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Pressemitteilung

Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Petitions-Übergabe an Bürgermeisterin KaufmannPressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 7. Juni 2017

Heute übergab der ADFC 973 Unterschriften an Bürgermeisterin Kaufmann, die in Vertretung den Vorsitz der heutigen Sitzung des Stadtratausschusses für Petitionen und Bürgerbeteiligung hatte. Zusätzlich zu den 1787 Online-Unterschriften auf dresden.de haben also 2760 Bürgerinnen und Bürger die ADFC-Petition "Sichere Radverkehrsführung auf dem Bischofsweg" unterstützt. Die Petition konnte zwischen 11. April und 24. Mai unterzeichnet werden.


Im Foto: Bürgermeisterin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen Dr. Kristin Katrin Kaufmann und Vorstandsmitglied des ADFC Dresden e.V. Nils Larsen.

Petition des ADFC läuft noch bis 20. Mai

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 16. Mai 2017

 

Noch bis zum 20. Mai sammelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club Dresden (ADFC) Unterschriften für eine sichere Radverkehrsführung am Bischofsweg zwischen Dammweg und Förstereistraße. Weil die bisherigen Planungen zur Königsbrücker Straße, die diesen Abschnitt des Bischofswegs mit betreffen, kein sicheres Angebot für Radfahrende enthielten, hatte der ADFC Mitte April eine Petition gestartet. 2400 Unterschriften sind in den letzten vier Wochen zusammengekommen, davon über 1600 auf dem Petitionsportal der Stadt Dresden.

 

Zur Bürgerversammlung Königsbrücker Straße am 24. April sicherte Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain dem ADFC zu, dass dieser in die Planung des Radverkehrs an der Kreuzung Königsbrücker Straße / Bischofsweg eingebunden wird. "Bisher ist die Stadtverwaltung trotz der Zusage leider noch nicht auf uns zugegangen" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden. "Wir sammeln deshalb weiter. Schon die aktuelle Resonanz übertrifft unsere Erwartungen deutlich. Die Petition bringt die nötige Bewegung in die Planung am Bischofsweg."

 

Hintergrund:

 

Bereits seit Juli 2016 versucht der ADFC Stadtverwaltung und Stadträte von einer Lösung mit Radfahrstreifen im Bischofsweg zu überzeugen. Durch die Trennung der Fahrspuren kommen sich Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer weniger in die Quere.

 

Bisher sah die Planung der Stadt vor, die aktuelle unsichere Situation für viele Jahre zu zementieren. Denn die Vorschläge des ADFC für den Bischofsweg an die Stadt wurden bisher nicht aufgegriffen. Der ADFC hält die Markierung von Radfahrstreifen im Kreuzungsbereich sowie im Bereich des Bischofswegs für dringend erforderlich. Neben der Tatsache dass die Strecke dann für Radfahrer sicherer und attraktiver wird, verweist der Fahrradclub vor allem auch auf die Vorteile für Fußgänger: "Wenn nicht mehr auf den Gehweg ausgewichen wird, haben natürlich vor allem die Passanten auf dem Gehweg etwas davon." so Larsen. Auch das Radverkehrskonzept der Landeshauptstadt Dresden sieht Radverkehrsanlagen über die Kreuzung an der Schauburg in allen Richtungen vor.

 

Im März 2017 führte der Fahrradclub eine Zählung des Radverkehrs durch, die ergab, dass den Bischofsweg täglich mehr Radfahrer passieren als den Elberadweg. Über die Hälfte weichen aus Angst vor den unsicheren Bedingungen im Mischverkehr mit Autos und Straßenbahnen auf den Gehweg aus. Um seinen Argumenten Nachdruck zu verleihen, startete der ADFC schließlich eine Petition, die inzwischen von über 2000 Menschen unterzeichnet wurde.

 

In der Bürgerversammlung zur Königsbrücker Straße Ende April kündigte der Baubürgermeister die Einplanung von Radverkehrsanlagen an. Auch der ADFC sollte nun besser eingebunden werden, versprach die Stadtverwaltung.

 

Weitere Informationen:

- Petition auf dresden.de

- Petitionstext als pdf

- Pressemitteilung des ADFC mit Skizze vom 17. März 2017

Pressemittelung des ADFC Dresden e.V. vom 6. April 2017

Am Mittwoch, den 5. April hat der ADFC am Bischofsweg, östlich der Königsbrücker Straße eine Verkehrszählung durchgeführt. Im Zeitraum von 7:00 – 19:00 Uhr passierten 2.671 Fahrräder die Zählstelle des ADFC im Bischofsweg/Ost, hochgerechnet auf 24 Stunden ergibt sich eine Zahl von deutlich über 3.000 Radfahrern. Der Bischofsweg ist als Ost-West-Verbindung damit stärker frequentiert als der Elberadweg, wo laut der Dauerzählstellen der Stadt am Zähltag 1950 Radfahrende entlangfuhren.

Bisher lagen keine aktuellen Daten vor, wie viele Radfahrer hier überhaupt entlangfahren.“ sagt Nils Larsen, Vorstand im ADFC Dresden.

Schon heute fühlen sich viele Radfahrer auf dem Bischofsweg nicht sicher, weder im Mischverkehr mit Autos, noch im Bereich der Straßenbahngleise. Die ADFC-Zählung ergab, dass 55% von ihnen auf die Gehwege ausweichen. Die aktuell vorliegende Planung berührt ernsthafte Sicherheitsinteressen aller Verkehrsteilnehmer. Neben dem besonders gefährdeten Radverkehr auf der Kreuzung und im Gleisbereich seien besonders wartende Fahrgäste an der Haltestelle auf der Nordseite des Bischofswegs betroffen, da Radfahrer dort absehbar weiter auf den Gehweg abgedrängt werden sollen.

Deshalb beinhaltet der Vorschlag des ADFC eine Führung des Radverkehrs außerhalb der Fahrbahn von Autos und Straßenbahn. Im Bereich der Haltestelle sehen die Fahrradexperten eine „angehobene Radfahrbahn“ vor, die Radfahrer sowohl vom Straßenbahngleis als auch vom Haltestellenbereich separiert. In Dresden gibt es etwas Vergleichbares zum Beispiel am Programmkino Ost.

Die aktuelle Planung der Stadt ohne Radwege im Bischofsweg steht auch im Widerspruch zum Radverkehrskonzept, welches in den letzten drei Jahren erarbeitet und erst vor zwei Wochen vom Stadtrat beschlossen worden war. Gleich mehrere Maßnahmen zielen auf eine Radverkehrsführung im Bischofsweg. Unter anderem ist die Schaffung durchgängiger Radverkehrsanlagen zwischen Königsbrücker und Görlitzer Straße fester Teil des Konzepts.

Nils Larsen, Sprecher des ADFC Dresden ist bestürzt: „Wenn die rot-grün-rote Mehrheit im Stadtrat das Radverkehrskonzept schon nach so kurzer Zeit zu den Akten lägt, ist das für uns wirklich ein Schlag in die Magengrube. Offensichtlich ist das Radverkehrskonzept nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde."

Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, dass sich ausgerechnet der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Johannes Lichdi, vehement gegen eine Trennung des Radverkehrs von Fußgängern und motorisiertem Verkehr an dieser Stelle einsetzt.“ Die Art und Weise, wie Lichdi im Planungsprozess der Kreuzung Königsbrücker Straße / Bischofsweg gegen elementare Sicherheitsbelange des Radverkehrs agiere und andererseits – etwa im Zusammenhang mit fehlenden Radverkehrsanlagen am Bischofsplatz – seine vermeintliche Rad-Freundlichkeit hervorkehre, grenze schon an Heuchelei, so der ADFC-Vorstand.

Dass erst der ADFC mit einer eigenen Erhebung der Radverkehrsmengen die Arbeit der Stadt machen muss, ist für uns ein Zeichen, dass die Planung an dieser Stelle noch nicht ausgereift sein kann. Der ADFC fordert deshalb weiter endlich die Einordnung einer separaten Radverkehrsführung an der Kreuzung Bischofsweg / Könisgbrücker Straße.“

Hintergrund:

Hintergrund der Zählung sind die laufenden Planungen der Stadt zur Königsbrücker Straße. Bisher ist auf der Kreuzung mit dem Bischofsweg keine separate Radverkehrsführung vorgesehen. Mit etwa 10.000 Autos und 3.000 Fahrrädern täglich sind bereits jetzt Konflikte zwischen Radfahrern, Fußgängern und motorisiertem Verkehr vorprogrammiert. Der ADFC fordert deshalb seit langem Nachbesserungen der Planung. Um die Bedeutung des Bischofswegs für den Radverkehr mit aktuellen Daten zu untersetzen fand heute die Zählung statt.

Der ADFC setzt sich für eine sichere und komfortable Kreuzungsgestaltung ein. Im März präsentierte der ADFC eine Visualisierung der Kreuzung, wie sie nach Vorstellungen des Fachverbandes aussehen könnte, um den Bereich für Fußgänger und Radfahrer deutlich bequemer und sicherer zu gestalten. Obwohl der Bischofsweg eine vergleichsweise schmale Straße ist, wäre für eine solche Lösung ausreichend Platz. Auch Verkehrsplaner und die im Planungsprozess der Königsbrücker Straße intensiv beteiligten DVB halten eine solche Variante für machbar.
Zählung des ADFC Dresden (pdf): https://sn.adfc-cloud.de/index.php/s/Vg43ANsWs2okWnn

Bischofsweg an der Schauburg (Vorschlag ADFC)Pressemittelung des ADFC Dresden e.V. vom 17.3.2017

Die Planungen zur Königsbrücker Straße sind in den letzten Zügen. Auch aus Sicht der Radfahrer bedeutet der für 2019 geplante Umbau einen großen Gewinn. Doch die aktuelle Planung der Stadt für die Kreuzung an der Schauburg stößt beim ADFC Dresden auf deutliche Kritik. Bereits seit Juli 2016 versucht der Fahrradclub Stadtverwaltung und Stadträte von einer Lösung mit Radfahrstreifen im Bischofsweg zu überzeugen, bei der Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer getrennte Spuren nutzen und sich dadurch weniger in die Quere kommen.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 25. November 2016

Der Beschluss des städtischen Haushalts für 2017/2018 bringt den großen Durchbruch für den Radverkehr in der Stadt. Der Stadtrat hat erstmalig dedizierte Planerstellen für Radverkehr eingestellt und weitere Posten zur Verbesserung der Belange für alle, die mal zu Fuß oder mit dem Rad in Dresden unterwegs sind, geschaffen bzw. erhöht (Winterdienst Rad, Fuß- und Radweganlagen, Verkehrssicherheit, Planung Fähre Pieschen).

"Der ADFC Dresden hatte Stellen für Radverkehrsplaner, Mittel für Verkehrssicherheit, Erhöhung der Investitionen in Radverkehrsanlagen und Winterdienst gefordert. Keine dieser Punkte waren im Haushaltsentwurf 2017/2018 der Verwaltung von August 2016 enthalten. Wir sind sehr erfreut, dass der Stadtrat gestern eine Korrektur in unserem Sinne gemacht hat." sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

Über die sechs neuen Planerstellen für Radverkehr sind wir besonders erfreut. In den Jahren 2015/2016 sind 9 von 13 größere Radverkehrsprojekte aufgrund des Planermangels liegen geblieben. Mit den neuen Stellen kann es richtig los gehen. Wir hoffen, dass die knappen städtischen Eigenmittel für Radprojekte mit den neuen Planern/innen effizient und vollständig eingesetzt werden."

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 17.9.2016

Die Landeshauptstadt Dresden hat in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) die Fahrradkonferenz mit dem Titel -Fahrrad/Stadt/In Sicht- veranstaltet.
Dazu lud Eva Jähnigen, Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunalwirtschaft am Samstag, 17. September zahlreiche Gäste in den Rathaussaal über der Goldenen Pforte ein.
Von 10 bis 16 Uhr informierten acht spannende Vorträge die zahlreichen Teilnehmenden. Darunter sprach Ludgar Koopmann, ADFC Bundesvorstand zum Thema -Radverkehr für alle-.
Prof. Dr.-Ing. Mary Pepchinski, vom Fachgebiet Entwerfen, Gebäudelehre, Architecture and Society der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden beleuchtete Gestaltungsvorschläge für die geplanten Fahrradstationen am Hauptbahnhof und dem Neustädter Bahnhof. Im Höhepunkt der Konferenz ließ sich Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr auf die Podiumsdiskussion mit den Vortragenden ein. Darunter mit Heinrich Strößenreuther von der Initiative Clevere Städte als dem Initiator des Volksentscheides für das Fahrrad in Berlin.

Hintergrundinformationen:
Diese Fahrradkonferenz ist ein Höhepunkt in der Europäischen Mobilitätswoche in Dresden vom 16. bis 22. September 2016.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 13.9.2016

Am Freitag, 16. September werden Aktivisten und Künstler in Städten rund um die Welt Parklätze wieder in lebenswerte Räume verwandeln.
Auch in Dresden werden an diesem Tag Parkplätze gestaltet. Mitten in der Altstadt entsteht auf der Kreuzstraße zwischen 16:00 und 20:00 Uhr ein gemütlicher Ort zum Verweilen und Austauschen.
Dazu Jutta Wieding, Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Dresden: "Wir wollen den öffentlichen Raum nutzen, um Begegnungsräume statt kommerzielle Räume zu schaffen. Die Aktualität von Kraftfahrzeugen, die diesen Raum einnehmen, sollte in Zeiten des Klimawandels überdacht werden. "
Idee des Park(ing) Days ist es, Menschen anzuregen über den derzeit hohen Flächenbedarf von Automobilen nachzudenken. Vor allem aber auch Lärm und die Schadstoffbelastung durch den städtischen Verkehr verringern die Lebensqualität von uns allen. "Stickoxide erhöhen das Herzinfarktrisiko und schädigen die Atemwege, besonders bei Kindern", erklärt Benjamin Ledermann von Greenpeace Dresden.
Was sind die Alternativen zum Auto in der Stadt?
Immer mehr Menschen in den Städten steigen auf das Rad. Dieser fundamentale Wandel des Mobilitätsverhaltens ist im Dresdner Stadtrat noch nicht angekommen. "Der Stadtrat traut sich nicht, die nötigen Schritte zur fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt zu gehen. Wir brauchen neue Prioritäten für den Stadtverkehr." sagt Maximilian Krampe, Vorstandsmitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Dresden. "An vielen Stellen stehen parkende Autos sicherer Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer im Weg. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich. Dabei stehen an vielen Stellen mit öffentlichen Mitteln gebaute Parkhäuser leer."
Zum Park(ing) Day auf der Kreuzstraße wird Bürgermeisterin Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft 18:15 Uhr anwesend sein.

Hintergrund zur Aktionsform Park(ing) Day:
Der Park(ing) Day ist ein jährlich begangener Aktionstag immer am dritten Freitag im September. Erstmalig bewusst, wurde der Park(ing) Day im Jahr 2005 in San Francisco begangen. Auf kreative und einfache Weise werden Parkflächen am Straßenrand kurzzeitig zu Parks und Zonen des Entspannens und der Interaktion mit Mitmenschen umfunktioniert. Alle registrierten Aktionsorte rund um den Globus sind unter www.parkingday.org zu finden. Entsprechend auf englisch heißt es da: “PARK(ing) Day is an annual worldwide event where artists, designers and citizens transform metered parking spots into temporary public parks.” Von Medellin in Kolumbien über Bukarest wie auch in Kapstadt gestalten Menschen den Park(ing) Day.

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 8.9.2016

Elbwiesen in Pieschen

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Dresden begrüßt den Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion, eine Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege einzurichten. Dabei befürwortet der ADFC Dresden einen fahrgeldfreien Fährbetrieb.

Dazu erklärt Vorstandsmitglied Nils Larsen: „Die Prüfung der Fährverbindung in Pieschen ist bereits im ‚Verkehrsentwicklungsplan 2025plus‘ vorgesehen, den der Dresdner Stadtrat am 20.11.2014 beschlossen hat. Allerdings zeigen die Erfahrungen mit den kleinen Fußgänger- und Radfahrerfähren in Johannstadt, Niederpoyritz und Pillnitz, dass der Fährbetrieb nur mit finanzieller Förderung möglich ist. Die Fahrgeldeinnahmen decken dort nur einen geringen Bruchteil der Kosten, zumal Inhaber von DVB-Monatskarten die Fähren kostenfrei nutzen können. Deshalb schlagen wir vor, am Pieschener Elbwinkel als Verkehrsversuch den fahrgeldfreien Fährbetrieb durchzuführen. Die Elbquerung in Pieschen ist für den innerstädtischen Fußgänger- und Radverkehr und für die Alltagsradler von Bedeutung. Wir weisen zum Vergleich darauf hin, dass auch die Nutzung der Dresdner Elbbrücken kostenfrei stattfindet, deren Unterhaltung durch die Stadt finanziert wird.“

Der ADFC Dresden kann sich langfristig sogar eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Pieschen und dem Ostragehege vorstellen. „Ein Gutachten für die Stadtverwaltung Dresden hat zu dem Ergebnis geführt, dass eine Elbbrücke dort technisch machbar und auch finanzierbar ist. Bei Gesamtkosten von 10 bis 12 Mio. Euro kann die Stadt Dresden mit einer Fördermittelquote von 90% rechnen und müsste nur 1,0 bis 1,2 Mio. Euro selbst tragen. Allerdings nehmen auch wir die Umweltbedenken hinsichtlich des Landschaftsschutzes ernst und meinen, dass der Betrieb einer fahrgeldfreien Fähre geeignet ist, das tatsächliche Nutzerinteresse für die Elbquerung zwischen Pieschen und dem Ostragehege zu ermitteln“, so Nils Larsen abschließend.

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 14.7.2016

Immer wieder kommt es auf der Bautzner Straße in Höhe der Elbschlösser zu schweren Unfällen.

Heute, am 14. Juli, wurden auf regennasser Fahrbahn drei Autofahrer verletzt, zwei von ihnen schwer. An gleicher Stelle stießen vor wenigen Wochen zwei Fahrzeuge frontal zusammen und es gab einen Toten. In Höhe der Brockhausstraße wurde im April 2013 ein Radfahrer von einem Auto erfasst und getötet.

Auf diesem Abschnitt sind im Schnitt 11.000 Autos pro Tag in jeder Richtung unterwegs. Der Verkehr wird jeweils auf einer überbreiten, einstreifigen Richtungsfahrbahn geführt. Es ist aber auch eine Hauptroute für Radfahrer. Der Radverkehr wird zum Teil auf den viel zu schmalen Gehweg verwiesen, im weiteren Verlauf stadtauswärts existieren überhaupt keine Radverkehrsanlagen.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden, meint dazu: "Die Arbeit der für Markierungen und Verkehrsschilder zuständige Straßenverkehrsbehörde halten wir für völlig inakzeptabel. Der gefährliche Abschnitt muss dringend entschärft werden. Die große Breite lädt einige Autofahrer zu hoher Geschwindigkeit und unnötige Überholmanöver ein."

Dabei wäre die Lösung ganz einfach: Der ADFC Dresden fordert für die gesamte Bautzner Straße zeitnah regelkonforme Radverkehrsanlagen. Bei 13m Straßenbreite lassen sich problemlos für jede Richtung genügend breite Radfahrstreifen abmarkieren - so fordern das die technischen Richtlinien. "Damit wäre allen Verkehrsteilnehmern geholfen! Eine vernünftige Aufteilung des Straßenraumes würde die Unfallgefahr stark senken" meint Larsen weiter.

Frieda (links) und Laufbursche (rechts)Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 11.7.2016

Drei Lastenräder stehen ab sofort im Rahmen des ADFC-Projekts "Frieda & Friedrich" zur kostenlosen Ausleihe bereit.

Über die Internetseite https://friedafriedrich.de können die Lastenräder für 1, 2 oder 3 ganze nachfolgende Tage gebucht werden. Die Nutzer müssen sich bei der Ausleihe ausweisen und sind für die Dauer der Leihe für das Rad verantwortlich. Nach der Ausleihe kann freiwillig einen Betrag gespendet werden, denn die Lastenräder sind zwar für die Nutzer frei, aber die Wartung und der Betrieb nicht kostenlos. Um das Projekt dauerhaft zu erhalten, bitten wir um Spenden über https://www.betterplace.org/de/p41699.

Die Räder stehen bei verschiedenen Verleihstationen bereit, die künftig alle vier Wochen wechseln. In der Anfangszeit befinden sich alle Verleihstationen in der Neustadt und es handelt sich derzeit u.a. um Die Pastamanufaktur, émoi, die Kronen-Apotheke, Gänselies, Bücher's Best, Laufsportladen und screen:b*.

Knicke am Straßburger PlatzPressemitteilung des ADFC Dresden vom 11. April 2016

ADFC Dresden stellt Kurzfilm ins Netz und kritisiert Stefan Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes, wegen irreführendes Umgangs mit Einwendungen zum Bebauungsplan.

Viele Anwohner in Johannstadt und Striesen nutzen einen von der Canalettostraße leicht diagonal auf den Straßburger Platz zulaufenden öffentlichen Weg, um mit dem Rad schnell und komfortabel in die Stadt zu kommen. Diesen Weg gibt es seit Jahrzehnten, aber wurde Mitte März deutlich verschlechtert.

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 5.4.2016

Am 5. April berichtete die Sächsische Zeitung in "Hier werden neue Radwege gebaut" über Maßnahmen, über die Radfahrer sich freuen können. Der ADFC muss dieser Darstellung leider widersprechen. Der Artikel enthält einige Fehler. In der Tat ist die Freude über die Fortschritte der Stadt für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer recht getrübt:

Für 985.000 Euro werden auf Bürgerwiese/Parkstraße nicht nur Radspuren aufgetragen, sondern die gesamte Fahrbahn erneuert. "Wir betrachten es als grobe Zweckentfremdung, wenn auch die Autospuren der Bürgerwiese und Parkstraße aus dem Radverkehrsetat erneuert werden. Hier wäre eine anteilige Abrechnung angemessen" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden.

Schilderwald-Symbolfoto

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 29. Februar 2016

Radfahren ist eine schöne, gesunde und entspannende Art, sich in Dresden fortzubewegen. Warum gibt es in Dresden aber so viele bekannte, nach wie vor unentschärfte Gefahrenstellen für Radfahrer? Warum sind manche Ecken der Stadt mit dem Rad nur sehr unkomfortabel zu erreichen?

"Lange habe ich gedacht, dass fehlendes Geld den Stillstand verursacht. Seit letztem Jahr wissen wir, dass die Haushaltmittel für Radverkehrsinvestitionen seit Jahren nur zu einem Bruchteil ausgegeben werden" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

winterdienstkarte mini

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 17.11.2015

Trotz des derzeit milden Novemberwetters denkt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC Dresden e.V.) bereits an die Winterzeit mit Schnee und Eis auf Dresdens Straßen. In einem Schreiben an die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit hat der Fahrradclub konkrete Vorschläge für die Erweiterung des Winterdienstes auf Radwegen mitgeteilt. Dazu erklärt Nils Larsen, Vorstand des ADFC Dresden:

"Viele Radfahrer nutzen ihr Verkehrsmittel das ganze Jahr über. Zahlreiche
deutsche Städte haben bereits einen gesonderten Winterdienstplan für den Radverkehr entwickelt. Im Winter ist auf Dresdens Straßen für circa 4 bis 8 Wochen mit Schnee und Eis zu rechnen. Der bisherige Winterdienstplan ist aus drei Gründen unzureichend: Er ist nur Stückwerk, ein Netz nicht erkennbar, wichtige Strecken werden nicht beräumt und Radstreifen am Rande der Fahrbahn werden rücksichtslos zugeschüttet. Wir brauchen deshalb eine Grundsatzentscheidung des Dresdner Stadtrats für den Winterdienst auf den Hauptrouten des Radverkehrs. Dafür haben wir für den Aufbau eines Winter-Routennetzes diejenigen Straßen bezeichnet, die mit hoher Priorität zusätzlich in den Winterdienstplan der Stadtverwaltung gehören und der Anfang eines fortzuschreibenden Netzes bilden."

Blockhausgasse 1917

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 5.11.2015

Mit einem Schreiben an die Mitglieder des Dresdner Stadtrates im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat der ADFC Dresden zur zukünftigen Gestaltung der Neustädter Rampe der Augustusbrücke Stellung bezogen.

Dazu erklärt ADFC-Vorstandssprecher Nils Larsen: „Der zunehmende Radverkehr in Dresden erfordert gute Radverkehrsanbindungen auf beiden Seiten der Augustusbrücke zum Elbe-Rad- und Wanderweg. Auf beiden Seiten wünschen wir breite Wege, die barrierefrei sowohl für den Radverkehr als auch für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Personen mit Rollator und Skater-Fahrer zur Verfügung stehen.

Auf der Westseite des Blockhauses sollte die historische Blockhausgasse (siehe Foto) wiederbelebt und die jetzige Treppe beseitigt werden. Auf der Ostseite der Augustusbrücke kann die bisherige Rampe zum Neustädter Tunnel in Richtung Elbufer weitergeführt werden oder eine direkte Verbindung zwischen Köpckestraße und Königsufer herstellt werden.

Die bisherige Verwaltungsvorlage genügt diesen Anforderungen nicht. Wir appellieren an Bürgermeister Schmidt-Lamontain und die Dresdner Stadträte, die Vorlage radverkehrsfreundlich zu überarbeiten.“

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 28.10.2015
 

Der ADFC begrüßt prinzipiell das Projekt "Stadtbahn 2020", das u.a. die hoch frequentierte Buslinie 61 zwischen Löbtau und Strehlen entlasten und damit den Umweltverbund (Fuß, Rad, ÖPNV) stärken soll. Die kürzlich vorgelegten Vorplanungen für den Campusbereich werden dem jedoch nicht gerecht, sondern stellen eine massive Bevorteilung von Auto- und ÖPNV-Nutzern auf Kosten von Fußgängern, Radfahrern und des Baumbestandes dar.

"Die Vorplanungen für den Zelleschen Weg halten an zwei Kfz-Fahrspuren pro Richtung sowie einem besonderen Bahnkörper für die Straßenbahn fest. Um den dafür erforderlichen Platz zu schaffen, sollen auf dem Zelleschen Weg die Gehwege von 4,5m auf 3,5m verschmälert und der gesamte Straßenzug noch breiter werden. Außerdem müssten fast alle Bäume gefällt und neu gepflanzt werden." erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden.  "Da die Gehwege schon heute bei jedem Vorlesungswechsel hoch ausgelastet sind, ist eine Verschmälerung der Gehwege nicht vermittelbar. Schon heute finden Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern, die auf den Radweg ausweichen, statt, was sich zukünftig nochverschärfen würde. Der ADFC fordert ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer, insbesondere hier im Campusbereich."

Regelquerschnitt ZellescherWeg ausAnlage4 Vorzugsvariante V2 opt Blatt2
Auszug von der Vorzugsvariante der Vorplanungen, Querschnitt vor der SLUB

"Dass es auch besser geht, zeigt die Vorplanung für den Bereich zwischen Nürnberger Ei und Nürnberger Platz. Dort sind ausreichend breite Gehwege und Radfahrstreifen vorgesehen und ebenso ausreichend Platz für Pkw. Dort funktioniert das, weil die Straßenbahn die inneren Fahrspuren mitnutzt. Es ist nicht plausibel, warum diese Querschnittsaufteilung woanders nicht gehen sollte, zumal am Nürnberger Ei die höchste Kfz-Belastung im gesamten Planungsgebiet herrscht ." so Nils Larsen weiter.

Überbreite Straßenzüge um die 40 Meter Breite wurden in den 60er und 70er Jahren geplant. "Unmittelbar an der für Dresden so wichtigen Universität brauchen wir eine zeitgemäße Lösung," meint Nils Larsen.  "Die Straße sollte auf eine vernünftige Breite verschmälert werden -  allermindestens sollte man sich am jetzigen Bestand orientieren. Die Kfz-Mengen pro Tag gehen seit Jahren zurück, eine durchgängige Zweispurigkeit ist nicht erforderlich." Der ADFC hat am 27. Oktober eine Stellungnahme an die Mitglieder des Bauausschusses mit der Kritik an der Planung geschickt. Die Kritik wird von der Hochschulgruppe Rad an der TU Dresden geteilt. In der Stellungnahme wird auch auf die neu durch die Verbreiterung entstehenden Instandhaltungskosten hingewiesen. "Angesichts der städtischen Haushaltslage sind die Vorplanungen schon deshalb unvernünftig."

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 6. August 2015Zufahrt Steirische Straße, bis vor wenigen Tagen für Fußgänger UND Radfahrer

Zwischen Tolkewitz und Laubgeast verläuft durch den alten Elbarm ein kleiner Verbindungsweg, der von vielen Radfahrern genutzt wird. Vor wenigen Tagen hat die Stadt den Weg nun für den Radverkehr gesperrt. Die Verlängerung der Steirischen Straße, bisher eine beliebte "grüne" Verbindung für Radfahrer, ist für Radfahrer seitdem nicht mehr legal passierbar.

Vom Büro der Radverkehrsbeauftragten heißt es, man wisse nicht, warum die Sperrung von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet wurde, man wurde nicht informiert oder angehört.

Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden, beklagt den Wegfall der Radverbindung und die schlechte Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung. "Verkehrsschilder werden von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet. In Dresden ist diese im Straßen- und Tiefbauamt angesiedelt, das Büro der Radverkehrsbeauftragten aber im Stadtplanungsamt. Offensichtlich besteht hier ein größeres Kommunikationsproblem. Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut, haben wir schlechte Karten, den Radverkehr in Dresden voranzubringen.

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom 22. Juli 2015

Nur 28% der Dresdner fühlen sich auf ihren Wegen durch die Stadt mit dem Rad sicher oder sehr sicher. Dieser Wert steht in deutlichem Gegensatz zum Sicherheitsgefühl von Fußgängern (65%), Autofahrern (66%) und Nutzern von Bus und Straßenbahn (72%). Mehr als zwei Drittel der Dresdner (71%) wünschen sich außerdem, dass die Stadt mehr für den Radverkehr tut. Das geht aus der vor jüngst veröffentlichten Kommunalen Bürgerumfrage der Stadt hervor.

Für Nils Larsen,Vorstandsmitglied beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Dresden (ADFC) sind diese deutlichen Ergebnisse ein klares Zeichen dafür, dass die Rad-Infrastruktur der Stadt schnellstens zur Chefsache werden muss. „Ankündigungen hatten wir in den letzten Jahren viele. Zahlreiche Planungen werden aber nicht umgesetzt und Beschlüsse des Stadtrats bleiben jahrelang liegen.“ Ein Bestreben, die Lücken und Misstände im Dresdner Rad-Netz zu beseitigen sei in letzter Zeit nicht zu erkennen, so Larsen.

beschilderungschaosPressemitteilung des ADFC Dresden vom 2.7.2015

Mit Bestürzung hat der ADFC Dresden e. V. die Mitteilung des Ersten Bürgermeisters, Dirk Hilbert, vom 25.06.2015, aufgenommen, wonach der Betrag von 1,65 Millionen Euro verfügbarer Haushaltsmittel für den Radverkehr im Jahr 2014 ungenutzt blieb. Zusammen mit den eingestellten Haushaltsmitteln für den Radverkehr (2015: 1,0 Millionen Euro) sind es 2,65 Millionen Euro, die voraussichtlich zu einem großen Teil auch im laufenden Haushaltsjahr 2015 ungenutzt bleiben.

Der Körnerweg

Pressemitteilung des ADFC Dresden vom Dienstag, 14.4.2015

Berufspendler erhalten am Mittwoch eine druckfrische Broschüre, wenn sie zu Fuß oder Fahrrad fahrend/schiebend am Körnerweg langkommen. Experten vom ADFC Dresden erklären den neusten Stand bei der Sanierung des Körnerwegs und geben ein kostenloses Exemplar ihrer Recherche-Ergebnisse "Körnerweg statt Stolperpfad" mit.

Pressevertreter sind ausdrücklich eingeladen zum Gespräch mit den ADFC-Experten und für Fotos. Es ist gute Gelegenheit, Passanten zu interviewen.
Termin/Ort: Mittwoch, 15.4. um 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr am Körnerweg, Einmündung Heilstättenweg.