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Am 19. Mai gab das Bundsverkehrsministerium gemeinsam mit dem ADFC Bundesverband die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests bekannt. Die Bilanz ist insgesamt durchwachsen bis ernüchternd. In vielen Städten Deutschlands zeigen die Ergebnisse Stagnation und Ernüchterung bei den Radfahrern. Auch der Spitzenreiter Münster ist in der Bewertung weiter abgerutscht, nachdem er schon beim vorletzten Durchgang der großen ADFC-Befragung die Note nicht halten konnte. Dass die "Radfahrhauptstadt" dennoch Platz 1 der Großstädte halten kann, zeigt vor allem, dass Münster hier eher im Trend liegt. Die große verkehrspolitische Wende scheint nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in vielen Kommunen noch auf sich warten zu lassen.

Nichtsdestrotz ziehen einige Städte mit hohem Tempo nach vorn. Wuppertal und Bochum sind die zwei Aufholer, die im letzten Fahrradklima-Test auf Platz 32 bzw. 37 standen und sich nun auf die Plätze 16 bzw. 23 vorgearbeitet haben. Wenn eine Stadtverwaltung will, kann sie eine Menge zustande bringen.

Es zeigt sich, dass die neue Stadtratsmehrheit bei den Radfahrern bisher offenbar nicht punkten konnte, obwohl die Förderung des Radfahrens ein ausdrücklich erklärtes Ziel war. Dass der ADFC trotz vermeintlich fahrradfreundlicher Mehrheiten eine Petition für Radwege am Bischofsweg starten muss, weil Rat und Verwaltung dem eben erst beschlossenen Radverkehrskonzept aktiv entgegenarbeiten, zeigt, wie wenig aktive Schritte für eine klare Förderung des Radverkehrs sich Dresden bisher zutraut.

So wundert es kaum, dass die Stadt mit einer Gesamtnote von 4,09 vom 20. Platz der 39 Großstädte über 200.000 Einwohner im Jahr 2014 nun auf Platz 25 abgerutscht ist. Etwas besser sieht es in Leipzig und Chemnitz aus, die ihre Plätze 9 und 14 im Vergleich zu 2014 immerhin halten konnten.

Besonders auffällig sind in Dresden die "großstadttypischen Themen": Ampelschaltungen für den Radverkehr (Note 4,7), Radverkehrsführung an Baustellen (Note 4,8), der Fahrraddiebstahl (Note 4,8) sowie die Kontrolle von Falschparkern auf Radwegen (Note 4,9). Unterdurchschnittlich schneidet Dresden auch bei der Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr mit Note 3,3 ab. Neben der Reinigung der Radwege (Note 4,4) fällt auch der nicht vorhandene Winterdienst auf Radwegen mit Note 5,2 ins Auge, der Elbflorenz bundesweit den letzten Platz der Großstädte einbringt.

Schwacher Trost: Immerhin beim Fahrraddiebstahl und der Fahrradmitnahme im ÖPNV schneidet die Landeshauptstadt besser als Leipzig ab. Auch die Frage nach der Verfügbarkeit öffentlicher Leihradsysteme wurde mit Note 2,7 gut bewertet.

Das Potential Dresdens als fahrradfreundliche Stadt ist groß. Mit dem Elberadweg existiert praktisch das Grundgerüst für eine vom Autoverkehr abgetrennte, attraktive Radroute quer durch die Stadt. Die Topografie ist günstiger als in vielen anderen Städten Deutschlands und für die nötigen Investitionen ist erst in dieser Woche ein Haushaltsüberschuss von 68 Millionen Euro gefunden worden. Könnte das nicht die erste Rate für ein großes Programm für mehr Verkehrssicherheit und komfortablere Radverkehrsinfrastruktur sein? Nicht nur der Körnerweg harrt bereits über 20 Jahre einer Sanierung.

Alle Städte, alle Zahlen auf www.fahrradklima-test.de
Pressemitteilung des ADFC-Bundesverbandes zum ADFC-Fahrradklima-Test

Petition des ADFC läuft noch bis 20. Mai

Pressemitteilung des ADFC Dresden e.V. vom 16. Mai 2017

 

Noch bis zum 20. Mai sammelt der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club Dresden (ADFC) Unterschriften für eine sichere Radverkehrsführung am Bischofsweg zwischen Dammweg und Förstereistraße. Weil die bisherigen Planungen zur Königsbrücker Straße, die diesen Abschnitt des Bischofswegs mit betreffen, kein sicheres Angebot für Radfahrende enthielten, hatte der ADFC Mitte April eine Petition gestartet. 2400 Unterschriften sind in den letzten vier Wochen zusammengekommen, davon über 1600 auf dem Petitionsportal der Stadt Dresden.

 

Zur Bürgerversammlung Königsbrücker Straße am 24. April sicherte Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain dem ADFC zu, dass dieser in die Planung des Radverkehrs an der Kreuzung Königsbrücker Straße / Bischofsweg eingebunden wird. "Bisher ist die Stadtverwaltung trotz der Zusage leider noch nicht auf uns zugegangen" sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden. "Wir sammeln deshalb weiter. Schon die aktuelle Resonanz übertrifft unsere Erwartungen deutlich. Die Petition bringt die nötige Bewegung in die Planung am Bischofsweg."

 

Hintergrund:

 

Bereits seit Juli 2016 versucht der ADFC Stadtverwaltung und Stadträte von einer Lösung mit Radfahrstreifen im Bischofsweg zu überzeugen. Durch die Trennung der Fahrspuren kommen sich Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer weniger in die Quere.

 

Bisher sah die Planung der Stadt vor, die aktuelle unsichere Situation für viele Jahre zu zementieren. Denn die Vorschläge des ADFC für den Bischofsweg an die Stadt wurden bisher nicht aufgegriffen. Der ADFC hält die Markierung von Radfahrstreifen im Kreuzungsbereich sowie im Bereich des Bischofswegs für dringend erforderlich. Neben der Tatsache dass die Strecke dann für Radfahrer sicherer und attraktiver wird, verweist der Fahrradclub vor allem auch auf die Vorteile für Fußgänger: "Wenn nicht mehr auf den Gehweg ausgewichen wird, haben natürlich vor allem die Passanten auf dem Gehweg etwas davon." so Larsen. Auch das Radverkehrskonzept der Landeshauptstadt Dresden sieht Radverkehrsanlagen über die Kreuzung an der Schauburg in allen Richtungen vor.

 

Im März 2017 führte der Fahrradclub eine Zählung des Radverkehrs durch, die ergab, dass den Bischofsweg täglich mehr Radfahrer passieren als den Elberadweg. Über die Hälfte weichen aus Angst vor den unsicheren Bedingungen im Mischverkehr mit Autos und Straßenbahnen auf den Gehweg aus. Um seinen Argumenten Nachdruck zu verleihen, startete der ADFC schließlich eine Petition, die inzwischen von über 2000 Menschen unterzeichnet wurde.

 

In der Bürgerversammlung zur Königsbrücker Straße Ende April kündigte der Baubürgermeister die Einplanung von Radverkehrsanlagen an. Auch der ADFC sollte nun besser eingebunden werden, versprach die Stadtverwaltung.

 

Weitere Informationen:

- Petition auf dresden.de

- Petitionstext als pdf

- Pressemitteilung des ADFC mit Skizze vom 17. März 2017

Ein Erfolg für Stadtrat, Baubürgermeister und ADFC gleichermaßen: Die Landeshauptstadt Dresden hat die ersten Radverkehrsplanerstellen im Stadtplanungsamt und im Straßen- und Tiefbauamt ausgeschrieben.

Schon einige Jahre schiebt Dresden eine Liste geplanter Bauprojekte, einen nicht ganz unerheblichen Etat für Radverkehrsmaßnahmen vor sich her und ruft Radverkehrs-Fördermittel des Freistaats nicht ab. Immer wieder war in den letzten Jahren aus Kreisen der Verwaltung wie auch des Stadtrats zu hören, dass dies vor allem an fehlenden Planer-Kapazitäten für Radverkehrsmaßnahmen liegt, sodass zahlreiche Einzelmaßnahmen für den Radverkehr in der Konkurrenz mit anderen Bauprojekten immer wieder verschoben wurden.

Der ADFC war sich mit der Mehrheit des Stadtrats schnell einig: Die politisch gewollte Konzentration auf den Radverkehr muss sich auch in der personellen Ausstattung der zuständigen Ämter widerspiegeln. Es folgte ein hartes Ringen des Stadtrats, dessen Mehrheit sich schließlich dazu entschloss, 6 neue Stellen für Radverkehrsplaner im Stellenplan aufzunehmen. Verteilt über verschiedene zuständige Abteilungen, sollen vier davon dieses Jahr, zwei 2018 ausgeschrieben werden.

Die ersten dieser neuen Stellen werden nun besetzt. Interessierte Verkehrsplaner, Bauingenieure oder Absolventen einer vergleichbaren Fachrichtung können sich noch bis zum 24. Mai bzw. 2. Juni 2017 bewerben.

Sachbearbeiter / ‐in Verkehrsanlagenplanung Radverkehr auf www.dresden.de
Sachbearbeiter / ‐in Radverkehrsplanung auf www.dresden.de
Sachbearbeiter / -in Radverkehr auf www.dresden.de

Eine wachsenden Zahl von Unternehmen und öffentlichen Arbeitgebern setzt auf Fahrradfreundlichkeit. Sichere Abstellanlagen, Dusch- und Umkleidemöglichkeiten sowie die Motivation der Mitarbeiter, den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad auszuprobieren: All das liegt seit einigen Jahren stark im Trend. 

Denn wer regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit kommt ist motivierter und weniger krank. Auch sind Unternehmen gut beraten im Rennen um die besten Köpfe die Belange einer zunehmenden Anzahl Rad fahrender Mitarbeiter im Auge zu haben.

Für alle Fragen rund ums Rad bietet der ADFC Unternehmen Beratung an. Für Firmen und Institutionen, die gezielt eine fahrradfreundliche Infrastruktur auf- oder ausbauen wollen – oder aber ihr bisheriges Engagement durch professionelle Begutachtung gewürdigt sehen möchten ist eine Betriebsberatung des ADFC eine sinnvolle Idee. Mehr Informationen zur Beratung und einen Selbsttest finden Sie auf www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de.

Seit einer Woche sammelt der ADFC Unterschriften für eine Petition, mit dem Ziel, dass im Rahmen des Bauvorhabens Königsbrücker Straße auch am Bischofsweg Radverkehrsanlagen eingeplant werden.

"ADFC will Radwege" ist dabei nur die halbe Wahrheit: Der aktuelle Planungsstand der Kreuzung Bischofsweg / Königsbrücker Straße ohne separate Führung des Radverkehrs ist ein neu geplanter Unfallschwerpunkt mit Ansage. Wie so ein Unfall typischerweise aussehen könnte, hat der ADFC nun mit einem 3D-Modell visualisiert (Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht).

Denn ähnliche bauliche Situationen, wie sie jetzt am Bischofsweg geplant sind, existieren in Dresden bereits und führten in den letzten zwei Jahren zu zwei tödlichen Unfällen. Verkehrsplanung und Kommunalpolitik tragen hier zweifellos einen Anteil an der Verantwortung. Auch in dem vor vier Wochen beschlossenen Radverkehrskonzept sind deshalb zur Sicherung des Radverkehrs auf dem Bischofsweg Radfahrstreifen vorgesehen.

Von einer Maximalforderung oder dem üblichen Geplänkel zwischen einem Lobbyverband und der Politik zu sprechen geht in diesem Fall am Kern der Sache vorbei. Was der ADFC von der Stadt Dresden erwartet, ist nicht mehr und nicht weniger als die Einhaltung elementarer Regeln der Verkehrsplanung. So fordert das Radverkehrs-Planungswerk "ERA" (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen), dass die Vorrangverhältnisse an Knotenpunkten für alle Verkehrsteilnehmer stets eindeutig zu begreifen sind. Auch sollen Radverkehrsanlagen nicht im unmittelbaren Umfeld von Kreuzungen enden. Um tödliche Verkehrsunfälle wie den vor gut einem Jahr an der Bautzner/Rothenburger Straße oder 2015 auf der Bodenbacher Straße zu verhindern ist eine separierte Radverkehrsführung über die Königsbrücker Straße elementar wichtig.

Unterstützen Sie die ADFC-Petition "Sichere Radverkehrsführung auf dem Bischofsweg"

Heute hat der ADFC Dresden eine Petition für beidseitige Radwege auf dem Bischofsweg zwischen Dammweg und Förstereistraße gestartet. Die bisherigen Planungen der Königsbrücker Straße enthalten auf dem Bischofsweg keine durchgängigen Radwege, besonders Richtung Osten ist das Kreuzen der Königsbrücker Straße deshalb gefährlich. Um der bislang von einer großen Mehrheit der Stadträte unbeachtet gebliebenen Forderung des ADFC nach sicheren Wegen für Radfahrer mehr Gehör zu verleihen, startet der Fahrradclub nun eine Petition.

Im Zusammenhang mit der Petition wurde zur Veranschaulichung ein Banner auf dem Bischofsweg entrollt, welches einen möglichen Straßenquerschnitt mit Radwegen veranschaulicht. Täglich queren den Bischofsweg an dieser Stelle um die 3.500 Radfahrer und 10.000 Autos sowie zahlreiche Straßenbahnen und Fußgänger.

Die Petition des ADFC ist in den ersten zwölf Stunden bereits über 300 mal unterzeichnet worden und kann auf www.dresden.de mitgezeichnet werden.

Es gibt auch die Möglichkeit, die Petition auszudrucken und selbst Unterschriften zu sammeln

Pressemittelung des ADFC Dresden e.V. vom 6. April 2017

Am Mittwoch, den 5. April hat der ADFC am Bischofsweg, östlich der Königsbrücker Straße eine Verkehrszählung durchgeführt. Im Zeitraum von 7:00 – 19:00 Uhr passierten 2.671 Fahrräder die Zählstelle des ADFC im Bischofsweg/Ost, hochgerechnet auf 24 Stunden ergibt sich eine Zahl von deutlich über 3.000 Radfahrern. Der Bischofsweg ist als Ost-West-Verbindung damit stärker frequentiert als der Elberadweg, wo laut der Dauerzählstellen der Stadt am Zähltag 1950 Radfahrende entlangfuhren.

Bisher lagen keine aktuellen Daten vor, wie viele Radfahrer hier überhaupt entlangfahren.“ sagt Nils Larsen, Vorstand im ADFC Dresden.

Schon heute fühlen sich viele Radfahrer auf dem Bischofsweg nicht sicher, weder im Mischverkehr mit Autos, noch im Bereich der Straßenbahngleise. Die ADFC-Zählung ergab, dass 55% von ihnen auf die Gehwege ausweichen. Die aktuell vorliegende Planung berührt ernsthafte Sicherheitsinteressen aller Verkehrsteilnehmer. Neben dem besonders gefährdeten Radverkehr auf der Kreuzung und im Gleisbereich seien besonders wartende Fahrgäste an der Haltestelle auf der Nordseite des Bischofswegs betroffen, da Radfahrer dort absehbar weiter auf den Gehweg abgedrängt werden sollen.

Deshalb beinhaltet der Vorschlag des ADFC eine Führung des Radverkehrs außerhalb der Fahrbahn von Autos und Straßenbahn. Im Bereich der Haltestelle sehen die Fahrradexperten eine „angehobene Radfahrbahn“ vor, die Radfahrer sowohl vom Straßenbahngleis als auch vom Haltestellenbereich separiert. In Dresden gibt es etwas Vergleichbares zum Beispiel am Programmkino Ost.

Die aktuelle Planung der Stadt ohne Radwege im Bischofsweg steht auch im Widerspruch zum Radverkehrskonzept, welches in den letzten drei Jahren erarbeitet und erst vor zwei Wochen vom Stadtrat beschlossen worden war. Gleich mehrere Maßnahmen zielen auf eine Radverkehrsführung im Bischofsweg. Unter anderem ist die Schaffung durchgängiger Radverkehrsanlagen zwischen Königsbrücker und Görlitzer Straße fester Teil des Konzepts.

Nils Larsen, Sprecher des ADFC Dresden ist bestürzt: „Wenn die rot-grün-rote Mehrheit im Stadtrat das Radverkehrskonzept schon nach so kurzer Zeit zu den Akten lägt, ist das für uns wirklich ein Schlag in die Magengrube. Offensichtlich ist das Radverkehrskonzept nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde."

Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, dass sich ausgerechnet der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Johannes Lichdi, vehement gegen eine Trennung des Radverkehrs von Fußgängern und motorisiertem Verkehr an dieser Stelle einsetzt.“ Die Art und Weise, wie Lichdi im Planungsprozess der Kreuzung Königsbrücker Straße / Bischofsweg gegen elementare Sicherheitsbelange des Radverkehrs agiere und andererseits – etwa im Zusammenhang mit fehlenden Radverkehrsanlagen am Bischofsplatz – seine vermeintliche Rad-Freundlichkeit hervorkehre, grenze schon an Heuchelei, so der ADFC-Vorstand.

Dass erst der ADFC mit einer eigenen Erhebung der Radverkehrsmengen die Arbeit der Stadt machen muss, ist für uns ein Zeichen, dass die Planung an dieser Stelle noch nicht ausgereift sein kann. Der ADFC fordert deshalb weiter endlich die Einordnung einer separaten Radverkehrsführung an der Kreuzung Bischofsweg / Könisgbrücker Straße.“

Hintergrund:

Hintergrund der Zählung sind die laufenden Planungen der Stadt zur Königsbrücker Straße. Bisher ist auf der Kreuzung mit dem Bischofsweg keine separate Radverkehrsführung vorgesehen. Mit etwa 10.000 Autos und 3.000 Fahrrädern täglich sind bereits jetzt Konflikte zwischen Radfahrern, Fußgängern und motorisiertem Verkehr vorprogrammiert. Der ADFC fordert deshalb seit langem Nachbesserungen der Planung. Um die Bedeutung des Bischofswegs für den Radverkehr mit aktuellen Daten zu untersetzen fand heute die Zählung statt.

Der ADFC setzt sich für eine sichere und komfortable Kreuzungsgestaltung ein. Im März präsentierte der ADFC eine Visualisierung der Kreuzung, wie sie nach Vorstellungen des Fachverbandes aussehen könnte, um den Bereich für Fußgänger und Radfahrer deutlich bequemer und sicherer zu gestalten. Obwohl der Bischofsweg eine vergleichsweise schmale Straße ist, wäre für eine solche Lösung ausreichend Platz. Auch Verkehrsplaner und die im Planungsprozess der Königsbrücker Straße intensiv beteiligten DVB halten eine solche Variante für machbar.
Zählung des ADFC Dresden (pdf): https://sn.adfc-cloud.de/index.php/s/Vg43ANsWs2okWnn

Radfahren in Dresden, das war bisher mehr Abenteuer als Fortbewegung: Bundesweit war Dresden lange bekannt für die rumpeligen Kopfsteinpflasterstraßen, überdurchschnittliche Unfallzahlen, Radwege, die plötzlich aufhören. Schon lange war ein systematischer Ansatz der Radverkehrsförderung in der Landeshauptstadt überfällig. Schon als der Stadtrat am 17. März 2005 die Erarbeitung eine Radverkehrskonzepts beschloss, war diese Erkenntnis gut gereift.

Dennoch hat es nun zwölf Jahre und einen Wechsel der Stadtratsmehrheit gebraucht, bis der Stadtrat das ausgearbeitete Konzept in seiner Sitzung am 23. März beschließen konnte. 

Das Radverkehrskonzept ist eine grundlegende Voraussetzung, um Fördermittel für Radverkehrsinfrastruktur beim Land beantragen zu können. In den nächsten 10 Jahren kann Dresden etwa 30 Mio. Euro Förderung einwerben. Das über mehr als drei Jahre ausgearbeitete Konzept trifft Aussagen zum geplanten Routennetz, zum Fahrradparken an S-Bahn-Stationen, zur Verkehrssicherheit und zu zahlreichen weiteren Aspekten des Radverkehrs. Über 500 konkrete Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden, für über 100 Maßnahmen hoher Priorität ist eine finanzelle Deckung im städtischen Haushalt bis Ende 2018 eingeplant.

Bischofsweg an der Schauburg (Vorschlag ADFC)Pressemittelung des ADFC Dresden e.V. vom 17.3.2017

Die Planungen zur Königsbrücker Straße sind in den letzten Zügen. Auch aus Sicht der Radfahrer bedeutet der für 2019 geplante Umbau einen großen Gewinn. Doch die aktuelle Planung der Stadt für die Kreuzung an der Schauburg stößt beim ADFC Dresden auf deutliche Kritik. Bereits seit Juli 2016 versucht der Fahrradclub Stadtverwaltung und Stadträte von einer Lösung mit Radfahrstreifen im Bischofsweg zu überzeugen, bei der Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer getrennte Spuren nutzen und sich dadurch weniger in die Quere kommen.

titel webWie jedes Jahr organisiert der ADFC eine Menge Radtouren und alle sind eingeladen mitzukommen. Los geht es am 02.04.2017 mit dem traditionellen Anradeln. Andreas führt eine Frühlingstour ins „romantische Müglitztal“. Am darauffolgenden Mittwoch startet auch unser beliebtes Abendradeln um 18:00 Uhr am Goldenen Reiter.

Das vollständige Programm kann man sich im Internet herunterladen. Auch in unserem Terminkalender sind schon alle Touren eingetragen. Nur die gedruckte Ausgabe braucht noch ein paar Tage mehr Zeit.

Neben den vielfältigsten Tagestouren an den Wochenenden haben wir auch wieder einige Mehrtagestouren im Programm.

  • Am 13./14.05.2017 führt Michael eine Wochenendtour von „August dem Starken zu Friedrich dem Großen“ nach Potsdam. Anmeldeschluss: 31.03.2017
  • Am 10./11.06.2017 führt Bernd eine Gruppe „über den Erzgebirgskamm und das böhmische Mittelgebirge“. Anmeldeschluss: 01.05.2017
  • Vom 01.-04.09.2017 führt Bernd eine kleine Radreise „4 Tage in Böhmen“. Anmeldeschluss: 01.07.2017
  • Vom 29.09.-03.10.2017 könnt Ihr Sylke und René „auf den Spuren Rübezahls“ auf einer Tour von der Felsenstadt Adrspach nach Zittau begleiten. Anmeldeschluss: 31.07.2017

Anmelden kann man sich ab sofort bei den Tourenleitern. Alle anderen Touren sind wie immer anmeldefrei.

Von Peter Hilbert

Schon fünf Monate rollt der Verkehr über die Albertbrücke. Jetzt ist wieder eine Debatte über das berühmte Doppelgeländer entflammt. Stadtrat Holger Zastrow fordert, das höhere Geländer wieder abzureißen. Neben einem getrennten Geh- und Radweg ist es nicht nötig, argumentiert der Fraktionschef von FDP und Freien Bürgern. Das viele Steuergeld hätte besser für die dringende Sanierung von Fußwegen oder den Bau von Radwegen eingesetzt werden können, argumentiert Zastrow.

Erst wenige Tage ist es her, dass das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in der Hälfte seiner Messstationen Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub gemessen hat. Dies führte zu einer bemerkenswerten Handlungsempfehlung: „Menschen, die besonders sensibel darauf reagieren, sollten vorübergehend auf Ausdauersportarten im Freien verzichten.“ In Zeiten des VW-Abgasskandals eine reichlich kurzsichtige Empfehlung.

Auch in Dresden messen die Forscher dieser Tage erhöhte Feinstaubwerte. An der Messstelle Schlesischer Platz ist die Feinstaubkonzentration so hoch, dass in einem Zeitraum von 22 Tagen die Grenzwerte 12 mal überschritten wurden. Maximal 35 solcher Überschreitungen darf es in einem gesamten Jahr geben. Wir haben gerade Anfang Februar.

Bei Feinstaub geht es um mehr als abstrakte Grenzwerte und die Ermittlung von Messdaten, die Gefahr im Stadtgebiet ist konkret: Je kleiner ein Partikel ist, desto weiter kann er in die Atemwege und den gesamten menschlichen Organismus vordringen. Besonders Feinpartikel mit zehn Mikrometern oder weniger, das „PM10“ gelten deshalb als gefährlich für die Gesundheit. Feinstaub verstärkt Allergiesymptome, ist für die Zunahme asthmatischer Anfälle, Atembeschwerden, sogar für Lungenkrebs verantwortlich. Auch ein höheres Risiko von Mittelohrentzündungen bei Kindern, die Beeinträchtigung des Nervensystems sowie negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System bis hin zum Herzinfarkt werden mit Feinstaub in Verbindung gebracht.

Mehr als die Hälfte der Feinstaubbelastung im Dresdner Stadtgebiet ist auf den motorisierten Verkehr zurückzuführen. Bei NOx liegt der Anteil des Verkehrs zwischen 55% (Schlesischer Platz) und 71% (Bergstraße).

Knapp zwölf Jahre ist es her, da kam in enger Zusammenarbeit der damals rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit mit dem ADFC ein für den Dresdner Radverkehr wegweisender Schritt nach vorn zustande. Hinter dem sperrigen Namen A0049-SR10-05 verbirgt sich ein richtungweisender Stadtratsbeschluss. Kern des gemeinsam von ADFC und Stadträten erarbeiteten Beschlusses ist, neben der Schaffung der Stelle eines städtischen Radverkehrsbeauftragten und einem Sofortprogramm zur Behebung von Radwegemängeln, ein Radverkehrskonzept.

Eine volle Stelle des Radverkehrsbeauftragten wurde 2010 geschaffen. Ein Teilkonzept für den Radverkehr in der Innenstadt war ebenfalls Ende 2010 ausgearbeitet. Das Sofortprogramm gegen Radwegemängel hat die Verwaltung mangels Personal vor zehn Jahren komplett unter den Tisch fallen lassen und auch beim Radverkehrskonzept für die Gesamtstadt sah es lange so aus, als würde nicht viel passieren. Im Stadthaushalt 2013/14 stellte der Stadtrat dann Mittel ein, damit das gesamtstädtische Konzept endlich in Auftrag gegeben werden konnte. Weitere drei Jahre später sieht es so aus, als sei die Zielgerade bald erreicht. Im März 2017 soll der Stadtrat das fertige Radverkehrskonzept für die Gesamtstadt zum Beschluss vorgelegt bekommen.

Wieder ist ein Jahr vergangen, für den Radverkehr sind in Dresden 2016 entscheidende Schritte getan worden. An allen entscheidenden Fortschritten für den Radverkehr in der Stadt war der ADFC im letzten Jahr beteiligt.

Die entscheidenden drei Fortschritte sind:

icon haken1. Das städtische Radverkehrskonzept, vom ADFC im Jahr 2005 angestoßen, wurde von der Stadtverwaltung im Herbst fertig ausgearbeitet und wird vom Stadtrat wahrscheinlich im nächsten März beschlossen.

2. Damit das Radverkehrskonzept erfolgreich umgesetzt werden kann, sind zusätzliche Radverkehrsplaner in der Stadtverwaltung nötig. Diese waren ursprünglich nicht vorgesehen. Nach Druck des ADFC werden 2017 vier Stellen geschaffen, 2018 zwei weitere.

3. Winterdienst auf Radwegen. In Zusammenarbeit mit dem ADFC haben Grüne und Linke im Stadtrat einen Antrag für den Winterdienst eingebracht. Im städtischen Haushalt 2017/18 wurden außerdem 150.000€ pro Jahr für den Winterdienst auf dem Elberadweg eingestellt.

Weitere Erfolge

Weihnachten steht vor der Tür. Und wie jedes Jahr ist eng damit verbunden die Frage, was man denn seinen mehr oder weniger fahrradverrückten Lieben schenken könnte. Wir haben ein paar Vorschläge für den Weihnachtseinkauf zusammengestellt, die es im Laden ADFC Dresden am Alaunplatz zu kaufen gibt.

Tourenbuch von ADFC und Sächsischer Zeitung

Mehr als 1.000 Kilometer Radgenuss in Mittel- und Ostsachsen verstecken sich im Tourenbuch RadKulTour von ADFC Sachsen und Sächsischer Zeitung. Insgesamt 24 Radtouren von Großenhain bis zur Neiße finden Sie auf den etwa 100 Seiten des Tourenbuchs. Bei der Auswahl haben wir darauf geachtet, dass für jeden etwas dabei ist. Familien sollen genauso auf Ihre Kosten kommen wie ambitionierte Sportler. So geht es sich eher entspannt an, wenn man in der Oberlausitz um den Bärwalder See oder entlang der Neiße radelt, während die Ausfahrt zum Brand in der Sächsischen Schweiz schon mehr Höhenmeter macht - bei Weitem aber nicht so viele wie unser Härtetest: mit dem Fahrrad von Schmilka nach Altenberg.

Preis: 9,90 €

T-Shirt I Bike Dresden

Wer in Dresden Rad fährt, kann seine Leidenschaft mit dem T-Shirt "I Bike Dresden" auch optisch zum Ausdruck bringen. Wir haben im Laden verschiedene Größen vorrätig, erwarten aber einen gewissen Ansturm auf die Nickis. Deshalb gilt hier: Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Preis: 16,00 €

Weitere T-Shirts und Pullover in allen denkbaren Größen, Farben und Formen gibt es in unserem Spreadshirt-Shop.

Tourenbuch Radweg Berlin-Dresden

Zwischen Dresden und Berlin hat der ADFC Sachsen eine Radroute erarbeitet, die bisher noch nicht ausgeschildert ist. Mit dieser Karte aber finden Sie den Weg und gelangen auf einer landschaftlich reizvollen Strecke auf direktem Weg von der sächsischen in die deutsche Hauptstadt.

Preis im ADFC-Laden: 3,00 €

Das Tourenbuch gibt es auch auf der Webseite des Radweg Berlin-Dresden www.radweg-berlin-dresden.de

Preis inkl. Versand: 7,50 €

Geschenkmitgliedschaft im ADFC

Geschenkmitgliedschaft Ansicht 348pxVerschenken Sie ein Stück Bewegung: Die Mitgliedschaft im ADFC gehört eigentlich für jeden Alltagsradfahrer dazu. Ihr Freund, Ihre Tante oder Ihr Nachbar erhält sechs Ausgaben des ADFC-Magazins „Radwelt" und dreimal im Jahr den „Reflektor", ist automatisch haftpflicht- und rechtsschutzversichert und profitiert von vielen Mitgliedervorteilen und Serviceleistungen des ADFC wie zum Beispiel der ADFC-Pannenhilfe. Hinzu kommen zahlreiche Rabatte, zum Beispiel ein Werkstattgutschein von VSF, die kostenlose Teilnahme bei den Touren des ADFC Dresden und und und.

Die Geschenkmitgliedschaft gibt es bei uns im ADFC-Laden oder auch Online.

Wer sich selber etwas schenken möchte, dem sei unsere Weihnachtsaktion empfohlen. Zwischen 6. und 24. Dezember bieten wir die Mitgliedschaft im ADFC für 19,50 € im ersten Jahr an. Wer noch nicht Mitglied ist: Jetzt schnell zugreifen!

Für die Kinder: Fahrrad-Kinderbücher

Weihnachten ohne die richtigen Geschenke für Kinder wäre nicht Weihnachten. Deshalb haben wir natürlich ein paar fahrradaffine Kinderbücher im Angebot. Unter anderem "Na klar, Lotta kann Radfahren" von Astrid Lindgren und "Der kleine Tiger braucht ein Fahrrad" von Janosch. 

Aber auch für die Erwachsenen sind einige Bücher da: Wer es eher praktisch mag, für den ist sicher "Recht für Radfahrer" eine gute Wahl. Für alle Reiselustigen haben wir eine große Auswahl an Reisekarten, Tourenbüchern und -Heften. Kommen Sie einfach zu unseren Öffnungszeiten vorbei und schauen Sie sich um.

Der ADFC-Laden am Bischofsweg 38 hat geöffnet:

Montag 10 - 15 Uhr und Mittwoch 15 - 19 Uhr

Überall gibt es das: Man will in eine Arztpraxis, ein Hundefutterfachgeschäft oder einfach in ein Wohnhaus, aber weit und breit fehlen diebstahlsichere Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern. In der wunderschönen Stadt Leipzig hat man schon vor über zehn Jahren eine Lösung gefunden. Dort installiert die Stadtverwaltung für 160 Euro pro Stück Fahrradbügel im öffentlichen Straßenraum.

Nun ist dieses unbürokratische und zielorientierte auch in Dresden angekommen. Auf Anregung des ADFC hat der Stadtrat beschlossen, es Leipzig gleichzutun. Wer vor seinem Hundefutterfachgeschäft, seiner Arztpraxis oder seinem Wohnhaus sichere Fahrradständer schaffen will, kann das nun auch relativ einfach in Dresden tun. Auch hier sind 160 Euro pro Stück fällig.

Formular und Kontakt zum Straßen- und Tiefbauamt

radstadt smAm 15. November richtete der ADFC Dresden eine Pressekonferenz aus, um auf den dringenden Änderungsbedarf des Haushaltsentwurfs 2017/2018 der Verwaltung aufmerksam zu machen. Der Entwurf sah keine personelle oder finanzielle Mittel zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts oder zur Abarbeitung aller Unfallschwerpunkte der Stadt vor. Und das, obwohl Dresden einerseits im bundesweiten Vergleich auffällig viele Verkehrsunfälle und einen stagnierenden Radverkehrsanteil zu verzeichnen hat und andererseits reichlich Mittel für "nice to have"-Investitionen eingestellt waren (siehe Folie aus der Pressekonferenz). Für Fußgänger und Radfahrer wäre dieser Haushalt eine große Enttäuschung gewesen.

Doch die Stadtratsfraktionen SPD, Grüne und Linke (mit Piraten) konnten sich über sehr erfreuliche Änderungen einigen:

  • Sechs neue Stellen für Radverkehrsplanung (vorher: keine expliziten Radverkehrsplaner/innen)
  • 1,25 statt 1,0 Mio. Euro Eigenmittel pro Jahr für Radverkehrsprojekte
  • 500.000 Euro pro Jahr für Verkehrssicherheit (im Entwurf war "Verkehrssicherheit" kennzeichnend in der Rubrik "unter Wertgrenze" eingeordnet und wegen des kleinen Betrags nicht beziffert)
  • 150.000 Euro pro Jahr für Winterdienst für Radfahrende (gab es bisher nie)

Der städtische Haushalt 2017/2018 wurde mit diesen Änderungen am 24. November im Stadtrat mit den Stimmen der SPD, Grünen, Linken, Piraten und Gegenstimmen der CDU, AFD und FDP/FB angenommen. Diese Themen (Personal/Radfahrbüro, Verkehrssicherheit, Winterdienst) hat der ADFC Dresden in diesem Jahr dauernd in die öffentliche Debatte gebraucht. So haben die Stadtratsfraktionen von unseren Forderungen genau gewusst - und weitgehend übernommen!

Mehr zum Thema:

Pressemittelung des ADFC Dresden vom 25. November 2016

Der Beschluss des städtischen Haushalts für 2017/2018 bringt den großen Durchbruch für den Radverkehr in der Stadt. Der Stadtrat hat erstmalig dedizierte Planerstellen für Radverkehr eingestellt und weitere Posten zur Verbesserung der Belange für alle, die mal zu Fuß oder mit dem Rad in Dresden unterwegs sind, geschaffen bzw. erhöht (Winterdienst Rad, Fuß- und Radweganlagen, Verkehrssicherheit, Planung Fähre Pieschen).

"Der ADFC Dresden hatte Stellen für Radverkehrsplaner, Mittel für Verkehrssicherheit, Erhöhung der Investitionen in Radverkehrsanlagen und Winterdienst gefordert. Keine dieser Punkte waren im Haushaltsentwurf 2017/2018 der Verwaltung von August 2016 enthalten. Wir sind sehr erfreut, dass der Stadtrat gestern eine Korrektur in unserem Sinne gemacht hat." sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

Über die sechs neuen Planerstellen für Radverkehr sind wir besonders erfreut. In den Jahren 2015/2016 sind 9 von 13 größere Radverkehrsprojekte aufgrund des Planermangels liegen geblieben. Mit den neuen Stellen kann es richtig los gehen. Wir hoffen, dass die knappen städtischen Eigenmittel für Radprojekte mit den neuen Planern/innen effizient und vollständig eingesetzt werden."

Aktualisierung vom 27.11.2016: Unsere Forderungen wurden weitgehend vom Stadtrat übernommen, siehe die Meldung "Stadtrat für Radstadt".

Am 15. November hatten wir zu einer Pressekonferenz auf den Bischofsweg eingeladen. Themen waren das brandneue Radverkehrskonzept und die aktuellen Haushaltsverhandlungen.

Mit der Resonanz waren wir sehr zufrieden. Der Platz in der Geschäftsstelle hat kaum gereicht, es gab reichlich Fragen und vor allem: zahlreiche Berichte! Wir wollten klarmachen, dass das Konzept ein Papiertiger bleiben wird, wenn keine neuen Planerstellen in der Verwaltung geschaffen werden. Diese Botschaft kam an.

Es berichteten:

Am 15. November stellen die Vorstände des ADFC Dresden, Pirna und Radebeul Ziele, Themen und Arbeitsgruppen des ADFC vor. Dazu sind alle Neumitglieder, aber auch "noch-nicht-Neumitglieder", sehr herzlich eingeladen.

Egal ob Sie dem ADFC gerade beigetreten sind oder eine Mitgliedschaft in Betracht ziehen, egal ob Sie sich eher für Lastenräder in der Stadt, Verkehrspolitik auf Bundesebene oder für Radtouren interessieren: Kommen Sie vorbei - wir freuen uns auf Sie.

Die Mitgliedschaft im ADFC umfasst neben der Pannenhilfe, einer Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung außerdem zahlreiche weitere Vorteile. Überzeugen Sie sich - und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Eine Anmeldung zum Neumitgliederabend des ADFC ist nicht nötig, ein Eintrag in Ihrem Kalender wird empfohlen :-)

15. November 2016, ab 19:00 Uhr, Café Aha, Kreuzstraße 7

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Die Pressemitteilungen des ADFC Dresden

Meldungen zu Aktionen des ADFC Dresden

Dresden ist immer noch voll von Baustellen. Während der Autoverkehr bedacht wird, sollen sich Radfahrer einfach in Luft auflösen. Eine Führung durch die Baustelle oder abgesicherte Überleitungen auf die Fahrbahn gibt es so gut wie nie.

Die Unwissenheit der Bauleiter und die Ignoranz der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung erzeugt viel Radfahr-Frust. Diese Sammlung soll zeigen, dass der Wahnsinn Methode hat und es sich nicht um zufällige Einzelfälle handelt.

Sie haben selbst Bilder von aktuellen Baustellen, an denen Sie sich nicht wohl fühlen? Senden Sie sie uns unter Angabe von Straße, Datum und Uhrzeit der Aufnahme an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir veröffentlichen sie dann hier.

Hier sammeln wir Zeitungsbeiträge, die zum Thema Radfahren in den lokalen Online-Zeitungen erschienen sind.