TPL_BEEZ2_NAV_VIEW_SEARCH

TPL_BEEZ2_NAVIGATION

Diese Fahrt hat es in sich. Von Dresden aus fahren wir auf den Erzgebirgskamm nach Osten dann wieder hinunter nach Decin und auf dem Elberadweg zurück. Sportlicher Höhepunkt ist der Schneeberg (optional).

 

Datum: 21.05.2016
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Goldener Reiter
Strecke: 160km 

Teile der Route führen durch Tschechien - bitte Personalausweis nicht vergessen.

 

Die Tour ist für Rennräder und Fitnessräder geeignet. Wir streben eine Bruttodurchschnittsgeschwindigkeit von 22 km/h an.

René Manthei
(03 51) 5 00 28 01
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Um eine Spende für den ADFC-Dresden wird gebeten.

Wenn Bordsteinkanten Hindernisse sind, Kopfsteinpflaster Sorgen bereitet und Treppenstufen unüberwindbar erscheinen: Parade der Vielfalt 7.0 am 9. Mai ab 16:00 Uhr vor dem Sächsischen Landtag mit abschließendem Ort der Begegnung an der Prager Straße zeigt Perspektivwechsel!

Informationen unter: www.parade-der-vielfalt.de

Und so war der ADFC dabei:

   

 

Vor wenigen Tagen wurden Untersuchungsergebnisse der Stadt veröffentlicht, nach denen die geplante vierspurige Variante 7 ("Hilbert-Variante"), die eine deutliche Ausweitung der Verkehrsflächen bedeutet, den von Süd nach Nord fahrenden Autoverkehr im Vergleich zum jetzigen, holprigen und hundert Jahre alten Bestand sogar verlangsamt. Diese Nachricht unterstreicht die Forderungen der Bürgerinitiativen zur Königsbrücker Straße und auch des ADFC nach einem fairen Vergleich der geplanten Varianten.

Freilich sind bei solch einem Vergleich die Belange des Autoverkehrs nur eine von zahlreichen Variablen. Damit auch anderen wichtigen Dingen - etwa dem Lärmschutz, den Belangen der Kinder, der Gewerbetreibenden und der Rad fahrenden - im Planungsprozess ausreichend Raum gegeben wird, ist ein politischer Diskursprozess erforderlich. Zur Königsbrücker Straße haben wir nun erstmals die Möglichkeit, konkrete Ergebnisse eines Variantenvergleichs zu diskutieren und die Vor- und Nachteile für verschiedene betroffene Gruppen abzuwägen.

Heute abend diskutieren dazu neben Vertretern der Stadtverwaltung, der Grünen und der Bürgerinitiative "Königsbrücker muss leben" auch Olaf Matthies, Landesvorsitzender des ADFC Sachsen. Herzlich eingeladen sind Sie alle, Verkehrsinteressierte, Neustadtbewohner ob mit oder ohne Fahrrad. Besser aber natürlich mit...

Ort: Schauburg Dresden
Zeit: 21. April, 19:30 Uhr

Bestand schneller als vier Spuren - www.königrsbrücker.de

AG FriedaFriedrich sm

Heute haben wir im Alaunpark das Projekt "Frieda und Friedrich - freie Lastenräder für Dresden" vorgestellt. Damit können  Dresdnerinnen und Dresdner bald ein Lastenfahrrad kostenlos leihen. Die Arbeitsgruppe hat ein Konzept und bittet nun um Spenden für eine zügige Realisierung.

Link zum Spendenportal: https://www.betterplace.org/p41699

Knicke am Straßburger PlatzPressemitteilung des ADFC Dresden vom 11. April 2016

ADFC Dresden stellt Kurzfilm ins Netz und kritisiert Stefan Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes, wegen irreführendes Umgangs mit Einwendungen zum Bebauungsplan.

Viele Anwohner in Johannstadt und Striesen nutzen einen von der Canalettostraße leicht diagonal auf den Straßburger Platz zulaufenden öffentlichen Weg, um mit dem Rad schnell und komfortabel in die Stadt zu kommen. Diesen Weg gibt es seit Jahrzehnten, aber wurde Mitte März deutlich verschlechtert.

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 5.4.2016

Am 5. April berichtete die Sächsische Zeitung in "Hier werden neue Radwege gebaut" über Maßnahmen, über die Radfahrer sich freuen können. Der ADFC muss dieser Darstellung leider widersprechen. Der Artikel enthält einige Fehler. In der Tat ist die Freude über die Fortschritte der Stadt für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer recht getrübt:

Für 985.000 Euro werden auf Bürgerwiese/Parkstraße nicht nur Radspuren aufgetragen, sondern die gesamte Fahrbahn erneuert. "Wir betrachten es als grobe Zweckentfremdung, wenn auch die Autospuren der Bürgerwiese und Parkstraße aus dem Radverkehrsetat erneuert werden. Hier wäre eine anteilige Abrechnung angemessen" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden.

HeleneKoepfCyclo schmal

Tiefe Schluchten, lange und schweisstreibende Pässe, ruhige Kringelstraßen, stimmungsvolle Abfahrten, wildes Zelten mit Thymian- und Ginsterduft, glasklare Flüsse, tiefblauer Himmel und große Sommerhitze - Walter Weber und Helene Köpf radelten zwei Monate mit ihren Töchtern (0,5 Monate und 3,5 Jahre) von der Cote d´Azur bis zum Verdon, weiter um den Mont Ventoux, durch das Rhonetal bis in die Cevennen. Sie freuen sich, in Bildern und Filmen über ihre Reise zu berichten und sich mit anderen reiselustigen Radlern auszutauschen.

Der Reisevortrag "Cyclo Cévennes - Mit zwei Kleinkindern durch die einsamen Berge Südfrankreichs" findet am Donnersag, 7. April um 20:30 Uhr in der ADFC-Geschäftsstelle, Bischofsweg 38 statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Diese Trainingsrunde führt mit dem Rennrad durch das Schönfelder Hochland. Auf dem ehemaligen Deutschlandring können sich die Teilnehmer bei einer Runde Einzelzeitfahren messen.

Datum: 09.04.2016
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Ullersdorfer Platz
Strecke: 80km (Dresden, Stolpen, Hohnstein, Pirna, Dresden)

Die Tour ist für Rennräder und Fitnessräder geeignet. Wir streben eine Bruttodurchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h an.

Um eine Spende für den ADFC-Dresden wird gebeten.

Der Frühling klopft an - erstes Grün zeigt sich - …genau: Die ADFC-Radtouren beginnen!

Viele Menschen sollen von den zahlreichen Radtouren des ADFC wissen - legst du/ legen Sie dafür die Radtourenprogramm-Hefte in deinem/Ihrem Stadtteil beim Bäcker an der Ecke, in der Bibliothek nebenan, im Kulturzentrum oder bei dir/Ihnen auf Arbeit aus?

Beim Abholen der Hefte am 31.März 18:30 Uhr im Laden auf dem Bischofsweg 38 gibt es als kleinen Dank für dich/Sie eine selbstgemachte Bio-Gemüsesuppe und Getränke zum Abendbrot!

Bitte trag dich/Bitte tragen Sie sich mit dem jeweiligen Stadtteil verbindlich in die Verteilliste entweder mit vollem Namen oder Initialen ein - damit können wir das Abendbrot kalkulieren.

https://dudle.inf.tu-dresden.de/Verteilen/

Wir freuen uns auf dich/Sie

Der ADFC Dresden

Der Bau von Radwegen auf der Parkstraße / Bürgerwiese ist eine endlose Geschichte: Im Mai 2012 hatten sich im städtischen Haushalt zusätzliche Mittel angefunden; der Stadtrat beschloss, sie unter anderem in den Bau von Radwegen auf der Bürgerwiese zu investieren. Dann: Lange nichts. 2014 lag eine fertige Planung vor. Längst kein Grund, einfach zu bauen. Mitte 2015 hieß es: Im März 2016 geht es los. Nun heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen: Im dritten Quartal 2016 geht es los. Mal sehen, ob der tatsächliche Baubeginn noch in dieser Dekade stattfinden wird.

Übrigens: Das Radverkehrskonzept Innenstadt, welches u.a. den Bedarf für Radwege an der Bürgerwiese feststellt, wurde im März 2005 vom Stadtrat beschlossen, dann bis 2007 erarbeitet und nach drei Jahren Nichtstun von der Verwaltung dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Vom Bauausschuss im Mai 2012 beschlossene zusätzliche Mittel, u.a. für Radwege an der Bürgerwiese
Liste des Straßen- und Tiefbauamts "Baumaßnahmen mit Beginn 2016", Stand 2015

Die ersten Schneeglöckchen künden vom Frühling und es ist Zeit die Rennräder aus dem Keller zu holen.

Am 20.03.2015 startet die Saison der Radevents mit dem Schneeglöckchenradeln. Genau ein Wochenende davor treffen wir uns zu einer kleinen Trainingsrunde.

Datum: 13.03.2016
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Goldener Reiter
Strecke: 90km (Dresden, Radeburg, Ortrand, Ottendorf Okrilla, Dresden)

Die Tour ist für Rennräder und Fitnessräder geeignet. Wir streben eine Bruttodurchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h an.

René Manthei
(03 51) 5 00 28 01
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um eine Spende für den ADFC-Dresden wird gebeten.

Schilderwald-Symbolfoto

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 29. Februar 2016

Radfahren ist eine schöne, gesunde und entspannende Art, sich in Dresden fortzubewegen. Warum gibt es in Dresden aber so viele bekannte, nach wie vor unentschärfte Gefahrenstellen für Radfahrer? Warum sind manche Ecken der Stadt mit dem Rad nur sehr unkomfortabel zu erreichen?

"Lange habe ich gedacht, dass fehlendes Geld den Stillstand verursacht. Seit letztem Jahr wissen wir, dass die Haushaltmittel für Radverkehrsinvestitionen seit Jahren nur zu einem Bruchteil ausgegeben werden" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

Der tödliche Unfall einer Radfahrerin auf der Bautzner Straße am 8. Februar hat eine lange Vorgeschichte mangelhafter Planungen, Ignoranz politischer Beschlüsse und Nachlässigkeit des Straßen- und Tiefbauamts gegenüber der Verkehrssicherheit des Radverkehrs. Wir veröffentlichen deshalb einige Schreiben, die das Behördenversagen bei den Planungen der Kreuzung Bautzner/Rothenburger Straße seit 2011 dokumentieren.

August 2011: Der Ortsbeirat Neustadt berät über die Vorlage V1145/11: Dort behauptet die Stadtverwaltung, der ADFC sei in den Planungsprozess Bautzner/Rothenburger Straße einbezogen gewesen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Eine Stellungnahme des ADFC liegt nicht vor, er wurde in die Planung nicht eingebunden.

30. August 2011: Der ADFC weist die Mitglieder des Ortsbeirat Neustadt auf das Problem der plötzlich endenden Radfahrstreifen in der Planung hin. In der Ortsbeiratssitzung erwidert Straßen- und Tiefbauamtsleiter Koettnitz auf den Vorwurf des ADFC, dass er entgegen der Behauptung in den Planungsunterlagen nicht einbezogen wurde, durch die Radfahrstreifen würde sich "die Situation für Radfahrer ja verbessern".

3. November 2011: Aufgrund der Forderung des ADFC nach einer sicheren Weiterführung des Radverkehrs über die Rothenburger Straße beschließt der Stadtrat neben weiteren Verbesserungen für den Radverkehr: "Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, den Planungsentwurf mit dem Ziel einer besseren und sicheren Radverkehrsführung zu überarbeiten. Dabei sollen insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden: Die verkehrssichere Anbindung der Radfahrstreifen in den Nebenfahrbahnen der Bautzner Straße westlich der Rothenburger Straße soll mit geplant und realisiert werden."

19. September 2012: Informationsvorlage V1885/12. Die Stadtverwaltung kündigt an, den Beschluss des Stadtrats nicht umzusetzen: "Der stadtwärtige Radfahrstreifen wird im Bereich der Haltestelle in einen Schutzstreifen überführt, der vor dem Knoten Bautzner Straße/Rothenburger Straße bei gleichbleibender Fahrbahnbreite an der gemeinsamen Aufstelllinie endet. Somit ist die Sicherheit des Radverkehrs gewährleistet. Weiterhin besteht auch für Radfahrer wie bisher die Möglichkeit, die nördliche Nebenfahrbahn über einen abgesenkten Bord verkehrssicher zu erreichen."

August 2013: Eröffnung der Kreuzung Bautzner/Rothenburger Straße.

28. April 2014: Protokoll des ADFC der Beradelung mit Amtsleiter Koettnitz. Bei dem Vor-Ort-Termin an der Kreuzung machen die ADFC-Vertreter u.a. auf die Gefahr der endenden Radverkehrsanlage in Kombination mit der Einengung der Fahrbahn an der Kreuzung Bautzner/Rothenburger Straße dringend aufmerksam.

28. Mai 2014: Einen Monat danach schickt das Straßen- und Tiefbauamt einen ersten Zwischenbericht zur Beradelung am 28.4. Eine kurzfristige Verbesserung der Sicherheit der Stelle ist nicht geplant. Das Straßen- und Tiefbauamt verweist auf Planungen der DVB, bei denen in einigen Jahren auch Radverkehrsanlagen eingeordnet werden könnten.

12. August 2014: Der ADFC fordert im Nachgang der Beradelung mit Amtsleiter Koettnitz eine zeitnahe Herstellung einer sicheren Verkehrsführung über die Kreuzung über die Rothenburger Straße stadteinwärts: "Der zu Grunde liegende Stadtratsbeschluss V1145/11wurde nicht umgesetzt [...] Da die bestehende Ausführung gefährlich ist, halten wir eine zeitnahe Korrektur dringend für erforderlich."

15. August 2014: Ein Anlieger formuliert einen förmlichen Widerspruch gegen die Verkehrsführung im Bereich Kreuzung Bautzner Straße/ Rothenburger Straße stadteinwärts. Er weist ebenso auf das akute Sicherheitsdefizit hin und fordert eine schnellstmögliche Behebung.

18. September 2014: Die Abt. Straßenverkehrsbehörde im Straßen- und Tiefbauamt reagiert auf den Widerspruch: "Durch uns als Straßenverkehrsbehörde wurde ganz bewusst die Radverkehrsanlage im Bereich der stadtwärtigen Straßenbahnhaltestelle und damit 10 m vor dem Signalquerschnitt über den lang auslaufenden Schutzstreifen beendet, weil eben im Knotenpunktsbereich und erst recht in der Knotenpunktsausfahrt derzeit kein Platz ist, eine Radverkehrsanlage in den Verkehrsraum des Bestandes einzuordnen. Diese Weiterführung muss leider einem weiteren späteren Bauabschnitt vorbehalten bleiben."

14. Oktober 2014: Der Verfasser des Widerspruchs gegen die Verkehrsführung auf der Kreuzung erwidert das Schreiben der Straßenverkehrsbehörde und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf.

21. November 2014: Mit einem Schreiben an den Baubürgermeister Marx reagiert der ADFC auf die Untätigkeit des Straßen- und Tiefbauamts und fordert nunmehr dringend die zügige Beseitigung der Gefahrenstelle. 

18. Februar 2015: Antwort vom Herrn Marx an den ADFC: "In meinem Geschäftsbereich sind dazu bisher noch keine Hinweise eingegangen. [...] Die Anordnung einer Radfurt, weiterführend über den Knotenpunkt in Richtung Albertplatz, ist zwar wünschenswert, wegen der benannten Verengung aber nicht möglich."

8. Februar 2016: Eine 26-jährige Radfahrerin, die von stadtauswärtiger Richtung die Bautzner Straße entlangfährt, wird hinter der Kreuzung Rothenburger Straße von einem Betonmischer überfahren, der auf der engen Fahrbahn neben ihr fährt. Wenige Stunden später stirbt sie an den Folgen des Verkehrsunfalls.

13. Februar 2016: Amtsleiter Koettnitz kündigt in der Sächsischen Zeitung an: "Eine Umgestaltung der Kreuzung sei geplant, jedoch erst, wenn der gesamte Abschnitt von der Rothenburger Straße bis zum Albertplatz ausgebaut werde. Das soll frühestens 2017 geschehen."

kopenhagen

Vom 5. bis 9. August fährt der ADFC Dresden nach Kopenhagen. Ein Ziel der Reise ist, etwas über Stadtgestaltung und Radkultur zu lernen, um es nach Dresden mitzunehmen. Wir werden die einzigartige fussgänger- und fahrradfreundliche Bautradition sowie Leuchtturm-Fahrradprojekte wie die Fahrradschnellwege und die neuen Fahrradbrücken anschauen. Dabei gilt es zu überlegen, was in Dresden getan werden müsste, damit wir hier auch auf 40% Radfahreranteil kommen. Folgende thematische Stadtführungen auf Fahrrad sind u.a. geplant:

  • Historische Entwicklung der Radkultur und Radinfrastruktur
  • Fahrradmitnahme in der S-Bahn, Fahrradstationen, Grüne Welle für Radfahrer
  • "Grüne" Wege in der Stadt und Radschnellwege
  • Unterschiede Deutschland/Dresden und Dänemark/Kopenhagen bzgl. Gesetzgebung und Bautradition
  • Gegenläufige Entwicklungen/Widerstand gegen die "Fahrradstadt"

Hier geht es zur ausführlichen Einladung.

Mit der Wahl des Oberbürgermeisters, eines neuen Baudezernenten und zahlreichen Einzelentwicklungen versprach das Jahr 2015 spannend zu werden für den Radverkehr in Dresden. Trotz vieler Chancen, mehr Geld im städtischen Haushalt und weiter steigenden Radverkehrsströmen ist jedoch relativ wenig passiert:

Leider gab es in einigen Bereichen keine positive Entwicklung:

Weitere Aktivitäten des ADFC (Auswahl)

Aktivitätskarte des ADFC DresdenUnsere ADFC-Erfolge in der Stadt dokumentieren wir auf unserer Karte der Erfolge und Aktivitäten (www.adfc-dresden.de/karte) - klicken Sie auf die Abbildung rechts!

Damit es in Dresden mit dem Radverkehr vorangeht, muss noch einiges getan werden. Nötig ist auch Druck "von unten". In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der ADFC Dresden dabei durchaus unterstützend wirken kann: Die Stelle eines Fahrradbeauftragten in der Stadt, die Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts und viele kleine Details - ohne den ADFC wären sie nicht da. Wir können jede Unterstützung gebrauchen - ob nun finanziell oder persönlich.

Vor der neuen Turnhalle der Dreikönigschule (Alaunstraße) sind 13 neue Fahrradbügel aufgestellt worden. Kommt Ihnen die Bügelart (siehe Bild) nicht bekannt vor? Die gehört auch nicht zu den fünf Standardmodellen, die das Gestaltungshandbuch öffentlicher Raum der Landeshaupt Dresden vorschreibt. Das Gestaltungshandbuch gibt nämlich eine Mindestlänge von 80 cm vor und das aus gutem Grund: Denn mit nur 30 cm Länge stehen insbesondere Räder des Typs "Damenrad" oder "Hollandrad" am Bügel schlecht und beladen schon gar nicht.

Wir haben deswegen einen Brief an den Amtsleiter des Stadtplanungsamtes adressiert und nach den Gründen für die Abweichung von der Norm gefragt. Außerdem möchten wir von ihm erfahren, warum lediglich 25 Bügel aufgestellt wurden, die in der Alaunstraße kaum reichen werden.

Unter der Turnhalle wurden übrigens 49 Autoparkplätze eingerichtet, laut Pressemitteilung der Stadt für rund 2 Mio. Euro - also ca. 40.000 Euro pro Parkplatz. Zum Vergleich kosten die kurzen Fahrradbügel bei einer Dresdner Firma 118 Euro (ohne Einbau) und die normgerechten Bügel 176 Euro.

Update: Ende Januar kam die Antwort vom Leiter des Stadtplanungsamt, Steffen Szuggat. Und die bestand nicht aus mehr als dem üblichen Blabla. Dass die Fahrradbügel, so wie sie jetzt da stehen, zum allseits beliebten Gehwegparken auf der Alaunstraße einladen, könnte man als Planer merken. Aber in Dresden... Ach egal...

winterdienstkarte mini

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 17.11.2015

Trotz des derzeit milden Novemberwetters denkt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC Dresden e.V.) bereits an die Winterzeit mit Schnee und Eis auf Dresdens Straßen. In einem Schreiben an die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit hat der Fahrradclub konkrete Vorschläge für die Erweiterung des Winterdienstes auf Radwegen mitgeteilt. Dazu erklärt Nils Larsen, Vorstand des ADFC Dresden:

"Viele Radfahrer nutzen ihr Verkehrsmittel das ganze Jahr über. Zahlreiche
deutsche Städte haben bereits einen gesonderten Winterdienstplan für den Radverkehr entwickelt. Im Winter ist auf Dresdens Straßen für circa 4 bis 8 Wochen mit Schnee und Eis zu rechnen. Der bisherige Winterdienstplan ist aus drei Gründen unzureichend: Er ist nur Stückwerk, ein Netz nicht erkennbar, wichtige Strecken werden nicht beräumt und Radstreifen am Rande der Fahrbahn werden rücksichtslos zugeschüttet. Wir brauchen deshalb eine Grundsatzentscheidung des Dresdner Stadtrats für den Winterdienst auf den Hauptrouten des Radverkehrs. Dafür haben wir für den Aufbau eines Winter-Routennetzes diejenigen Straßen bezeichnet, die mit hoher Priorität zusätzlich in den Winterdienstplan der Stadtverwaltung gehören und der Anfang eines fortzuschreibenden Netzes bilden."

Blockhausgasse 1917

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 5.11.2015

Mit einem Schreiben an die Mitglieder des Dresdner Stadtrates im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat der ADFC Dresden zur zukünftigen Gestaltung der Neustädter Rampe der Augustusbrücke Stellung bezogen.

Dazu erklärt ADFC-Vorstandssprecher Nils Larsen: „Der zunehmende Radverkehr in Dresden erfordert gute Radverkehrsanbindungen auf beiden Seiten der Augustusbrücke zum Elbe-Rad- und Wanderweg. Auf beiden Seiten wünschen wir breite Wege, die barrierefrei sowohl für den Radverkehr als auch für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollator und Skater-Fahrer zur Verfügung stehen.

Auf der Westseite des Blockhauses sollte die historische Blockhausgasse (siehe Foto) wiederbelebt und die jetzige Treppe beseitigt werden. Auf der Ostseite der Augustusbrücke kann die bisherige Rampe zum Neustädter Tunnel in Richtung Elbufer weitergeführt werden oder eine direkte Verbindung zwischen Köpckestraße und Königsufer herstellt werden.

Die bisherige Verwaltungsvorlage genügt diesen Anforderungen nicht. Wir appellieren an Bürgermeister Schmidt-Lamontain und die Dresdner Stadträte, die Vorlage radverkehrsfreundlich zu überarbeiten.“

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 28.10.2015
 

Der ADFC begrüßt prinzipiell das Projekt "Stadtbahn 2020", das u.a. die hoch frequentierte Buslinie 61 zwischen Löbtau und Strehlen entlasten und damit den Umweltverbund (Fuß, Rad, ÖPNV) stärken soll. Die kürzlich vorgelegten Vorplanungen für den Campusbereich werden dem jedoch nicht gerecht, sondern stellen eine massive Bevorteilung von Auto- und ÖPNV-Nutzern auf Kosten von Fußgängern, Radfahrern und des Baumbestandes dar.

"Die Vorplanungen für den Zelleschen Weg halten an zwei Kfz-Fahrspuren pro Richtung sowie einem besonderen Bahnkörper für die Straßenbahn fest. Um den dafür erforderlichen Platz zu schaffen, sollen auf dem Zelleschen Weg die Gehwege von 4,5m auf 3,5m verschmälert und der gesamte Straßenzug noch breiter werden. Außerdem müssten fast alle Bäume gefällt und neu gepflanzt werden." erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden.  "Da die Gehwege schon heute bei jedem Vorlesungswechsel hoch ausgelastet sind, ist eine Verschmälerung der Gehwege nicht vermittelbar. Schon heute finden Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern, die auf den Radweg ausweichen, statt, was sich zukünftig nochverschärfen würde. Der ADFC fordert ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer, insbesondere hier im Campusbereich."

Regelquerschnitt ZellescherWeg ausAnlage4 Vorzugsvariante V2 opt Blatt2
Auszug von der Vorzugsvariante der Vorplanungen, Querschnitt vor der SLUB

"Dass es auch besser geht, zeigt die Vorplanung für den Bereich zwischen Nürnberger Ei und Nürnberger Platz. Dort sind ausreichend breite Gehwege und Radfahrstreifen vorgesehen und ebenso ausreichend Platz für Pkw. Dort funktioniert das, weil die Straßenbahn die inneren Fahrspuren mitnutzt. Es ist nicht plausibel, warum diese Querschnittsaufteilung woanders nicht gehen sollte, zumal am Nürnberger Ei die höchste Kfz-Belastung im gesamten Planungsgebiet herrscht ." so Nils Larsen weiter.

Überbreite Straßenzüge um die 40 Meter Breite wurden in den 60er und 70er Jahren geplant. "Unmittelbar an der für Dresden so wichtigen Universität brauchen wir eine zeitgemäße Lösung," meint Nils Larsen.  "Die Straße sollte auf eine vernünftige Breite verschmälert werden -  allermindestens sollte man sich am jetzigen Bestand orientieren. Die Kfz-Mengen pro Tag gehen seit Jahren zurück, eine durchgängige Zweispurigkeit ist nicht erforderlich." Der ADFC hat am 27. Oktober eine Stellungnahme an die Mitglieder des Bauausschusses mit der Kritik an der Planung geschickt. Die Kritik wird von der Hochschulgruppe Rad an der TU Dresden geteilt. In der Stellungnahme wird auch auf die neu durch die Verbreiterung entstehenden Instandhaltungskosten hingewiesen. "Angesichts der städtischen Haushaltslage sind die Vorplanungen schon deshalb unvernünftig."

KindRadSchule kleinBesonders für Kinder gilt, dass eine sichere Infrastruktur, geringe Verkehrsbelastungen und gute Abstellmöglichkeiten entscheidend für die Wahl des Fahrrads für den Schulweg sind.

Gemeinsam mit Experten möchte der ADFC die Besonderheiten der Wahrnehmung und die Lernphasen von Kindern erörtern, auf spezifische Unfallrisiken eingehen und planerische Kriterien für eine eigenständige Fahrradmobilität von Kindern aufzeigen. Des Weiteren werden Fortschritte und Hemmnisse in der modernen Mobilitätserziehung aufgezeigt und gute Beispiele für einen kinderfreundlichen Radverkehr vorgestellt.

Der ADFC lädt Interessierte herzlich ein, gemeinsam darüber zu diskutieren!

Die Veranstaltung findet am 6.11.15 von 12-16 Uhr im Verkehrsmuseum, Auguststraße 1, 01067 Dreden statt.

Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.

Unterkategorien

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.