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Abbiegende LKW sind eine der Hauptquellen für tödliche Fahrradunfälle. Durch den stark eingeschränkten Sichtbereich kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Fahrradfahrern, die auf Radwegen an Kreuzungen immer wieder im riesigen toten Winkel des Lasters verschwinden. Es gibt seit Jahren zahlreiche technische Vorschläge und Möglichkeiten, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Der ADFC fordert einen zusätzlichen Spiegel, der den toten Winkel erheblich verkleinert, es gibt Kameras für die Fläche vor dem LKW und auch Sensoren können den Fahrer auf Personen im toten Winkel aufmerksam machen. Alles schöne Ideen, doch in Deutschland ist nichts davon gesetzlich verankert.

Mit einem fest installierten Spiegel am Ampelmast will Münster jetzt an kritischen Stellen die Sicherheit für Radfahrer im toten Winkel verbessern.

Für die Führung des Radverkehrs an Baustellen erhielt Dresden im Fahrradklima-Test des ADFC 2012 eine schlechte Bewertung (Note 4,73). Immer wieder ist leider die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs der Stadtverwaltung wichtiger, als ein gesicherter Rad- und Fußverkehr.

Am Stadthaus Friedrichstadt befindet sich auch gleich ein aktuelles Beispiel. Das alte Stadthaus steht seit über 25 Jahren leer. Inzwischen scheint auch der Gehweg vor herabstürzenden Fassadenteilen nicht mehr sicher zu sein. Deshalb hat die Stadt ihn kurzerhand gesperrt und auf den daneben befindlichen Radfahrstreifen verlegt. Der muss leiderleider wegfallen, schließlich soll die Flüssigkeit und Leichtigkeit des Autoverkehrs unter keinen Umständen eingeschränkt werden. Wo die Radfahrer bleiben - und die Fußgänger - ist der Stadt offensichtlich egal.

Radverkehr auf der AlbertbrückeFahrradclub fordert gezielte Förderung des Radverkehrs

Am Freitag wurden im Bundesverkehrsministerium die Ergebnisse des Fahrradklimatests vorgestellt. Bei der Erhebung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) konnten Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit ihrer Stadt selbst bewerten.

Unter den deutschen Großstädten über 200.000 Einwohner erreichte Dresden lediglich Platz 21. In der Landeshauptstadt hat sich der Radverkehr seit 1991 mehr als verdreifacht; aufgrund dessen erhielten die Breite der Radwege und Wartezeiten an Ampeln deutlich schlechtere Noten als noch vor sieben Jahren. „Die steigende Beliebtheit des Fahrrads sorgt dafür, dass die Infrastruktur dem stark zunehmenden Radverkehr oft nicht mehr gewachsen ist“, sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden. Ebenso haben sich in den Augen der Nutzer die Transportmöglichkeiten für Fahrräder im Öffentlichen Nahverkehr verschlechtert. Auch die niedrige Aufklärungsquote beim Fahrraddiebstahl quittierten Dresdens Radfahrer mit einer schlechteren Bewertung im Vergleich zu 2005.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis zur Förderung des Themas Fahrradnutzung und -planung im Kommunalparlament. Die Aktion hat in den vergangenen Jahren anschaulich gezeigt, dass immer mehr Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten aufs Rad steigen.

Das passt nur schlecht zum Rowdy-Image, welches der Verkehrsminister Radfahrern immer wieder pauschal anhängen will. Sein Ministerium, bisher finanziell an der Aktion beteiligt, hat denn auch angekündigt, sich aus dem Projekt zurückzuziehen. Dagegen richtet sich eine Petition beim Bundestag, die noch bis zum 8. Februar unterzeichnet werden kann. Bitte machen Sie mit!

Es ist mal wieder Winter. Autos fahren gegen Masten, rutschen an Bäume oder rammen Artgenossen. In Straßenbahnen und Bussen erwarten den Fahrgast hunderte frische Viren und Bakterien, die um die Wette einen neuen Wirt suchen. Und Radfahren? Ist das im Winter nicht unverantwortlich und halsbrecherisch?

Seit es Spikereifen gibt, kann man relativ gefahrlos mit dem Rad auf Schnee und eisglatten Wegen fahren. Die Spikes verleihen dem Fahrrad ähnliche Fähigkeiten wie Steigeisen: Man rutscht kaum noch und kann (abgesehen von den Temperaturen) unbeschwert durch die Stadt fahren. Weiterer Vorteil des Radfahrens im Winter: Im Schnee sind auch die anderen Verkehrsteilnehmer vorsichtiger. Immer öfter sieht man Radfahrer im Winter mit Spikereifen, die es ermöglichen, das ganze Jahr über die Wege auf zwei Rädern erledigen. Und ist der Schnee mal abgetaut, hat mein ein etwas kettenfahrzeugartiges Fahrgefühl.

Radfahren im Winter hat aber auch ganz handfeste Vorteile: Fährt man ganzjährig 30 Minuten mit dem Rad, so spart man dem Gesundheitssystem pro jahr 3000–4000€ ein. Und sich selbst einige unnötige Beschwerden. Regelmäßig Radfahrende sind einfach seltener krank. Und: 60% der Menschen empfinden während des Radfahrens Freude – im Auto dagegen nur ein Drittel.

Postkartenaktion am Neustädter Bahnhof startet

2012aktionfahrradparken-150Seit Jahren fehlen am Neustäder Bahnhof sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, denn jedes Jahr treten mehr Dresdner in die Pedale und immer mehr Menschen verknüpfen Bahn und Rad für ihre alltäglichen Wege. "Der steigende Anteil des Radverkehrs ist an sich ja eine Chance für Dresden. Man hat aber nicht immer den Eindruck, dass die Stadtverwaltung das auch so sieht. Durch ihr jahrelanges Nichtstun behindert die Stadt die Verkehrsbedürfnisse tausender Pendler. Der Bedarf an Fahrradparkplätzen am Bahnhof ist riesig." sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Dresden.

Derzeit befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz sichere Fahrradbügel für 140 Fahrräder. Ein Teilerfolg von Protesten des ADFC vor sechs Jahren. Hinzu kommen einige veraltete Fahrradständer, die kein Anschließen des Rahmens erlauben. Auch an Zäunen und Masten lehnen viele Fahrräder. Bei der letzten Zählung des ADFC im November parkten 269 Fahrräder auf dem Platz. Selbst jetzt im Winter sind alle Fahrradständer belegt. Noch deutlicher zeigt sich der Mangel im Sommer: Fahrräder parken an Bäumen, Masten und in den Eingangsbereichen des Bahnhofs.

Alle Jahre wieder stellt sich vor Weihnachten dieselbe Frage: Was verschenke ich zu Weihnachten? Eine einfache Antwort gibt es für die, die einen bekennenden Radfahrer erfreuen möchten: Eine Geschenkmitgliedschaft im ADFC. 

Als Mitglied im ADFC ist man auf dem Rad haftpflicht- und rechtsschutzversichert, bekommt zahlreiche Vergünstigungen und aktuelle Informationen rund ums Radfahren. Und ganz nebenbei unterstützen Sie mit der Geschenkmitgliedschaft die Arbeit für bessere Radfahr-Bedigungen. Die Geschenkmitgliedschaft gibt's im ADFC-Laden am Alaunplatz. Vor Weihnachten hat der ADFC-Laden das letzte mal am 19. Dezember zwischen 15 und 19 Uhr offen.

Am 24., 26. und 31. Dezember sowie am 2. Januar hat der ADFC-Laden nicht geöffnet. Wir wünschen allen Radfahrern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2012!

altDie Stadt Dresden hält sich seit Jahren damit zurück, Radwege und Radfahrstreifen im Winter zu räumen.Oft wird sogar der Schnee von den Autofahrbahnen auf den Radwegen abgeladen mit dem Ergebnis, dass auch über Tauwetterphasen hinweg die Radwege unbenutzbar sind.

Der Fahrrad-Rechtsanwalt Dietmar Kettler weist darauf hin, dass Radfahrer - etwa durch Schnee ode Eis - unbenutzbare Radwege nicht befahren müssen. Stattdessen sollte auf die Fahrbahn ausgewichen werden, die ja in der Regel beräumt und mit Streusalz behandelt ist. Das Radfahren auf Gehwegen ist jedenfalls auch im Winter nicht erlaubt.

Der ADFC Dresden fordert seit Jahren, dass zumindest die Hauptrouten des Radverkehrs im Winter von Eis und Schnee freigehalten werden. In skandinavischen Städten ist das oft selbstverständlich. Mit Vorteilen für alle Verkehrsteilnehmer: Mehr Radverkehr bedeutet auch im Winter weniger Stau, weniger überfüllte Busse und Bahnen und einen Beitrag für eine lebenswerte Stadt.

Immer mehr Menschen legen auch im Winter ihre alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurück. Der ADFC hat den Radfahrern, die heute früh bei Schneefall über die Albertbrücke gefahren sind, in Form eines Schokoweihnachtsmanns eine kleine Belohnung überreicht. Fast 10.000 Menschen fahren täglich mit dem Rad allein über diese Brücke, die Anzahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege ist inzwischen mehr als dreimal so hoch, wie 1991.

Der ADFC verbindet seine Aktion mit der Forderung nach einem Winterdienst für das Dresdner Radwegenetz. Woanders ist so etwas eine Selbstverständlichkeit. In Kopenhagen, wo die Radwege im Winter regelmäßig geräumt werden, fahren trotz Kälte und Schnee ca. 80% der Sommer-Radler auch im Winter mit dem Fahrrad.

Es ist ja allenthalben bekannt, dass die Fahrzeuge in den letzten Jahren immer größer werden. Das Vrachtfiets aus den Niederlanden zeigt: Auch im Fahrradsektor geht noch einiges. Und es mutet eigentlich recht plausibel an: Zu zweit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu IKEA fahren, Vrachtfiets mit allen gewünschten Möbeln voll laden und damit zu zweit nach Hause. Möbel aufstellen. Fertig. Und alles: Ohne Auto.

Das Vrachtfiets mit seinen zwei Quadratmetern Ladefläche ist noch ein Studienobjekt der Universität Delft. Zahlreiche ähnliche, käuflich erwerbbare Fahrräder zeigen aber, dass auch an größeren Lastenräder zunehmend Bedarf besteht.

Lego hat eine unüberschaubare Anzahl unvernünftiger Fortbewegungsmittel im Angebot: Star-Wars-Raumschiffe, Speedboote, Autos und so weiter. Von Lego gibt es aber auch - Pflichtbestandteil jeder intermodalen Verkehrserziehung ;-) - ein Fahrrad.

Eine Gelegenheit, dieses praktische Utensil zu verschenken, bietet sich demnächst wieder: Weihnachten ist inzwischen näher als einen Monat entfernt!

Die europäische Bürgerinitiative 30km/h – macht die Straßen lebenswert! ruft EU-Bürger dazu auf, für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerhalb von Städten zu unterzeichnen. Demnach soll eine EU-weite Regelung erlassen werden, die 30 km/h innerhalb von Städten zur Regelgeschwindigkeit erklärt. Regelgeschwindigkeit bedeutet, dass die Kommunen dann noch immer abweichende Tempolimits anordnen können, jedoch zeigen müssen, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten die Sicherheit verletzlicher Verkehrsteilnehmer gegeben ist. Tempo 30 innerorts erhöht die Sicherheit, verringert Angst und reduziert Lärm und Abgase. Auch der ADFC fordert Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit, da es Städte lebenswerter macht und dem Radverkehr direkt zugute kommt.

Am Wochenende begannen Mitglieder des ADFC Dresden zusammen mit den Werkstadt-Piraten im Freiraum Elbtal, ein Lastenrad zu bauen. Die Grundkonstruktion und der Rahmen sind schon fertig. Das Fahrrad soll, wenn es fertig ist, neues Infostandmobil sein. Mitglieder können das Rad ab dem nächsten Frühjahr gegen eine symbolische Gebühr ausleihen und so die eine oder andere Autofahrt einsparen.

Besten Dank an Meißner Raeder, die einen Teil der Ausstattung stellen. Für Werkstattnutzung, Lackierung und viele Kleinteile fallen jedoch noch weitere Kosten an, daher freuen wir uns über jeden Spendenbeitrag.

Nicht nur in Island, Griechenland und Italien, sondern auch hier in Deutschland übersteigt die Zahl verkaufter Fahrräder inzwischen die Autoverkaufszahlen. Das teure Hobby des Autofahrens wollen sich einfach immer weniger Menschen leisten. Immer mehr hingegen setzen aufs Rad und bekommen dafür körperliche Fitness, sind schneller am Ziel und haben am Ende vor allem mehr Geld für die schönen Dinge des Lebens übrig.

30-b-150ADFC möchte Radverkehr auf der Fahrbahn statt auf Gehwegen

Ein aktueller Unfall am Albertplatz, bei dem ein Radfahrer durch einen Zusammenstoß mit einem Fußgänger stürzte und sich tödlich verletzte, zeigte es wieder: Auch zwischen nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmern kann es zu gefährlichen Kollissionen mit schweren Folgen kommen. Leider wird diese Gefahr von der Landeshauptstadt Dresden systematisch unterschätzt oder ignoriert. Gerade ältere Fußgänger sind durch Radverkehr auf Gehwegen oft verunsichert und fühlen sich gefährdet. Beschwerden werden von der Stadt aber anscheinen nicht ernst genommen: Über die Hälfte (62%) aller Radverkehrsanlagen in Dresden müssen sich Fußgänger und Radfahrer teilen.
Von den 370 Kilometer umfassenden Radverkehrsanlagen in Dresden sind 150 Kilometer Gemeinsame Geh- und Radwege und 81 Kilometer für Radfahrer freigegebene Gehwege.

Der ADFC Dresden wirbt seit langem dafür, dass der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt wird. Beispielsweise auf Radfahrstreifen. Auch die Richtlinien lassen gemeinsame Wege von Fußgängern und Radfahrern nur im Ausnahmefall zu. Auf Hauptrouten, in Geschäftsstraßen oder bei einem hohen Anteil Radverkehr verbieten die Richtlinien gemeinsame Wege von Radfahrern und Fußgängern.

 

Auch nach 20 Jahren ist der Elberadweg in Dresden noch nicht durchgängig befahrbar. Die meisten Lücken des beliebten Radwegs befinden sich in der sächsischen Hautpstadt. Während in Heidenau, Coswig oder Radebeul der Elberadweg schon seit Jahren durchgängig befahrbar ist, müssen die Dresdner Bürger anscheinend Eigeninitiative zeigen: Auf einem Teilstück des Körnerwegs haben Unbekannte vor Kurzem die tiefen Fugen verfüllt. Nun hat die Stadtverwaltung kurzfristig zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Wer erwartet hat, dass nun Termine für die Sanierung der schlimmsten Stellen entlang der Elbe bekanntgegeben wird, sah sich enttäuscht.

Die Stadt wird den Körnerweg auch in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht sanieren. Auch für die anderen Lücken des Radwegs sieht es nicht besser aus. "Sicherheit scheint in dieser Stadt keine hohe Priorität zu haben" sagt Konrad Krause, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Wie ist es sonst zu erklären, dass seit 20 Jahren am Körnerweg nichts passiert. Inzwischen ist der Weg weder zu Fuß noch mit dem Rad sicher zu benutzen. Es ist ein Armutzeugnis für Verwaltung und Politik, wenn die Bürger sich inzwischen selbst um die Instandhaltung öffentlicher Wege kümmern müssen." Und auch für die anderen Lücken des beliebtesten Fernradwegs Deutschlands und der wichtigen Route für den täglichen Berufsverkehr gibt es nur Ausreden und Vertröstungen.

fahrradklima-2012Wie fahrradfreundlich ist ihre Stadt? Diese Frage stellt der ADFC jetzt wieder Radfahrern in ganz Deutschland. Beim Fahrradklimatest können Radfahrer ihre Stadt selbst bewerten. Neben zahlreichen Kriterien bewerten die Nutzer Sicherheitsgefühl, Breite der Radwege und Wartezeit an Ampeln. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.

Der Fahrradklimatest ermöglicht einen Vergleich der deutschen Städte in Bezug auf ihre Fahrradfreundlichkeit. Im Jahr 2005 fand der letzte Fahrradklimatest statt, bei dem von 28 Großstädten Leipzig den sechsten Platz und Dresden Platz 19 erreicht haben.

Machen Sie mit! Füllen Sie den Fragebogen schnell aus. Damit sich was ändert.

einbahnstrasseADFC begrüßt Freigabe der Louisenstraße für Radfahrer

Auf der Louisenstraße durfte man zwischen Förstereistraße und Königsbrücker Straße bislang nur in eine Richtung fahren. Künftig wird es für Radfahrer in beide Richtungen erlaubt sein. Damit wird ein Vorschlag des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden (ADFC) umgesetzt. Für Radfahrer aus der Neustadt zum Bahnhof oder Richtung Pieschen ist dieser Abschnitt bisher ein ärgerliches und oft ignoriertes Hindernis gewesen.

Konrad Krause, Sprecher des ADFC, sagt dazu: "Die Louisenstraße ist für Radfahrer eine wichtige Verbindung in Ost-West-Richtung. Seit der Sanierung der Lößnitzstraße Richtung Pieschen hat die Strecke zusätzlich an Attraktivität gewonnen und zieht viele Radfahrer an. Wir begrüßen es sehr, dass die Stadtverwaltung dort dem Druck der vielen Nutzer nachgegeben und eine praktikable Regelung gefunden hat."

Immer mehr Menschen fahren in Dresden mit dem Rad. Nicht nur ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein, sondern auch steigende Benzinpreise sind für viele ein Anlass, das Auto öfter stehen zu lassen. Nach der Wende wurden in Dresden noch 6% der Wege mit dem Rad zurückgelegt. Ausgehend von Zählungen der Stadtverwaltung geht der ADFC davon aus, dass diese Zahl inzwischen auf etwa 20% gestiegen ist.

"Plan für Fahrradstation geplatzt" verkündete neulich die Sächsische Zeitung. Eine große Fahrradgarage im Hauptbahnhof wird es so bald wohl nicht geben.

Eine Alternative wäre beispielsweise der biketower. Dabei handelt es sich um eine vollautomatisierte Parkgarage und Vermietstation für maximal 112 Fahrräder, Pedelecs und E-bikes. Sie bietet Schutz vor Diebstahl und könnte einen Beitrag leisten, dass noch mehr Menschen ihre alltäglichen Wege mit dem Rad zurücklegen, weil sie keine Angst vor Fahrradklau haben müssen. Gleichzeitig schützt der Turm wirkungsvoll vor den Einflüssen der Witterung. Er hat nämlich ein Dach.

Mit einem Durchmesser von nur 6,8 Metern ließe sich der Park-Turm an mancher sinnvollen Stelle im unmittelbaren Umfeld des Hauptbahnhofs plazieren. Auch am Bahnhof Neustadt wäre ohne weiteres Bedarf für ein paar solcher Türmchen. Wird die Stadt endlich für ausreichend Fahrradparkplätze an den beiden Bahnhöfen sorgen?

Ab jetzt kann man den ADFC auch beim Einkauf im Internet unterstützen. Über 400 Onlineshops - von Amazon bis Zalando - machen mit. So funktionierts: Die Shops zahlen boost für jeden vermittelten Kunden eine Provision. 90% dieser Einnahmen spendet boost an gemeinnützige Organisationen.

Du kannst automatisch den ADFC Dresden unterstützen, wenn du vor jedem Einkauf über diesen Link zu einem Online-Shop gehst und anschließend wie gewohnt einkaufst: https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=843&tag=blbspt

So wird uns automatisch eine Spende in Höhe von ca. 5% des Einkaufswertes gutgeschrieben. Am besten, du installierst das Boost-Browser-Plugin oder speicherst dir den Link in deinen Favoriten.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.