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wheelie gelb webPressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 7.11.2017

Während in Bonn die Staats- und Regierungschefs über das Klima verhandeln, hat der ADFC Dresden gemeinsam mit engagierten Radfahrerinnen die Initiative Radwatch Dresden ins Leben gerufen. Die Aktivisten fordern engagierteren Schritte ihrer Stadt für mehr Sicherheit und Attraktivität der Radinfrastruktur. Dies soll nicht nur dem Klima zugute kommen, sondern durch weniger Lärm und Abgase auch allgemein zu mehr Lebensqualität in der Stadt beitragen.  Die Initiative möchte mit anschaulichen Geschichten radfahrender Dresdnerinnen und Dresdner und einer interaktiven Monitoring-Karte auf die stockende Umsetzung des Radverkehrskonzeptes aufmerksam machen.

Jeden Tag fährt Sophie auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle über das Blaue Wunder in Loschwitz. Doch jedes Mal muss sie sich entscheiden: überquert sie die Brücke auf der Straße, dann läuft sie Gefahr von einem Auto erfasst zu werden, oder nimmt sie den Fußweg – und wird vielleicht von der Polizei mit einem Bußgeld zurechtgewiesen. Diese und weitere Probleme im Dresdner Radverkehr beschäftigen radelnde Dresdner. Darum erzählen sie mit Fotos ihre Geschichten zu den schlimmsten Mängelstellen und fragen: „Wann rollt's in Dresden?“ - Wann gibt es endlich eine sichere und klare Fahrradinfastruktur?

Radwatch Dresden stellt der Öffentlichkeit eine interaktive Karte zur Verfügung, die Transparenz für den Umsetzungsprozess des Radverkehrskonzepts in Dresden schafft. „Die Radfahrer der Stadt Dresden sollen Einsicht in die Umsetzung des im März beschlossenen Radverkehrskonzepts bekommen. Die Online-Karte soll den Prozess kritisch begleiten.“ meint Annemarie Kunz von Radwatch Dresden. Die interaktive Karte www.radwatch-dresden.de zeigt den Umsetzungsstand der zu behebenden Mängel im Dresdner Radverkehrskonzept wie von den Aktivisten ermittelt.

Für eine Umsetzung des Radverkehrskonzeptes bis 2025 muss das Bearbeitungstempo der Stadtverwaltung an Fahrt aufnehmen. Spätestens nach dem Amtsantritt der sieben neuen Radverkehrsplaner zum Jahreswechsel gibt es keine Ausreden mehr, die Umsetzung zu verzögern.“, erklärt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden. Bürger können in der Karte Stagnation oder Verbesserungen der Radinfrastruktur mitverfolgen und werden gleichzeitig aufgefordert, selbst einen aktiven Beitrag zu leisten, indem sie aktuelle Änderungen an Mängelstellen in der Karte kommentieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein persönliches Anschreiben an die Stadt Dresden zu schicken und damit Gesicht für eine zeitgemäße Fahrradinfrastruktur zu zeigen und den Druck für eine zügige Umsetzung vonseiten der Stadt zu erhöhen.

Hintergrund
Radwatch Dresden ist ein Zusammenschluss engagierter Dresdner Radfahrerinnen und des ADFC Dresden. Gemeinsam fordern sie die Umsetzung des Radverkehrskonzepts bis 2025.

Weitere Informationen
Interaktive Karte: www.radwatch-dresden.de
Die Geschichten sind zu finden unter www.instagram.com/radwatchdd
#wannrolltsinDD