besonderheiten der Wahrnehmung und die Lernphasen von Kindern erörtern, auf spezifische Unfallrisiken eingehen und planerische Kriterien für eine eigenständige Fahrradmobilität von Kindern aufzeigen. Des Weiteren werden Fortschritte und Hemmnisse in der modernen Mobilitätserziehung aufgezeigt und gute Beispiele für einen kinderfreundlichen Radverkehr vorgestellt.

Der ADFC lädt Interessierte herzlich ein, gemeinsam darüber zu diskutieren!

Die Veranstaltung findet am 6.11.15 von 12-16 Uhr im Verkehrsmuseum, Auguststraße 1, 01067 Dreden statt.

Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.

11: Nachhaltige Städte und GemeindenAm Freitag, 25. September verabschiedete die UN-Generalversammlung 17 Global Goals (Ziele nachhaltiger Entwicklung), die von den 193 UN-Mitgliedsstaaten in den vergangenen Monaten verhandelt worden sind. Anders als frühere Entwicklungsziele gelten diese universell für alle Länder, also auch für reiche, entwickelte Länder wie Deutschland.

Es ist erstaunlich, wie viele der Ziele sich mit der Förderung und Nutzung des Fahrrads statt des Automobils leichter (oder überhaupt) erreichen lassen. Mindestens diese Ziele stehen im direkten Zusammenhang damit:

3) Gesundheit
11) Nachhaltige Städte und Gemeinden
12) Verantwortungsvoller Konsum
13) Klimaschutz

Die einseitige Förderung des Autoverkehrs (wie z.B. der aktuelle, aufwendige Ausbau der S 177 nur für Kfz, ohne Radverkehrsanlagen) muss jetzt aufhören. Auch das ist eine Voraussetzung dafür, dass man global Armut und Hungersnot bekämpfen kann.

2015 09 09 2000Mitglied webDiese Woche konnte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden e.V. (ADFC) sein zweitausendstes Mitglied im Verein begrüßen. Deutschlandweit zählt der ADFC über 150.000 Mitglieder. Die Dresdner Ortsgruppe hat ihre Mitgliederzahl in den letzten vier Jahren verdoppelt.

Gerade Familien mit Kindern schätzen es, dass sich der Verein für eine fahrradfreundlichere Stadt einsetzt, so Nicole Matthies vom Dresdner ADFC-Vorstand (li.), die der kleinen Radfahrerin und Ihrer Mutter ein kleines Willkommensgeschenk überreicht hat.

Ja, auch ich will Mitglied werden!

NetzwerkBunteNeustadtwebDas Netzwerk Bunte-Neustadt führt am 18. & 19.Sept eine Fahrradsammelaktion durch, um den Flüchtlingen in der Dresdner Neustadt Fahrräder zur Verfügung zu stellen und damit ein neues Stück Freiheit und Lebensqualität zu schenken. Spendenbereite Bürger können Fahrräder, Fahrradhelme, Regenkleidung und Schlösser abgeben, das Netzwerk Bunte-Neustadt übernimmt dann die Verteilung an die Flüchtlingsheime. Nicht fahrbereite Räder werden gemeinsam mit den Flüchtlingen repariert. Für die Reparaturen werden noch technisch versierte Unterstützer gesucht!

Kontakt-E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vor allem geschüttelt fühlen sich Radfahrer, die für ihre alltäglichen Wege über den Körnerweg fahren müssen. Für Fahrten zwischen Stadtzentrum und Loschwitz ist der Weg unverzichtbar, aber seit einigen Jahren unzumutbar holprig.

Der ADFC hat aus diesem Anlass heute original Körnerweg-Shakes angeboten. Die Piña Coladas - geschüttelt im Shaker im Flaschenhalter und am Fahrrad bewegt entlang des originalen Körnerweg-Großpflasters - stießen bei den zahlreichen Gästen gute Resonanz.

Nach wie vor ist der Zeitpunkt der Sanierung des letzten, ca. 750m langen, kaputten Abschnittes des Körnerweges ungewiss.  Viele passierende Radfahrer und Spaziergänger sprachen sich für eine baldige Sanierung des Weges aus und äußerten ihr Unverständnis für die jahrelangen Verzögerungen hinter der fadenscheinigen Fassade des Denkmalschutzes.

"Die Unebenheit ist in den letzten Jahrzehnten mit jedem Hochwasser gravierender geworden. Weil der Körnerweg nur weiträumig umfahrbar ist, ist der aktuelle Zustand für viele Dresdner ein Argument gegen das Radfahren. Mit der Aktion wollen wir gegen den Stillstand der Radverkehrsförderung der Stadt protestieren und auf ein dringendes Beispiel hinweisen. Denn Radfahren ist gesund, umweltschonend und gut für die Wirtschaft." erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, die Aktion.

Der ADFC setzt sich seit vielen Jahren für eine durchgängige Befahrbarkeit des rechtsseitigen Elberadwegs im ganzen Stadtgebiet ein. In einer vom ADFC initiierten Petition sprachen sich bereits vor 7 Jahren ca. 2000 Unterstützer für eine zügige Instandsetzung des Elberadwegs zwischen Loschwitz und Pillnitz aus.

Bilder der ADFC-Shake-Aktion am Körnerweg 

Wer in den letzten Wochen aufmerksam mit dem Rad von der Dresdner Neustadt über die Marienbrücke in die Altstadt gefahren ist, dem wird etwas Erstaunliches aufgefallen sein: Innerhalb weniger Tage hat die Stadt dreimal die Beschilderung des Radwegs gewechselt.

Bevor Ende Juni ein Autofahrer das Brückengeländer zerstört hatte galt: Radfahrer halten sich auf dem linken Teil des getrennten Geh- und Radwegs, Fußgänger auf dem rechten. Nachdem das Geländer zerstört war galt dann für einen Monat: Radfahrer rechts, Fußgänger links. Vor zwei Wochen wurde wieder gewechselt: Radfahrer links, Fußgänger rechts. Seit gestern ist die Brücke in Altstädter Richtung ein Gemeinsamer Geh- und Radweg, hier lautet die Regel in etwa: "Macht dor alle, was ihr wollt".

 

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Freilich wird dies alles seine Richtigkeit haben - nichts würde uns ferner liegen als die dafür zuständige Straßenverkehrsbehörde zu kritisieren oder ihr gar irgendwelche Unsicherheiten hinsichtlich der korrekten Beschilderung zu unterstellen.

Einiges deutet daraufhin, dass die Stadtverwaltung nun in immer kürzeren Intervallen die Beschilderung ändern lässt, wahrscheinlich werden in ca. zwei Wochen digitale Anzeigen zum Einsatz kommen, die im Halbstundentakt ein neues Verkehrszeichen anzeigen. Was konkret angezeigt wird, lässt sich dann von einem Schreibtisch im Straßen- und Tiefbauamt aus steuern.

Übrigens: Auch das Verkehrszeichen für Schneekettenpflicht ist blau und rund.

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 6. August 2015Zufahrt Steirische Straße, bis vor wenigen Tagen für Fußgänger UND Radfahrer

Zwischen Tolkewitz und Laubgeast verläuft durch den alten Elbarm ein kleiner Verbindungsweg, der von vielen Radfahrern genutzt wird. Vor wenigen Tagen hat die Stadt den Weg nun für den Radverkehr gesperrt. Die Verlängerung der Steirischen Straße, bisher eine beliebte "grüne" Verbindung für Radfahrer, ist für Radfahrer seitdem nicht mehr legal passierbar.

Vom Büro der Radverkehrsbeauftragten heißt es, man wisse nicht, warum die Sperrung von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet wurde, man wurde nicht informiert oder angehört.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, beklagt den Wegfall der Radverbindung und die schlechte Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung. "Verkehrsschilder werden von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet. In Dresden ist diese im Straßen- und Tiefbauamt angesiedelt, das Büro der Radverkehrsbeauftragten aber im Stadtplanungsamt. Offensichtlich besteht hier ein größeres Kommunikationsproblem. Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, haben wir schlechte Karten, den Radverkehr in Dresden voranzubringen.

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 22. Juli 2015

Nur 28% der Dresdner fühlen sich auf ihren Wegen durch die Stadt mit dem Rad sicher oder sehr sicher. Dieser Wert steht in deutlichem Gegensatz zum Sicherheitsgefühl von Fußgängern (65%), Autofahrern (66%) und Nutzern von Bus und Straßenbahn (72%). Mehr als zwei Drittel der Dresdner (71%) wünschen sich außerdem, dass die Stadt mehr für den Radverkehr tut. Das geht aus der vor jüngst veröffentlichten Kommunalen Bürgerumfrage der Stadt hervor.

Für Nils Larsen,Vorstandsmitglied beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC) sind diese deutlichen Ergebnisse ein klares Zeichen dafür, dass die Rad-Infrastruktur der Stadt schnellstens zur Chefsache werden muss. „Ankündigungen hatten wir in den letzten Jahren viele. Zahlreiche Planungen werden aber nicht umgesetzt und Beschlüsse des Stadtrats bleiben jahrelang liegen.“ Ein Bestreben, die Lücken und Misstände im Dresdner Rad-Netz zu beseitigen sei in letzter Zeit nicht zu erkennen, so Larsen.

beschilderungschaosPressemitteilung des ADFC Dresden vom 2.7.2015

Mit Bestürzung hat der ADFC Dresden e. V. die Mitteilung des Ersten Bürgermeisters, Dirk Hilbert, vom 25.06.2015, aufgenommen, wonach der Betrag von 1,65 Millionen Euro verfügbarer Haushaltsmittel für den Radverkehr im Jahr 2014 ungenutzt blieb. Zusammen mit den eingestellten Haushaltsmitteln für den Radverkehr (2015: 1,0 Millionen Euro) sind es 2,65 Millionen Euro, die voraussichtlich zu einem großen Teil auch im laufenden Haushaltsjahr 2015 ungenutzt bleiben.

extra3Nun ist die Dresdner Provinzposse um den Elberadweg schon wieder in der medialen Versenkung verschwunden, aber vielleicht haben noch nicht alle den Beitrag von Extra 3 dazu gesehen.

 

http://daserste.ndr.de/extra3/sendungen/Realer-Irrsinn-Weggebaggerter-Fahrradweg,extra9452.html

 

Neben einem satirischen Blick auf das Theater rund um die Zerstörung und den Wiederaufbau eines Abschnitts des Elberadwegs fehlt auch nicht ein humorvoll-konstruktiver Vorschlag, sollte mal wieder jemandem der Sinn nach Weg-wegbaggern stehen...

STADTRADELN Logo kleinDresdens Fahrradfahrer sind spitze. Bei der Aktion Stadtradeln 2014 war Dresden mit über einer Million gefahrenen Fahrradkilometern wieder „Fahrradaktivste Kommune“ Deutschlands. Gerade weil Dresden z. B. beim Farradklimatest des ADFC schlechte Noten bekommen hat, ist dies ein wichtiges Signal an die Verantwortlichen, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. Gerade während der noch laufenden Oberbürgermeisterwahl ist das wichtig.

Die Aktion Stadtradeln 2015 läuft vom 22.06.2015 bis zum 12.07.2015 und alle können mitmachen. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de registrieren und z.B. dem Team „ADFC-Dresden.de“ beitreten. Dann heißt es nur noch fleißig in die Pedale treten und die Kilometer eintragen. Vielleicht gewinnen wir dieses Jahr sogar… 

Großes Lob an die Stadt: 45 Stunden nach der mutwilligen Zerstörung von 50 Meter Elberadweg wird dieser in gewohnter Qualität freigegeben.

"Ich bin begeistert, dass die Stadt es so schnell geschafft hat, den Weg neu zu asphaltieren. Das resolute Handeln nach der illegalen Zerstörung muss gelobt werden. So zeigt man, dass Fuß- und Radverkehr wichtig ist," so Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden.

Die geschäftsführende Investorin von DresdenBau GmbH ließ das Stück Radweg am Donnerstag Abend zerstören. "Die Mimik und Gebarden der Investorin während der Aktion erinnern mich an Szenen aus einem Gangster-Film." Mutmaßlich wollte sie den Asphalt auf ihrem Grundstück zerstören, verfehlte es aber komplett.

Der ADFC Dresden hat zum 6. Mai 2015 drei Kandidaten zur OB-Wahl und alle interessierten Bürger eingeladen, um miteinander über die Perspektiven der Radverkehrspolitik in Dresden zu reden. Im übervollen Saal des Verkehrsmuseums fand eine spannende Diskussion statt, bei der auch die Fragen der ca 150 Zuhörer nicht zu kurz gekommen sind. Hier gibt's das Protokoll.

Dirk Hilbert (FDP) war als Erster Bürgermeister verhindert. Er hat zu den Fragen, die vorher den Kandidaten bekannt gemacht wurden, seine Antworten schriftlich eingereicht.

Hier veröffentlichen wir die Antworten der Kandidaten zur OB-Wahl.

cs radverkehr webAm 7. Juni 2015 wählt Dresden für die nächsten sieben Jahre ein neues Stadtoberhaupt.

In dieser langen Zeit kann der Oberbürgermeister entscheidende Akzente setzen, den Radverkehr voranbringen und zur Chefsache machen. Das ist eine große Chance, die in den letzten Jahren in Dresden leider nicht genutzt wurde.

Wir möchten Sie herzlich zur Podiumsdiskussion am 6. Mai 2015, 19:00 Uhr ins Verkehrsmuseum Dresden am Dresdner Neumarkt einladen.

Ganz unabhängig davon, ob Sie für sich bereits eine Wahl getroffen haben, bietet das ADFC-Podium eine gute Möglichkeit der Politik zu verdeutlichen, welche verkehrspolitischen Veränderungen Sie sich in der Stadt wünschen. Kommen Sie vorbei! Diskutieren Sie mit!

Der Körnerweg

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom Dienstag, 14.4.2015

Berufspendler erhalten am Mittwoch eine druckfrische Broschüre, wenn sie zu Fuß oder Fahrrad fahrend/schiebend am Körnerweg langkommen. Experten vom ADFC Dresden erklären den neusten Stand bei der Sanierung des Körnerwegs und geben ein kostenloses Exemplar ihrer Recherche-Ergebnisse "Körnerweg statt Stolperpfad" mit.

Pressevertreter sind ausdrücklich eingeladen zum Gespräch mit den ADFC-Experten und für Fotos. Es ist gute Gelegenheit, Passanten zu interviewen.
Termin/Ort: Mittwoch, 15.4. um 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr am Körnerweg, Einmündung Heilstättenweg.

elberadwegabrief brief kleinDer ADFC war irritiert, als der Erpressungsversuch einer privaten Investorin bekannt wurde: Die DresdenBau GmbH droht mit dem Abriss von 59 Metern des Elberadwegs an der Stadtteilgrenze Neustadt/Pieschen, wenn die Stadtverwaltung nicht die von der Firma erwünschten Genehmigungen ausstellt. Zunächst sind wir davon ausgegangen, dass die Drohung abwegig ist und dass der Elberadweg mit rechtsstaatlichen Mitteln dauerhaft gesichert ist.

Sprachlos wurden wir aber, als die Existenz eines gewissen Vertrags zwischen dem ehemaligen Grundstückseigentümer und der Landeshauptstadt durch den Baubürgermeister bestätigt wurde:

„Sofern dieser Vertrag wirksam gekündigt ist, müsste die Stadt den Radweg innerhalb von zwei Monaten nach Beendigung des Vertrags entfernen und das Grundstück in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen“ (Jörg Marx in SZ-Online am 19.3.2015)

Wir sind zwar weiterhin zuversichtlich, dass es Mechanismen gibt, die die Zerstörung des bundesweit populärsten Fernradwegs verhindern können. Es ist aber sehr beunruhigend, dass unsere Stadtverwaltung solche Verträge abschließt bzw. davon absieht, Gebrauch von ihrem Vorkaufsrecht zu machen, um unsere Allgemeingüter zu schützen. Besorgniserregend ist aber auch, welcher Methoden sich Investoren bedienen.

Kann man diesen Irrsinn mit Humor bekämpfen? Wir haben es mit diesem offenen Brief versucht. Der Elberadweg ist immer noch da. Mehr zum Thema finden Sie hier:

Radhaus in ErfurtErfurt, die Landeshauptstadt Thüringens mit 200.000 Einwohnern bietet direkt am Bahnhof seit 2009 eine Radstation. Das sogenannte Radhaus des Architekturbüros Osterwold und Schmidt aus Weimar genügt vielen Bedürfnissen rund ums Fahrrad - geboten werden 320 überdachte Stellplätze, 10 kostenpflichtige Fahrradabstellboxen und die Fahrradwerkstatt als wertvoller Anlaufpunkt bei einer Panne. Egal wann die Panne passiert - rund um die Uhr hilft der Schlauchautomat.

Mithilfe eines Schlüsselkastens ist es möglich neben den Öffnungszeiten der Radwerkstatt das Fahrrad für eine anstehende Reparatur an der Radstation zu hinterlassen. Das ist ideal für Pendler - morgens kaputt hingestellt, abends ist das Rad repariert für den Heimweg wieder fertig. Auch für Touristen ist die Radstation unweit der Bahnsteige ein guter erster Anlaufpunkt - Leihräder der Werkstatt ermöglichen die Stadtrundfahrt. Im Radhaus befindet sich ebenfalls die Geschäftsstelle des ADFC Thüringen, der die passenden Fahrradkarten und Infomaterialien in direkter Nachbarschaft bietet. Und natürlich, einen Imbiss, den gibt es auch. Nach heutiger Preislage sind für die Errichtung der Radstation etwa 970.000 Euro nötig - 2009 musste die Stadt Erfurt einen Eigenanteil für den Bau von umgerechnet 182.000 Euro übernehmen, so berichtet das Erfurter Amtsblatt im August 2007. Betreiber der Radstation ist die Deutsche Städte Medien GmbH als Mitglied der Ströer-Gruppe. Aktuell läuft die Ausschreibung für eine Erweiterung der Radstation auf der Südseite des Bahnhofes mit E-Bike-Ladestationen.

Wird es in Dresden bald auch so sein?

Weitere Infos gibt es unter:

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 23.3.2015

Seitdem die Fußgängerbrücke über die Albertstraße am 13. März gesperrt wurde, haben Fußgänger es schwer, die 4-spurige Straße zu queren oder müssen lange Umwege in Kauf nehmen. Der ADFC Dresden fordert die Abmarkierung von zwei Fahrspuren in Fahrradstreifen.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, sagt: "Für Fußgänger ist es viel leichter, eine Straße mit nur zwei Autospuren zu queren. Deswegen fordern wir die Umwidmung von Fahrspuren in der Albertstraße, die nebenbei die Attraktivität der Nord-Süd-Fahhradroute zwischen Albertplatz und Südvorstadt erheblich erhöhen würde". "Mit wenigeren Autospuren kann auf die Einrichtung einer Ampel verzichtet werden - zum Vorteil für alle, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs."

NicolaHaardt

Der ADFC Dresden veranstaltet nach etlichen Jahren wieder einen Reisevortrag - und wir freuen uns, Nicola Haardt am 17. März in Dresden zu begrüßen.

Lange war es nur ein Traum, dann packte sie ihr Fahrrad und fuhr los - immer gen Osten. Nach einem halben Jahr war sie am Baikalsee angekommen - wider vieler Erwartungen. Spontan fiel die Entscheidung, dort in Sibirien zu überwintern und auch den Rückweg zu radeln. Letztendlich war sie 1,5 Jahre unterwegs, ist 20.000 km durch Russland, Osteuropa & Zentralasien geradelt.

In ihrem Vortrag berichtet Nicola Haardt mit eindrucksvollen Fotografien und persönlichen Erlebnissen von dieser unglaublichen Reise: Es geht von der sibirischen Tiefebene bis zum Hochgebirge Zentralasiens, von einsamer Lagerfeuerromantik bis hin zu sich biegenden Tischen unglaublicher Gastfreundschaft. Von unerträglicher Hitze in der Wüste Usbekistans bis zur sibirischen Taufe im Eiswasser, von kurzen Begegnungen am Straßenrand bis hin zum persönlichen Klavierkonzert auf der Datscha.

Kommen Sie mit auf die Reise Bochum – Baikal – Bochum!

Beim heute in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Dresden erneut nur auf Platz 20 der fahrradfreundlichsten Städte vergleichbarer Größe. 1343 Dresdner und Dresdnerinnen hatten an der bundesweiten Befragung teilgenommen. Unzufrieden sind Dresdens Radfahrerende vor allem mit dem Winterdienst auf Radwegen, der Radverkehrs-Führung an Baustellen und der großzügigen Duldung von Falschparkern auf Radwegen. Lichtblicke gab es dagegen bei der guten Erreichbarkeit des Stadtzentrums, dem öffentlichen Fahrradverleihsystem und der Wahrnehmung, dass alle Fahrrad fahren egal, ob alt oder jung.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden, sagt: "Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität in einer Stadt – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Dresdner auf dem Rad nicht wohler fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt für andere Städte, wie z.B. Augsburg, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit kleineren Maßnahmen ließe sich die Situation deutlich verbessern, z.B. durch Winterdienst für Radwege oder radfahrerfreundliche Lösungen an Baustellen. Wenn Dresden will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen und damit etwas Gutes für sich selbst und die Stadt tun, dann muss mehr getan werden als nur von Radverkehrsförderung zu reden. Der ADFC steht mit Fachwissen als Dialogpartner bereit."

Dresden liegt bundesweit auf Platz 20 in der Kategorie der Städte mit über 200.000 Einwohner. Im Durchschnitt geben die Dresdner die Note 3,9 (befriedigend) für die Fahrradfreundlichkeit.

"Von 2012 bis 2014 rückte Dresden nur von Platz 21 auf Platz 20, während Augsburg von Platz 32 auf Platz 22 enorm aufstieg. Nicht ohne Grund, denn in Augsburg wird seit 2012 im Rahmen des Projekts
Fahrradstadt 2020 systematisch in bessere Bedingungen für Radfahrer investiert. Das will der ADFC auch in Dresden." so Larsen weiter.

Mehrere Teilnehmer aus Dresden merkten kritisch an, dass in jüngster Zeit kaum etwas für den Radverkehr getan wurde. Die Mehrzahl sagt, dass man als Radfahrer nicht ernst genommen wird.Über 100.000 Teilnehmer bundesweit. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2014 zum sechsten Mal durchgeführt. Er wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Über 100.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem letzten Test im Jahr 2012. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück. Die bundesweiten Ergebnisse wurden heute in Berlin vorgestellt.

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.