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Seit einer Woche sammelt der ADFC Unterschriften für eine Petition, mit dem Ziel, dass im Rahmen des Bauvorhabens Königsbrücker Straße auch am Bischofsweg Radverkehrsanlagen eingeplant werden.

"ADFC will Radwege" ist dabei nur die halbe Wahrheit: Der aktuelle Planungsstand der Kreuzung Bischofsweg / Königsbrücker Straße ohne separate Führung des Radverkehrs ist ein neu geplanter Unfallschwerpunkt mit Ansage. Wie so ein Unfall typischerweise aussehen könnte, hat der ADFC nun mit einem 3D-Modell visualisiert (Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht).

Denn ähnliche bauliche Situationen, wie sie jetzt am Bischofsweg geplant sind, existieren in Dresden bereits und führten in den letzten zwei Jahren zu zwei tödlichen Unfällen. Verkehrsplanung und Kommunalpolitik tragen hier zweifellos einen Anteil an der Verantwortung. Auch in dem vor vier Wochen beschlossenen Radverkehrskonzept sind deshalb zur Sicherung des Radverkehrs auf dem Bischofsweg Radfahrstreifen vorgesehen.

Von einer Maximalforderung oder dem üblichen Geplänkel zwischen einem Lobbyverband und der Politik zu sprechen geht in diesem Fall am Kern der Sache vorbei. Was der ADFC von der Stadt Dresden erwartet, ist nicht mehr und nicht weniger als die Einhaltung elementarer Regeln der Verkehrsplanung. So fordert das Radverkehrs-Planungswerk "ERA" (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen), dass die Vorrangverhältnisse an Knotenpunkten für alle Verkehrsteilnehmer stets eindeutig zu begreifen sind. Auch sollen Radverkehrsanlagen nicht im unmittelbaren Umfeld von Kreuzungen enden. Um tödliche Verkehrsunfälle wie den vor gut einem Jahr an der Bautzner/Rothenburger Straße oder 2015 auf der Bodenbacher Straße zu verhindern ist eine separierte Radverkehrsführung über die Königsbrücker Straße elementar wichtig.

Unterstützen Sie die ADFC-Petition "Sichere Radverkehrsführung auf dem Bischofsweg"