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altDie Stadt kappt die wichtige Radroute von der Glacisstraße auf die "kleine" Albertbrücke. Seit dem Beginn der Sanierung der Albertbrücke am Montag besteht keine legale Möglichkeit mehr, mit dem Rad von der Neustadt kommend auf die Behelfsbrücke zu fahren. Täglich nutzen die Brücke etwa 10.000 Dresdner mit dem Rad.

Ein Großteil der Radfahrer sucht sich nun einen Weg über den Gehweg zwischen Glacisstraße und Brücke, der als einzige Verbindung übrig geblieben ist. Der Gehweg ist äußerst schmal, Konflikte und Stauungen sind die Folge. "Natürlich geht so eine Brückensanierung nicht ohne Einschränkungen einher. Die Stadt geht allerdings mit den Einschränkungen für Radfahrer etwas zu weit. Es muss doch möglich sein, den Baustellenablauf so zu organisieren, dass Radfahrer hier wenigstens legal durchkommen. Genügend Platz für Radfahrer ist angesichts der gesperrten Autospuren ja eigentlich da. Ganz offensichtlich wurde der Radverkehr bei der Planung der Baustelle einfach vergessen, während es in der Pressemitteilung der Stadt heißt, es gäbe für diesen keine Einschränkungen." sagt Dirk Spitzner, Vorstand im Dresdner ADFC.

altDresden wählt. Am 25. Mai haben alle Dresdner Bürger die Möglichkeit, über die Zusammensetzung des Stadtrats für die nächsten fünf Jahre mitzuentscheiden.Ob bessere Ampelschaltungen, Komfort-Radrouten oder Fahrradstadtionen: Die Mehrheiten in der Kommunalpolitik bestimmen ganz wesentlich über die Bedingungen des Radverkehrs mit.

Am 8. Mai fand aus diesem Grund das Kommunalwahlpodium des ADFC Dresden statt, zu dem Politiker aller im Stadtrat relevanten Parteien zu Gast waren.

Hier können Sie das Protokoll der Veranstaltung nachlesen sowie den Audiomitschnitt und das Video der Veranstaltung ansehen.

altSeit Jahren parken am Blauen Wunder beidseits der Elbe Autos. Dieser Zustand war bisher nie legal. Vor einiger Zeit hat sich im Dresdner Stadtrat eine Mehrheit gefunden, die nun tatsächlich im bisherigen Landschaftsschutzgebiet einen Parkplatz bauen will. Mit Parkautomaten, Zu- und Abfahrten, allem PiPaPo. Auf Blasewitzer Seite führt die Zufahrt über den Elberadweg, der dort sehr stark frequentiert ist. Konflikte zwischen Auto- und Radfahrern sind an der Tagesordnung. Diesen Zustand zu legalisieren hieße, die Konflikte weiter zu zementieren, statt die zahlreichen Radfahrer endlich vor den illegal parkenden Autos zu schützen. Dass die Dresdner Radverkehrsbeauftragte diese Parkplätze persönlich planen muss, setzt der Polit-Posse die Krone auf.

Viele gute Gründe für den ADFC, sich ausdrücklich gegen diesen Unsinn zu stellen. Wir setzen uns stattdessen ein für ein autofreies Elbufer und sichere Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger auf dem Elberadweg. Irgendwo muss der Mensch Vorrang haben vor Parkplätzen und Autoverkehr. Wir sind der Auffassung, das Elbufer ist so ein Ort. Gemeinsam mit dem BUND und vielen örtlichen Akteuren haben wir am 11. Mai in Loschwitz an der Aktion Bürgerbrunch - Landschaft statt Parkplatz teilgenommen.

Foto: David Brand

altDresden wählt. Am 25. Mai haben alle Dresdner Bürger die Möglichkeit, über die Zusammensetzung des Stadtrats für die nächsten fünf Jahre mitzuentscheiden.Ob bessere Ampelschaltungen, Komfort-Radrouten oder Fahrradstadtionen: Die Mehrheiten in der Kommunalpolitik bestimmen ganz wesentlich über die Bedingungen des Radverkehrs mit.

Darum lädt der ADFC im Vorfeld der Kommunalwahl zum Diskutieren ein. Wir wollen gemeinsam mit den Radfahrern in dieser Stadt die Verkehrspolitiker der Parteien auf Herz und Nieren prüfen. Prüfen Sie mit!

Datum: Donnerstag 8. Mai 2014, 19:00 Uhr
Ort:
Verkehrsmuseum Dresden, Augustusstr. 1

Kartenbuch-Cover Radweg-Berlin DresdenMit Stolz kann die ADFC-Arbeitsgruppe "Radweg Berlin-Dresden" endlich die erste Veröffentlichung einer gedrucken Karte für Fahrradtouren zwischen Dresden und Berlin präsentieren. Das Kartenbuch umfasst 28 DIN A5-Seiten und kann ab sofort in der ADFC-Geschäftsstelle für 3 Euro erworben oder alternativ auf www.radweg-berlin-dresden.de bestellt werden.

Die Karte eignet sich nicht nur für Fahrten bis Berlin. Wie wäre es z.B. mit Touren nach:

  • Zschornaer Teiche mit Schlosspark Zschorna und Bademöglichkeit im Brettmühlenteich (30 km von der Frauenkirche)
  • Hellerau oder Radeburg (9 km bzw. 23 km von der Frauenkirche)
  • Senftenberg mit Senftenberger See und Gartenstadt Marga (70 km von der Frauenkirche und mit stündlicher Zugverbindung nach Dresden)

Zug-Tarif-Tipp: In Brandenburg ist in Ruhland der letzte Zughalt an der Route, der mit dem VVO-Tarif zu erreichen ist. In Ruhland (194 km nach Brandenburger Tor) halten stündlich Züge aus Dresden.

Die Kartenveröffentlichung ist nicht die Kulmination unserer Arbeit. Jetzt gilt es, Landkreise und Tourismusverbände zu überzeugen, dass sie Beschilderung und Vermarktung übernehmen. Es gibt gute Gründe dafür: Investitionen in Fahrradinfrastruktur lohnen sich schnell - in diesem Fall mit mehr Übernachtungen und mehr Umsatz in der Tourismusbranche.

Foto: Ingo WesenackNachdem das Hochwasser im Juni 2013 die Augustusbrücke erheblich beschädigt hat, plant die Stadt nun eine Sanierung mit Flutfördermitteln. Die Sanierungsvorlage vom März sieht eine „denkmalgerechte Instandsetzung und Hochwasserschadensbeseitigung an der Augustusbrücke“ vor. Laut Vorlage soll die Brücke baulich für alle bisherigen Verkehrsarten erhalten bleiben. Die lässt jedoch offen, ob es Einschränkungen, z.B. für den Kfz-Verkehr, geben soll. An Radfahrer wurde erfreulicherweise gedacht: Am Rand der Fahrbahn sollen flachgeschnittene Pflastersteine statt holperige Kopfpflastersteine verwendet werden.
Der ADFC Dresden hat dennoch Verbesserungsvorschläge geäußert (die SZ berichtete): Erstens sind auch flachgeschnittene Pflastersteine für Radfahrer nicht so angenehm wie Asphalt. Zweitens schlagen wir eine Absenkung der Bordsteinhöhe von 15 cm auf 3 cm vor, weil das eine Erleichterung für Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrende, Sehbehinderte und sowie für Kinder auf dem Fahrrad ist. Drittens wird die Brücke so wenig vom Kfz-Verkehr genutzt, dass eine Reservierung für den Umweltverbund (Radfahrer, Fussgänger und ÖPNV) verhältnismäßig ist, so wie es seit 2012 im Verkehrsentwicklungsplan vorgesehen ist.
Mittlerweile wurde der dritte Punkt auf der öffentlichen Sitzung vom Ortsbeirat Altstadt am 1.4.2014 im Sinne des ADFC präzisiert. Der Straßen- und Tiefbauamtsleiter Prof. Reinhard Köttnitz hat sich klar für die Reservierung der Augustusbrücke für ÖPNV, Radfahrer und Fussgänger ausgesprochen. Der ADFC Dresden freut sich darüber. "Das erhöht die Attraktivität der Brücke für Dresdner und Touristen", so ADFC-Vorstandsmitglied Nils Larsen. "Ein sandsteingetönter Asphaltbelag mit niedrigem Bord wäre aus unserer Sicht aber zweckmäßiger (und ästhetisch höherwertiger), als der geplante 'denkmalgerechte' Mischmasch mit drei unterschiedlichen Pflastersteinen und einem hohen Bord. Dafür setzen wir uns ein."

altRechtzeitig zum Beginn der Fahrradsaison kann jetzt die neue ADFC-Karte „Dresden und Umgebung“ im Maßstab 1:75.000 für 7,95 Euro in unserer Geschäftsstelle Bischofsweg 38 erworben werden.

Im letzten Herbst waren einige ADFC-Aktive unter der Koordination unseres Mitglieds Steffen Mannack bei Wind und Wetter unterwegs, um die bekannte Karte die der BVA-Verlag gemeinsam mit dem ADFC herausgibt, mit neuen Informationen zu befüllen.

Seit der letzten Auflage hat es in Dresdens Umgebung eine Reihe von Veränderungen an den Radrouten gegeben. Neben neuen Umgehungsstraßen, bei denen der Freistaat wenig Rücksicht auf Radfahrer genommen hat, sind auch einige Verbesserungen und neue Verbindungen zu verzeichnen. Neu aufgenommen wurde auch der vom ADFC erarbeitete Fernradweg Berlin–Dresden, zum ersten Mal überhaupt in einer allgemein verfügbaren Karte.

Erweitert wurde auch der Kartenschnitt, so dass der Anschluss an die anderen ADFC-Regionalkarten nunmehr lückenlos gegeben ist. Praxistauglich ist das reiß- und wasserfeste Papier, welches neben den Innenstadtplänen von Dresden, Meißen und Pirna und den Informationen über Verkehrsverbünde und Tourismusverbände zur Ausstattung der Karte gehört. Natürlich enthält die Karte auch wieder fünfzehn bewährte Radtourenempfehlungen.

altEinen weiteren kleinen Schritt Richtung Fahrradstadt ist Dresden in den letzten Tagen gegangen. Am Studentenwerk auf der Fritz-Loeffler-Straße in Höhe der Schnorrstraße steht seit kurzem ein "Bikeomat". Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Maschine, die gegen Bares sieben Tage die Woche und 24 Stunden täglich Schläuche, Glühbirnchen, Fahrradöl und weitere 60 Artikel ausspuckt.

Außerdem stehen verschiedene Services, wie eine Ladestation für Pedelec-Akkus und eine Druckluftpumpe zur Verfügung. Letztere pumpt den Fahrradreifen (Auto- oder Dunlopventil) automatisch auf 3,5 Bar auf.

Studenten ohne Luft auf dem Reifen müssen sich immer komplexere Ausreden einfallen lassen :-)

altEin Großteil innerstädtischer Debatten kreist heute um Luftverschmutzung, Lärm, Stau, leere öffentliche Kassen und eine wachsende Konkurrenz um öffentliche Flächen. Viele dieser Konflikte stehen in einer engen Verbindung mit unserer derzeitigen Mobilitätskultur.

Die Ausstellung Transporträder heute zeigt neue Lösungsansätze. Das Potential des Fahrrads erschöpft sich bei weitem nicht darin, eine Einzelperson auf kurzen Strecken von A nach B zu bringen. Dabei ist es gar nicht nötig, den Blick besonders weit schweifen zu lassen. Bereits heute bieten Transporträder für die unterschiedlichsten Mobilitätsbedürfnisse eine preiswerte, effiziente und gesellschaftlich verträgliche Lösung.

Am Donnerstag, den 3. April um 17:00 Uhr wird die Ausstellung im WTC Dresden, Ammonstraße 39 eröffnet. Noch bis zum 23. April steht die Ausstellung in Dresden.

Augustusbruecke Kirchentag
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) möchte die Augustusbrücke zu einer Fußgänger-, Fahrrad und Straßenbahnbrücke umgestalten. Die von der Stadt geplante Oberfläche aus Granitpflaster hält der Fahrradclub für unkomfortabel und unsicher.

Auf der Augustusbrücke queren täglich tausende Radfahrer die Elbe. Auch für Fußgänger ist die Brücke eine der wichtigsten Elbquerungen. Aufgrund der mangelhaften Oberflächenqualität der Fahrbahn und aus Angst vor
rasenden Autos fahren viele mit dem Rad auf den Gehwegen der Brücke. "Das Fahren auf dem Gehweg ist für Fußgänger natürlich störend und macht das Flanieren über die Elbe nicht angenehmer. Aber auch für Radfahrer
ist die derzeitige Situation nicht komfortabel und sicher." weiß Dirk Spitzner, Vorstand im ADFC Dresden zu berichten.

Mit der Sanierung der Augustusbrücke ist keine spürbare Verbesserung geplant. "Der bestehende Pflasterbelag ist für Radfahrer nur schlecht benutzbar. Pflastersteinbelag ist bei Regen sehr glatt und stellt eine Gefährdung für Radfahrer dar. Der ADFC fordert deshalb von der Stadt eine fahrradfreundliche Asphaltoberfläche. Durch eine sandsteinfarbene Einfärbung wie beispielsweise auf den Hauptwegen im Großen Garten lässt sich sicher auch der Denkmalschutz überzeugen" ist Spitzner zuversichtlich. "Wir bekommen die vielen Radfahrer von den Gehwegen nur
herunter, wenn für den Radverkehr ein attraktives Angebot gemacht wird." Seit Jahren steigen mehr Menschen aufs Rad, Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sind auf der Brücke an der Tagesordnung.

Derzeit sehen die Planungen vor, dass die Augustusbrücke nach der Sanierung weiterhin dem Autoverkehr zur Verfügung stehen soll. Für Autos hat die Augustusbrücke eine untergeordnete Bedeutung. Nur verhätlnismäßig wenige Autos queren die Brücke, dafür mit umso höheren Geschwindigkeiten. Schon oft waren deshalb Vorschläge im Gespräch, die Brücke autofrei umzugestalten. Das wäre nicht nur für Radfahrer attraktiver, es würde den vielen Touristen auf der Brücke auch ein entspanntes Flanieren erlauben.

"Es liegt doch stadtplanerisch auf der Hand, die Fußgängerzonen auf Altstädter und Neustädter Seite zu verbinden", so Spitzner. "Dass der gemischte Verkehr von Fußgängern, Radfahrenden und Straßenbahn auf der Brücke funktionieren kann, zeigte sich zum Kirchentag 2011, als die Augustusbrücke für den Autoverkehr gesperrt war und die Verkehrsbetriebe mit verdichtetem Angebot unterwegs waren."

altKnapp 1000 Menschen haben den Aufruf an die Oberbürgermeisterin unterschrieben, sich dafür einzusetzen, dass auf der Vorder- und Rückseite des Neustädter Bahnhofs je 100 Fahrradbügel aufstellt werden. Nun hat der ADFC die Unterschriftenlisten an die Stadt übergeben.

Die Gelegenheit war günstig, denn die Oberbürgermeisterin hielt eine Rede zur Abschlussveranstaltung des Stadtradelns, einer Aktion des Klimabündnisses, bei der Dresden zum dritten mal infolge den ersten Platz erreicht hatte. Vom Nutzerverhalten ist Dresden längst Fahrradstadt: Immer mehr Menschen legen ihre Wege zum Einkaufen, zur Arbeit und in der Freizeit mit dem Rad zurück. Bleibt zu hoffen, dass sich das Verhalten von Politikern und Entscheidungsträgern schnell anpasst und sich beispielsweise im Bau einer Radstation am Neustädter Bahnhof niederschlägt. Ein entsprechender Prüfauftrag der Grünen wurde im Stadtrat am 6. März weitgehend beschlossen.

alt„Eine Ampel ist fast so wie ein Kunstwerk zu betrachten“, sagte ein renommierter Dresdner Ampelfachmann vor einer Weile im Fernsehen, als es um Kritik an unlogischen Ampelschaltungen ging.

Klar: Die Welt der Kunst hat mit der Welt der Logik normalerweise wenig zu tun. Und so nimmt es nicht wunder, dass am Schlesischen Platz Radfahrer schon Rot bekommen, während Fußgänger noch munter-flockig die Straße queren können. Ist es eine Prüfung, ob auch alle die Fahrrad-Ampel wahrnehmen? Ein Trick, um Radfahrer, die dennoch fahren, abzukassieren? Die Rache des ADAC und aller anderen Autolobbyisten? Alles Quatsch! Hier müssen keine Verschwörungstheorien her: Die Kunst geht nunmal ihre eigenen Wege und die sind bekanntlich unergründlich. Und Kunst entzieht sich auch - das weiß doch jedes Kind - allen Formen objektiver Kritik.

Die Installation der Verkehrskünstler zieht ihren Sinn aus sich selbst. Radfahrern - sofern sie nicht als völlige Banausen dastehen wollen - wird nichts übrig bleiben, als sich den Lichtzeichen zu beugen und bei Rot zu warten. Dresden ist schließlich eine Kunststadt!

CodierungRechtzeitig zum Saisonbeginn bietet der ADFC  Dresden e.V. in diesem Jahr auf der Messe "abenteuer outdoor" neben einem Info-Stand in Halle 1 auch seine Fahrrad-Codierung an. Am Sonntag von 12:00 bis 18:00 können Besucher im Foyer der Messe ihre Räder mit einem individuellen Code versehen lassen. Damit kann bei Kontrollen sofort überprüft werden, ob derjenige, der mit dem Rad unterwegs ist, auch dessen Eigentümer ist.
Die Codierung schreckt gerade in Zeiten hoher Diebstahlzahlen Langfinger ab und ermöglicht es, aufgefundene Fahrräder sofort dem rechtmäßigen Eigentümer zuzuordnen.
Besucher, die dieses Angebot nutzen wollen, benötigen nebem ihrem Personalausweis auch einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad.
Darüber hinaus bietet der ADFC an seinem Messestand an diesem Wochenende eine vergünstigte Mitgliedschaft an. Wer auf der Messe Vereinsmitglied wird, zahlt im ersten Jahr  nur 16 statt normalerweise 46 Euro.

altAm 10. Februar 2014 fand die jährliche Mitgliederversammlung des ADFC Dresden statt. Neben Berichten aus dem Vorstand und den verschiedenen Arbeitsgruppen, dem Beschluss des neuen Haushalts und der Planung der Aktivitäten im kommenden Jahr, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Im Jahr 2013 ist der ADFC Dresden um 224 Mitglieder gewachsen - Rekord.

2014 wird für den ADFC Dresden ein besonderes Jahr, da die Dresdner zu den Kommunalwahlen auch darüber entscheiden, wie fahrradfreundlich die Stadt in Zukunft sein wird.

Folgende Personen wurden zur Mitgliederversammlung des ADFC gewählt oder wiedergewählt:
André Dziuba
Ulrike Kolberg
Nils Larsen
Nicole Matthies (als Schatzmeisterin)
Dirk Spitzner

Den scheidenden Vorständen Anne Jubeh und Konrad Krause sei an dieser Stelle für ihre bisher geleistete Arbeit gedankt.

alt Seit Jahren nimmt der Radverkehr in Dresden zu und immer mehr Menschen radeln auch im Winter zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen. Der ADFC setzt sich dafür ein, dass zumindest auf den Hauptrouten des Radverkehrs Winterdienst durchgeführt wird. Von Vorteil wäre das nicht nur für die Radfahrer sondern auch für Kfz-Benutzer und Fahrgäste in Straßenbahn und Bus. Denn wer Rad fährt, sorgt dafür, dass die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so überfüllt sind und diejenigen, die wirklich auf das Auto angewiesen sind, ohne Stau vorankommen.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz und der in Ihrem Namen auf ein Schreiben des ADFC antwortende Baubürgermeister Jörn Marx sehen das anders:

"Radfahrer sollten bei Schnee- und Frostwetter auf den ÖPNV umsteigen. Dieses Verlangen ist zumutbar. Sicherer ist es für die Radfahrer allemal ...".

In ihrer Argumentation verweisen unter anderem auf "die Bauweise eines Fahrrades mit zwei hintereinander angeordneten Rädern". Hier möchte man ergänzen, dass der typische Fußgänger mit zwei nebeneinander angeordneten Beinen ähnliche Probleme hat. Also auch das Zufußgehen im Winter verbieten?

Dass es besser geht, zeigen andere Städte und Gemeinden: In Heidenau wird sogar der Elberadweg vom Schnee beräumt, unsere Partnerstadt Hamburg tut es und auch die Bundeshauptstadt hat den Winterdienst für Radwege eindeutig geregelt. Hier schreibt man den Menschen nicht vor, wie sie sich fortbewegen sollen. Und wer sehen will, wie man die Prioritäten richtig setzt, der schaut nach Kopenhagen. Dort werden die Radwege zuerst beräumt, dann die Autofahrbahn. Denn in Kopenhagen hat man erkannt, das jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer gut ist für den Einzelnen und die Gesellschaft.

altKaum kommt der erste Schnee, feiert sich die Stadt Dresden in einer Pressemeldung für ihren Winterdienst:

"Bei Frost und leichtem Schneefall startete der Dresdner Winterdienst heute Morgen bereits 3 Uhr, um für den Berufsverkehr am Wochenbeginn günstige Voraussetzungen zu schaffen."

Offenbar gehört in den Augen der Verantwortlichen der Radverkehr nicht zum Berufsverkehr, er ist vielmehr ein reines Freizeitvergnügen für den Sommer.

Passend dazu fragte heute der Deutschlandfunk "Muss Mobilität in den Städten neu gedacht werden?". Dabei wurden neben vielen guten Beispielen insbesondere die Chancen aber auch Hemmnisse einer fahrradfreundlichen Verkehrspolitik erörtert.

Nicht nur in Kopenhagen oder Amsterdam, sondern auch in kleinen, bergigen, verschneiten Städten wie Isny im Allgäu fahren die Leute im Winter mit dem Fahrrad. Und das liegt insbesondere an: Einem ordentlichen Winterdienst. In Dresden sind hingegen auch nach jedem Schneefall die Radwege noch lange Zeit von einer Eisschicht bedeckt, weil der Schnee inzwischen festgefahren ist. Selbst eine bedeutende Hauptroute wie der Elberadweg wird im Winter nicht geräumt. Verantwortlich ist der Stadtrat, denn der beschließt den Haushalt und damit auch die Mittel für den Winterdienst. In diesem Sinne: Im Mai ist Kommunalwahl!

rad weg schild verzertDas Jahr 2013 war voll von Fahrrad-politischen Ereignissen in Dresden. Angefangen mit dem Fahrradklima-Test bis zur Nikolausaktion im Dezember war der ADFC meistens dabei. Hier ein kleiner Überblick.

Natürlich gab es auch 2013 einige hoffnungsvolle Zeichen. Neben der stetigen Zunahme des Radverkehrs ist auch an der Infrastruktur in Dresden an manchen Stellen etwas passiert.

Diese Liste positiver Beispiele sollte Jahr für Jahr länger werden. Dafür muss noch einiges getan werden. Und in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der ADFC Dresden dabei durchaus unterstützend wirken kann: Die Stelle eines Fahrradbeauftragten in der Stadt, die Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts und viele kleine Details - ohne ADFC wären sie nicht da. Dennoch bleibt noch viel zu tun. Wir können jede Unterstützung gebrauchen - ob nun finanziell oder persönlich.

altADFC fordert mehr Flächen für Fußgänger und Radfahrer

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) ruft die Dresdner auf, diesen Freitag zur Einwohnerversammlung "Sanierung der Königsbrücker Straße" ins Kulturrathaus zu kommen. Die städtischen Ausbauplanungen zur wichtigsten Geschäftsstraße in der Neustadt bezeichnet der Fahrradclub als deutlich überdimensioniert. Außerdem beachte die Stadt die Belange von Radfahrern, Fußgängern und Gewerbetreibenden nicht im erforderlichen Maß. Der ADFC hält eine bedarfsgerechte Planung der Königsbrücker Straße deshalb für unausweichlich.

Nach Zählungen der Bürgerinitiative Königsbrücker Straße wie auch der Stadt Dresden ist der Autoverkehr auf der Königsbrücker Straße in den letzten Jahren um etwa 40% zurückgegangen, zuletzt deutlich mit der Eröffnung der Waldschlößchenbrücke. Etwa 14.000 Autos fuhren zuletzt täglich an der Schauburg entlang. Im Jahr 2005 waren es noch 25.000 am Tag. Obwohl die Analysen des gerade erarbeiteten Verkehrsentwicklungsplan von weiter sinkendem Autoverkehr ausgehen, wurde weiter für die deutlich zu hohen Zahlen aus 2005 geplant.

altFür viele Radfahrer ist er schon seit Jahren eine Plage, wer kann, umfährt ihn weiträumig: den Körnerweg. Schon im Sommer 2008 hatte der ADFC eine Petition für den Ausbau des Radwegs zwischen Loschwitz und Pillnitz angestoßen.

Dem jahrelangen Drängen des ADFC könnte nun endlich die Ernte folgen: Nachdem mit dem Weg unter dem Blauen Wunder schon ein Teil der ADFC-Petition nach einer komfortableren Wegführung auf der rechtselbischen Seite realisiert wurde, scheint weiter Bewegung in die Sache zu kommen. Im letzten Sommer hatten sich Vertreter des ADFC mit dem Leiter des Straßen- und Tiefbauamts und der Loschwitzer Ortsamtsleiterin aufgemacht, um den Weg vor Ort zu begutachten. Nun stehen tatsächlich MIttel für die Instandsetzung des Weges bereit. Wie der Leiter des Straßen- und Tiefbauamts mitteilte, bestehe die Möglichkeit, zumindest einen Abschntit der Holperstrecke zu sanieren. Wird's jetzt endlich gut?

Vom 21. September bis 19. Oktober 2013 hat das Stadtplanungsamt die Bürger gefragt, wie sie sich in Dresden den Verkehr der Zukunft vorstellen. An einer Infobox in der Innenstadt bestand außerdem die Möglichkeit, mit Mitarbeitern des Stadtplanungsamts ins Gespräch zu kommen und in Form bunter Bällchen selbst mitzubestimmen, wieviel Gewicht die persönlich bevorzugte Verkehrsart zukünftig bekommen soll - eine schöne Verdeutlichung, dass die Wahl von Rad, Bahn oder Auto ganz wesentlich von den Bedingungen abhängt, unter denen man es nutzen kann.

Die "Dresdner Debatte zum Verkehrsentwicklungsplan 2025plus" stieß bei den Dresdnern auf große Resonanz. Vor allem der Radverkehr und die Verknüpfung von Öffentlichem Verkehr und dem Fahrrad wurde in vielen Beiträgen als ein Themenfeld benannt, dem die Stadt zukünftig mehr Aufmerksamtkeit widmen soll.

Die Wünsche der Bürger decken sich also zu großen Teilen mit den Zielen, die der ADFC schon seit Jahren vertritt: Sichere Kreuzungen, klare Bevorzugung des Radverkehrs, bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, gerade an Bahnhöfen. Wir sind gespannt, was daraus wird und werden die Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans aufmerksam weiterverfolgen.

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Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.