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Die ersten Schneeglöckchen künden vom Frühling und es ist Zeit die Rennräder aus dem Keller zu holen.

Am 20.03.2015 startet die Saison der Radevents mit dem Schneeglöckchenradeln. Genau ein Wochenende davor treffen wir uns zu einer kleinen Trainingsrunde.

Datum: 13.03.2016
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Goldener Reiter
Strecke: 90km (Dresden, Radeburg, Ortrand, Ottendorf Okrilla, Dresden)

Die Tour ist für Rennräder und Fitnessräder geeignet. Wir streben eine Bruttodurchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h an.

René Manthei
(03 51) 5 00 28 01
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Um eine Spende für den ADFC-Dresden wird gebeten.

Schilderwald-Symbolfoto

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 29. Februar 2016

Radfahren ist eine schöne, gesunde und entspannende Art, sich in Dresden fortzubewegen. Warum gibt es in Dresden aber so viele bekannte, nach wie vor unentschärfte Gefahrenstellen für Radfahrer? Warum sind manche Ecken der Stadt mit dem Rad nur sehr unkomfortabel zu erreichen?

"Lange habe ich gedacht, dass fehlendes Geld den Stillstand verursacht. Seit letztem Jahr wissen wir, dass die Haushaltmittel für Radverkehrsinvestitionen seit Jahren nur zu einem Bruchteil ausgegeben werden" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

Der tödliche Unfall einer Radfahrerin auf der Bautzner Straße am 8. Februar hat eine lange Vorgeschichte mangelhafter Planungen, Ignoranz politischer Beschlüsse und Nachlässigkeit des Straßen- und Tiefbauamts gegenüber der Verkehrssicherheit des Radverkehrs. Wir veröffentlichen deshalb einige Schreiben, die das Behördenversagen bei den Planungen der Kreuzung Bautzner/Rothenburger Straße seit 2011 dokumentieren.

August 2011: Der Ortsbeirat Neustadt berät über die Vorlage V1145/11: Dort behauptet die Stadtverwaltung, der ADFC sei in den Planungsprozess Bautzner/Rothenburger Straße einbezogen gewesen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Eine Stellungnahme des ADFC liegt nicht vor, er wurde in die Planung nicht eingebunden.

30. August 2011: Der ADFC weist die Mitglieder des Ortsbeirat Neustadt auf das Problem der plötzlich endenden Radfahrstreifen in der Planung hin. In der Ortsbeiratssitzung erwidert Straßen- und Tiefbauamtsleiter Koettnitz auf den Vorwurf des ADFC, dass er entgegen der Behauptung in den Planungsunterlagen nicht einbezogen wurde, durch die Radfahrstreifen würde sich "die Situation für Radfahrer ja verbessern".

3. November 2011: Aufgrund der Forderung des ADFC nach einer sicheren Weiterführung des Radverkehrs über die Rothenburger Straße beschließt der Stadtrat neben weiteren Verbesserungen für den Radverkehr: "Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, den Planungsentwurf mit dem Ziel einer besseren und sicheren Radverkehrsführung zu überarbeiten. Dabei sollen insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden: Die verkehrssichere Anbindung der Radfahrstreifen in den Nebenfahrbahnen der Bautzner Straße westlich der Rothenburger Straße soll mit geplant und realisiert werden."

19. September 2012: Informationsvorlage V1885/12. Die Stadtverwaltung kündigt an, den Beschluss des Stadtrats nicht umzusetzen: "Der stadtwärtige Radfahrstreifen wird im Bereich der Haltestelle in einen Schutzstreifen überführt, der vor dem Knoten Bautzner Straße/Rothenburger Straße bei gleichbleibender Fahrbahnbreite an der gemeinsamen Aufstelllinie endet. Somit ist die Sicherheit des Radverkehrs gewährleistet. Weiterhin besteht auch für Radfahrer wie bisher die Möglichkeit, die nördliche Nebenfahrbahn über einen abgesenkten Bord verkehrssicher zu erreichen."

August 2013: Eröffnung der Kreuzung Bautzner/Rothenburger Straße.

28. April 2014: Protokoll des ADFC der Beradelung mit Amtsleiter Koettnitz. Bei dem Vor-Ort-Termin an der Kreuzung machen die ADFC-Vertreter u.a. auf die Gefahr der endenden Radverkehrsanlage in Kombination mit der Einengung der Fahrbahn an der Kreuzung Bautzner/Rothenburger Straße dringend aufmerksam.

28. Mai 2014: Einen Monat danach schickt das Straßen- und Tiefbauamt einen ersten Zwischenbericht zur Beradelung am 28.4. Eine kurzfristige Verbesserung der Sicherheit der Stelle ist nicht geplant. Das Straßen- und Tiefbauamt verweist auf Planungen der DVB, bei denen in einigen Jahren auch Radverkehrsanlagen eingeordnet werden könnten.

12. August 2014: Der ADFC fordert im Nachgang der Beradelung mit Amtsleiter Koettnitz eine zeitnahe Herstellung einer sicheren Verkehrsführung über die Kreuzung über die Rothenburger Straße stadteinwärts: "Der zu Grunde liegende Stadtratsbeschluss V1145/11wurde nicht umgesetzt [...] Da die bestehende Ausführung gefährlich ist, halten wir eine zeitnahe Korrektur dringend für erforderlich."

15. August 2014: Ein Anlieger formuliert einen förmlichen Widerspruch gegen die Verkehrsführung im Bereich Kreuzung Bautzner Straße/ Rothenburger Straße stadteinwärts. Er weist ebenso auf das akute Sicherheitsdefizit hin und fordert eine schnellstmögliche Behebung.

18. September 2014: Die Abt. Straßenverkehrsbehörde im Straßen- und Tiefbauamt reagiert auf den Widerspruch: "Durch uns als Straßenverkehrsbehörde wurde ganz bewusst die Radverkehrsanlage im Bereich der stadtwärtigen Straßenbahnhaltestelle und damit 10 m vor dem Signalquerschnitt über den lang auslaufenden Schutzstreifen beendet, weil eben im Knotenpunktsbereich und erst recht in der Knotenpunktsausfahrt derzeit kein Platz ist, eine Radverkehrsanlage in den Verkehrsraum des Bestandes einzuordnen. Diese Weiterführung muss leider einem weiteren späteren Bauabschnitt vorbehalten bleiben."

14. Oktober 2014: Der Verfasser des Widerspruchs gegen die Verkehrsführung auf der Kreuzung erwidert das Schreiben der Straßenverkehrsbehörde und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf.

21. November 2014: Mit einem Schreiben an den Baubürgermeister Marx reagiert der ADFC auf die Untätigkeit des Straßen- und Tiefbauamts und fordert nunmehr dringend die zügige Beseitigung der Gefahrenstelle. 

18. Februar 2015: Antwort vom Herrn Marx an den ADFC: "In meinem Geschäftsbereich sind dazu bisher noch keine Hinweise eingegangen. [...] Die Anordnung einer Radfurt, weiterführend über den Knotenpunkt in Richtung Albertplatz, ist zwar wünschenswert, wegen der benannten Verengung aber nicht möglich."

8. Februar 2016: Eine 26-jährige Radfahrerin, die von stadtauswärtiger Richtung die Bautzner Straße entlangfährt, wird hinter der Kreuzung Rothenburger Straße von einem Betonmischer überfahren, der auf der engen Fahrbahn neben ihr fährt. Wenige Stunden später stirbt sie an den Folgen des Verkehrsunfalls.

13. Februar 2016: Amtsleiter Koettnitz kündigt in der Sächsischen Zeitung an: "Eine Umgestaltung der Kreuzung sei geplant, jedoch erst, wenn der gesamte Abschnitt von der Rothenburger Straße bis zum Albertplatz ausgebaut werde. Das soll frühestens 2017 geschehen."

kopenhagen

Vom 5. bis 9. August fährt der ADFC Dresden nach Kopenhagen. Ein Ziel der Reise ist, etwas über Stadtgestaltung und Radkultur zu lernen, um es nach Dresden mitzunehmen. Wir werden die einzigartige fussgänger- und fahrradfreundliche Bautradition sowie Leuchtturm-Fahrradprojekte wie die Fahrradschnellwege und die neuen Fahrradbrücken anschauen. Dabei gilt es zu überlegen, was in Dresden getan werden müsste, damit wir hier auch auf 40% Radfahreranteil kommen. Folgende thematische Stadtführungen auf Fahrrad sind u.a. geplant:

  • Historische Entwicklung der Radkultur und Radinfrastruktur
  • Fahrradmitnahme in der S-Bahn, Fahrradstationen, Grüne Welle für Radfahrer
  • "Grüne" Wege in der Stadt und Radschnellwege
  • Unterschiede Deutschland/Dresden und Dänemark/Kopenhagen bzgl. Gesetzgebung und Bautradition
  • Gegenläufige Entwicklungen/Widerstand gegen die "Fahrradstadt"

Hier geht es zur ausführlichen Einladung.

Mit der Wahl des Oberbürgermeisters, eines neuen Baudezernenten und zahlreichen Einzelentwicklungen versprach das Jahr 2015 spannend zu werden für den Radverkehr in Dresden. Trotz vieler Chancen, mehr Geld im städtischen Haushalt und weiter steigenden Radverkehrsströmen ist jedoch relativ wenig passiert:

Leider gab es in einigen Bereichen keine positive Entwicklung:

Weitere Aktivitäten des ADFC (Auswahl)

Aktivitätskarte des ADFC DresdenUnsere ADFC-Erfolge in der Stadt dokumentieren wir auf unserer Karte der Erfolge und Aktivitäten (www.adfc-dresden.de/karte) - klicken Sie auf die Abbildung rechts!

Damit es in Dresden mit dem Radverkehr vorangeht, muss noch einiges getan werden. Nötig ist auch Druck "von unten". In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der ADFC Dresden dabei durchaus unterstützend wirken kann: Die Stelle eines Fahrradbeauftragten in der Stadt, die Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts und viele kleine Details - ohne den ADFC wären sie nicht da. Wir können jede Unterstützung gebrauchen - ob nun finanziell oder persönlich.

Vor der neuen Turnhalle der Dreikönigschule (Alaunstraße) sind 13 neue Fahrradbügel aufgestellt worden. Kommt Ihnen die Bügelart (siehe Bild) nicht bekannt vor? Die gehört auch nicht zu den fünf Standardmodellen, die das Gestaltungshandbuch öffentlicher Raum der Landeshaupt Dresden vorschreibt. Das Gestaltungshandbuch gibt nämlich eine Mindestlänge von 80 cm vor und das aus gutem Grund: Denn mit nur 30 cm Länge stehen insbesondere Räder des Typs "Damenrad" oder "Hollandrad" am Bügel schlecht und beladen schon gar nicht.

Wir haben deswegen einen Brief an den Amtsleiter des Stadtplanungsamtes adressiert und nach den Gründen für die Abweichung von der Norm gefragt. Außerdem möchten wir von ihm erfahren, warum lediglich 25 Bügel aufgestellt wurden, die in der Alaunstraße kaum reichen werden.

Unter der Turnhalle wurden übrigens 49 Autoparkplätze eingerichtet, laut Pressemitteilung der Stadt für rund 2 Mio. Euro - also ca. 40.000 Euro pro Parkplatz. Zum Vergleich kosten die kurzen Fahrradbügel bei einer Dresdner Firma 118 Euro (ohne Einbau) und die normgerechten Bügel 176 Euro.

Update: Ende Januar kam die Antwort vom Leiter des Stadtplanungsamt, Steffen Szuggat. Und die bestand nicht aus mehr als dem üblichen Blabla. Dass die Fahrradbügel, so wie sie jetzt da stehen, zum allseits beliebten Gehwegparken auf der Alaunstraße einladen, könnte man als Planer merken. Aber in Dresden... Ach egal...

winterdienstkarte mini

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 17.11.2015

Trotz des derzeit milden Novemberwetters denkt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC Dresden e.V.) bereits an die Winterzeit mit Schnee und Eis auf Dresdens Straßen. In einem Schreiben an die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit hat der Fahrradclub konkrete Vorschläge für die Erweiterung des Winterdienstes auf Radwegen mitgeteilt. Dazu erklärt Nils Larsen, Vorstand des ADFC Dresden:

"Viele Radfahrer nutzen ihr Verkehrsmittel das ganze Jahr über. Zahlreiche
deutsche Städte haben bereits einen gesonderten Winterdienstplan für den Radverkehr entwickelt. Im Winter ist auf Dresdens Straßen für circa 4 bis 8 Wochen mit Schnee und Eis zu rechnen. Der bisherige Winterdienstplan ist aus drei Gründen unzureichend: Er ist nur Stückwerk, ein Netz nicht erkennbar, wichtige Strecken werden nicht beräumt und Radstreifen am Rande der Fahrbahn werden rücksichtslos zugeschüttet. Wir brauchen deshalb eine Grundsatzentscheidung des Dresdner Stadtrats für den Winterdienst auf den Hauptrouten des Radverkehrs. Dafür haben wir für den Aufbau eines Winter-Routennetzes diejenigen Straßen bezeichnet, die mit hoher Priorität zusätzlich in den Winterdienstplan der Stadtverwaltung gehören und der Anfang eines fortzuschreibenden Netzes bilden."

Blockhausgasse 1917

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 5.11.2015

Mit einem Schreiben an die Mitglieder des Dresdner Stadtrates im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat der ADFC Dresden zur zukünftigen Gestaltung der Neustädter Rampe der Augustusbrücke Stellung bezogen.

Dazu erklärt ADFC-Vorstandssprecher Nils Larsen: „Der zunehmende Radverkehr in Dresden erfordert gute Radverkehrsanbindungen auf beiden Seiten der Augustusbrücke zum Elbe-Rad- und Wanderweg. Auf beiden Seiten wünschen wir breite Wege, die barrierefrei sowohl für den Radverkehr als auch für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollator und Skater-Fahrer zur Verfügung stehen.

Auf der Westseite des Blockhauses sollte die historische Blockhausgasse (siehe Foto) wiederbelebt und die jetzige Treppe beseitigt werden. Auf der Ostseite der Augustusbrücke kann die bisherige Rampe zum Neustädter Tunnel in Richtung Elbufer weitergeführt werden oder eine direkte Verbindung zwischen Köpckestraße und Königsufer herstellt werden.

Die bisherige Verwaltungsvorlage genügt diesen Anforderungen nicht. Wir appellieren an Bürgermeister Schmidt-Lamontain und die Dresdner Stadträte, die Vorlage radverkehrsfreundlich zu überarbeiten.“

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 28.10.2015
 

Der ADFC begrüßt prinzipiell das Projekt "Stadtbahn 2020", das u.a. die hoch frequentierte Buslinie 61 zwischen Löbtau und Strehlen entlasten und damit den Umweltverbund (Fuß, Rad, ÖPNV) stärken soll. Die kürzlich vorgelegten Vorplanungen für den Campusbereich werden dem jedoch nicht gerecht, sondern stellen eine massive Bevorteilung von Auto- und ÖPNV-Nutzern auf Kosten von Fußgängern, Radfahrern und des Baumbestandes dar.

"Die Vorplanungen für den Zelleschen Weg halten an zwei Kfz-Fahrspuren pro Richtung sowie einem besonderen Bahnkörper für die Straßenbahn fest. Um den dafür erforderlichen Platz zu schaffen, sollen auf dem Zelleschen Weg die Gehwege von 4,5m auf 3,5m verschmälert und der gesamte Straßenzug noch breiter werden. Außerdem müssten fast alle Bäume gefällt und neu gepflanzt werden." erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden.  "Da die Gehwege schon heute bei jedem Vorlesungswechsel hoch ausgelastet sind, ist eine Verschmälerung der Gehwege nicht vermittelbar. Schon heute finden Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern, die auf den Radweg ausweichen, statt, was sich zukünftig nochverschärfen würde. Der ADFC fordert ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer, insbesondere hier im Campusbereich."

Regelquerschnitt ZellescherWeg ausAnlage4 Vorzugsvariante V2 opt Blatt2
Auszug von der Vorzugsvariante der Vorplanungen, Querschnitt vor der SLUB

"Dass es auch besser geht, zeigt die Vorplanung für den Bereich zwischen Nürnberger Ei und Nürnberger Platz. Dort sind ausreichend breite Gehwege und Radfahrstreifen vorgesehen und ebenso ausreichend Platz für Pkw. Dort funktioniert das, weil die Straßenbahn die inneren Fahrspuren mitnutzt. Es ist nicht plausibel, warum diese Querschnittsaufteilung woanders nicht gehen sollte, zumal am Nürnberger Ei die höchste Kfz-Belastung im gesamten Planungsgebiet herrscht ." so Nils Larsen weiter.

Überbreite Straßenzüge um die 40 Meter Breite wurden in den 60er und 70er Jahren geplant. "Unmittelbar an der für Dresden so wichtigen Universität brauchen wir eine zeitgemäße Lösung," meint Nils Larsen.  "Die Straße sollte auf eine vernünftige Breite verschmälert werden -  allermindestens sollte man sich am jetzigen Bestand orientieren. Die Kfz-Mengen pro Tag gehen seit Jahren zurück, eine durchgängige Zweispurigkeit ist nicht erforderlich." Der ADFC hat am 27. Oktober eine Stellungnahme an die Mitglieder des Bauausschusses mit der Kritik an der Planung geschickt. Die Kritik wird von der Hochschulgruppe Rad an der TU Dresden geteilt. In der Stellungnahme wird auch auf die neu durch die Verbreiterung entstehenden Instandhaltungskosten hingewiesen. "Angesichts der städtischen Haushaltslage sind die Vorplanungen schon deshalb unvernünftig."

KindRadSchule kleinBesonders für Kinder gilt, dass eine sichere Infrastruktur, geringe Verkehrsbelastungen und gute Abstellmöglichkeiten entscheidend für die Wahl des Fahrrads für den Schulweg sind.

Gemeinsam mit Experten möchte der ADFC die Besonderheiten der Wahrnehmung und die Lernphasen von Kindern erörtern, auf spezifische Unfallrisiken eingehen und planerische Kriterien für eine eigenständige Fahrradmobilität von Kindern aufzeigen. Des Weiteren werden Fortschritte und Hemmnisse in der modernen Mobilitätserziehung aufgezeigt und gute Beispiele für einen kinderfreundlichen Radverkehr vorgestellt.

Der ADFC lädt Interessierte herzlich ein, gemeinsam darüber zu diskutieren!

Die Veranstaltung findet am 6.11.15 von 12-16 Uhr im Verkehrsmuseum, Auguststraße 1, 01067 Dreden statt.

Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.

11: Nachhaltige Städte und GemeindenAm Freitag, 25. September verabschiedete die UN-Generalversammlung 17 Global Goals (Ziele nachhaltiger Entwicklung), die von den 193 UN-Mitgliedsstaaten in den vergangenen Monaten verhandelt worden sind. Anders als frühere Entwicklungsziele gelten diese universell für alle Länder, also auch für reiche, entwickelte Länder wie Deutschland.

Es ist erstaunlich, wie viele der Ziele sich mit der Förderung und Nutzung des Fahrrads statt des Automobils leichter (oder überhaupt) erreichen lassen. Mindestens diese Ziele stehen im direkten Zusammenhang damit:

3) Gesundheit
11) Nachhaltige Städte und Gemeinden
12) Verantwortungsvoller Konsum
13) Klimaschutz

Die einseitige Förderung des Autoverkehrs (wie z.B. der aktuelle, aufwendige Ausbau der S 177 nur für Kfz, ohne Radverkehrsanlagen) muss jetzt aufhören. Auch das ist eine Voraussetzung dafür, dass man global Armut und Hungersnot bekämpfen kann.

2015 09 09 2000Mitglied webDiese Woche konnte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden e.V. (ADFC) sein zweitausendstes Mitglied im Verein begrüßen. Deutschlandweit zählt der ADFC über 150.000 Mitglieder. Die Dresdner Ortsgruppe hat ihre Mitgliederzahl in den letzten vier Jahren verdoppelt.

Gerade Familien mit Kindern schätzen es, dass sich der Verein für eine fahrradfreundlichere Stadt einsetzt, so Nicole Matthies vom Dresdner ADFC-Vorstand (li.), die der kleinen Radfahrerin und Ihrer Mutter ein kleines Willkommensgeschenk überreicht hat.

Ja, auch ich will Mitglied werden!

NetzwerkBunteNeustadtwebDas Netzwerk Bunte-Neustadt führt am 18. & 19.Sept eine Fahrradsammelaktion durch, um den Flüchtlingen in der Dresdner Neustadt Fahrräder zur Verfügung zu stellen und damit ein neues Stück Freiheit und Lebensqualität zu schenken. Spendenbereite Bürger können Fahrräder, Fahrradhelme, Regenkleidung und Schlösser abgeben, das Netzwerk Bunte-Neustadt übernimmt dann die Verteilung an die Flüchtlingsheime. Nicht fahrbereite Räder werden gemeinsam mit den Flüchtlingen repariert. Für die Reparaturen werden noch technisch versierte Unterstützer gesucht!

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Vor allem geschüttelt fühlen sich Radfahrer, die für ihre alltäglichen Wege über den Körnerweg fahren müssen. Für Fahrten zwischen Stadtzentrum und Loschwitz ist der Weg unverzichtbar, aber seit einigen Jahren unzumutbar holprig.

Der ADFC hat aus diesem Anlass heute original Körnerweg-Shakes angeboten. Die Piña Coladas - geschüttelt im Shaker im Flaschenhalter und am Fahrrad bewegt entlang des originalen Körnerweg-Großpflasters - stießen bei den zahlreichen Gästen gute Resonanz.

Nach wie vor ist der Zeitpunkt der Sanierung des letzten, ca. 750m langen, kaputten Abschnittes des Körnerweges ungewiss.  Viele passierende Radfahrer und Spaziergänger sprachen sich für eine baldige Sanierung des Weges aus und äußerten ihr Unverständnis für die jahrelangen Verzögerungen hinter der fadenscheinigen Fassade des Denkmalschutzes.

"Die Unebenheit ist in den letzten Jahrzehnten mit jedem Hochwasser gravierender geworden. Weil der Körnerweg nur weiträumig umfahrbar ist, ist der aktuelle Zustand für viele Dresdner ein Argument gegen das Radfahren. Mit der Aktion wollen wir gegen den Stillstand der Radverkehrsförderung der Stadt protestieren und auf ein dringendes Beispiel hinweisen. Denn Radfahren ist gesund, umweltschonend und gut für die Wirtschaft." erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, die Aktion.

Der ADFC setzt sich seit vielen Jahren für eine durchgängige Befahrbarkeit des rechtsseitigen Elberadwegs im ganzen Stadtgebiet ein. In einer vom ADFC initiierten Petition sprachen sich bereits vor 7 Jahren ca. 2000 Unterstützer für eine zügige Instandsetzung des Elberadwegs zwischen Loschwitz und Pillnitz aus.

Bilder der ADFC-Shake-Aktion am Körnerweg 

Wer in den letzten Wochen aufmerksam mit dem Rad von der Dresdner Neustadt über die Marienbrücke in die Altstadt gefahren ist, dem wird etwas Erstaunliches aufgefallen sein: Innerhalb weniger Tage hat die Stadt dreimal die Beschilderung des Radwegs gewechselt.

Bevor Ende Juni ein Autofahrer das Brückengeländer zerstört hatte galt: Radfahrer halten sich auf dem linken Teil des getrennten Geh- und Radwegs, Fußgänger auf dem rechten. Nachdem das Geländer zerstört war galt dann für einen Monat: Radfahrer rechts, Fußgänger links. Vor zwei Wochen wurde wieder gewechselt: Radfahrer links, Fußgänger rechts. Seit gestern ist die Brücke in Altstädter Richtung ein Gemeinsamer Geh- und Radweg, hier lautet die Regel in etwa: "Macht dor alle, was ihr wollt".

 

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Freilich wird dies alles seine Richtigkeit haben - nichts würde uns ferner liegen als die dafür zuständige Straßenverkehrsbehörde zu kritisieren oder ihr gar irgendwelche Unsicherheiten hinsichtlich der korrekten Beschilderung zu unterstellen.

Einiges deutet daraufhin, dass die Stadtverwaltung nun in immer kürzeren Intervallen die Beschilderung ändern lässt, wahrscheinlich werden in ca. zwei Wochen digitale Anzeigen zum Einsatz kommen, die im Halbstundentakt ein neues Verkehrszeichen anzeigen. Was konkret angezeigt wird, lässt sich dann von einem Schreibtisch im Straßen- und Tiefbauamt aus steuern.

Übrigens: Auch das Verkehrszeichen für Schneekettenpflicht ist blau und rund.

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 6. August 2015Zufahrt Steirische Straße, bis vor wenigen Tagen für Fußgänger UND Radfahrer

Zwischen Tolkewitz und Laubgeast verläuft durch den alten Elbarm ein kleiner Verbindungsweg, der von vielen Radfahrern genutzt wird. Vor wenigen Tagen hat die Stadt den Weg nun für den Radverkehr gesperrt. Die Verlängerung der Steirischen Straße, bisher eine beliebte "grüne" Verbindung für Radfahrer, ist für Radfahrer seitdem nicht mehr legal passierbar.

Vom Büro der Radverkehrsbeauftragten heißt es, man wisse nicht, warum die Sperrung von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet wurde, man wurde nicht informiert oder angehört.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, beklagt den Wegfall der Radverbindung und die schlechte Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung. "Verkehrsschilder werden von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet. In Dresden ist diese im Straßen- und Tiefbauamt angesiedelt, das Büro der Radverkehrsbeauftragten aber im Stadtplanungsamt. Offensichtlich besteht hier ein größeres Kommunikationsproblem. Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, haben wir schlechte Karten, den Radverkehr in Dresden voranzubringen.

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 22. Juli 2015

Nur 28% der Dresdner fühlen sich auf ihren Wegen durch die Stadt mit dem Rad sicher oder sehr sicher. Dieser Wert steht in deutlichem Gegensatz zum Sicherheitsgefühl von Fußgängern (65%), Autofahrern (66%) und Nutzern von Bus und Straßenbahn (72%). Mehr als zwei Drittel der Dresdner (71%) wünschen sich außerdem, dass die Stadt mehr für den Radverkehr tut. Das geht aus der vor jüngst veröffentlichten Kommunalen Bürgerumfrage der Stadt hervor.

Für Nils Larsen,Vorstandsmitglied beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC) sind diese deutlichen Ergebnisse ein klares Zeichen dafür, dass die Rad-Infrastruktur der Stadt schnellstens zur Chefsache werden muss. „Ankündigungen hatten wir in den letzten Jahren viele. Zahlreiche Planungen werden aber nicht umgesetzt und Beschlüsse des Stadtrats bleiben jahrelang liegen.“ Ein Bestreben, die Lücken und Misstände im Dresdner Rad-Netz zu beseitigen sei in letzter Zeit nicht zu erkennen, so Larsen.

beschilderungschaosPressemitteilung des ADFC Dresden vom 2.7.2015

Mit Bestürzung hat der ADFC Dresden e. V. die Mitteilung des Ersten Bürgermeisters, Dirk Hilbert, vom 25.06.2015, aufgenommen, wonach der Betrag von 1,65 Millionen Euro verfügbarer Haushaltsmittel für den Radverkehr im Jahr 2014 ungenutzt blieb. Zusammen mit den eingestellten Haushaltsmitteln für den Radverkehr (2015: 1,0 Millionen Euro) sind es 2,65 Millionen Euro, die voraussichtlich zu einem großen Teil auch im laufenden Haushaltsjahr 2015 ungenutzt bleiben.

extra3Nun ist die Dresdner Provinzposse um den Elberadweg schon wieder in der medialen Versenkung verschwunden, aber vielleicht haben noch nicht alle den Beitrag von Extra 3 dazu gesehen.

 

http://daserste.ndr.de/extra3/sendungen/Realer-Irrsinn-Weggebaggerter-Fahrradweg,extra9452.html

 

Neben einem satirischen Blick auf das Theater rund um die Zerstörung und den Wiederaufbau eines Abschnitts des Elberadwegs fehlt auch nicht ein humorvoll-konstruktiver Vorschlag, sollte mal wieder jemandem der Sinn nach Weg-wegbaggern stehen...

STADTRADELN Logo kleinDresdens Fahrradfahrer sind spitze. Bei der Aktion Stadtradeln 2014 war Dresden mit über einer Million gefahrenen Fahrradkilometern wieder „Fahrradaktivste Kommune“ Deutschlands. Gerade weil Dresden z. B. beim Farradklimatest des ADFC schlechte Noten bekommen hat, ist dies ein wichtiges Signal an die Verantwortlichen, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. Gerade während der noch laufenden Oberbürgermeisterwahl ist das wichtig.

Die Aktion Stadtradeln 2015 läuft vom 22.06.2015 bis zum 12.07.2015 und alle können mitmachen. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de registrieren und z.B. dem Team „ADFC-Dresden.de“ beitreten. Dann heißt es nur noch fleißig in die Pedale treten und die Kilometer eintragen. Vielleicht gewinnen wir dieses Jahr sogar… 

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.