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Es ist ja allenthalben bekannt, dass die Fahrzeuge in den letzten Jahren immer größer werden. Das Vrachtfiets aus den Niederlanden zeigt: Auch im Fahrradsektor geht noch einiges. Und es mutet eigentlich recht plausibel an: Zu zweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu IKEA fahren, Vrachtfiets mit allen gewünschten Möbeln voll laden und damit zu zweit nach Hause. Möbel aufstellen. Fertig. Und alles: Ohne Auto.

Das Vrachtfiets mit seinen zwei Quadratmetern Ladefläche ist noch ein Studienobjekt der Universität Delft. Zahlreiche ähnliche, käuflich erwerbbare Fahrräder zeigen aber, dass auch an größeren Lastenräder zunehmend Bedarf besteht.

Lego hat eine unüberschaubare Anzahl unvernünftiger Fortbewegungsmittel im Angebot: Star-Wars-Raumschiffe, Speedboote, Autos und so weiter. Von Lego gibt es aber auch - Pflichtbestandteil jeder intermodalen Verkehrserziehung ;-) - ein Fahrrad.

Eine Gelegenheit, dieses praktische Utensil zu verschenken, bietet sich demnächst wieder: Weihnachten ist inzwischen näher als einen Monat entfernt!

Die europäische Bürgerinitiative 30km/h – macht die Straßen lebenswert! ruft EU-Bürger dazu auf, für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerhalb von Städten zu unterzeichnen. Demnach soll eine EU-weite Regelung erlassen werden, die 30 km/h innerhalb von Städten zur Regelgeschwindigkeit erklärt. Regelgeschwindigkeit bedeutet, dass die Kommunen dann noch immer abweichende Tempolimits anordnen können, jedoch zeigen müssen, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten die Sicherheit verletzlicher Verkehrsteilnehmer gegeben ist. Tempo 30 innerorts erhöht die Sicherheit, verringert Angst und reduziert Lärm und Abgase. Auch der ADFC fordert Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit, da es Städte lebenswerter macht und dem Radverkehr direkt zugute kommt.

Am Wochenende begannen Mitglieder des ADFC Dresden zusammen mit den Werkstadt-Piraten im Freiraum Elbtal, ein Lastenrad zu bauen. Die Grundkonstruktion und der Rahmen sind schon fertig. Das Fahrrad soll, wenn es fertig ist, neues Infostandmobil sein. Mitglieder können das Rad ab dem nächsten Frühjahr gegen eine symbolische Gebühr ausleihen und so die eine oder andere Autofahrt einsparen.

Besten Dank an Meißner Raeder, die einen Teil der Ausstattung stellen. Für Werkstattnutzung, Lackierung und viele Kleinteile fallen jedoch noch weitere Kosten an, daher freuen wir uns über jeden Spendenbeitrag.

Nicht nur in Island, Griechenland und Italien, sondern auch hier in Deutschland übersteigt die Zahl verkaufter Fahrräder inzwischen die Autoverkaufszahlen. Das teure Hobby des Autofahrens wollen sich einfach immer weniger Menschen leisten. Immer mehr hingegen setzen aufs Rad und bekommen dafür körperliche Fitness, sind schneller am Ziel und haben am Ende vor allem mehr Geld für die schönen Dinge des Lebens übrig.

30-b-150ADFC möchte Radverkehr auf der Fahrbahn statt auf Gehwegen

Ein aktueller Unfall am Albertplatz, bei dem ein Radfahrer durch einen Zusammenstoß mit einem Fußgänger stürzte und sich tödlich verletzte, zeigte es wieder: Auch zwischen nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmern kann es zu gefährlichen Kollissionen mit schweren Folgen kommen. Leider wird diese Gefahr von der Landeshauptstadt Dresden systematisch unterschätzt oder ignoriert. Gerade ältere Fußgänger sind durch Radverkehr auf Gehwegen oft verunsichert und fühlen sich gefährdet. Beschwerden werden von der Stadt aber anscheinen nicht ernst genommen: Über die Hälfte (62%) aller Radverkehrsanlagen in Dresden müssen sich Fußgänger und Radfahrer teilen.
Von den 370 Kilometer umfassenden Radverkehrsanlagen in Dresden sind 150 Kilometer Gemeinsame Geh- und Radwege und 81 Kilometer für Radfahrer freigegebene Gehwege.

Der ADFC Dresden wirbt seit langem dafür, dass der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt wird. Beispielsweise auf Radfahrstreifen. Auch die Richtlinien lassen gemeinsame Wege von Fußgängern und Radfahrern nur im Ausnahmefall zu. Auf Hauptrouten, in Geschäftsstraßen oder bei einem hohen Anteil Radverkehr verbieten die Richtlinien gemeinsame Wege von Radfahrern und Fußgängern.

 

Auch nach 20 Jahren ist der Elberadweg in Dresden noch nicht durchgängig befahrbar. Die meisten Lücken des beliebten Radwegs befinden sich in der sächsischen Hautpstadt. Während in Heidenau, Coswig oder Radebeul der Elberadweg schon seit Jahren durchgängig befahrbar ist, müssen die Dresdner Bürger anscheinend Eigeninitiative zeigen: Auf einem Teilstück des Körnerwegs haben Unbekannte vor Kurzem die tiefen Fugen verfüllt. Nun hat die Stadtverwaltung kurzfristig zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Wer erwartet hat, dass nun Termine für die Sanierung der schlimmsten Stellen entlang der Elbe bekanntgegeben wird, sah sich enttäuscht.

Die Stadt wird den Körnerweg auch in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht sanieren. Auch für die anderen Lücken des Radwegs sieht es nicht besser aus. "Sicherheit scheint in dieser Stadt keine hohe Priorität zu haben" sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Wie ist es sonst zu erklären, dass seit 20 Jahren am Körnerweg nichts passiert. Inzwischen ist der Weg weder zu Fuß noch mit dem Rad sicher zu benutzen. Es ist ein Armutzeugnis für Verwaltung und Politik, wenn die Bürger sich inzwischen selbst um die Instandhaltung öffentlicher Wege kümmern müssen." Und auch für die anderen Lücken des beliebtesten Fernradwegs Deutschlands und der wichtigen Route für den täglichen Berufsverkehr gibt es nur Ausreden und Vertröstungen.

fahrradklima-2012Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt? Diese Frage stellt der ADFC jetzt wieder Radfahrern in ganz Deutschland. Beim Fahrradklimatest können Radfahrer ihre Stadt selbst bewerten. Neben zahlreichen Kriterien bewerten die Nutzer Sicherheitsgefühl, Breite der Radwege und Wartezeit an Ampeln. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.

Der Fahrradklimatest ermöglicht einen Vergleich der deutschen Städte in Bezug auf ihre Fahrradfreundlichkeit. Im Jahr 2005 fand der letzte Fahrradklimatest statt, bei dem von 28 Großstädten Leipzig den sechsten Platz und Dresden Platz 19 erreicht haben.

Machen Sie mit! Füllen Sie den Fragebogen schnell aus. Damit sich was ändert.

einbahnstrasseADFC begrüßt Freigabe der Louisenstraße für Radfahrer

Auf der Louisenstraße durfte man zwischen Förstereistraße und Königsbrücker Straße bislang nur in eine Richtung fahren. Künftig wird es für Radfahrer in beide Richtungen erlaubt sein. Damit wird ein Vorschlag des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden (ADFC) umgesetzt. Für Radfahrer aus der Neustadt zum Bahnhof oder Richtung Pieschen ist dieser Abschnitt bisher ein ärgerliches und oft ignoriertes Hindernis gewesen.

Konrad Krause, Sprecher des ADFC, sagt dazu: "Die Louisenstraße ist für Radfahrer eine wichtige Verbindung in Ost-West-Richtung. Seit der Sanierung der Lößnitzstraße Richtung Pieschen hat die Strecke zusätzlich an Attraktivität gewonnen und zieht viele Radfahrer an. Wir begrüßen es sehr, dass die Stadtverwaltung dort dem Druck der vielen Nutzer nachgegeben und eine praktikable Regelung gefunden hat."

Immer mehr Menschen fahren in Dresden mit dem Rad. Nicht nur ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein, sondern auch steigende Benzinpreise sind für viele ein Anlass, das Auto öfter stehen zu lassen. Nach der Wende wurden in Dresden noch 6% der Wege mit dem Rad zurückgelegt. Ausgehend von Zählungen der Stadtverwaltung geht der ADFC davon aus, dass diese Zahl inzwischen auf etwa 20% gestiegen ist.

"Plan für Fahrradstation geplatzt" verkündete neulich die Sächsische Zeitung. Eine große Fahrradgarage im Hauptbahnhof wird es so bald wohl nicht geben.

Eine Alternative wäre beispielsweise der biketower. Dabei handelt es sich um eine vollautomatisierte Parkgarage und Vermietstation für maximal 112 Fahrräder, Pedelecs und E-bikes. Sie bietet Schutz vor Diebstahl und könnte einen Beitrag leisten, dass noch mehr Menschen ihre alltäglichen Wege mit dem Rad zurücklegen, weil sie keine Angst vor Fahrradklau haben müssen. Gleichzeitig schützt der Turm wirkungsvoll vor den Einflüssen der Witterung. Er hat nämlich ein Dach.

Mit einem Durchmesser von nur 6,8 Metern ließe sich der Park-Turm an mancher sinnvollen Stelle im unmittelbaren Umfeld des Hauptbahnhofs plazieren. Auch am Bahnhof Neustadt wäre ohne weiteres Bedarf für ein paar solcher Türmchen. Wird die Stadt endlich für ausreichend Fahrradparkplätze an den beiden Bahnhöfen sorgen?

Ab jetzt kann man den ADFC auch beim Einkauf im Internet unterstützen. Über 400 Onlineshops - von Amazon bis Zalando - machen mit. So funktionierts: Die Shops zahlen boost für jeden vermittelten Kunden eine Provision. 90% dieser Einnahmen spendet boost an gemeinnützige Organisationen.

Du kannst automatisch den ADFC Dresden unterstützen, wenn du vor jedem Einkauf über diesen Link zu einem Online-Shop gehst und anschließend wie gewohnt einkaufst: https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=843&tag=blbspt

So wird uns automatisch eine Spende in Höhe von ca. 5% des Einkaufswertes gutgeschrieben. Am besten, du installierst das Boost-Browser-Plugin oder speicherst dir den Link in deinen Favoriten.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

ping_150Rote Ampeln sind besonders für Fußgänger eine langweilige Angelegenheit. Oft sind die Ampeln unnötig lange rot – etwa, um dem Autoverkehr ein paar Sekunden Vorteil zu gewähren. Zwei Studenten der HAWK Hildesheim haben ein Pong-Spiel für wartende Fußgänge entwickelt, mit der die Wartezeit überbrückt werden kann. Es handelt sich bisher allerdings nur um eine Videomontage. Nett anzusehen ist es aber trotzdem.

Ein Klick auf das Bild führt zum Video. Sehr sehenswert!

Vor einigen Wochen hat die Stadt auf der Marienstraße Schutzstreifen für den Radverkehr markiert. Sie führen ohne Sicherheitsabstand an parkenden Autos vorbei.  Teilweise werden die Autos sogar auf dem Schutzstreifen geparkt, weil auch die Parkflächen sehr schmal geraten sind. Steigt dann jemand unvermittelt aus einem parkenden Auto aus, kann es schnell zum Unfall kommen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) warnt deshalb alle Radfahrer, nicht zu nah an parkenden Autos vorbei zu fahren.

"Die Markierungen auf der Marienstraße verleiten Radfahrer, geparkte Autos zu knapp zu überholen. Macht dann jemand eine Tür auf, hat der Radfahrer Mitschuld, wenn es zum Unfall kommt." warnt Konrad Krause vom ADFC. "Wir halten die Markierungen für suboptimal, Radfahrer sollten zur eigenen Sicherheit genug Abstand halten und am linken Rand des Streifens fahren."

Nach gültiger Rechtssprechung müssen Radfahrer jederzeit damit rechnen, dass Menschen aus parkenden Autos aussteigen. Neben dem Zusammenstoß mit einer sich öffnenden Autotür droht Radfahrern deshalb auch die Mithaftung im Falle eines Zusammenstoßes. Ein Mindestabstand von einem Meter zu parkenden Autos sollte man als Radfahrer deshalb halten, rät der Fahrradclub.

radfahrer_absteigenOhne Vorankündigung und ohne Informationen an den ADFC oder die täglichen Nutzer hat die Stadt Dresden eine wichtige Radwegverbindung abreißen lassen.Die Stadtentwässerung beseitigt in diesen Tagen die Radwegzufahrt über die Autobahnbrücke in Dresden. Dabei handelt es sich offenbar um eine Auflage des Umweltamtes, das als Kompensation zum Bau neuer Gebäude der Stadtentwässerung Flächenentsiegelungen verlangt. Dabei ist die Wahl ausgerechnet auf den Radweg gefallen.

Für viele Alltagspendler bedeuetet diese kaum durchdachte Aktion Tag für Tag unnötige Umwege. Offenbar hat das Umweltamt mit anderen Ämtern, wie dem Stadtplanungsamt nicht gesprochen. Am Montag werden sich Vertreter der Ämter treffen. Zwar gebe es Planungen der Verwaltung für eine neue Anbindung der Brücke. Wann die allerdings umgesetzt werden sollen, ist völlig offen. Dass die Stadt aus "Gründen des Umweltschutzes" ausgerechnet einen Radweg zerstört, ist eine Provinzposse erster Klasse.

"Im Rathaus hält man sich mit Informationen zurück", schreibt die Sächsische Zeitung. Stümpern, Stussen, Schweigen: Genau so geht es nicht, wenn man mehr Leute dazu bringen will, ihre alltäglichen Wege mit dem Rad zurückzulegen. Der ADFC wird die Sache aufmerksam verfolgen und sich für eine benutzbare Zufahrt einsetzen.

rieseundmueller_150 Nachdem PedalPower aus Berlin den Long Harry überarbeitet hat und auch von Christiania Bikes ein neues Transportrad angeboten wird, rollt nächstes Jahr auch der etwas bekanntere Hersteller Riese & Müller mit einem Rad namens Load Hybrid an den Start.

Das Rad von Riese und Müller verfügt neben einer Vollfederung - wie der Name bereits andeutet - über einen elektrischen Hilfsantrieb und ist für einen Riese-und-Müller-typischen Preis ab 3999€ erhältlich. Es gibt natürlich günstigere Transporträder (z.B. Pedalpower und Christiania jeweils ab etwa 1600€). Dennoch zeigt die wachsende Vielfalt angebotener Räder, dass im Bereich der Transporträder die Nachfrage und die Verschiedenheit der Kundenwünsche ansteigt. Immer mehr Menschen können sich vorstellen, ihre alltäglichen Wege - und eben auch solche mit etwas mehr Gepäck - per pedales zurückzulegen. Die Velorution hat bereits begonnen!

Verkehrsforscher sind sich schon lange einig: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts hat viele positive Folgen. Es passieren weniger und weniger Unfälle mit schweren Folgen, es wird leiser und der Straßenverkehr ist weniger hektisch. Tempo 50 ist nicht stadtverträglich. Bisher sind in den Städten und Dörfern vielerorts Tempo-30-Zonen entstanden. Sie sind allerdings Inseln, das Regeltempo in der Stadt ist immer noch Tempo 50. Bislang unterliegt die Anordnung von Tempo 30 strengen Kriterien und zieht bürokratischen Aufwand nach sich.

Deshalb fordert auch der ADFC, dass die Regelgeschwindigkeit innerorts Tempo 30 ist und nur geeignete Hauptverkehrkehrsstraßen für höhere Geschwindigkeiten freigegeben werden.

Der ADFC Sachsen unterstützt die Kampagne des VCD zu Tempo 30.

ruhhour-alaunstrDresden hat dieses Jahr seine Spitzenposition beim Stadradeln verteidigt. 990.000 Fahrradkilometer und damit doppelt soviel wie im letzten Jahr haben die Dresdnerinnen und Dresdner bis zum Ende der Aktion abgerechnet. München und Leipzig wurden abermals auf die Plätze zwei und drei verwiesen.

Immer mehr Menschen erkennen, dass das Rad das ideale Verkehrsmittel für die Stadt ist. Schnell, entspannt und ohne Parkplatzsorgen möchten Sie zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit unterwegs sein. Nebenbei bleibt man fit und das I-Tüpfelchen ist für einige dann noch der positive Effekt für das Klima und die Idee, sich mit anderen zu messen. Deswegen ist Dresden auch dieses Jahr wieder so erfolgreich beim Stadradeln.

Noch ist aber Dresden für die wachsende Zahl Radfahrer nicht ausreichend gerüstet. So übergaben die Stadtradler und -radlerinnen bei der Abschlussveranstaltung im letzten Jahr dem Baubürgermeister Jörn Marx einen dicken Stapel Papier mit Sicherheitsmängeln und auch Verbesserungsvorschlägen. In diesem Jahr sollte Herr Marx nun erklären, was davon bereits abgearbeitet wurde. Gerade für Kinder und ältere Menschen, die Rad fahren, stellen viele der von den Dresdnern genannten Punkte unnötige Unfallrisiken dar. Wer etwas für den Radverkehr tun will - und das wollen alle demokratischen Parteien im Stadrat sowie die Verwaltung - muss auch entsprechend handeln. Sonst bleiben Aktionen wie das Stadtradeln reine Schaufensterpolitik.

autosBenachteiligung der Radfahrer bei Albertbrücken-Planung

Für über 20 Mio. Euro will die Stadt in den nächsten Jahren die Albertbrücke sanieren. Die Brücke ist die wichtigste Elbquerung für den Radverkehr und Verbesserungen sind dringend nötig. Tag für Tag queren an dieser Stelle 10.000 Menschen mit dem Rad die Elbe, Tendenz seit Jahren steigend. Nach dem Umbau wird sich für Radfahrer wegen unzureichender Radwege kaum etwas verbessern. Der ADFC bemängelt, dass die Sanierung eigentlich nur dem Autoverkehr zugute kommt.

Wenn der Durchmesser des Sommerlochs sich bedrohlich vergrößert, haben manche Zeitungsredaktionen bekanntlich ihre liebe Not, am nächsten Tag etwas von Belang zu drucken. Dann wird entschieden, dass die Praktikantin doch mal etwas über die schlimmsten Stellen für Radfahrer machen könnte. Prompt treffen beim ADFC Anrufe von Zeitungs-Praktikanten ein, die nach den schlimmsten Stellen für Radfahrer fragen. Gern wären wir bereit, auch mal etwas Konstruktives zu erzählen. Zum Beispiel, wie wir uns Dresden in ein paar Jahren vorstellen oder was man gegen diese schlimmsten Stellen überhaupt tun könnte. Aber das interessiert die Praktikanten nur selten. Der Praktikant weiß meistens schon, was rauskommen soll. Ihm gehts eher darum, auf irgendeine mühelose Art die Saure-Gurken-Zeit zu überbrücken, irgendwas zu schreiben.

Beim Beschluss des Stadtrats, die Königsbrücker Straße vierstreifig auszubauen ist etwas untergagangen, dass auch eine bestandsnahe, also zweispurige Version mit breiten Gehwegen, geprüft werden soll.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz hat nun in einem Schreiben angekündigt, dass diese bestandsnahe "Variante 7" gemeinsam mit der vierspurigen Stadtautobahn noch in diesem Jahr fertig geplant wird. Grund genug jetzt wieder aktiv zu werden und zu zeigen, dass die Menschen in Dresden eine lebenswerte Stadt möchten und keine Stadt in der der der Verkehr (vor allem der Autoverkehr) oberste Priorität hat.

Der ADFC Dresden fordert eine zügige und verträgliche Sanierung der Königsbrücker Straße unter Beachtung der Bedürfnisse aller. Die Befahrbarkeit muss auch für die, die Rad fahren endlich hergestellt werden. Also kommt recht zahlreich am nächsten Freitag, 6. Juli, 17 Uhr zur Demonstration. Startpunkt ist die Schauburg. Weitere Infos gibt es auch www.koenigsbruecker-muss-leben.de

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.