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twitterPressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 18. Oktober 2016

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Dresden wird am Donnerstag, 20. Oktober kurz nach 15 Uhr mit der Aktion "(Keine) Verbesserung des Radverkehrs in Loschwitz" am Blauen Wunder auf die fehlende sichere und komfortable Führung des Radverkehrs aufmerksam machen. Mitglieder des ADFC werden provisorisch einen Radfahrstreifen auf die Fahrbahn aufbringen und während der 10-minütigen Sperrung testen. Treffpunkt ist der Brückenkopf auf der Loschwitzer Seite.

Radfahren auf der Brücke ist nur auf der Hauptfahrbahn erlaubt. "Die Freigabe der Gehwege kommt für den ADFC nicht in Frage, weil die Fußgänger gestört und gefährdet werden. Auf der Hauptfahrbahn ist aber genug Platz für Radfahrstreifen, denn es erschließt sich uns nicht, warum aktuell zwei Fahrspuren Richtung Schillerplatz erforderlich sind, wenn eine Spur Richtung Körnerplatz reicht." sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden. "Dass die jetztige Verkehrsführung katastophal ist erkennt man daran, dass man es nicht schaffen wird, z.B. einem Elfjährigen zu erklären, wie er sicher über die Brücke fährt. Eine solche Infrastruktur ist diskriminierend."

Auf der Albertbrücke stehen für 14.000 Autos am Tag vier Fahrspuren zur Verfügung. Das ist eine ziemliche Platzverschwendung (Carolabrücke 45.000, Marienbrücke 31.000, WSB 36.000). Damit der Autoverkehr auf der Albertbrücke gut fließen kann, sind sie jedenfalls nicht nötig.

Würde man die beiden äußeren Fahrspuren zu Radwegen umwandeln hätte das drei vorteilhafte Nebeneffekte: 1. Radfahrer hätten in jeder Fahrtrichtung 3,25 m statt 1,60 m breite Spuren auf der Brücke, sie könnten sich leichter überholen 2. Mit dem Rad könnte man besser in die Glacisstraße abbiegen und 3. das lächerliche Doppelgeländer an der Albertbrücke könnte abgebaut werden, denn die Erhöhung des Geländers auf 1,30m ist nur für Radwege erforderlich, nicht aber bei Gehwegen. Über das Geländer lacht mittlerweile die ganze Republik - es wieder abzubauen und den Gehweg den Fußgängern zu lassen, wäre wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee.

Täglich fahren etwa 10.000 Menschen mit dem Rad über die Albertbrücke. Zählungen der letzten Jahre zeigen, dass die Radnutzung immer mehr zunimmt. Die neu eingerichteten Radwege auf der Albertbrücke haben lediglich eine Breite von 1,60 m, das ist nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) das Mindestmaß für schwachen Radverkehr. Auch im Lichte des erwartbaren Zuwachses ist es nur logisch, dem Radverkehr auf der Brücke mehr Platz einzuräumen.

Wir haben dazu mit BILD Dresden gesprochen.

Die Stadt Dresden entschärft die Gefahrenstelle an der Bautzner/Rothenburger Straße. Dort war im Februar 2016 eine junge Frau von einem Betonmischer getötet worden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch die unsichere Verkehrsführung für Radfahrer einen Anteil am Unfall hatte: Unmittelbar vor der Kreuzung werden Radfahrer auf einem Radstreifen geführt, der dann im Nichts endet. Radfahrer werden dann rechts neben dem motorisierten Verkehr auf die Kreuzung geführt, wo sich jedoch die Fahrbahn stark verschmälert. Unmittelbar hinter der Kreuzung geschah der tödliche Unfall im Februar.

Dass hier nun etwas passiert, geht auf den Druck des ADFC zurück. Wenige Tage nach dem Unfall baten Vertreter des ADFC um einen dringenden Termin beim Dresdner Baubürgermeister Schmidt-Lamontain (Grüne). Im Treffen Mitte Februar wurde mit Nachdruck der Umbau der Kreuzung gefordert. 

Die Kreuzung war erst im Sommer 2014 umgebaut worden, die Gefahrenstelle also neu geplant und gebaut. Schon damals hatte der ADFC gegenüber dem Ortsbeirat Neustadt, dem Bauausschuss des Stadtrats, dem Stadtplanungsamt und dem damals amtierenden Baubürgermeister Marx (CDU) dringend eine Entschärfung der offensichtlichen Gefahrenstelle gefordert - ohne Erfolg. 

Die Vorgänge um die Kreuzung Rothenburger / Bautzner Straße zeigen auch, dass Dresden dringend ein Radfahrbüro benötigt, wo systematisch Gefahrenstellen für den Radverkehr entschärft werden und bei Neu- und Umbauplanungen im Stadtgebiet die Sicherheitsbelange des Radverkehrs Teil jeder Planung werden.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 17.9.2016

Die Landeshauptstadt Dresden hat in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) die Fahrradkonferenz mit dem Titel -Fahrrad/Stadt/In Sicht- veranstaltet.
Dazu lud Eva Jähnigen, Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunalwirtschaft am Samstag, 17. September zahlreiche Gäste in den Rathaussaal über der Goldenen Pforte ein.
Von 10 bis 16 Uhr informierten acht spannende Vorträge die zahlreichen Teilnehmenden. Darunter sprach Ludgar Koopmann, ADFC Bundesvorstand zum Thema -Radverkehr für alle-.
Prof. Dr.-Ing. Mary Pepchinski, vom Fachgebiet Entwerfen, Gebäudelehre, Architecture and Society der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden beleuchtete Gestaltungsvorschläge für die geplanten Fahrradstationen am Hauptbahnhof und dem Neustädter Bahnhof. Im Höhepunkt der Konferenz ließ sich Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr auf die Podiumsdiskussion mit den Vortragenden ein. Darunter mit Heinrich Strößenreuther von der Initiative Clevere Städte als dem Initiator des Volksentscheides für das Fahrrad in Berlin.

Hintergrundinformationen:
Diese Fahrradkonferenz ist ein Höhepunkt in der Europäischen Mobilitätswoche in Dresden vom 16. bis 22. September 2016.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 13.9.2016

Am Freitag, 16. September werden Aktivisten und Künstler in Städten rund um die Welt Parklätze wieder in lebenswerte Räume verwandeln.
Auch in Dresden werden an diesem Tag Parkplätze gestaltet. Mitten in der Altstadt entsteht auf der Kreuzstraße zwischen 16:00 und 20:00 Uhr ein gemütlicher Ort zum Verweilen und Austauschen.
Dazu Jutta Wieding, Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Dresden: "Wir wollen den öffentlichen Raum nutzen, um Begegnungsräume statt kommerzielle Räume zu schaffen. Die Aktualität von Kraftfahrzeugen, die diesen Raum einnehmen, sollte in Zeiten des Klimawandels überdacht werden. "
Idee des Park(ing) Days ist es, Menschen anzuregen über den derzeit hohen Flächenbedarf von Automobilen nachzudenken. Vor allem aber auch Lärm und die Schadstoffbelastung durch den städtischen Verkehr verringern die Lebensqualität von uns allen. "Stickoxide erhöhen das Herzinfarktrisiko und schädigen die Atemwege, besonders bei Kindern", erklärt Benjamin Ledermann von Greenpeace Dresden.
Was sind die Alternativen zum Auto in der Stadt?
Immer mehr Menschen in den Städten steigen auf das Rad. Dieser fundamentale Wandel des Mobilitätsverhaltens ist im Dresdner Stadtrat noch nicht angekommen. "Der Stadtrat traut sich nicht, die nötigen Schritte zur fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt zu gehen. Wir brauchen neue Prioritäten für den Stadtverkehr." sagt Maximilian Krampe, Vorstandsmitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Dresden. "An vielen Stellen stehen parkende Autos sicherer Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer im Weg. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich. Dabei stehen an vielen Stellen mit öffentlichen Mitteln gebaute Parkhäuser leer."
Zum Park(ing) Day auf der Kreuzstraße wird Bürgermeisterin Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft 18:15 Uhr anwesend sein.

Hintergrund zur Aktionsform Park(ing) Day:
Der Park(ing) Day ist ein jährlich begangener Aktionstag immer am dritten Freitag im September. Erstmalig bewusst, wurde der Park(ing) Day im Jahr 2005 in San Francisco begangen. Auf kreative und einfache Weise werden Parkflächen am Straßenrand kurzzeitig zu Parks und Zonen des Entspannens und der Interaktion mit Mitmenschen umfunktioniert. Alle registrierten Aktionsorte rund um den Globus sind unter www.parkingday.org zu finden. Entsprechend auf englisch heißt es da: “PARK(ing) Day is an annual worldwide event where artists, designers and citizens transform metered parking spots into temporary public parks.” Von Medellin in Kolumbien über Bukarest wie auch in Kapstadt gestalten Menschen den Park(ing) Day.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 8.9.2016

Elbwiesen in Pieschen

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Dresden begrüßt den Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion, eine Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege einzurichten. Dabei befürwortet der ADFC Dresden einen fahrgeldfreien Fährbetrieb.

Dazu erklärt Vorstandsmitglied Nils Larsen: „Die Prüfung der Fährverbindung in Pieschen ist bereits im ‚Verkehrsentwicklungsplan 2025plus‘ vorgesehen, den der Dresdner Stadtrat am 20.11.2014 beschlossen hat. Allerdings zeigen die Erfahrungen mit den kleinen Fußgänger- und Radfahrerfähren in Johannstadt, Niederpoyritz und Pillnitz, dass der Fährbetrieb nur mit finanzieller Förderung möglich ist. Die Fahrgeldeinnahmen decken dort nur einen geringen Bruchteil der Kosten, zumal Inhaber von DVB-Monatskarten die Fähren kostenfrei nutzen können. Deshalb schlagen wir vor, am Pieschener Elbwinkel als Verkehrsversuch den fahrgeldfreien Fährbetrieb durchzuführen. Die Elbquerung in Pieschen ist für den innerstädtischen Fußgänger- und Radverkehr und für die Alltagsradler von Bedeutung. Wir weisen zum Vergleich darauf hin, dass auch die Nutzung der Dresdner Elbbrücken kostenfrei stattfindet, deren Unterhaltung durch die Stadt finanziert wird.“

Der ADFC Dresden kann sich langfristig sogar eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Pieschen und dem Ostragehege vorstellen. „Ein Gutachten für die Stadtverwaltung Dresden hat zu dem Ergebnis geführt, dass eine Elbbrücke dort technisch machbar und auch finanzierbar ist. Bei Gesamtkosten von 10 bis 12 Mio. Euro kann die Stadt Dresden mit einer Fördermittelquote von 90% rechnen und müsste nur 1,0 bis 1,2 Mio. Euro selbst tragen. Allerdings nehmen auch wir die Umweltbedenken hinsichtlich des Landschaftsschutzes ernst und meinen, dass der Betrieb einer fahrgeldfreien Fähre geeignet ist, das tatsächliche Nutzerinteresse für die Elbquerung zwischen Pieschen und dem Ostragehege zu ermitteln“, so Nils Larsen abschließend.

Immer mehr Menschen bringen auf ihren Alltagswegen Fitness und Fortbewegung in Einklang und treten in die Pedale. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Viele Metropolen weltweit haben die Vorteile von mehr Radverkehr erkannt und machen sich die Fahrradstadt zum Leitbild ihrer Verkehrsplanung.

Wie sieht das in Dresden aus? Was fehlt, welche Möglichkeiten gibt es und wie könnten konkrete Projekte auf dem Weg zur Fahrradstadt Dresden aussehen? Darauf sucht die Fahrradkonferenz Fahrrad / Stadt / in Sicht nach Antworten, zu der Sie ADFC und Landeshauptstadt Dresden am 17. September herzlich einladen. 

Stadt will an der Bautzner Straße mehr Platz für Radfahrer schaffen VON CHRISTOPH SPRINGER

DRESDEN. Ein halbes Jahr ist vergangen, seit in der Neustadt eine 26-jährige Radfahrerin von einem Beton-Lkw erfasst worden ist. Die junge Frau lag nach dem Unfall auf der Bautzner Straße unter dem Laster. Eine Dreiviertelstunde lang versuchte der Notarzt, sie wiederzubeleben. Erfolglos. Die 26-Jährige starb.

Ihr Tod löste eine heftige Debatte aus. Über die Gefahr, in der sich Radfahrer genau an dieser Ecke in der Neustadt befinden. Über Straßenplanungen in Dresden und die Frage, ob der Tod der 26-Jährigen mit einer anderen Verkehrsführung an der Ecke Bautzner Straße/Rothenburger Straße vermeidbar gewesen wäre.

Trotz wachsendem Radverkehr bot sich den Dresdner Radfahrern über viele Jahre im Winter ein trauriges Bild: Radwege wurden nicht geräumt, der Schnee der Fahrbahn sogar extra auf die Radinfrastruktur geschoben. Und der Elberadweg, den tausende Radfahrer auch im Winter nutzen, erhielt mangels Räumung einen Eispanzer, der den eigentlichen Schnee oft mehrere Wochen überdauerte.

Der Umstieg auf Bus und Bahn ist oft keine Alternative und statt mit dem Rad nun im Auto über Schnee und Eis zu rutschen, kann eigentlich auch nicht im Sinne eines sicheren und komfortablen Verkehrs sein. Zahlreiche andere Städte haben die Vorteile eines auch im Winter nutzbaren Hauptnetzes für den Radverkehr erkannt und sparen sich so zusätzliche Busse, die die Last im Winter abfangen müssten sowie zusätzlichen Verkehrsraum für Autos.

In Kopenhagen, wo im Winter ein Hauptnetz schon seit vielen Jahren geräumt wird, nutzen beispielsweise 80% der Radfahrer ihr Rad auch bei Schnee und Eis - angesichts des hohen Radanteils in der dänischen Hauptstadt ergeben sich erstaunliche absolute Nutzerzahlen im Winter. Der Winterdienst auf Radwegen ist für Kopenhagen aber auch Teil des Erfolgs als Fahrradstadt: Wenn das Radfahren nur in manchen Monaten möglich ist, ist das Fahrrad als Alternative zu anderen Verkehrsmitteln insgesamt weniger attraktiv.

Lachende Gesichter, freundliche Gespräche, dein Liegestuhl, die Lieblingszimmerpflanze, ein paar Köstlichkeiten - parkingday kleinso kann der parking day als "Kurzzeitoase" in der blechernen Einöde vor deiner Haustür aussehen?
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der ADFC Dresden

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 14.7.2016

Immer wieder kommt es auf der Bautzner Straße in Höhe der Elbschlösser zu schweren Unfällen.

Heute, am 14. Juli, wurden auf regennasser Fahrbahn drei Autofahrer verletzt, zwei von ihnen schwer. An gleicher Stelle stießen vor wenigen Wochen zwei Fahrzeuge frontal zusammen und es gab einen Toten. In Höhe der Brockhausstraße wurde im April 2013 ein Radfahrer von einem Auto erfasst und getötet.

Auf diesem Abschnitt sind im Schnitt 11.000 Autos pro Tag in jeder Richtung unterwegs. Der Verkehr wird jeweils auf einer überbreiten, einstreifigen Richtungsfahrbahn geführt. Es ist aber auch eine Hauptroute für Radfahrer. Der Radverkehr wird zum Teil auf den viel zu schmalen Gehweg verwiesen, im weiteren Verlauf stadtauswärts existieren überhaupt keine Radverkehrsanlagen.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden, meint dazu: "Die Arbeit der für Markierungen und Verkehrsschilder zuständige Straßenverkehrsbehörde halten wir für völlig inakzeptabel. Der gefährliche Abschnitt muss dringend entschärft werden. Die große Breite lädt einige Autofahrer zu hoher Geschwindigkeit und unnötige Überholmanöver ein."

Dabei wäre die Lösung ganz einfach: Der ADFC Dresden fordert für die gesamte Bautzner Straße zeitnah regelkonforme Radverkehrsanlagen. Bei 13m Straßenbreite lassen sich problemlos für jede Richtung genügend breite Radfahrstreifen abmarkieren - so fordern das die technischen Richtlinien. "Damit wäre allen Verkehrsteilnehmern geholfen! Eine vernünftige Aufteilung des Straßenraumes würde die Unfallgefahr stark senken" meint Larsen weiter.

Frieda (links) und Laufbursche (rechts)Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 11.7.2016

Drei Lastenräder stehen ab sofort im Rahmen des ADFC-Projekts "Frieda & Friedrich" zur kostenlosen Ausleihe bereit.

Über die Internetseite https://friedafriedrich.de können die Lastenräder für 1, 2 oder 3 ganze nachfolgende Tage gebucht werden. Die Nutzer müssen sich bei der Ausleihe ausweisen und sind für die Dauer der Leihe für das Rad verantwortlich. Nach der Ausleihe kann freiwillig einen Betrag gespendet werden, denn die Lastenräder sind zwar für die Nutzer frei, aber die Wartung und der Betrieb nicht kostenlos. Um das Projekt dauerhaft zu erhalten, bitten wir um Spenden über https://www.betterplace.org/de/p41699.

Die Räder stehen bei verschiedenen Verleihstationen bereit, die künftig alle vier Wochen wechseln. In der Anfangszeit befinden sich alle Verleihstationen in der Neustadt und es handelt sich derzeit u.a. um Die Pastamanufaktur, émoi, die Kronen-Apotheke, Gänselies, Bücher's Best, Laufsportladen und screen:b*.

Liebe Menschen in nah und fern,Ideen erfahren

schon zum 7. Mal findet die Radtour „Ideen erfahren“ vom Verein Ideen³ statt. In diesem Jahr werden uns unsere Räder vom 7. bis 19. August durch die Region östlich von Hamburg über das Wendland bis hin zu den Mecklenburger Seen tragen.
Wir möchten inspirierende Visionen erlebbar machen und uns mit Fragestellungen zu einer lebenswerten Zukunft auseinandersetzen, gemeinsam an neuen Ideen feilen und die Natur genießen. Dazu machen wir uns auf den Weg zu verschiedenen ReferentInnen und Projekten, die Zukunft bereits aktiv und innovativ gestalten. Mit von der Partie sind schon spannende Stationen — z.B. die Hamburger Gemeinwohlökonomie-Gruppe, die berühmte Bürgerinitiative Umweltschutz in Lüchow, eine engagierte Upcycling-Künstlerin und der „Verein zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse westlich des Plauer Sees e.V.“ (kurz: FAL). Unsere Tage bestehen bunt gemischt aus Workshops, Besichtigungen, offenen Methoden und Radeln.

Weitere Infos und die Anmeldung findet ihr unter:
http://ideenhochdrei.org/de/ideenerfahren/

tourenbruch sachsen 20161Entdecken Sie das Dresdner Umland, die Sächsische Schweiz, das Osterzgebirge, das Elbland oder die Oberlausitz auf einer Radtour. Unsere ADFC-Tourenscouts aus Sachsen stellen im Tourenbuch 24 besonders schöne Radtouren von leicht bis anspruchsvoll vor. Gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung haben wir diese Sammlung mit herausnehmbaren Karten für jede einzelne Tour zusammengestellt.

Das Tourenbuch ist in unserem Infoladen auf dem Bischofsweg 38 während der Öffnungszeiten (Mo 10-15 u. Mi. 15-19 Uhr) für 9,90 € erhältlich.

stadtradeln logoDresdens Fahrradfahrer sind spitze. Bei der Aktion Stadtradeln 2015 war Dresden mit über einer Million gefahrenen Fahrradkilometern wieder „Fahrradaktivste Kommune“ Deutschlands.

Leider ist die Fahrradinfrastruktur nicht spitze und Dresdens Radfahrer geben der Stadt regelmäßig schlechte Noten, wie zuletzt beim Fahrradklimatest des ADFC. Die Aktion ist eine gute Gelegenheit den Verantwortlichen bei der Stadt zu zeigen, dass der Radverkehr in Dresden eine bedeutende Verkehrsart ist die sehr viele Bürger betrifft.

Die Aktion Stadtradeln 2016 läuft vom 13.06.2016 bis zum 03.07.2016 und alle können mitmachen. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter www.stadtradeln.de registrieren. Wir freuen uns natürlich besonder wenn Ihr dem Team „ADFC Dresden“ beitretet. Dann heißt es nur noch fleißig in die Pedale treten und die Kilometer eintragen. Wenn dabei Dresden seinen ersten Platz gegen Leipzig verteidigen kann – um so besser!

"Für viele Menschen ist doch jeder Tag ein Fahrradtag!" - Heute wird europaweit die Aufmerksamkeit auf das Rad als alltägliches Verkehrsmittel gelenkt, genau um auch die Menschen hinterm Lenkrad zum Radfahren in der Stadt zu bewegen! 

Vier Ehrenamtliche aus unserer Ortsgruppe versüßten heute den Radfahrern die Morgenstunden mit Leckereien und Infomaterial an der St. Petersburger Straße im Zentrum.

Genau an der Relation Neustadt - Campus! Wer sich erinnert - die ADFC-Fotomontage der Albertstraße mit breiten, roten Radfahrstreifen - noch ist es Utopie - wird es den Verkehrsversuch auf der Albertstraße geben!?

Neugierige Gesichter am Wegesrand, Sonnenschein und stilechte Musik vom Lastenrad-DJ Frank Patitz begleiteten den Tweedrun am 22.Mai vom Schloss Pillnitz aus entlang des Elberadweges bis zur Rennradausstellung -Rennrat- im -Zeitraum- http://www.zeitraum-dresden.de/renn-rat.html. Nach interessanter Führung durch die modernen Ausstellungsräume, setzten sich die etwa 60 Teilnehmenden wieder in den Sattel - entlang der Altstadt-Silhouette ging es in den Garten des Japanischen Palais. Neben dem ADFC-Lastenrad und dem Musik-Lastenrad gesellten sich weitere "LaRa"s zur Lastenradausstellung.

Weitere Bilder auf dem Blog der Ausstellung -Der Eigene Antrieb- vom Organisator des Tweedruns -Staatliche Kunstsammlungen Dresden-:

http://www.der-eigene-antrieb.de/blog/2016/5/24/beglueckt-und-beschwingt  

Diese Fahrt hat es in sich. Von Dresden aus fahren wir auf den Erzgebirgskamm nach Osten dann wieder hinunter nach Decin und auf dem Elberadweg zurück. Sportlicher Höhepunkt ist der Schneeberg (optional).

 

Datum: 21.05.2016
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Goldener Reiter
Strecke: 160km 

Teile der Route führen durch Tschechien - bitte Personalausweis nicht vergessen.

 

Die Tour ist für Rennräder und Fitnessräder geeignet. Wir streben eine Bruttodurchschnittsgeschwindigkeit von 22 km/h an.

René Manthei
(03 51) 5 00 28 01
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Um eine Spende für den ADFC-Dresden wird gebeten.

Wenn Bordsteinkanten Hindernisse sind, Kopfsteinpflaster Sorgen bereitet und Treppenstufen unüberwindbar erscheinen: Parade der Vielfalt 7.0 am 9. Mai ab 16:00 Uhr vor dem Sächsischen Landtag mit abschließendem Ort der Begegnung an der Prager Straße zeigt Perspektivwechsel!

Informationen unter: www.parade-der-vielfalt.de

Und so war der ADFC dabei:

   

 

Vor wenigen Tagen wurden Untersuchungsergebnisse der Stadt veröffentlicht, nach denen die geplante vierspurige Variante 7 ("Hilbert-Variante"), die eine deutliche Ausweitung der Verkehrsflächen bedeutet, den von Süd nach Nord fahrenden Autoverkehr im Vergleich zum jetzigen, holprigen und hundert Jahre alten Bestand sogar verlangsamt. Diese Nachricht unterstreicht die Forderungen der Bürgerinitiativen zur Königsbrücker Straße und auch des ADFC nach einem fairen Vergleich der geplanten Varianten.

Freilich sind bei solch einem Vergleich die Belange des Autoverkehrs nur eine von zahlreichen Variablen. Damit auch anderen wichtigen Dingen - etwa dem Lärmschutz, den Belangen der Kinder, der Gewerbetreibenden und der Rad fahrenden - im Planungsprozess ausreichend Raum gegeben wird, ist ein politischer Diskursprozess erforderlich. Zur Königsbrücker Straße haben wir nun erstmals die Möglichkeit, konkrete Ergebnisse eines Variantenvergleichs zu diskutieren und die Vor- und Nachteile für verschiedene betroffene Gruppen abzuwägen.

Heute abend diskutieren dazu neben Vertretern der Stadtverwaltung, der Grünen und der Bürgerinitiative "Königsbrücker muss leben" auch Olaf Matthies, Landesvorsitzender des ADFC Sachsen. Herzlich eingeladen sind Sie alle, Verkehrsinteressierte, Neustadtbewohner ob mit oder ohne Fahrrad. Besser aber natürlich mit...

Ort: Schauburg Dresden
Zeit: 21. April, 19:30 Uhr

Bestand schneller als vier Spuren - www.königrsbrücker.de

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.