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Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 14.7.2016

Immer wieder kommt es auf der Bautzner Straße in Höhe der Elbschlösser zu schweren Unfällen.

Heute, am 14. Juli, wurden auf regennasser Fahrbahn drei Autofahrer verletzt, zwei von ihnen schwer. An gleicher Stelle stießen vor wenigen Wochen zwei Fahrzeuge frontal zusammen und es gab einen Toten. In Höhe der Brockhausstraße wurde im April 2013 ein Radfahrer von einem Auto erfasst und getötet.

Auf diesem Abschnitt sind im Schnitt 11.000 Autos pro Tag in jeder Richtung unterwegs. Der Verkehr wird jeweils auf einer überbreiten, einstreifigen Richtungsfahrbahn geführt. Es ist aber auch eine Hauptroute für Radfahrer. Der Radverkehr wird zum Teil auf den viel zu schmalen Gehweg verwiesen, im weiteren Verlauf stadtauswärts existieren überhaupt keine Radverkehrsanlagen.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden, meint dazu: "Die Arbeit der für Markierungen und Verkehrsschilder zuständige Straßenverkehrsbehörde halten wir für völlig inakzeptabel. Der gefährliche Abschnitt muss dringend entschärft werden. Die große Breite lädt einige Autofahrer zu hoher Geschwindigkeit und unnötige Überholmanöver ein."

Dabei wäre die Lösung ganz einfach: Der ADFC Dresden fordert für die gesamte Bautzner Straße zeitnah regelkonforme Radverkehrsanlagen. Bei 13m Straßenbreite lassen sich problemlos für jede Richtung genügend breite Radfahrstreifen abmarkieren - so fordern das die technischen Richtlinien. "Damit wäre allen Verkehrsteilnehmern geholfen! Eine vernünftige Aufteilung des Straßenraumes würde die Unfallgefahr stark senken" meint Larsen weiter.