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fahrradbuegel slubImmer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für ihre alltäglichen Wege, dies gilt auch für die Nutzer der Staats- und Universitätsbibliothek. Mitarbeiter und Studenten kommen mit dem Fahrrad, obwohl Studenten, die Hauptnutzergruppe, durch das Semesterticket den Bus kostenlos nutzen könnten. Dadurch entlasten sie die Linie 61, auf der während der Vorlesungszeiten der Bedarf oft jegliche Kapazität übersteigt. Nutzer, die mit dem Rad kommen, brauchen allerdings eine Möglichkeit, ihr Rad sicher abstellen zu können und der Bedarf ist auch im Winter und vorlesungsfreien Zeiten weit größer als die Zahl der vorhandenen Fahrradbügel.

Bereits im Jahre 2009 gab es eine Begehung vor Ort mit Vertretern des ADFC und der SLUB, um potentielle neue Standorte ausfindig machen zu können, die anderen Nutzungsinteressen (z.B. Notfall-Sammelfläche vor dem Haupteingang) nicht entgegenstehen. Aus der Nutzerschaft gab es ebenfalls konkrete Standortvorschläge an die Bibliothekskommission.

Im November 2013 war es dann endlich soweit: Auf dem Zelleschen Weg wurden die ersten Fahrradbügel aufgestellt.

Es zeigt sich wieder: Wer etwas möchte sucht Wege und keine Gründe, so wurden die Bügel etwa in der Flucht der Straßenbäume aufgestellt, die von Fußgängern ohnehin nicht genutzt werden kann, und ein Sicherheitsabstand zum bestehenden Radweg gelassen, sodass auch beim An- und Abschließen keine Gefährdung zu erwarten ist. 15 Fahrradbügel stehen nun zusätzlich bereit. Wir sind gespannt, ob auch an anderen Stellen Wege gesucht werden, dem Bedarf gerecht zu werden.

altImmer mehr Menschen legen auch in der kalten Jahreshälfte ihre Wege mit dem Rad zurück. Klar, denn die Vorteile des Radfahrens gelten auch im Winter: Wer Radfährt, stößt keine Emissionen aus, steht nicht mit dem Auto im Stau und muss sich nicht im Öffentlichen Nahverkehr anniesen lassen. Einige Dinge wollen beim Radfahren im Winter dennoch berücksichtigt werden. Zunächst sind verschiedene Ausrüstungsgegenstände hilfreich (dichte Jacke, dicke Mütze, warme Handschuhe).

Darüber hinaus hat der ADFC einige Hinweise zum Radfahren im Winter zusammengestellt.

Lichtaktion - ScheinwerferDer ADFC Dresden bietet am 23. November in seinem Laden am Alaunplatz zwischen
11 und 17 Uhr zusammen mit der Selbsthilfewerkstatt einen Licht-Check für Radfahrer an. Kleine Mängel können sofort vor Ort repariert werden.

Für die meisten Radfahrer ist die dunkle Jahreszeit kein Grund, ihr Rad stehen zu lassen. Doch immer öfter kommt man im Herbst erst im Dunkeln zu Hause an. Ohne Licht am Fahrrad unterwegs zu sein, kann schnell 20 Euro kosten. Statt mit defektem oder halb defektem Licht unterwegs zu sein, ist es definitv preiswerter, das Licht in Schuss zu halten. Der ADFC und die Selbsthilfewerkstatt laden dazu am 23. November zum ADFC-Lichtcheck ein.

Für die eventuelle Reperatur notwendiges Material kann mitgebracht werden, die Selbsthilfewerkstatt wird - gegen Unkostenbeitrag - auch einiges beisteuern können.

Ort: ADFC Dresden, Bischofsweg 38
Zeit: 23. November 2013, 11-17 Uhr
Der ADFC-Lichtcheck ist kostenlos.

altNach der Eröffnung der neuen Elbbrücke am Waldschlößchen ist der Autoverkehr auf der Königsbrücker Straße stark zurückgegangen. Zählungen der Bürgerinitiative Königsbrücker Straße in den letzten Wochen haben ergeben, dass die Zahl der Autos pro Tag von etwas über 25.000 im Jahr 1995 auf nun nur noch 14.000 Autos täglich gesunken ist.

Eine seriöse Verkehrsplanung kann diese völlig veränderten Verhältnisse nicht einfach ignorieren. Es wird höchste Zeit, die Prioritäten der Planung zu überdenken. Dennoch will die Stadt nun einen breiten Ausbau vorantreiben, dem auch noch der Name "bestandsnahe Sanierung" gegeben wurde. Ein Beschluss des Stadtrates für diesen überbreiten Ausbau steht unmittelbar bevor.

Deshalb rufen die Bürgerinitiative, der ADFC und andere Akteure aus der Neustadt zur Demonstration auf. Für eine fahrrad-, fußgänger- und anwohnerfreundliche Sanierung, die nicht zusätzlichen Verkehr anzieht.

Wann: Freitag, 15. November 2013, 17 Uhr / Beginn: Schauburg

altAuf dem Schlesischen Platz ist guter Rat teuer, will man sein Fahrrad diebstahlsicher abstellen. Schon seit mehreren Jahren übersteigt die Nachfrage das Angebot an Fahrradparkplätzen. Es ist eigentlich logisch und keine besondere Neuigkeit: Jahr für Jahr nutzen mehr Dresdner das Fahrrad - der Bedarf an Abstellmöglichkeiten wächst.

Das sieht die Stadtverwaltung offenbar nicht so. Schon beim Umbau des Platzes 2005 waren lediglich 80 Fahrradbügel geplant gewesen. Mit einer Protestaktion hatte der ADFC damals dafür gesorgt, dass immerhin doppelt so viele Fahrradständer wie erst geplant aufgestellt wurden.

Datum Anzahl Fahrräder
10. Januar 2013 342
7. Mai 2013 398
29. September 2013 464

Nun scheint sich dasselbe zu wiederholen. Seit Jahren kündigt die Stadt an, 25 neue Fahrradbügel zu installieren. Abgesehen davon, dass diese Anzahl dem Bedarf nicht ansatzweise gerecht wird: Die Bügel existieren bisher auch nur auf dem Papier. Und Papier ist bekanntlich geduldig. Nicht ganz so geduldig ist der ADFC Dresden, der nun mit einer Unterschriftenaktion die Oberbürgermeisterin davon überzeugen will, kurzfristig je 100 Fahrradbügel auf der Vorder- und Rückseite des Neustädter Bahnhofs zu plazieren. Denn sicheres Fahrradparken ist ein wichtiger Teil einer fahrradfreundlichen Verkehrspolitik.

altSeit 2009 wird in Dresden der neue Verkehrsentwicklungsplan erarbeitet. Auch der ADFC hat sich im Rahmen eines Runden Tisches daran beteiligt. Seit Sonnabend, den 21. September liegt ein Entwurf vor, der mit den Dresdner im Rahmen der Dresdner Debatte diskutiert werden soll.

Auch wenn im Entwurf längst nicht alle Forderungen des ADFC berücksichtigt wurden, ist doch zu erkennen, dass der Autoverkehr nicht mehr die einzig relevante innerstädtische Verkehrsform sein soll. Der Anteil des Umweltverbundes (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr) soll demnach größer werden. Auf Vorschlag des ADFC will sich die Stadt nun das Ziel setzen, die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr um 50% zu senken.

Jetzt ist es wichtig, dass Sie Ihre Meinung sagen. Möchten Sie, das Ihr Kind sicher und bequem mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann oder ist Ihnen der Autoparkplatz vor dem Haus wichtiger? Soll an jeder Straße eine Ampel aufgestellt werden oder wünschen Sie sich ein paar neue Zebrastreifen? Wie wäre es mit Radschnellwegen oder Fahrradbrücken in Dresden und wo könnten die entlangführen?

Was auch immer Sie bedrückt: Beteiligen Sie sich! Alles Weitere unter: www.dresdner-debatte.de

altWeil die Stadt die Sicherheit der Albertbrücke nicht mehr gewährleisten kann, wenn Autos die beiden äußeren Fahrspuren des Bauwerks passieren, wurden diese heute vormittag gesperrt. Der Kraftverkehr ist auf die beiden  inneren Fahrspuren beschränkt. Zwischen 2009 und 2011 konnten Radfahrer komfortable Radwege im Bereich der nun gesperrten Spuren befahren. Seit 2011 ist das Radfahren auf der Albertbrücke jedoch verboten, Radfahrer müssen eine parallele Brücke passieren. Stets wurden die damit verbundenen Einschränkungen an Sicherheit und Komfort mit dem baldigen Baustart der Brücke begründet.

Dazu sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden: "Die Stadt muss endlich mit der Sanierung der Albertbrücke anfangen. Die Situation für Radfahrer auf der Behelfsbrücke ist alles andere als sicher und komfortabel. Nach der Sperrung der äußeren Fahrspuren fragt man sich, warum die Stadt die Asphaltradwege auf der Albertbrücke wieder abgerissen hat, obwohl auch heute noch kein Termin für den Baustart an der Brücke steht." Die Witterung setzt der Behelfsbrücke stark zu. Ein großer Teil der Holzbohlen auf der Brückenfahrbahn musste bereits gewechselt werden.

"Eine neue Dresdner Brückendiskussion und jahrelange parteipolitische Scharmützel würde die Behelfsbrücke nicht überleben. Die von Teilen des Stadtrates und der Oberbürgermeisterin herbeigeführten Verzögerungen sorgen nicht nur bei Autofahrern und Straßenbahngästen für Frust. Sie beeinträchtigen auch das sichere Vorankommen des Radverkehrs." Der ADFC hatte im letzten Herbst ermittelt, dass die Brücke täglich von 10.000 Radfahrern genutzt wird. Sie ist mit Abstand die wichtigste Dresdner Elbquerung für den Radverkehr.

Der bei Regen und Tau spiegelglatte Holzbelag der Behelfsbrücke sorgte bereits für zahlreiche Unfälle von Radfahrern. Zur Eröffnung der Brücke 2011 traute sich selbst Baubürgermeister Marx wegen der erheblichen Glätte nicht, die Brücke auf dem Rad zu queren.

Zellescher Weg 2013Stell dir vor, es sind Bauarbeiten und keiner merkt es! Nein, das darf nicht sein, nicht in Dresden, nicht für Radfahrer. Was man sich da nicht alles einfallen läßt, um auf die Existenz von Baustellen und die damit verbundenen Einengungen hinzuweisen!

Ein aktuelles Paradebeispiel kann seit dem 28. August 2013 auf dem Zelleschen Weg bewundert werden. Im Rahmen von Bauarbeiten ist der Radweg, dessen Benutzungspflicht aufgrund des Zustands ohnehin schon zweifelhaft ist, nicht nutzbar. Nun könnte man einfach an der vorherigen Einmündung die Benutzungspflicht aufheben und eine sichere Einfädelspur auf die Fahrbahn einrichten – schließlich ist das Fahrrad ein Fahrzeug und kein „Gehzeug“. Aber nein, der geneigte Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde ist um die Gesundheit und Feinmotorik der Einwohner besorgt, geht andere Wege und bastelt einen „Weg der Sinne“.

altWill man vom Elberadweg mit dem Fahrrad auf die neue Waldschlößchenbrücke, kann man schnell ins Schwitzen kommen. Zur Eröffnungsfeier der Waldschlößchenbrücke am 24. August bietet der ADFC Dresden Radfahrern deshalb zwischen 10 und 11 Uhr am Elberadweg auf der Altstädter Seite unter der Waldschlößchenbrücke einen Trageservice für Radfahrer an.

Die Treppen vom Elberadweg hoch auf die Brücke sind lang. Auch Schieberillen für Fahrräder oder Kinderwagen fehlen. Radfahrer, die vom Elberadweg kommen und die die Brücke queren wollen, haben es deshalb schwer. Sie müssen ihr Rad auf den Rücken nehmen und sportliche Leistungen vollbringen. Ein Blick ins Straßenbild zeigt, dass nicht nur Leistungssportler und Triathleten auf dem Rad unterwegs sind, sondern vor allem normale Menschen, die für solche Übungen weder Zeit noch Muße mitbringen.

Aber auch die Alternative zum Treppensteigen erfordert sportlichen Ehrgeiz. Radfahrer, die über den Elberadweg vom Schillerplatz kommen und ihr Rad nicht die Treppenaufgänge hochtragen können, müssen zunächst erst einmal unter der Waldschlößchenbrücke hindurch und etwa 200 Meter weiter geradeaus fahren. Dann führt ihr Weg über eine Schotterpiste Richtung Käthe-Kollwitz-Ufer, welches über eine Ampelanlage zu queren ist. Weiter geht es wieder unter der Brücke hindurch und über die östliche Schleife auf die Brückenauffahrt. So legt man als Radfahrer, wenn man vom Elbradweg kommend in der Hauptrelation der Brücke (Dresdner Osten Richtung Dresdner Norden) fährt, zunächst gut 1,2 Kilometer zusätzlichen Weg zurück.

altWer den Radverkehr fördern will, muss attraktive Routen für den Radverkehr schaffen, darüber sind sich die Meisten einig. Daneben sind aber auch sichere Parkmöglichkeiten für Fahrräder von großer Bedeutung. Ebenso wie eine hohe Zahl an Autoparkplätzen den Autoverkehr attraktiver macht und für mehr Autoverkehr sorgt, so trägt auch eine ausreichende Zahl an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder dazu bei, dass das Radfahren einfacher wird. Die Folge: Mehr Menschen steigen aufs Rad.

In Dresden gibt es an vielen Stellen noch Nachholbedarf. Der Stadtrat hat deshalb im Mai 2012 beschlossen, für die Innenstadt ein Programm „1000 Fahrradbügel für Dresden“ aufzulegen und so die Situation beim Fahrradparken zu verbessern.

Seitdem ist relativ wenig passiert. Neue Fahrradbügel wurden innerhalb des letzten Jahres in der Alt- und Neustadt noch nicht gesichtet. Fahrradbügel hatten bisher keine besonders hohe Priorität. Deshalb hat der ADFC Dresden Baubürgermeister Marx Ende Juni eine Liste mit 57 Stellen übergeben, wo die Stadt nach Vorstellungen des Fahrradclubs 677 Fahrradständer aufstellen soll. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber der Versuch, dass in das Thema überhaupt wieder Bewegung kommt.

Auf den Brief des ADFC kam auch schon eine Antwort von Baubürgermeister Marx. Die Stadt prüft nun, inwieweit sie auf diesen Standorten tatsächlich Fahrradständer aufstellen kann.

„In den kommenden Wochen wird sich die Radverkehrsverantwortliche Frau Ludwig eingehend mit den von Ihnen vorgeschlagenen Standorten auseinandersetzen und Sie Anfang August erneut mit einem Zwischenbericht kontaktieren.“ Man darf gespannt sein!

altJahrelang war es nicht mehr als eine undenkbare Luxusvorstellung Dresdner Radfahrer: Die Durchfahrt durch die Filmnächte am Elbufer ist nun schon das dritte Jahr infolge möglich. Ein Erfolg zäher Lobbyarbeit des ADFC über mehrere Jahre.

Wir freuen uns sehr, dass Kinogenuss im Freien und Radfahrgenuss bei den Filmnächten so einträchtig harmonieren. Das ist einer der vielen kleinen Schritte Richtung Fahrradstadt. Ein weiterer: Nach Abschluss der Filmnächte erhält der Elberadweg zwischen Augustus- und Carolabrücke eine neue Oberfläche. Nach vielen 100.000 Radfahrern und zahlreichen Überschwemmungen ist der Radweg in einem erneuerungsbedürftigem Zustand. Die Fahrradpendler und die vielen Touristen, die dort täglich entlangrollen, wird's freuen.

Gute Fahrt auf dem Elberadweg – viel Spaß bei den Filmnächten!

altMit einem Transparent verdeutlichte heute die Demonstration gegen den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker Straße, wie viel Fläche der von der Stadt geplante "bestandsnahe Ausbau" verschlingen würde. Das Motto der Demonstration lautete diesmal: "Das hat keiner bestellt".

Hintergrund: Die Stadtverwaltung plant derzeit eine weitere, vierspurige Variante zum Ausbau der Straße. Ein demokratisches Mandat für diese Planung fehlt bislang. In welcher konkreten Form die Königsbrücker Straße umgebaut wird, ist derzeit völlig offen. Valentin Lippmann von den Grünen meinte gar, erst die Kommunalwahl 2014 werde eine Entscheidung über Ausbau oder Sanierung der Königsbrücker Straße bringen.

Zellescher WegAuf einer der meistbefahrenen Radrouten durch die Stadt, dem durch die Universität verlaufenden Zelleschen Weg, sind die Radwege auf langen Abschnitten so schmal, dass Überholen unter Radfahrern nicht sicher und legal möglich ist.

Auf der Fahrbahn hingegen ist die Platzsituation anders: Dort ist durch zwei Fahrstreifen je Richtung das Nebeneinanderfahren nicht nur problemlos möglich – die Fahrstreifen haben geradezu eine groteske Breite. Während auf den Radwegen an jedem Vorlesungstag Gedränge herrscht und ohne (unzulässige) Benutzung des Fußweges kein noch so langsamer Radfahrer von einem anderen überholt werden kann, ist jeder der vier Fahrstreifen des Zelleschen Weges deutlich breiter als ein Auto, nämlich über 3,50 Meter. Das ist planerische Arroganz in der Platzverteilung. Die Situation verschärft sich weiter: Nicht nur dadurch, dass allgemein immer mehr Radfahrer unterwegs sind, sondern auch durch seit Jahren steigende Studentenzahlen der Exzellenz-Universität Dresden. Die Fuß- und Fahrradwege werden mit jedem Jahr stärker belastet.

altDie Dresdner Werkstattpiraten (bei denen auch das Lastenrad des ADFC entstanden ist), bieten am 13. + 14. Juli auf ihrem Gelände an der Leipziger Straße einen Lastenradbau-Workshop unter Anleitung des Lastenradkollektivs an. Die Ergebnisse des Workshops - Lastenräder nach einer Bauanleitung aus der Reihe „Einfälle statt Abfälle“ von Christian Kuhtz - können mit nach Hause genommen und dann eifrig benutzt werden. Vorkenntnisse sind keine erforderlich: Das Rad wird ohne Schweißgerät hergestellt.

Wie der Name schon sagt, sind für den Bau keine teuren Materialien von Nöten, außer: ein Damenrad und ein 20-Zoll-Hinterrad. Der Rest findet sich so. Detailliertere Informationen gibt es bei den Werkstattpiraten.

altEinmal im Jahr ist der ADFC Dresden gemeinsam mit dem Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz unterwegs, um Lösungen für einige der kleinen Problemstellen für Radfahrer zu finden. Im letzten Jahr wurden Teile der Neustadt befahren. Einige kleinere Maßnahmen sind inzwischen umgesetzt (u.a. Markierungen am Neustädter Bahnhof und am Dammweg).

altDresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) schließt das Haushaltsjahr 2012 mit einem Plus von 48 Millionen Euro ab. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) fordert die Stadträte angesichts dieser Überschüsse auf, einen Sonderfonds für den Radverkehr in Höhe von 5 Millionen Euro aufzulegen.

"An zahlreichen Stellen in der Stadt klaffen Lücken im Radverkehrsnetz" sagt Konrad Krause vom ADFC. "Die Radwege an der Nürnberger Straße und am Zelleschen Weg bröseln seit Jahren vor sich hin. Und auf die vierspurige Große Meißner Straße traut sich überhaupt kaum jemand mit dem Fahrrad." Auch Investitionen in den Elberadweg sind aus Sicht des ADFC-Sprechers längst überfällig. "Seit vielen Jahren werden die Radtouristen in Kaditz zwischen Flutrinne und Klärwerk in die Irre geleitet und bekommen auf diese Weise sicher nicht gerade den besten Eindruck von der Stadt." Ausgerechnet in einer Touristenstadt wie Dresden fehlen wichtige Teile des Elberadwegs.

altLangsam sinkt das Hochwasser an der Elbe. In den nächsten Tagen werden  auch viele Abschnitte des Elberadwegs wieder auftauchen.

Ein guter Teil des Wegs ist (im Gegensatz zur Flut 2002) wahrscheinlich schon wieder befahrbar, sobald das Wasser sich zurückgezogen hat. Einige Stellen sind mit einer dünnen Schlamm- und Staubschicht bedeckt, die das Straßen- und Tiefbauamt in den nächsten Tagen entfernen wird. Auch ein Unterschied zu 2002 :-)

altJuni 2013: Hochwasser auf dem Elbradweg. Die Kleinen sehen ganz fröhlich aus. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Die Flut sorgt dafür, dass in vielen Dresdner Schulen kein Unterricht stattfindet. Zeit für eine kleine wortwörtliche Spritztour.

Wer dieser Tage Sachsen entlang des Elberadwegs entdecken wollte, wird seine Tour wahrscheinlich verschieben müssen. Der beliebte Fernradweg steht weitgehend unter Wasser.

Neben dem Elberadweg ist die "Nord-Süd-Route" die bedeutendste Rad-Verbindung in Dresden. Sie verläuft zwischen der Carolabrücke und dem Albertplatz über die Albertstraße. In diesem Bereich gibt es in der einen Richtung überhaupt keine Wegeführung für den Radverkehr, in Richtung Neustadt müssen Radfahrer den Gehweg benutzen, was vor allem auch angesichts des hohen Fahrradaufkommens Konflikte mit Fußgängern und abbiegenden Autos zur Folge hat.

Der ADFC hat deshalb bereits vor Jahren eine Petition gestartet. Knapp 2000 Menschen haben unsere Forderung unterstützt, zwischen Albertplatz und Carolabrücke komfortable Radfahrstreifen anzulegen. Tatsächlich wollte die Stadt auf der Route, auf der täglich tausende Radfahrer pendeln, im Jahr 2011 einen Verkehrsversuch mit Radfahrstreifen machen. Seitdem schiebt die Stadtverwaltung den Termin dieses Verkehrsversuchs immer wieder vor sich her. Zuletzt hieß es, ein Verkehrsversuch auf der Albertstraße könne nicht vor oder während der Bauarbeiten an der Albertbrücke stattfinden. Wann die Bauarbeiten an der Albertbrücke aber beginnen, ist völlig unklar.

Der von der Stadt zugesicherte Verkehrsversuch auf der Albertstraße wird also, wenn überhaupt, erst in ein paar Jahren kommen. Dabei ist ein Verkehrsversuch eigentlich die Möglichkeit, kurzfristig zu sehen, welche Effekte eine neue Verkehrslösung wie die Anlage von Radfahrstreifen bringt.

Sinnvoller erscheint es in diesem Lichte, einen solchen Verkehrsversuch zu überspringen und sobald als möglich mit einem fahrradfreundlichen Umbau der Albertstraße zu beginnen. Der Bedarf für Radfahrstreifen ist da und wächst mit wachsender Radverkehrsdichte Jahr für Jahr an.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) kritisiert die Drohung von Verkehrsminister Morlok, keine Fördermittel für die Fahrrad- und Fußgängerbrücke an der Albertbrücke bereitzustellen, wenn die Stadt Dresden nicht auf seine Forderungen eingeht.

Das Wirtschaftsministerium hatte angekündigt, die provisorische Brücke neben der Albertbrücke nicht zu fördern, wenn die Albertbrücke während der Bauzeit nicht auch für den Autoverkehr offen gehalten wird. Das Wirtschaftsministerium will zur Kompensation der Mehrkosten etwa 3,5 Mio. Euro aus Steuergeldern bereitstellen, um während der Bauzeit eine Autospur freizuhalten. Der ADFC Dresden hält diese Idee für reine Geldverschwendung mit Mitteln, die beim Radverkehr besser angelegt wären.

Der Vorstoß Morloks würde die Sanierung um mindestens ein Jahr verzögern, mit Nachteilen für alle Verkehrsteilnehmer. Auch die Gesamtkosten würden höher ausfallen. Ob die vom Ministerium angebotenen 3,5 Mio. Euro die höheren Kosten decken würden, ist indes völlig unklar.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

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