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Gleich an mehreren Stellen des Elberadwegs verbessert die Stadt die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer. An der Marienbrücke duldete die Stadt über Jahre einen illegalen Parkplatz. Der Elberadweg wurde dabei als Zufahrt genutzt, nicht selten wurden Radfahrer und Fußgänger bedrängt. Nun reapriert die Stadt die marode Fläche und sorgt in dabei für eine klare Trennung von Elberadweg und Parkplatz. Seit 10. Mai ist der Bereich unter der Marienbrücke dafür nun gesperrt. Während der Bauarbeiten wird der Radverkehr auf einem provisorischen Weg an der Baustelle vorbei geleitet.

Auch am Blauen Wunder ist auf linkselbischer Seite seit Mitte Mai das Parken verboten. Obwohl das Parken unterhalb des "Schillergartens" ohnehin nie erlaubt war, hat es sich in den letzten Jahren dennoch eingebürgert. Die bis 2014 regierende Stadtratsmehrheit aus CDU, FDP und Bürgerfraktion beschlossen vor einigen Jahren im Stadtrat, das illegale Parken im Landschaftsschutzgebiet durch die Errichtung eines Parkplatzes zu legalisieren. Während die Stadtverwaltung an einer Planung für dieses Vorhaben arbeitete zeigte sich, dass sich die Stelle zum einzigen Unfallschwerpunkt des Elberadwegs im ganzen Stadtgebiet entwickelte. Auch der ADFC hat in der Vergangenheit mehrfach darauf hingewiesen, dass die Verkehrssicherheit an dieser Stelle Priorität vor den Interessen des Biergartenbetreibers haben müsse.

Der Stadtrat befasste sich nun erneut mit dem Parken am Blauen Wunder. Rot-grün-rot änderte Mitte Mai 2017 die Beschlusslage. Zunächst soll untersucht werden, inwieweit statt des Parkens am Blauen Wunder vorhandene Parkplätze im Umfeld des Schillergartens (insbesondere in der Schiller-Galerie) genutzt werden könnten. Auch die Unfallhäufungen wischen Autos und Fahrrädern im Bereich des bisher geduldeten Parkens am Elberadweg soll ausreichend Berücksichtigung finden. Vielleicht ist es aber sowieso nicht die beste Idee, den Biergartenbesuch mit dem Auto zu bewerkstelligen.

Ebenso verbessert wird aktuell die linkselbische Zufahrt zum Elberadweg an der Albertbrücke. Hier wird auf der vorhandenen Rampe östlich der Brücke der Großpflasterbelag bis an den Elberadweg heran auf einer Breite von 2,50 m durch Asphalt ersetzt.