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Schon sieben Jahre ist es her, da startete der ADFC eine Petition und sammelte Unterschriften für Radfahrstreifen auf der Albertstraße. "Auch Albert, Carola und Peter wollen radfahren" hieß das Motto, welches auf eine durchgängige Radverbindung vom Albertplatz bis zum Hauptbahnhof anspielt. Eine Visualisierung musste her, die es schließlich sogar bis in die BILD-Zeitung schaffte. Groß war der Aufruhr damals: Man könne doch nicht einfach Autospuren wegnehmen!

Überraschend fand sich die Route dennoch schnell in allen möglichen Konzepten wieder: Angefangen vom Radverkehrskonzept Innenstadt über den Verkehrsentwicklungsplan 2025plus, den Rahmenplan Innere Neustadt bis zum Lärmaktionsplan - überall ist vom Ausbau des Radverkehrs auf der Albertstraße die Rede. Etwas weniger überraschend passierte dann: längere Zeit erstmal gar nichts.

Letzten Mittwoch hat der Baubürgermeister auf einer Pressekonferenz die aktuellen Planungen zur Albertstraße vorgestellt: Ein großer Erfolg für den langen Atem des ADFC, der seit 2010 das Thema immer wieder im Gedächtnis gehalten hatte. Während in stadtauswärtiger Richtung eine Autospur wegfällt, wird die Zweispurigkeit für den Autoverkehr in Richtung Innenstadt beibehalten. Dadurch entsteht zwischen Albertplatz und Carolaplatz ausreichend Platz für Radfahrstreifen. In stadtauswärtiger Richtung wird der Radverkehr auch im Bereich des Albertplatzkreisels auf Radfahrstreifen geführt, nicht mehr auf gemeinsamen Geh- und Radwegen wie bisher. Den Baubeginn gab die Stadtverwaltung mit dem dritten Quartal 2018 an.